Studienrichtung Technische Informatik

bimiiiiiiiiii

Ensign
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Hi leute

Ich habe ein paar fragen vielleicht könntet ihr mir weiter helffen.
also ich bin von ein nicht Eu land(noch nicht) und wollte nach NRW(gelsenkirchen) auf der fachhochschule gelsenkirchen um Technische Informatik zur studieren und wollte wissen wie es da so ist, und ob man mathematik sehr gut können muss oder kann man es auch mit der zeit lernen und wie es ausschaut mit der berufs chancen nach dem abschlus.
Ich hoffe dass ihr versteht was ich meine. :rolleyes:

Danke
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hoffe das ihr "versteht" was ich meine ;)

- Bei Technischer Informatik hast sicher ein paar Kurse in Mathematik, aber man schafft jedes Studium wenn man sich reinhängt ;)
 
Wer etwas mit Informatik studieren will, sollte Mathematik auf jeden Fall sehr gut beherrschen. Sonst wird es a) schwierig und b) erfüllt man wahrscheinlich noch nicht einmal die Anforderungen, um überhaupt aufgenommen zu werden.

Aus was für einem Land kommst du denn?
 
Fachhochschule sollte machbar sein, zumindest ist das im Allgemeinen so. An einer Universität wird Mathematik im Allgemeinen mit höherem Anspruch unterrichtet, aber das hast du ja nicht vor.

Es sollte nicht über dreidimensionale Vektoranalysis und einfachere Integraltransformationen und Differentialgleichungen hinausgehen.
 
Sehr gute Mathematik Kenntnisse sind für jedes Informatikstudium wichtig. Allerdings lassen sich Wissenslücken durch Fleiß und eine Portion neugier auf das Fachgebiet beseitigen. Aber Mathe ist nicht alles, für Informatiker ist ein ausgeprägtes Logikverständnis auch sehr wichtig. Ich selbst habe kein Informatik studiert, habe aber viel mit Informatikstudenten zu tuen. (die sind viel besser als ihr Ruf, aber das wissen hier auf CB sicher die meisten)

Wie genau es an der FH in Gelsenkirchen aussieht kann ich dir nicht sagen, da kann aber bestimmt jemand anderes weiterhelfen. Vielleicht ist einen Einschätzung einfacher, wenn du uns sagst auf welchem Wissenstand du bist.
Ergänzung ()

Chrisibär schrieb:
aber man schafft jedes Studium wenn man sich reinhängt ;)

Endlich jemand der das genauso sieht! :daumen:
 
Ich bin nicht sehr gut in mathe momentan aber das soll doch nicht heisen das ich nicht besser werden kann.
Komme aus dem neuestem Staat in Europa: Kosovo
 
Um einen Haufen Mathe kommt man nicht drumherum. Sofern man dort nicht so firm ist muss man sich im Studium entsprechend mehr reinhängen. Aber generell ist es auch schaffbar, wenn man vorher etwas Mathefaul war. Aber ohne geht es definitiv nicht.
 
nukular8400 schrieb:
Es sollte nicht über dreidimensionale Vektoranalysis und einfachere Integraltransformationen und Differentialgleichungen hinausgehen.

Ähm, nein, das sollte eigentlich nicht reichen. Zumindest ist das hier in Essligen ganz anders.. über TI in Gelsenkirchen kann ich aber nichts sagen ;)
 
im ersten semester passt es noch
analysis 2 ist da schon bissel schwerer aber wie gesagt alles machbar, einfach hinsetzen und lernen :D

edit: bin selber an der TU berlin und studiere nur e-technik aber ich kenne leute die TI an ner FH studieren, daher mein senf dazu ;)
 
Danke leute für die ganzen antworten.

Ich werden mich hinsetzen und lernen :D





Jemand hier aus der fachhochschule gelsenkirchen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Also, wie ich das weiß, hast bei der Technischen Informatik Mathematik, Physik (Mechanik), Elektrotechnik, Elektronik und Digitaltechnik. Zumindest war es in den 90er mal so. :p
 
Horst123 schrieb:
Also, wie ich das weiß, hast bei der Technischen Informatik Mathematik, Physik (Mechanik), Elektrotechnik, Elektronik und Digitaltechnik. Zumindest war es in den 90er mal so. :p

Physik ja, Mechanik aber eher nicht. Ich habe zwar allgemeine Informatik studiert, aber unsere Physik Vorlesung war die gleiche wie für die technischen Informatiker. Unser Physikinhalt war:
  • Elektrische Felder und Gaußscher Satz, elektrische Feldberechnungen
  • Elektrische Spannungen und Kondensatoren
  • Eigenschaften von elektrischen Feldern in Materie
  • Bewegte Elektronen im Vakuum und in verdünnten Gasen, Ohmsches Gesetz
  • Grundlagen der Halbleitertechnik, MOS Transistoren, logische Gatter
  • Magnetfelder und Berechnung von Magnetfeldern
  • Induktion und Magnetfelder in Materie

Physik war bei uns im ersten Semester. Ich schätze, dass bei den technischen Informatikern einige der Sachen in den späteren Semestern auch noch weiter vertieft werden.

Wieso wir allgemeine Informatiker uns mit Physik beschäftigen mussten, habe ich nie kapiert. Die Durchfallquote war auch recht hoch...
 
Ich bin Erstsemester an der Fachhochschule Gelsenkirchen, allerdings am Standort Bocholt.
Hier studiere ich Informationstechnik. Eine super Sache. Knapp 30 Studenten, super Professoren, einfach zu empfehlen.
Habe mich auch für technische Informatik interessiert und mich dann für den "ähnlichen" Studiengang am Standort Bocholt entschieden.
 
Hi,
ich studier Technische Informatik an der HTWG in Konstanz. Bin jetzt im dritten Semester und kann dir sagen das du vor allem in den ersten beiden Semestern, verständlicherweise, viel Grundlagenkram haben wirst und dazu gehört natürlich auch Mathe.
Wie Intensiv man sich da ransetzen muss hängt natürlich zum einen mit dir zusammen und zum anderen mit dem jeweiligen Professor. Bei uns macht Mathe 1 und 2 ein Prof der echt korrekt und umgänglich ist, darüberhinaus aber das ober Mathegenie ist, d.h. er verlangt viel von seinen Studenten.
Themenbereiche im ersten und zweiten waren Diskrete Mathematik und Analysis I und II. Um mal nen paar Stichpunkte zu nennen: Komplexe Zahlen, Matrizen, Graphentheorie, LGS, Algebraische Strukturen, Kurvendiskussion, Integrale, DGL und alles was mit Reihen zutun hat.
Aber wie gesagt hängt der genaue Arbeitsaufwand für das Fach von vielen Faktoren ab, wie bei jedem anderen Fach auch.

Bei dem Fachkräftemangel solltest du dir über Berufschancen nach dem Bachelor / Master wenig Gedanken machen müssen.

Falls du noch mehr Fragen zum Fach hast frag einfach.. könnte hier noch ganz viel schreiben :D
 
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