Studium/Notebook => Frage

ein notebook musst du auch immer schleppen. ein 10" netbook macht dir die sache einfach und lässt sich leicht verstauen. aber als it'ler und student kann ich dir davon wie die anderen nur abraten, es lenkt ab. zeichnungen hast du per hand meist schneller fertigt, mit zettel und stift passt du besser auf. ausserdem: stell dir vor, du hörst ständig das getippe von nebenan. bei vielen notebook ist das sehr nervig. auch den platz dort musst du berücksichtigen. nicht jeder arbeitsplatz an der uni hat stellfläche für ein notebook.

habe mir das damals auch so einfach vorgestellt, aber mit dem stift bin ich deutlich schneller dabei und kann besser aufpassen. aber wenn du ein netbook gratis bekommst, kannst du das ja selbst gut testen :) viel spaß und erfolg beim studieren!
 
ich würde warten mit dem Notebook kauf

a) gibt es in der Regel ausreichend große Computerpools
b) für den normalen Uni alltag braucht man selten einen (kann natürlich vom studiengang abhängen)
c) kriegst du als student notebooks günstiger
d) kriegst du häufig Windows und andere Software an der Uni umsonst (kannste dir dann beim Notebook kauf sparen; Windows 7 ist seit kurzem an der Uni kostenlos verfügbar)
 
Also mit dem Notebook würde ich auch warten, bis du an der Uni bist. Die Rabatte sind teilweise wirklich verdammt gut.
Hatte beim Studium meins meistens nicht dabei und wenn hat man meist sowieso nicht mitgemacht (gezockt oder gesurft). Für Projektarbeiten ist es natürlich super.
 
@_newOne_: uni paderborn? Da bekommen die 1.Semesteraner jetzt nämlich auch alle ein Netbook.
Note/netbooks sind besonders in den ersten 2 wochen wichtig. Da muss man sich für Veranstaltungena nmelden und wenn man mal ne Minute zu spät an nen Laptop kommt kann es sein, dass sein Lieblingstermin schon besetzt ist.
Pausen kommen auch hin und wieder vor. Letztes Semester hatte ich Montags 4 Stunden am Stück frei.
 
Ich habe mir für mein Studium ein Netbook zugelegt. Es ging mir in erster Linie darum, nicht auf die begrenzten Plätze im Rechnerpool angewiesen zu sein. Wenn ich Pausen habe und die Zeit zum arbeiten nutzen will, bin ich lieber alleine oder bei gutem Wetter auch gerne draussen statt in einem überfüllten Rechnerraum. Ich finde ich es auch sehr praktisch, wenn man sich mit seinem Note/Netbook zum lernen/arbeiten in Bibliothek setzen kann. Außerdem habe ich mit dem Netbook natürlich auch immer die Lehrmaterialien dabei - zumindest den Teil, den es in digitalisierter Form gibt. Ist manchmal ganz hilfreich, wenn man schnell was nachschauen kann. Während der Vorlesungen bleibt das Gerät aber aus, da es keinen echten Nutzen bringen und vermutlich nur ablenken würde. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
manchmal ist es aber auch die einzige Möglichkeit sich wach zu halten^^
Statistik Vorlesungen zum Beispiel. 2 mal eingeschlafen und ein mal gespielt. Danach nicht mehr hingegangen^^ sofern man trotzdem besteht sind das dann immer die besten Vorlesungen^^
 
Hab den Thread ganz vergessen ;)

Danke an alle Antworten! Hab mich dann wohl richtig entschieden und warte erstmal ab. Die Vernunft siegte über die Gier! Ich wäre ein perfekter Banker :D

Adios!
 
_newOne_ schrieb:
Ich wäre ein perfekter Banker :D
Also da hast du jetzt aber etwas falsch verstanden - bei denen war das doch anders herum, oder?
 
"Ist es denn so, dass man während den Vorlesungen sowieso immer, sei es mit Block oder Notebook, mitschreiben muss?"
An allen modernen Hochschulen und selbst in den engstirnigsten Fachschaften wird mittlerweile fast alles in digitale Semesterapperate hochgeladen. Sämtliche Folien zu den Vorlesungen lassen sich dann über Seiten wie StudIp, Moodle und Co. problemlos beziehen. Da findest du dann auch meist die zu lesenden Texte.

Es ist dann sehr von Vorteil, wenn man seinen Laptop gleich dabei hat um sich direkt in den Folien Notizen zu machen. Andernfalls am Abend vorher ausdrucken (wegen der Aktualität, wird oft noch mal kurzfristig angepasst) und später übertragen. Gut finde ich dabei, dass man gerade bei den vielen zu lesenden Texten jede Menge Geld und Platz sparen kann, wenn man sich nicht jeweils zig Seiten ausdrucken muss. Notizen werden direkt eingefügt und per Suchfunktion ist man auch wesentlich schneller an der gewünschten Textstelle wie mit dem Finger-Suchsystem.
 
Ich kenne niemanden, der von Folie über Bildschirm lernen konnte. Ich kann nicht erklären warum, aber vielleicht nehmen wir die Informationen anders auf, sind unkonzentrierter und schweifen mit dem Gerät leichter ab, als es der Fall wäre, wenn es sich um einen konservativen Ordner handelt. Obwohl ich ziemlich technikbegeistert bin, wäre es jedenfalls undenkbar für mich.

Die Tatsache, dass die meisten Vorlesungsinhalte inzwischen als PP-Folie vorliegen, liegt eher daran, dass sich die Professoren damit ein zusätzliches Skript sparen und mehr Stoff in der Vorlesung vorstellen können. Es gibt natürlich auch noch Fälle, da schreibt der Prof alles auf eine Tafel oder Overhead-Projektor und die Studenten übernehmen das dann, aber damit schafft man maximal 8 Seiten und zwei Monate später hat man eh schon alles vergessen, was man damals abgeschrieben hat. Da macht es dann keinen Unterschied, ob es abgeschrieben wurde oder nur ausgedruckt. In den ersten vier Semestern gab es daher manchmal solche Zirkel, da waren jeweils zwei am Montag in der Uni und haben alles sauber notiert, machten dann 4-5 Kopien und gaben sie an die anderen weiter. Hat relativ gut funktioniert.
 
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