Hi
nicoc schrieb:
Soll sich der FAZ Schreiber doch für F21 einsetzen.
also, wenn ich diesen Abschnitt lese,
Frankfurt:
"Hätten die Demonstranten gesiegt, vielleicht warteten wir immer noch auf die deutsche Einheit"
Das ist doch folgende Aussage,
Frankfurt + Linke Demonstranten knüppeln = Wiedervereinigung
evtl. ist er der Meinung, wenn Stuttgart einen Bahnhof unter die Erde bekommt, sie Demonstranten knüppeln, machen wir noch schnell Linke draus, dann bekommen wirs Elsass "vielleicht" wieder und
Gorleben + Linke Demonstranten knüppel ist dann „vielleicht“ Schlesien und Ostpreußen?
(bischen weit von der Grenze, aber ist Frankfurt wohl auch)
für mich eigentlich eine klare Aussage, die dort getroffen wurde.
(Gegner knüppeln=gut, Großprojekte=gut, Waffenarsenale=gut, Grenze erweitern=gut.)
Abgesehen davon, ich glaub die friedlichen Proteste im Osten Deutschland sind da irgendwie unter den Tisch gefallen, vermutlich wollte er den Demonstranten in Stuttgart nicht noch Mut machen sich weiterhin gegen die „Türsteher“ des Schlossgarten friedlich provokante Aktionen einfallen zu lassen.
und dann
"Es heißt nur, dass in einer hochkomplexen Gesellschaft "Anlieger" nicht das letzte Wort über Projekte haben dürfen, die das ganze Land betreffen."
im Schlossgarten waren mit Sicherheit nicht nur Anlieger, oder war er da und kennt die alle und er macht jetzt ja sogar ein Bundesprojekt draus "ganze Land".
Grundsätzlich hat Merkel ja schon geäußert, die Landtagswahlen im März würden ("vielleicht") über Stuttgart 21 entscheiden.
Offensichtlich, in Ermangelung der Tatsache die Schüler die im Schlossgarten geknüppelt wurden mit Argumenten erreichen zu können, versucht er es "vielleicht" über die Enkel der verdroschenen.
Die sind ja auch noch nicht wahlberechtigt und haben auch noch keine Stimme, ihren Eltern oder Großeltern sagt er das Stimmrecht in gleichen Maßen ab, weil Sie alle dumme Anlieger sind. So what?
Unyu schrieb:
Soviel zum Thema die Gegner kommen zu spät bei einem Projekt zudem nie Alternativen vorgesehen waren.
http://sueddeutsche.de/politik/umst...stuttgart-und-der-unheilbare-mangel-1.1013415
da hat sich ja mal jemand differenziert mit der Thematik befaßt und etwas recherschiert.
"Die Unfähigkeit (oder Unwilligkeit?) der Stadt ......
Ohne eigenes Konzept, aber auch ohne
denkbare Alternativen geprüft zu haben, hatten sich Stuttgarts Stadtväter vertraglich verpflichtet, das Projekt mitzutragen",
und dann
"auch die
geistige Kessellage der Stadt"
jaja, wie pflegt der Badner zu sagen: "Die schaffe erst und denken dann"
wobei ich beim „Denken“ schon überhaupt nicht mehr sicher bin.
Cu