soulflier schrieb:
Ich würde mich erstmal informieren und mir 2-3 raussuchen
Dafür fragt er ja...
Salmonelle schrieb:
ich habe meine frage extra so gestellt um tips zu bekommen!
Da sich die Fernseher doch deutlich unterscheiden mußt du schon konkret werden, was du brauchst und was du mit dem Fernseher anstellst.
A. Es gibt 2 (3) Techniken:
1. Plasma -> hoher Kontrast, schnelle Reaktionszeit, beste Schwarzwerte, spiegelnde Glasfront, deutlich höherer Stromverbrauch, erst ab 42" verfügbar
2. LCD (mit Kaltlichtkathoden) -> TFT Monitor typisches Bild mit matter Scheibe, schwache Kontraste und miserable Schwarzwerte, guter Stromverbrauch, in allen Größen erhältlich
3. LCD (mit LED Beleuchtung) -> besserer Stromverbrauch, mit neueren Panels teilweise bessere Kontraste als die alten normalen LCDs, teilweise starke Farbverfälschungen
B. Die beiden Auflösungen:
1. FullHD 1920x1080 macht nur Sinn wenn man auch natives Material zuspielt, also Blu
Ray Disk Filme oder PayTV, PC oder man hat einen AVR der das hochskalieren qualitativ gut beherrscht.
2. HD Ready 1280x720, je nach Sitzabstand im Verhältnis zur Diagonale, kann das menschliche Auge den Unterschied nicht mal wahrnehmen. Je nach Quellen sieht das Bild aber deutlich besser aus, wenn es "nur" auf diese niedrigere Auflösung skaliert werden muß
C. Bildnachbearbeitung:
Das nachskalieren muß jeder Bildschirm können. Je nach Technik machen die Fernseher das aber unterschiedlich. Toshiba ist dabei führend, jedoch mach Sony auch eine gute Figur.
Deinterlacing ist ein großes Thema, da man bei interlaced Inhalten (also allem analogen Quellen und allen Quellen wo 720i und 1080i dahinter steht) die Halbbilder wieder zu einem Vollbild zusammenschneiden.
Die Wiederholrate ist nicht vergleichbar mit der Wiederholrate eines Röhrenfernsehers, der dasselbe Bild nur mehrmals neu zeigte, damit einem das flimmern nicht auffällt. Beim TFT flimmert nichts, die höhere Wiederholrate kommt durch Interpolation des vorherigen Bildes und des nachfolgenden. Man hat dabei logischerweise eine Verzögerung und normale Menschen sehen den Unterschied nicht, da jede Quelle (ausgenommen DVDs und BluRays) mit 50Hz bereits eine Wiederholrate haben, die höher ist, als der Otto Normalmensch wahrnimmt.
D. Ton:
Guter Ton kommt von guten Membranen, die in einem angepassten Resonanzkörper arbeiten.
Da die Flachbildfernseher halt flach sind fehlt es logischerweise an Resonanzkörper.
Dolby etc sind bei diesen schwachen Stereosystemen immer nur Marketing.
Viele Fernseher haben einen digitalen Ton Ausgang um den Ton an eine Anlage weiterreichen zu können.
E: Anschlüsse:
Je nach Eingangsgeräten brauchst du eine Menge und die Fernseher bieten je nach Modell mehrere Eingänge von Scart, AV, Component und HDMI.
Teilweise gibt es noch Abspielsoftware im Fernseher womit man Divx und Co per USB Stick (meist jedoch nur Fat32) abspielen kann.
Lan und Wlan sind jetzt im Kommen um Datenstreams zum Fernseher zu machen.
F: integrierter Receiver:
ich habe jetzt keinen Bock mehr weiterzuschreiben