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Suche Plattform welche sich in +5 Jahren kostengünstig upgraden lässt

Wie gesagt, auf DDR5 zu warten macht keinen Sinn. Das wird teuer und braucht zu lange, bis die Leistung und die Preise ggü. DDR4 attraktiv sind.

Dann kauf besser jetzt, mit einem vernünftigen B550-Board und Ryzen 4650G kannst du später noch einen 12-Kerner nachrüsten (der letzte wird vermutlich Warhol Ende 2021), wenn sich das für dich lohnt. Die Grafikkarte solltest du später kaufen, wenn der Markt wieder halbwegs normal ist.
 
Achja, das gute alte Aufrüsten. Das waren Zeiten! Als Kind ein Jahr auf einer CPU gespielt und dann irgendwann genug gespart, um noch mal eine dickere CPU drauf zu schnallen. Herrlich! Aber: Das waren eben nur wenige Monate, die mir zugegebenermaßen viel länger vorkamen als heute. 5 Jahre ist in diesem Sinn nicht "in naher Zukunft" und so richtig in die Zukunft schauen kann ja auch niemand.
Mein Tipp: Jetzt das kaufen, was du brauchst und in 5 Jahren schauen, was als nächstes möglich ist.

Wobei: Der Gebrauchtmarkt ist eben auch ein Markt. Sollten die heutigen Topmodelle auch in 5 Jahren noch ordentlich was reißen, werden sie nicht günstig sein.
Kleine Anekdote: Ich habe mich damals 2012 für den i5-2500k und gegen den i7-2600k entschieden (80€ Differenz, war mir damals zu teuer, Student). Dann dachte ich, ach, ich rüste irgendwann auf den i7 auf, wenn der am Gebrauchtmarkt unter 80€ fällt, dann haste quasi nichts verloren. Tja, dumm gelaufen, der i7 wurde erst im Jahre 2018, ganze sechs Jahre später so günstig. Kannst dir vorstellen, dass ich mit dem Sandybridge, egal wie viel Threads, keinen Blumentopf mehr gewonnen habe.
 
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Uberhalb schrieb:
Da bei meinem jetzigen System allerdings bereits Mainboard und Grafikkarte ausgetauscht werden musste
bereits?
Uberhalb schrieb:
Ich habe ein 1155 Board und auch von einem G840 auf einen i5-3470 günstig geupgradet.

Der G840 ist von 2011 und somit 10 Jahre alt. Der 3470 mit Jahrgang 2012 auch nicht wirklich neuer. Und da sprichst du von "bereits"?
Plattformen und Sockel wechseln bei Intel üblicherweise alle 2 Jahre, manchmal auch mal alle 3 Jahre. AMD mit 4 Jahren AM4 war jetzt wirklich eine Ausnahme und selbst da läuft nicht jede CPU auf jedem Board.
 
Uberhalb schrieb:
Ich kaufe ein System welches 100% Leistung entspricht. In 5 Jahren habe ich das potenzial daraus vielleicht 150% zu machen, da ich eine stärkere CPU einbaue.
Als Ergänzung zu meinem Post, weil es so gut passt:
Ich kann mir sogar vorstellen, dass du aus deinen 100% dann tatsächlich noch mal 150% machen kannst! Aber was bringt dir das, wenn die Leistung der dann aktuellen CPUs schon bei 1000% liegt? Klar, du willst dann nicht das Neuste zocken und brauchst diese eventuell nicht, aber dann reichen vermutlich auch noch die 100% von eh und je.
Mit sowas kann man dann vielleicht höchstens noch die eigene Bastellust befriedigen und das war's. Leistungstechnisch sage ich einfach mal voraus, wird das nichts bringen.
 
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@Uberhalb die PS4 lässt sich nicht so einstellen dass die in unbenutzten Zeiter oder Nachts die Updates macht?, Braucht man halt eine dicke Internet Anbindung wenn das wirklich nicht geht, aber sowas wird gerne verschwiegen.
Das ist ungefähr so wenn Muttern meint einmal im Monat an den PC zu müssen und dann der PC erstmal lahmt weil zig Windows und Office Updates installiert werden bzw auch noch die Apps hinterdrein kommen, weil der dt. Michel den Strom abklemmt und den Rechner nachts nicht sich selbst warten lässt.
 
Uberhalb schrieb:
. Ich habe ein 1155 Board und auch von einem G840 auf einen i5-3470 günstig geupgradet. Es würde sogar noch etwas besser gehen mit einem Xeon.
Eine Mittelklasse CPU aus 2012 oder 2013 ist doch nun wirklich kein Update mehr.
Was machst du überhaupt mit dem Pc? Wäre es Ggf nicht sinnvoller alle 3 Jahre Einstiegsklasse zu wechseln, anstatt alle 8-9 Jahre Mittelklasse?
Jetzt aktuell zb. Ein Ryzen 3400g oder ähnliches
 
Uberhalb schrieb:
Ich kaufe ein System welches 100% Leistung entspricht. In 5 Jahren habe ich das potenzial daraus vielleicht 150% zu machen, da ich eine stärkere CPU einbaue.
Das trifft nur zu wenn du jetzt eine wirklich schwache CPU kaufst. Ansonsten kommt der Zugewinn nur durch mehr Kerne, z.B. 8 statt 4 oder 12 statt 8, aber deine Software muss das auch nutzen können, sonst hast du von der potenziellen Mehrleistung nichts. Also beschreibst du eher ein "welches 100% Leistung entspricht. In 5 Jahren habe ich das potenzial daraus vielleicht 100-150% zu machen, da ich eine stärkere CPU einbaue." Also gibst pozenziell für nichts Geld aus.

Und wenn man sich die Entwicklungen der letzten 4 Jahre anschaut, da schlägt ein 5600X jeden 1800X - auch beim Multithreading. Teilweise mit Abstand. Dann Stand heue von einem. Z.B. Ryzen 1600 auf einen 1800 zu upgraden wäre so gesehen rausgeworfenes Geld.

Kauf jetzt eine gute CPU. Wenn du Glück hast kommst du dann erst in 10 Jahren wieder auf die Idee zu upgraden.
 
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Uberhalb schrieb:
ich tendiere zu einer AMD Plattform.
da kriegt man bis 150€ aber keine CPU mit iGPU die ein wirklich sinnvolles upgrade zum aktuellen i5 darstellt. das höchste der gefühle ist da aktuell ein veralteter 2200G (Zen1) für überteuerte 135€. auf B550 läuft der auch nicht.

erst ne absolute lowend-CPU zu kaufen und diese dann jahre später durch ne dann veraltete ehemalige mittelklasse-CPU zu ersetzen halte ich nicht für sinnvoll.

KnolleJupp schrieb:
Da diese noch auf der Zen2 Architektur beruhen, können sie aber kein PCIe 4.0.
Zen2 kann grundsätzlich sehr wohl PCIe4.0.

@GERmaximus: hast du mal geschaut was der 3400G aktuell kostet? ist echt nicht schön.
 
Aber ein 3400G läuft genauso wenig auf einem B550 (offiziell).
Die einzige APU die darauf läuft ist eine 4000er. Nur die 3000 CPUs (non-APUs) laufen darauf. Liegt am Zen2, den die 3000er APUs nicht haben, die haben noch Zen1+

Daher kann man alles abseits einer Ryzen 3000, APU 4000G oder Ryzen 5000 für das Vorhaben vergessen.
Wie schon geschrieben, von mir und anderen, ist das Vorgehen (jetzt billig CPU kaufen) aktuell so nicht sinnvoll - könnte man einen 3000G betreiben, wäre das vielleicht was anderes, aber der wäre auch ein Upgrade zum i5, bestenfalls ein Sidegrade.
 
Captain Mumpitz schrieb:
bereits?


Der G840 ist von 2011 und somit 10 Jahre alt. Der 3470 mit Jahrgang 2012 auch nicht wirklich neuer. Und da sprichst du von "bereits"?
Plattformen und Sockel wechseln bei Intel üblicherweise alle 2 Jahre, manchmal auch mal alle 3 Jahre. AMD mit 4 Jahren AM4 war jetzt wirklich eine Ausnahme und selbst da läuft nicht jede CPU auf jedem Board.
Das Mainboard ging Anfang 2020 kaputt. Habe ich in ebay ein Ersatzmainboard für 40EUR geholt (wollte nicht alles neu kaufen). Die i5-3470 CPU hatte ich Anfang 2018 für 44EUR gekauft.
Der Geschwindigkeitszuwachs vom G840 zu i5-3470 war schon ne Hausnummer. Immerhin habe ich jetzt ca. 9 Jahre? mein 1155er System nutzen können bzw. nutze es ja noch immer.

GERmaximus schrieb:
Was machst du überhaupt mit dem Pc? Wäre es Ggf nicht sinnvoller alle 3 Jahre Einstiegsklasse zu wechseln, anstatt alle 8-9 Jahre Mittelklasse?
Jetzt aktuell zb. Ein Ryzen 3400g oder ähnliches
Ich nutze den PC aktuell für Homeoffice. Daneben Office. Gelegentlich spielen Hauptsächlich WoW, Diablo.
Den neuen PC würde ich dann als Spiele-PC bezeichnen, damit ich die Trennung von Arbeit / Spielen gewhrleisten kann.

Ich verstehe die Antworten schon, die mir naheliegen ein "gescheites System" zu kaufen. Aber für mich ist die aktuelle Generation schon "gescheit genug" und die Leistung die geboten wird ebenfalls.
Was ich jetzt mitgenommen habe:
  • Will ich später mehr Kerne haben als 8 dann hole ich mir ein AM4 Board. Jedoch ist die Verfügbarkeit / Preise im Bereich "EinstiegsCPU für Spieler" höher als bei Intel.
  • Will ich jetzt ne günstige CPU zum Spielen (10400F) dann nehme ich Intel kann aber später nicht mehr als 8? Kerne upgraden.

Beide aktuelle Generationen haben kein Langzeitsupport mehr, da Sockel upgrade (AM4 ->tot; 1200 ->tot). Jetzt könnte ich doch argumentieren, dass ich einfach das System nehme wo letztendlich die stärkste CPU zuhause ist/sein wird, oder? Nach dem Motto:
Ich kaufe mir JETZT ne EinstiegsCPU (10400F oder 3600) und in 5 Jahren finde ich kein System welches meinen Leistungsbedarf (der wohl geringer sein wird als der Durchschnittsgamer) für nen 100er befriedigt, dann hole ich mir für das Geld die stärkste CPU für mein (altes) System/Plattform.

Ihr alle seid dann natürlich mit DDR5 und PCIE4 etc. "glücklich" und ich bin "glücklich" weil ich mit meinem alten System nochmal "alles rausgekitzelt habe was geht".
 
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Uberhalb schrieb:
Ihr alle seid dann natürlich mit DDR5 und PCIE4 etc. "glücklich" und ich bin "glücklich" weil ich mit meinem alten System nochmal "alles rausgekitzelt habe was geht".
Wenn ich das so lese, glaube ich hast unser Ansinnen hinter den Einwänden nicht verstanden.

Gerade bei sowas wie Diablo, oder WoW macht es keinen echten Unterschied, ob du eine CPU mit 6C/12T oder 16C/32T drin sitzen hast. Also wäre ein CPU "Upgrade" vom spürbaren eher wieder ein CPU-Sidegrade und damit genauso rausgeworfenes Geld wie das Mainboard letztes Jahr.
Du hast dann nämlich 40 € hingelegt, die du jetzt wieder "wegwirfst".

Betrachtet man die letzten 12 Monate also,
du hast statt gleich einen 3600 zu kaufen (gab es schon und war nicht teurer als heute und dass ZEN3 auf den neuen Boards läuft war auch bekannt)
Erst noch 40 € ausgegeben umd jetzt für sagen wir 400€ ein neues System zu kaufen. In Summe hast du halt dann 440 € ausgegeben, statt gleich ein neues System für 400€ zu kaufen.

Wenn dir das Gefühl für 1 Jahr "ha, ich habe noch das letzte aus der Plattform rausgekitzel" 10% Mehrpreis (440 vs, 400) gesamt gesehen es wert sind, bitte, dann mach das, Verständnis wirst du dafür aber nicht wirklich ernten. Wir werden es aber aktzeptieren. Wir sagen nur, dass auf Dauer dein Vorhaben in Summe mehr Geld frisst, also du glaubst zu sparen. Dein Ersatzboard macht nur Sinn, wenn du auf absehbare Zeit damals nicht mehr als 40 € gehabt hättest.

Abgesehen von dem finanziellen Aspekt kommt noch der technische.

Da du aktuell keine neue Grafikkarte kaufen willst, wenn ich es richtig verstanden habe, weil alle Mondpreise (verständlich), dann musst du CPUs mit iGPU kaufen. Das hat keine CPU mit "F" in der Bezeichnung von Intel und auch keine CPU von AMD, wo das "G" drin fehlt, steht für "Graphics". Und auf der modernsten AMD Plattform (B550) laufen abseits der 4000er APUs keine anderen. Und davon gibt es nur Hoimöpathische Menge im Bulk-Markt, die absurd teuer sind. Also für die AMD Plattform hast du höhere Einstiegshürden. Und mehr als 8 Kerne gibt es bei den APUs auch nicht.

Bei der Intelplattform, wird es nicht mehr als 8 Kerne geben, wobei das auch egal ist, wie ich oben schrieb. Bei deinen Anwendungen ist der Takt relevanter.

Der bang, den man vom einem Dual-Core auf einen Quad-Core erlebt, weil alles flüssiger geht, hat man von einem Quad-Core auf einen Octacore schon lange nicht mehr. Der Bang den man erlebt ist mit einer Exponentialkurve zu vergleichen, die mit zunehmenden Kernen sich der 0 Linie nähert.
Die Aussage ist zumindest für das von dir genannte Anwendungsgebiet gültig. Bei anderen Anwendungsgebietet mag das anders sein.

Und btw. wie die Gebrauchtpreise für einen 5900x / 5950x / 11700/11900 sein werden weiß keiner . Es ist nicht unüblich, dass die stärksten CPUs relativ stabile Preise im Gebrauchtmarkt halten. Kaby-Lake und Skylake i7 waren auch noch bis vor 2-3 Jahren nicht unter 200 € zu haben, obwohl es günstigere Hexa-Cores gab. Und da du bei einem angedachten R5 oder i5 bereits in der Mittelklasse einsteigst, nicht so wie beim Celeron, der ja unterste Schublade bei der Leistung ist, musst du dich schon ordentlich nach oben strecken (finanziell und modellmäßig) um auch nur eine eindeutig messbare Verbesserung zu erlangen.
 
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Also eigentlich ist die ganze Diskussion hinfällig. Es kann niemand sagen, was in fünf Jahren ist. Heutige CPUs können da noch brauchbar sein oder eben nicht, die Preise dann kennt auch niemand.
Beim G840 ist es jetzt aufgegangen, super für dich, im Nachgang ist man natürlich immer schlauer. ;)
Hätte ja auch sein können (Vorsicht: überspitztes Beispiel!), dass auf deinem i5-3470 nicht mal das heutige Windows läuft. Dann hättest du noch mal was rausgekitzelt, aber ohne tatsächlichen Nutzen. Höchstens würde noch ein ganz spaßiges Retrosystem bei rausspringen, was wiederum der Bastellei zugeschrieben werden kann. Das wäre, als ob man noch eine Windows 98 Kiste stehen hätte, wo man jetzt mal den AMD K6 300MHz auf einen mit 400MHz aufrüstet.

Ich glaube auch nicht, dass damals beim G840 der Hintergedanke war, diesen exakt 6 Jahre später aufzurüsten. Er wurde ja nur aufgerüstet, weil er den Ansprüchen nicht mehr genügte, was eben zufällig um und bei 6 Jahre später war und weil (ebenfalls zufällig!!) die größeren CPUs dieses Sockels noch ganz ordentlich laufen. Ist natürlich eine angenehme Tatsache gewesen. Wären die Anforderungen aber schneller gestiegen, wäre er vielleicht schon nach 3 Jahren rausgeflogen.

So oder so: Kaufe einfach, was dir aktuell genügt. Sobald die Leistung nicht mehr den eigenen Ansprüchen genügt, schaust du, wie es weiter gehen kann und nicht jetzt schon.
 
Uberhalb schrieb:
Will ich später mehr Kerne haben als 8 dann hole ich mir ein AM4 Board. Jedoch ist die Verfügbarkeit / Preise im Bereich "EinstiegsCPU für Spieler"
Der oben verlinkte 6-Kerner (4650G) mit Grafikeinheit ist für 199 € absolut okay. Das wissen nur viele nicht, deshalb suchen sie nach dem älteren 3400G, der aktuell ausverkauft und deshalb sogar teurer ist als sein Nachfolger.

So würde ich es auch machen. 6 Kerne sind sehr solide, die integrierte Grafik wird entweder gleich ausreichen oder dir die nötige Zeit verschaffen, bis man wieder halbwegs normal eine Grafikkarte kaufen kann.
Und wenn du später Bedarf hast, kannst du einen 12-Kerner nachrüsten.
 
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Kaum ein Entwickler wird reine PC Spiele entwickeln, da meistens als Multiplattform programmiert. Selbst Blizzard richtet sich da an die verfügbaren Heimrechner, besonders die Krücken, mit denen Millionen an Menschen WoW spielten.
Was also auf der Konsolen ZEN 2 APU läuft, wird auf ZEN 2 und intel 10 mit einem Achtkerner jetzt schon schneller laufen und darüber für mehr als Spiele geeignet sein. Kauft man sich einen 3900X/5900X oder einen 10850K mit iGP, ist die CPU Spielerohleistung für die nächsten 5 Jahre mehr als gesichert. Da kann man beliebig bei der Grafikkarte investieren.
 
Danke an die Vorposter.
Ich denke auch, dass meine persönliche "Historie" jetzt arg auf mich zugeschnitten ist. Da hatte ich wohl Glück, dass ich damals mit low budget ausgekommen bin. Das CPU Upgrade brauchte ich, da ich ein großes privates Projekt im CAD geplant hatte und die Arbeit mit dem 2-Kerner leider nicht zufriedenstellend lief. Gut für mich, dass da bereits 6 Jahre vergangen waren und ich das Upgrade günstig mitnehmen konnte.
Als dann das Mainboard hops ging, war ich natürlich dann in der erwähnten "Falle": man hat Geld für (alte) Technik ausgegeben und wenn man hätte neu kaufen wollen, müsste man wieder mehr Geld in die Hand nehmen bzw. die Differenz aus bereits bezahltem auf das neue anrechnen um das in Relation setzen zu können.
Aber so konnte ich das ganze System mit relativ wenig Geld noch weiter betreiben. Für meine Ansprüche war das ausreichend.

begin_prog schrieb:
Der oben verlinkte 6-Kerner (4650G) mit Grafikeinheit ist für 199 € absolut okay. Das wissen nur viele nicht, deshalb suchen sie nach dem älteren 3400G, der aktuell ausverkauft und deshalb sogar teurer ist als sein Nachfolger.

So würde ich es auch machen. 6 Kerne sind sehr solide, die integrierte Grafik wird entweder gleich ausreichen oder dir die nötige Zeit verschaffen, bis man wieder halbwegs normal eine Grafikkarte kaufen kann.
Und wenn du später Bedarf hast, kannst du einen 12-Kerner nachrüsten.
danke. das scheint für mich eine gute Lösung zu sein. Kann man abschätzen, ob die 11.Core Generation mit integrierter GPU (11400) gleich schnell ist oder sogar besser sein wird (Grafikleistung)?
 
Uberhalb schrieb:
gleich schnell ist oder sogar besser sein wird (Grafikleistung)?
Unwahrscheinlich. Dazu kommen die Treiberprobleme bei Intel, deren IGPs in den letzten Jahren bei Games keine Rolle gespielt haben. Durch die alte 14 nm-Fertigung müssen sie den Takt hochprügeln und verbrauchen zu viel Strom / erzeugen Abwärme. Anandtech titelt "Power Consumption: Hot, Hot, HOT".
 
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begin_prog schrieb:
Unwahrscheinlich. Dazu kommen die Treiberprobleme bei Intel, deren IGPs in den letzten Jahren bei Games keine Rolle gespielt haben. Durch die uralte 14 nm-Fertigung müssen sie den Takt hochprügeln und verbrauchen zu viel Strom / erzeugen Abwärme. Anandtech titelt "Power Consumption: Hot, Hot, HOT".
danke habe jetzt recherchiert und die APU der 4650G ist auf dem Niveau einer GT 1030. Somit entfällt durchaus der Kauf einer dedizierten Grafikkarte (vorerst).
Ich kann dann mein altes System weiter nutzen sowie mir ein neues System aufbauen.
1:
Dann würde ich DDR 4 3200 RAM nehmen (2x8GB?)
2:
Welches Board wäre zu empfehlen bzw. gibt es die CPU nur in Kombi mit Board etc.?
3:
Welches Netzteil würdet ihr empfehlen um dann noch in einigen Jahren (^^) ne potente Grafikkarte einzubauen?
4:
Ist es realistisch, dass die Preise etwas nachgeben (AMD) wenn Intel jetzt mit 11.Gen anrollt? Bzw. wirkt sich das auf die Preise bei den Händlern aus??

5:
Ist das Angebot gut?:
https://www.ebay.de/itm/Gaming-PC-A...881626?hash=item3fe5b67cda:g:VHwAAOSw~HBgURPB
 
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Du könntest kaufen, einen
AMD Ryzen 5 PRO 4650G https://geizhals.de/amd-ryzen-5-pro-4650g-100-100000143mpk-a2336716.html 6-Kerner für 236€
oder einen
AMD Ryzen 7 PRO 4750G https://geizhals.de/amd-ryzen-7-pro-4750g-100-100000145mpk-a2336717.html 8-Kerner für 359€.

Die iGPU im 4750G ist auch etwas stärker.

Dazu ein B550 Mainboard deiner Wahl.

Als Arbeitsspeicher, vor allem wenn die iGPU genutzt werden soll, würde ich 3.600er nehmen und sicher nicht 2x8GB sondern 2x16GB, z.B. den
Crucial BL2K16G36C16U4B https://geizhals.de/crucial-ballistix-schwarz-dimm-kit-32gb-bl2k16g36c16u4b-a2222375.html für 184€

Dann brauchst du noch einen CPU-Kühler, denn die Renoir APUs gibt es nur als "Tray"-Variante ohne Boxed-Kühler.

Netzteil, ein gutes mit 650W dürfte ausreichen, um später auch eine Grafikkarte befeuern zu können.

Warum sollte AMD die Preise senken, ist ja nicht so als müssten sie Angst haben vor den neuen Intel-Aufguss-CPUs...
 
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@Uberhalb:
den 4650G kriegt man auch einzeln, halt nur als tray.

was für ne "potente" graka wäre das denn dann?

die Ebay-kiste ist nicht gut. keine brauchbaren angaben zur SSD, keine brauchbaren angaben zum NT, billiges A520-brett, keine genauen angaben zum RAM und vor allem nur 1x16GB, da leidet die iGPU extrem drunter.
 
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