Uberhalb schrieb:
Ihr alle seid dann natürlich mit DDR5 und PCIE4 etc. "glücklich" und ich bin "glücklich" weil ich mit meinem alten System nochmal "alles rausgekitzelt habe was geht".
Wenn ich das so lese, glaube ich hast unser Ansinnen hinter den Einwänden nicht verstanden.
Gerade bei sowas wie Diablo, oder WoW macht es keinen echten Unterschied, ob du eine CPU mit 6C/12T oder 16C/32T drin sitzen hast. Also wäre ein CPU "Upgrade" vom spürbaren eher wieder ein CPU-Sidegrade und damit genauso rausgeworfenes Geld wie das Mainboard letztes Jahr.
Du hast dann nämlich 40 € hingelegt, die du jetzt wieder "wegwirfst".
Betrachtet man die letzten 12 Monate also,
du hast statt gleich einen 3600 zu kaufen (gab es schon und war nicht teurer als heute und dass ZEN3 auf den neuen Boards läuft war auch bekannt)
Erst noch 40 € ausgegeben umd jetzt für sagen wir 400€ ein neues System zu kaufen. In Summe hast du halt dann 440 € ausgegeben, statt gleich ein neues System für 400€ zu kaufen.
Wenn dir das Gefühl für 1 Jahr "ha, ich habe noch das letzte aus der Plattform rausgekitzel" 10% Mehrpreis (440 vs, 400) gesamt gesehen es wert sind, bitte, dann mach das, Verständnis wirst du dafür aber nicht wirklich ernten. Wir werden es aber aktzeptieren. Wir sagen nur, dass auf Dauer dein Vorhaben in Summe mehr Geld frisst, also du glaubst zu sparen. Dein Ersatzboard macht nur Sinn, wenn du auf absehbare Zeit damals nicht mehr als 40 € gehabt hättest.
Abgesehen von dem finanziellen Aspekt kommt noch der technische.
Da du aktuell keine neue Grafikkarte kaufen willst, wenn ich es richtig verstanden habe, weil alle Mondpreise (verständlich), dann musst du CPUs mit iGPU kaufen. Das hat keine CPU mit "F" in der Bezeichnung von Intel und auch keine CPU von AMD, wo das "G" drin fehlt, steht für "Graphics". Und auf der modernsten AMD Plattform (B550) laufen abseits der 4000er APUs keine anderen. Und davon gibt es nur Hoimöpathische Menge im Bulk-Markt, die absurd teuer sind. Also für die AMD Plattform hast du höhere Einstiegshürden. Und mehr als 8 Kerne gibt es bei den APUs auch nicht.
Bei der Intelplattform, wird es nicht mehr als 8 Kerne geben, wobei das auch egal ist, wie ich oben schrieb. Bei deinen Anwendungen ist der Takt relevanter.
Der bang, den man vom einem Dual-Core auf einen Quad-Core erlebt, weil alles flüssiger geht, hat man von einem Quad-Core auf einen Octacore schon lange nicht mehr. Der Bang den man erlebt ist mit einer Exponentialkurve zu vergleichen, die mit zunehmenden Kernen sich der 0 Linie nähert.
Die Aussage ist zumindest für das von dir genannte Anwendungsgebiet gültig. Bei anderen Anwendungsgebietet mag das anders sein.
Und btw. wie die Gebrauchtpreise für einen 5900x / 5950x / 11700/11900 sein werden weiß keiner . Es ist nicht unüblich, dass die stärksten CPUs relativ stabile Preise im Gebrauchtmarkt halten. Kaby-Lake und Skylake i7 waren auch noch bis vor 2-3 Jahren nicht unter 200 € zu haben, obwohl es günstigere Hexa-Cores gab. Und da du bei einem angedachten R5 oder i5 bereits in der Mittelklasse einsteigst, nicht so wie beim Celeron, der ja unterste Schublade bei der Leistung ist, musst du dich schon ordentlich nach oben strecken (finanziell und modellmäßig) um auch nur eine eindeutig messbare Verbesserung zu erlangen.