suche Sub für meinen Stereo Receiver

Zwenner schrieb:
Nochmal für alle, Lautsprecherboxen gehören grundsätzlich nicht in die Ecke oder wandnah platziert. Diese Aussage kann man pauschal treffen, da jede Lautsprecherbox durch eine solche Aufstellung u.a. einen gain im Bass bekommt, ganz egal ob vented oder closed.

Leider pauschalisiert und daher definitiv falsch!
Es gibt sogar Lautsprecher, die bewusst für die Ecke konstruiert werden (Stichwort: Eckhorn) oder für wandnahe Aufstellung (z.B. einige für Röhrenverstärker entwickelte Modelle wie die Dynavox Impulse-Baureihe), von echten Wandlautsprechern und/oder einigen Dipolen will ich gar nicht erst anfangen.

Ob eine wandnahe Aufstellung zu negativen Erscheinungen führt oder nicht hängt von vielen Faktoren ab wie z.B. Raummoden, Wand- und Bodenbeschaffenheit, Tiefgang des LS, persönlicher Geschmack, Abstimmung des LS etc..

Aber pauschal zu sagen, dass solch eine Aufstellung immer falsch wäre, ist absoluter Quatsch. Gerade im Falle des TE, der mehr Bass wünscht, kann es sogar den gewünschten Erfolg bringen, sofern keine Dröhnerscheinungen entstehen... ;)
 
@kammerjaeger1

Bitte genau lesen, dann schreiben.
Die Betonung (darum ging es!) lag auf vented oder closed (Kontext) und Ausnahmen bestätigen die Regel.
Normale LSP (also 99% im Mainstrem?) gehören weder in die Ecke noch wandnah platziert.
Wie man das persönlich-praktisch - für sich organisiert, ist von subjektiven Gesichtspunkten abhängig.

Individuellen Hörgewohnheiten eben.

@log11

Was gedenkst du als nächstes zu tun?
 
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@Zwenner,der Sub geht morgen erstmal zurück. Wie ich weiter mache weiß ich ehrlich gesagt noch nicht.
Vielleicht gehe ich auch nen anderen Weg und probiere mal einen Sony STR DN1030 aus.
Vorteil bei dem Gerät zum jetzigen Marantz:
1. Mitgeliefertes Einmess-System. (k.A. ob das was taugt)
2. Angeblich integrierter EQ (wobei ich im Handbuch nur etwas zur Höhen und Tiefenverstellung gefunden habe)
3. Internetradio via WLAN möglich

Mir ist jedoch nicht klar ob ich nicht mit einem reinen Stereosystem bei einem 7.1 Terminal ein Problem bekomme. Klar kann man sicher auch nur 2 Hauptlautsprecher anschließen, ich vermute jedoch daß man dann die Endstufe nur zu einem Teil nutzt. Oder sehe ich das falsch?
Ergänzung ()

Hab gerade gesehen daß der Sony 1030 2 Verstärker eingebaut hat und damit Bi--Ampingfähig sein dürfte. Damit ist das Ding auch für ein Stereosystemso wie ich es betreiben möchte, sicher leistungsfähig genug.


Als zweite Option könnte man bei dem Marantz noch einen Signalprofessor einschleifen. Damit kenne ich mich aber bisher nicht aus.
 
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@Kammerjaeger1, stimmt. Nur das AV Receiver zumindest früher nicht für Stereobetrieb optimiert waren. Die interne Signalaufbereitung war eher auf Suroundsound getrimmt. Kann sein daß das jetzt besser ist.

Nochmal ein ganz anderer Gedanke.
Die Boxen sind Bi-Amping fähig (Auftrennbar zwischen Hoch/Mittelton und Tiefton - 4 Anschlüsse) und der Marantz hat ne auftrennbare Vor- Enstufe.
Könnte ich nicht mit einem 2ten günstigen Vollverstärker den HT/MT Bereich quasi "entkoppelt" versorgen und diesen mittels Y-Chinch an meinen jetzigen Receiver anschließen? Dieser versorgt dann den TT Bereich.
Somit kann man den HT/MT Bereich etwas absenken. Kann auch sein daß das technisch garnicht geht.
 
Ja - auf diese Idee mit dem zweiten Verstärken bin ich auch schon gekommen.
Allerdings sind die Magnat glaube bei 320/3200 Hz getrennt, da lasse ich mich aber korrigieren.

Technisch ist das lösbar, da deine Magnat Bi-Wiring-Terminals haben und die Weichen dazu.
Probieren kann man das sicherlich auch, wie das Ergebnis ausfällt, muss man sich anhören.
Ich habe das richtig in Erinnerung, dass dir der Bass aus den 505ern bei höheren Pegel ja reicht?

Was zum AVR:
Also du kannst einen solchen Mehrkanalverstärker natürlich auch für reines Stereo nutzen.
Die Transistoren für die anderen Kanäle bleiben dann natürlich ungenutzt, dass ist richtig.
Der limitierende Faktor ist also das Grundkonzept der gesamten Verstärkerbeschaltung.

Der Sony ballert dir allerdings durchgehend circa 115W (an 8Ohm) auf die beiden Stereo-Kanäle.
An 4Ohm sind es im 2-Kanal-Betrieb knapp 150W/Kanal bei 0,1% THD.
An 1% THD gemessen fallen da natürlich jeweils noch ein paar Watt oben drauf.
Das reicht in Summe sehr wahrscheinlich um deine Magnat dann doch vorher in die Knie zu zwingen.

Mit entsprechendem Material wirst du den Sony, bei hohen Pegel zwar fordern aber nicht überlasten, nicht mit zwei gutmütigen 505ern, die haben ein Impedanzminimum von über 4Ohm.

Problematisch kann es bei günstigen AVRs im Multichannel werden, einige kleine Yamaha´s kommen hier (5-Kanal-Betrieb) kaum auf über 25W/Kanal (continuously) an 8Ohm bei erträglichem THD und die bekommt man dann "recht schnell" ins protect.

EDIT:
Bevor es wieder los geht: Für den normalen User, in normalen Raumgrößen, an unkritischen Boxen, mit moderatem Pegelbedarf - reichen aber auch diese AVRs im Regelfall aus.

Entscheiden ist welchen headroom der Verstärker für anfallende Impulse bereitstellen kann.
Er muss entsprechende hoch ausfallen, da die Siebung nicht nach einem Peak leergelutscht werden soll.

Für die Spitzenleistung wird eine große Kapazität und für die Dauerleistung ein leistungsstarker Transfo benötigt. Beides haben herkömmliche AVRs... nicht. Die Kraft für entsprechende Peaks kommt zunächst aus den Lade-Elkos. Der Trafo muss dann aber ausreichend groß sein, um schnell genug den Speicher nachzufüllen. Und damit bei boliden im Einschaltmoment nicht die Haussicherung rausfliegt, werden die Elkos sanft aufgeladen. Der gesamte Aufbau sieht dann (muss) entsprechen aus, mehrere Transitoren pro Kanal, große - mehrerer Lade-Elkos und ein mächtiger Trafo, denn dann peaked eine Treiberstufe auch mal 25 Ampere pro Kanal und meist hat man dann logischerweise mehr als-wie eine (Treiberstufe) pro Kanal. Und sehr interessant wird es dann, wenn man innerhalb der Schaltung (Gegenkopplung) den Kollektor anzapft und nicht den Emitter. Der Kollektor kann eben stets maximalen Strom liefern, unabhängig von der Spannung.
 
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@ Zwenner, danke. ;)
Also wenn ich es richtig verstehe, dann ist der Sony 1030 IM STEREOBETRIEB insgesamt als leistungsfähiger einzuschätzen als mein jetziger Marantz SR4021? Vorteil sind sicher die 2 sekreten Verstärker die im vollen Maß Bi Amping fähig sind.
Ich hab vorhin mal testweise die Brücke an den Magnat Quantum 505 aufgetrennt und den Tiefton über Speaker A und den Hochton über Speaker B angeschlossen. Ganz bewusst hab ich das nur links gemacht, rechts wurde alles über Speaker A und Brücke versorgt. Beim Marantz macht das klanglich 0 Unterschied, Klang und Pegel waren identisch, da ich über Balance schön von links nach rechts fahren konnte und verglichen habe. War aber fast zu erwarten, da der Marantz meines Wissens nur eine Enstufe hat.

Mir ist im Datenblatt des Marantz gerade noch etwas anderes aufgefallen. Das Ding ist in der Audio Sektion wie folgt angegeben:
Rated Power 40Hz-20KHz 8 Ohm 80Watt/Ch
40Hz-20kHz 6 Ohm 100Watt/Ch
Signal to Nois 95dB

http://www.google.de/url?sa=t&rct=j...=fDLqz5SfYmfsWc5we--5KQ&bvm=bv.52434380,d.bGE

Mit 40Hz spielt der Marantz natürlich nicht so tief wie ein andere AMP / Receiver der bis 20Hz angegeben ist. ( natürlich ist das auch abhängig von der angeschlossenen Box) Das würde sich auch mit meiner Internetrecherche decken, bei der ich gelesen habe, das der Marantz eher hell und nicht sehr bassbetont abgestimmt ist. Sehe ich das richtig?
 
Das du da keinen Unterschied hörst, ist für mich logisch. Da es eben ein Endverstärker bleibt.
Du wirst auch beim Sony keinen Unterschied im Bi-Amping hören. Bi-Amping = 1 Lautsprecher, 2 Verstärker.

Das macht aus meiner Sicht nur dann Sinn, wenn man zwei eigenständige Amps nutzt.
Zum Thema Verstärkerklang, wirst du von mir keinen Kommentar erhalten - sorry.

EDIT: Was ich dir aber sagen kann ist, dass der Marantz Töne unterhalb 40Hz auf die LSP schickt.
 
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@ Zwenner, ich meine auch nicht Verstärkerklang sondern Frequenzbereich den die Endstufe überträgt. Und da ist beim Marantz nunmal bei 40Hz Schluß. Ich war schon der Meinung daß bei entsprechend zugespielten Material ein Verstäker mit bsp. 20Hz-20kHz tiefer gehen kann als ein 40Hz-20kHz. Denkfehler?
 
log11 schrieb:
Und da ist beim Marantz nunmal bei 40Hz Schluß.
Nein.
Der Bereich 40Hz bis 20kHz dient lediglich für Rated Power und THD.
Der Marantz hat mit 100%iger Sicherheit keinen "hard cut" bei 40Hz.

EDIT: http://us.marantz.com/DocumentMaster/US/SR4021.pdf
Frequency Response (+/- 3 dB): 20Hz - 20kHz

Und das wiederum heißt auch nicht, dass der AMP nicht unter 20Hz oder über 20kHz übertragen kann.
Sondern nur das eine Frequenzgangabweichung von +/-3dB in diesem Band nicht überschritten wird.

Die gemessenen dB-Abweichungen sind selbst bei Einstiegsmodellen und auf einer range von 20Hz bis 20kHz sehr gering und oft deutlich unterhalb der +/- 3dB. Sofern vorhanden wird im Direct-Mode eine Abweichung von 0,5dB sehr oft nicht überschritten. Mit "Klangstufe" ebenfalls, hier steigen die Messergebnisse oft über 0,0x - bleiben aber sehr häufig unter 0,5dB. (Die Ergebnisse sehen natürlich anders aus, wenn man einen EQ-Preset verwenden!)
 
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OK,wieder was gelernt.Danke.Bin gerade im örtlichen MM und hab mal zwischen einem Yamaha RS 300 und einem Pioneer VSX 322 k hin und her geschaltet bei gleicher Quelle und gleichen Boxen.Der Pioneer klingt selbst in neutral deutlich wärmer und bassreicher.Soviel zu unterschiedlichen Klang von Receivern.
 
Was ich nicht in Frage stelle ist, dass manche Verstärker einen gewissen Eigenklang entwickeln, oftmals ist das gewollt. Auf der anderen Seite darf ein AMP aus meiner Sicht nicht klingen, er soll ausschließlich das Eingangssignal verstärken. Das bedeutet für mich - zwischen einem guten AMP und einem anderen guten AMP, sind für mich keine Unterschiede festzustellen und ich bin sehr froh darüber. Wenn man sich darüber einig ist, dass ein Verstärker nicht klingen sollte, dann sollte ein doch deutlicher Klangunterschied wenigstens eine Frage aufwerfen... wenn definitiv Unterschiede (gerade im Bass) entstehen, habe ich vorhergehend umschrieben. Das wiederum steht im unmittelbaren Zusammenhang mit der Qualität des Eingangssignals und auch die angeschlossenen Lautsprecher (z.B. Kennschalldruckpegel, Impedanzverlauf) sind hier relevant.

EDIT:
Ehrlich? Ich würde hier eher - wenn denn alles nichts bringt, beziehungsweise anderen Maßnahmen nicht zufriedenstellen sind, die Lautsprecher wechseln. Weil sich hier die Spreu vom Weizen u.a. genau da trennt, maximaler Tiefgang und kleinem "Wattbedarf", gute LSP schaffen genau das umzusetzen. Die Hersteller bzw. die Entwickler können sich hier mehrere Möglichkeiten bedienen:

- Membranen schwerer machen und weicher aufhängen
(Grundresonanz und untere Eckfrequenz fallen aber auch die Empfindlichkeit)
- Schwerere Schwingsystemen, stärkere Antrieben und größere Auslenkungen
- Optimierte Schwingsysteme und verlustarme Drosselspulen im Signalweg vor den Basschassis
- Steifere Gehäuse und weniger Dämmmaterial, zielen etwa in dieselbe Richtung
- Bodennah montierte Reflexrohre und/oder Chassis können die Kopplung zwischen Schallquelle und Raum intensivieren
- Hochpassfilter, die unsinnigen Ultratiefbass ausblenden und im Gegenzug die Empfindlichkeit im mittleren Bassbereich verbessern. (Infinity Kappa 9 A)
- Magnetsystemen, deren Felder im Extremfall elektrisch entstehen.
- Teil- und vollaktive Schallwandler mit elektronischer Bassentzerrung

Die Liste ist lang und nur die wenigsten Entwickler finden den perfekten Kompromiss.
 
Zuletzt bearbeitet:
So wieder zurück aus dem örtlichen MM. Die haben in Sachen Receiver teils recht gute Angebote. Anbei mal ein kleiner Auszug:

Onkyo TX-NR 525 222€

Pioneer SX 20-k 150€

Pioneer VSX 322 150€

Denon AVR 1513 179€

Onkyo TX8030 239€

Pioneer VSX 827 K 299€ / VSX 827 S 250€ silber

Sony STR DH 540 279€


Teils sind die Preise deutlich unter den Idealo Preisen. Der Onkyo 525 scheit auf den ersten Blick recht vielversprechend.
 
Also ich habe zwei Endstufen, eine ungeregelte mit 2x45 Watt an 8 OHm und eine geregelte mit 2x70 Watt an 8 Ohm. Die erste schöpft den Strom aus einem 200VA RKT, die zweite aus einem 600VA RKT, der fast das halbe Gehäuse einnimmt. Je nach Lautstärke unterscheiden die sich schon voneinander, weniger von der reinen Lautstärke her sondern vor allem in Kontrolle und Bass bei höherer Lautstärke. Beide laufen an der gleichen Vorstufe mit identischen Quellen.

Selbst an anspruchslosen Lautsprechern wie den meinen ist der Unterschied deutlich.
 
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@Meridian1
Ja. Mit einer guten Gegenkopplung zum Beispiel, also quasi da wo der Ausgangswiderstand nahezu 0 Ohm ist, hört man natürlich Unterschiede zu einem Modell - wo eine Gegenkopplung eventuell gar nicht vorhanden ist. Ersterer Aufbau vermag dann eine präzisere Basswiedergabe aufgrund der bestehenden, besseren "Membrankontrolle" impulsgenauer umzusetzen, als zweitere Beschaltung. Wobei bei beiden Schaltungen/Konzepte, wenn sie den gut sind - genau das der entscheidende Punkt ist und nicht mehr Pegel (kleine Leistungen) im Bassbereich, da sind wir uns glaube einig.
 
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@ Meridian1, endlich mal jemand der aktiv Bi Amping betreibt. :) Welche Enstufen nutzt Du konkret?
Ich bräuchte ja nur eine Endstufe zu meinem Marantz Receiver, der auftrennbar ist und die Boxen sind auch auftrennbar. Also eigentlich gute Voraussetzungen.
 
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Zwenner schrieb:
@Meridian1
Ersterer Aufbau vermag dann eine präzisere Basswiedergabe aufgrund der bestehenden, besseren "Membrankontrolle" impulsgenauer umzusetzen, als zweitere Beschaltung. Wobei bei beiden Schaltungen/Konzepte, wenn sie den gut sind - genau das der entscheidende Punkt ist und nicht mehr Pegel (kleine Leistungen) im Bassbereich, da sind wir uns glaube einig.

Da bin ich 100% bei dir, denn genau das war mein erster Gedanke. Nicht mehr Bass, sondern kontrollierter und präziser und dadurch entspannt sich auch das ganze Klangbild. Vielleicht empfindet der ein oder andere solche Unterschiede dann auch als wärmer = angenehmer.

@log11: Ne ich betreibe kein Biamping! Halte auch nichts davon und kaufe auch nach Möglichkeit nur noch LS mit Singlewiring Anschlüssen.
 
@Meridian1, dann verstehe ich Deine Konfiguration leider nicht. Vielleicht kannst Du es ja nochmal für einen Laien erklären? ;)

Merci.
 
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