Ja - auf diese Idee mit dem zweiten Verstärken bin ich auch schon gekommen.
Allerdings sind die Magnat glaube bei 320/3200 Hz getrennt, da lasse ich mich aber korrigieren.
Technisch ist das lösbar, da deine Magnat Bi-Wiring-Terminals haben und die Weichen dazu.
Probieren kann man das sicherlich auch, wie das Ergebnis ausfällt, muss man sich anhören.
Ich habe das richtig in Erinnerung, dass dir der Bass aus den 505ern bei höheren Pegel ja reicht?
Was zum AVR:
Also du kannst einen solchen Mehrkanalverstärker natürlich auch für reines Stereo nutzen.
Die Transistoren für die anderen Kanäle bleiben dann natürlich ungenutzt, dass ist richtig.
Der limitierende Faktor ist also das Grundkonzept der gesamten Verstärkerbeschaltung.
Der Sony ballert dir allerdings durchgehend circa 115W (an 8Ohm) auf die beiden Stereo-Kanäle.
An 4Ohm sind es im 2-Kanal-Betrieb knapp 150W/Kanal bei 0,1% THD.
An 1% THD gemessen fallen da natürlich jeweils noch ein paar Watt oben drauf.
Das reicht in Summe sehr wahrscheinlich um deine Magnat dann doch vorher in die Knie zu zwingen.
Mit entsprechendem Material wirst du den Sony, bei hohen Pegel zwar fordern aber nicht überlasten, nicht mit zwei gutmütigen 505ern, die haben ein Impedanzminimum von über 4Ohm.
Problematisch kann es bei günstigen AVRs im Multichannel werden, einige kleine Yamaha´s kommen hier (5-Kanal-Betrieb) kaum auf über 25W/Kanal (continuously) an 8Ohm bei erträglichem THD und die bekommt man dann "recht schnell" ins protect.
EDIT:
Bevor es wieder los geht: Für den normalen User, in normalen Raumgrößen, an unkritischen Boxen, mit moderatem Pegelbedarf - reichen aber auch diese AVRs im Regelfall aus.
Entscheiden ist welchen headroom der Verstärker für anfallende Impulse bereitstellen kann.
Er muss entsprechende hoch ausfallen, da die Siebung nicht nach einem Peak leergelutscht werden soll.
Für die Spitzenleistung wird eine große Kapazität und für die Dauerleistung ein leistungsstarker Transfo benötigt. Beides haben herkömmliche AVRs... nicht. Die Kraft für entsprechende Peaks kommt zunächst aus den Lade-Elkos. Der Trafo muss dann aber ausreichend groß sein, um schnell genug den Speicher nachzufüllen. Und damit bei boliden im Einschaltmoment nicht die Haussicherung rausfliegt, werden die Elkos sanft aufgeladen. Der gesamte Aufbau sieht dann (muss) entsprechen aus, mehrere Transitoren pro Kanal, große - mehrerer Lade-Elkos und ein mächtiger Trafo, denn dann peaked eine Treiberstufe auch mal 25 Ampere pro Kanal und meist hat man dann logischerweise mehr als-wie eine (Treiberstufe) pro Kanal. Und sehr interessant wird es dann, wenn man innerhalb der Schaltung (Gegenkopplung) den Kollektor anzapft und nicht den Emitter. Der Kollektor kann eben stets maximalen Strom liefern, unabhängig von der Spannung.