suche Sub für meinen Stereo Receiver

@kammerjaeger1, das probiere ich schon. Im unmittelbar angrenzenden Nachbarraum Ist der Bass bei entsprechender Musik stärker zu hören. Das liegt sicher auch mit an meinem "mickrigen" Wohnzimmer.

Um dem Heco deutlich hörbar oder spürbare Töne zu entlocke,n muss es schon sowas wie "Paul Kalkbrenner - Das Gezabel" oder ähnliches sein.
@Ratterkiste........sooooooorry. :) War ja gestern scho spät als Entschuldigung. ;)
 
log11 schrieb:
@kammerjaeger1, das probiere ich schon. Im unmittelbar angrenzenden Nachbarraum Ist der Bass bei entsprechender Musik stärker zu hören. Das liegt sicher auch mit an meinem "mickrigen" Wohnzimmer.

Dann ist die "Schuld" nicht beim Sub zu suchen, sondern dessen Aufstellung. Dir bleibt nur, den Sub mal im Raum zu verschieben. Dazu lässt Du ihn auf Deinem Hörplatz laufen und kriechst dann auf dem Boden herum und suchst die Stelle, wo er am lautesten ist. Dort muss er dann stehen. ;)
 
Moin kammerjaeger1, das hab ich bereits probiert. Den besten Platz habe ich jetzt unter dem runten Tisch links in der Ecke ermittelt. Das ist auch gleichzeitig die größte Entfernung des Subs vom Hörerplatz.
Ich wollte den Heco natürlich nicht ins Nachbarzimmer stellen um am Hörplatz ordentlich Bass zu vernehmen. :)

Vielleicht sollte ich für den Test aber den Sub alleine laufen lassen und ermitteln, wo der Bass am lautesten ist, indem ich durchs Wohnzimmer krieche? Eignen sich dafür die Testtöne besser als Musik?
 
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log11 schrieb:
...Um dem Heco deutlich hörbar oder spürbare Töne zu entlocke,n muss es schon sowas wie "Paul Kalkbrenner - Das Gezabel" oder ähnliches sein...

Ich hab hier seid gestern wohn nicht allzuviel verpasst :)

Ich denke nach wie vor, d. bei Dir "vieles" vollkommen ok ist. Leider habe ich hier keine gute Netzverbindung und kann mir Deine Sets nicht anhören.

So von Deiner Erzählerei vll. einfach mal ein Feedback, wie das hier so ankommt, was ich mir dazu denke.

Bei mir ist das recht ähnlich. Meine Woofer machen sich auch kaum bis nicht bemerkbar. Besucher meinen oft, die wären nicht eingeschaltet. Das ist auch vollkommen ok... und von mir so auch voll beabsichtigt. Mir gefällt das sogar - auch wenn ich anfangs wie Du Bass-Gebrummel vermisst habe.

Deine Fronts dürften bereits recht Potent bis in den Basskeller kommen. Da bleibt das "Fenster", in dem sich der Woofer bemerkbar machen kann, recht klein. Wir reden hier ja nicht über ein hoch getrenntes Trompeten-System, wo ein grosser Teil des Frequenzspektrums auf den LFE umgeleitet wird.

Haben die fronts jetzt noch eine kleine Bassanhebung am unteren Ende des Fgangs, dann wirds in einem Fall wie Deinen für den Bassisten noch "komplizierter" sich bemerkbar zu machen. Vor allem dann, wenn Du über einen gewissen Bereich beide parallel laufen lässt (was immer noch auf eine schlechte Platzierung der Fronts hinweist).

Du reduzierst praktisch den Bass, u.a. in Bereichen wo Du vom Gehör sowieso weniger wahrnimmst.

Dann auch mal genau hinhören. Durch die zweite, passiv Membran wirst Du vermutlich einen sehr präzise aufspielenden Woofer haben. Wenn man das so nicht kennt, muss man sich da auch erst einmal dran gewöhnen.

Mal Musik die richtig bis in den Keller geht:

https://soundcloud.com/#dubgrundtief/dubgrundtief-altvibersommer

So ab Minute 16 ist eine nette Stelle. Da zeiht´s bei mir von den Fronts über die Woofer dann ordentlich runter. Wobei man lange meint, d. alles von den Fronts kommt, was jedoch definitiv nicht sein kann.

Edith:

Ich will Dich jetzt nicht animieren, in ein neues Soundsystem zu investieren. Bitte den folgenden Kommentar da nicht falsch aufnehmen. Das ist eine reine Gedankenspielerei zu Deinen bereits geäußerten Vorstellungen.

Die Membranfläche würde ich entsprechend Deiner Schilderung nicht weiter erhöhen. Der Ansatz ist ein bissl verquer (warum dazu gleich mehr). Das wird Dir a) bei schlechter Aufstellung nichts bringen (machts eher noch komplizierter) und b) kann man von der Membranfläche eh nicht auf den tonalen Charakter eines Lautsprechers schliessen. Es gibt auch kleine Lautsprecher/Chassis/Abstimmungen die richtig fein drücken und tiefen Bass erzeugen.

Bei Deinem kleinem Wohnzimmer und Bass-Präsenz-Wünschen wäre vll. genau der rumgedrehte Fall eine bessere Alternative. Kompaktlautsprecher und ein entsprechend früher einsetzender Bass.

Musikalisch-Akustisch jedoch eher ein Rückschritt im direkten Vergleich zum Standlautsprecher und der bestehenden Kombination. Daher kein allzuernst gemeinter, gedanklicher Ausflug.
 
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@log11

Passt der Sub hinten rechts in die Ecke? Wenn ja, wie ist das Ergebnis?
Ja den Sub auch mal einzeln testen, es sind aber halt Sinustöne.
 
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FooFighter schrieb:
Dann auch mal genau hinhören. Durch die zweite, passiv Membran wirst Du vermutlich einen sehr präzise aufspielenden Woofer haben. Wenn man das so nicht kennt, muss man sich da auch erst einmal dran gewöhnen.

Sorry für das Einschalten des Klugscheissermodus, aber:

Passivmembranen haben keine bessere Impulsantwort als Bassreflexkisten. Die Passivmembran schwingt genauso verzögert ein (und natürlich aus) wie die Luft in einem Bassreflexrohr.
 
Das kommt ganz drauf an, wie die BR-Kiste und oder das Vergleichsmodell konstruiert ist.
Zermatscht die BR-Kiste alles, kann hier eine gute PM-Konstruktion im Vorteil sein.

Meine persönlichen Favoriten: Geschlossenes-System, TML - mit Ausnahmen ein Basshorn, dann PM, dann BR.
Aber auch mit einem BR-Gespann kann man durchaus auch gute Ergebnisse erzielen.

Das Gehäuse ist eben immer ein Kompromiss.

Was man bei preiswerten, handelsüblichen BR-Bauten oft antrifft:

- Längsresonanzen / Mittelton
- Strömungsgeräusche / BR-Kanal
- mechanische Hubbegrenzung unterhalb der Tuningfrequenz
 
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Es ging doch eher darum, dass im Bassbereich identische Ergebnisse mit Passivmembran und BR-Rohr erreicht werden können. Das andere Probleme (akustischer Kurzschluss, Strömungsgeräusche...) durch eine Membran vermieden werden können, stand doch gar nicht zur Debatte. Dafür kann eine Passivmembran wiederrum Probleme mit Partialschwingungen haben... ein Für und Wider.. wie überall..
 
Sehr interessante Gedanken die hier geäußert werden.
@FooFighter, Deinen Ansatz bzgl. Membranfläche kann ich jedoch nicht nachvollziehen. Nehmen wir uns mal gedanklich die Canton GLE490 im Vergleich zur Magnat Quantum 505 daher.
Durch die 2x20cm TT und vor allem das nach vorne gerichtete BR Rohr sollte diese Box doch potenter im Bassbereich sein als meine derzeitige Quantum oder sehe ich das falsch? Sicher mag es auch Boxen mit kleinen Membranen geben die gut drücken können.
Aber ich dachte mit Membranfläche ist es wie mit Hubraum, wenn man Drehmoment ....ähh Bass haben will. ;)

Ich hatte vor den Magant Canton Regalboxen in Echtholz. Die hatten mindestens einen 20cm TT und waren in geschlossener Bauweise. Der Bassbereich ist bei den jetzigen Stand LS aber schon deutlich betonter als bei den Regalern.
 
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Ratterkiste schrieb:
...Passivmembranen haben keine bessere Impulsantwort als Bassreflexkisten. Die Passivmembran schwingt genauso verzögert ein (und natürlich aus) wie die Luft in einem Bassreflexrohr.

Das ist so leider nicht ganz richtig. Der erste Satz Deiner Anregung passt. Der zweite dementsprechend leider nicht.

Die Bass-Impuls Reaktion wird sogar deutlich verschlechtert. Da sind BR-Lösungen sogar im Vorteil. Das alles relativiert sich jedoch auch wieder, durch den Einsatz unterschiedlicher Techniken (Bedämpfung als auch Membranmaterialien -> leichte Membranen).

Ich kenne die Konstruktion des Heco´s jedoch nicht genau. Was jedoch sicher ist, und wo ein wesentlicher Vorteil gegenüber BR-Lösungen ist, es "entweicht" kein bzw. viel weniger "akustischer Müll".

Eine passive Membran muss also nicht unbdingt unpräsizer hinsichtlich der Impulsantwort sein. Das ist schlicht eine Konstruktionsfrage. Präzision gewinne ich auf jeden Fall hingegen bei der tonalen Signalabgabe. Ich habe keinen, weniger abgegebenen akustischen Müll der mir auf die Präzison der oberen Frequenzen schlägt - mal von den vermeidbaren Strömungsgeräuschen abgesehen.

Die Nachteile passiver Membranen liegen da mM nach eher in anderen Bereichen (Anregung von Raummoden). Davor habe ich den TE jedoch bereits ausreichend gewarnt.

log11 schrieb:
Sehr interessante Gedanken die hier geäußert werden.
@FooFighter, Deinen Ansatz bzgl. Membranfläche kann ich jedoch nicht nachvollziehen...

Du hast bereits jetzt ein mehr oder weniger ausgeprägtes Aufstellungsproblem?! Das wird sich mit grösseren Chassis/Lautsprechern vermutlich nicht verbessern.

Mit den nach vorne ausgerichteten Bassreflexrohren kann ich nachvollziehen.

Die Vorteile einer Kompakt-Sub-Kombinationen in kleinen Wohnzimmern liegen auf der Hand. Weniger aufstellungskritisch - Bass nach Gusto anheb bzw. auch absenkbar. Standlautsprecher brauchen nun mal Platz. Und da Du nicht wirklich den Eindruck machst, da flexibel zu sein (Du darfst da gerne so sein wie Du bist, nicht falsch verstehen) - dann gingen die Gedanken eben an etwas angepasstes,... bzw. anpassbares.

Schon mal versucht, Deine Fronts zu verprofen? Socken ab in die Bassreflex-Öffnungen. Das kann bei wandnaher Aufstellung (exakt so wie bei Dir) helfen.

Allen einen schönen Abend.
 
FooFighter schrieb:
.............
Du hast bereits jetzt ein mehr oder weniger ausgeprägtes Aufstellungsproblem?! Das wird sich mit grösseren Chassis/Lautsprechern vermutlich nicht verbessern.

Mit den nach vorne ausgerichteten Bassreflexrohren kann ich nachvollziehen.

Die Vorteile einer Kompakt-Sub-Kombinationen in kleinen Wohnzimmern liegen auf der Hand. Weniger aufstellungskritisch - Bass nach Gusto anheb bzw. auch absenkbar. Standlautsprecher brauchen nun mal Platz. Und da Du nicht wirklich den Eindruck machst, da flexibel zu sein (Du darfst da gerne so sein wie Du bist, nicht falsch verstehen) - dann gingen die Gedanken eben an etwas angepasstes,... bzw. anpassbares.

Schon mal versucht, Deine Fronts zu verprofen? Socken ab in die Bassreflex-Öffnungen. Das kann bei wandnaher Aufstellung (exakt so wie bei Dir) helfen.

Allen einen schönen Abend.


Aber ist es nicht so daß eine Standbox mit nach vorne gerichteten BR Rohr aufstellungsunkritischer ist?
Die BR Öffnung hab ich gerade mal "versockt" ;), der Sound ist nun "flacher". Ich höre als weniger Tiefton, ich denke die wandnahe Aufstellung ist in meinem speziellen Fall nicht das Problem. Es hallt bzw. wummert ja nicht, sprich die Quantum 505 klingen nicht unsauber. Ich hätte nur gerne einen etwas stärker ausgeprägten Tieftonbereich. Eine "bassiglastigeres" Boxenpaar sollte da doch Abhilfe schaffen können.
 
Langsam steige ich da nicht mehr durch. Was ist es denn jetzt eigentlich, was Du willst?
Soll der Sub den Frequenzbereich nach unten ergänzen oder willst Du einen Pegelanstieg im Bereich <100Hz?
Im letzteren Fall würde ich versuchen, die Trennfrequenz anzuheben. Zusätzlich kannst Du experimentieren, die Front-Boxen mal auf "large" oder "small" zu stellen, je nachdem was besser für Dich ist.

Edit: Vergiss large/small, Du hast ja nur einen Stereo-Receiver, der diese Einstellung leider gar nicht haben dürfte...
 
Zuletzt bearbeitet:
Und nein, BR in der Front ist unkritischer als im Heck. Zumindest hinsichtlich der Aufstellung.
 
@kammerjaeger1, beides mal ja. Und beides funktioniert trotz unzähliger Positionierversuche des Subs nicht zur Zufriedenheit.
Ich hatte am Nachmittag auch nen Freund hier der sich intensiv mit der Materie auskennt. Nach ein paar h war er auch mit seinem Latein am Ende.
Deshalb denke ich daß ich das Ding zurückgebe. Die Option hatte ich mir eh offen gehalten da ich ihn mir im MM nicht angehören konnte.
Deshalb die Überlegung, ob man nicht mit etwas wärmer abgestimmten Boxen (basslastiger) mehr erreichen würde. Nenn BR Rohr nach vorne hätte zusätzlich den Charme, daß diese vermutlich nicht ganz so aufstellungskritisch sind in Bezug auf Wandnähe.
 
FooFighter schrieb:
Und nein, BR in der Front ist unkritischer als im Heck. Zumindest hinsichtlich der Aufstellung.

Stimmt nicht! Meine LS haben BR an der Front und sind absolut nicht für wandnahe Aufstellung geeignet. Mind 1m zu jeder Wand ist da Pflicht.
 
Meridian1 schrieb:
Stimmt nicht! Meine LS haben BR an der Front und sind absolut nicht für wandnahe Aufstellung geeignet. Mind 1m zu jeder Wand ist da Pflicht.

Wandnahe Aufstellung mit BR hinten wäre dann noch kritischer. Und wenn Du meine Beiträge im Kontext liest, habe ich keine neuen BR-Lautsprecher empfohlen. Ich habe den TE seine Äusserung kommentiert, nichts weiter.

Wenn man damit keinen Ärger haben will, sollte man eh zu einem geschlossenen System greifen. Hier hat man weniger Probleme mit der Dröhn-Neigung als auch keine ungewollten Mittel- und Hochtonanteile die über BR-Öffnung entfleuchen.

Wenn Du Dich dazu weiter austauschen magst, machen einen Beitrag auf. Hier in einem "fremden" Beitrag werde ich mich nur begrenzt auf weitere Diskussionen diesbezüglich einlassen.
 
Nochmal für alle, Lautsprecherboxen gehören grundsätzlich nicht in die Ecke oder wandnah platziert. Diese Aussage kann man pauschal treffen, da jede Lautsprecherbox durch eine solche Aufstellung u.a. einen gain im Bass bekommt, ganz egal ob vented oder closed.

Die Annahme das nur BR da kritisch ist, ist nicht richtig.
Es spielt auch keine entscheidende Rolle wo sich der BR-Kanal befindet.
Hier wird ausschließlich vorbestimmt, ob das Ergebnis noch kritischer ist - oder eben nicht.

Das ist eine Faustegel, die man beachten sollte.
Einzig und allein den richtigen Kompromiss zu finden, ist in der Praxis die Herausforderung.

Zum Thema:
Schade das einige Fragen unbeantwortet geblieben sind.
Wenn du mit dem Endergebnis nicht zufrieden bist, dann muss der Sub wieder zurück in den Laden.

Deine Magnat haben im Oberbass mehr als genug Pegel, daran sollte es nicht liegen.
Ab 50-60Hz haben die Quantum 505 guten punch - nur darunter gibt es Potential.
Deweiteren unterliegen die Magant einer klassischen BR-Abstimmung, so bei 45-50Hz.

Für eine kräftige Tiefbassunterstützung brauchst du, wie bereits geschrieben - einen potenten Sub.
Weil das der einzige Punkt ist, wo einem die Physik sonst einen Strich durch die Rechnung macht.

Der Sub steht ja jetzt an der von dir herausgearbeiteten, perfekten Stelle.
Nimm über den Verstärker mal Bass für das Stereopaar weg, was passiert dann?
Man könnte noch probieren vor die Magnat einen 6dB-Hochpass zu schalten.
 
@Zwenner, wenn ich für die Standboxen den Bass wegnehme, dann nehme ich den auch gleichzeitig für den Sub mit weg.
Nochmal: Der Sub kann beim Marantz NUR über Pre-Out und Main-In angekoppelt werden. Highlevel Eingänge bietet der Heco Sub nicht.
Das Thema kritische Aufstellung der Standboxen in Wandnähe ist doch bei mir gar kein Problem. Wenn es zu unerwünschten Effekten durch zu wandnahe Aufstellung kommen würde, dann hätte ich doch einen zu stark betonten Bass bzw. ein Wummern / Dröhnen. Das alles ist bei mir NIE der Fall.
Hab auch schon drüber nachgedacht ob das einfach nur am Zuspieler liegt. Der Bass ist bei BR Player besser als beim SAT Radio über DVB-S2 Receiver via Cinch. Wird vermutlich normal sein,da Radio ja generell im Frequenzband etwas beschnitten ist.

Mit ner Loudness Funktion oder nem guten EQ (den es aber scheinbar für den Heimbereich nicht gibt) könnte man das Problem sicher auch lösen.
 
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