News Support-Ende*: Goodbye, Windows 10! Und nun?

Vulvarine schrieb:
Wäre es technisch nicht möglich (und einfacher) einfach EIN Windows zu entwickeln und das dann per Update immer auf dem neusten Stand zu halten? Statt alle paar Jahre so einen Humbug zu machen?
War mal die Idee von Windows 10, wurde als letztes Windows angekündigt. Warum man nicht dabei geblieben ist, weiss ich auch nicht.
 
prayhe schrieb:
Reifer als aus Trotz ohne Patches rumzulaufen?
Wieso "ohne"?
Noch haben wir erst mal drei Jahre Win 10
 
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AtsmPrime schrieb:
sind eigentlich die Leute hier, die D4t3nschutz bedenken haben die gleichen, die hier bei jeder Sonntagsfrage alles bis ins kleinste Detail offenbaren?
Also wenn Du so pauschal alle in einem Topf packst, darf ich Dich auch mit der Bildzeitung gleichsetzen?

Ich bin in meiner Kindheit und Jugend einfach interessiert an verschiedenen Betriebssystemen gewesen, weil alle anders ausgesehen haben und sich anders bedienten.

Jedes neue Windows war damals beeindruckend, MacOS (zur System 7, 8 und 9 Zeit), sowie OS/2 wirkten auf mich mystisch, weil ich so was noch nie gesehen habe.
Linux gefiel mir da einfach auch seit schnell, mit seinen Ansätzen, wobei ich schon früh vom Terminal genervt war, weil das besonders für einen Jungen mit 10-15 Jahren, der zocken und Spaß am Computer haben wollte, langweilig war.
Hat mich auch auf dem C64 und dem 486DX2 nie interessiert, solang mir bekannt war, wie ich meine Spiele starten, oder Musik hören konnte.

Und wie ich schon bei meinem ersten Beitrag zu diesem Thema sagte, ich hatte Windows 10 sehr gern in Benutzung, ergänzend dazu fand ich Vista an sich immer toll, bis ich mir einen Wurm eingefangen habe, der alles langsamer gemacht hat, wo ich mir nur mit dem Umstieg auf Linux helfen konnte, wo es dann eben irgendwie geblieben ist.

Und wir sind hier im Forum und im Discord auch nur die Spitze der Spitze des Eisberges.
Es gibt SEHR VIEL paranoidere Linux-Anwender, hier teile ich mich einfach gern mit, weil mir in den meisten Fällen die Forumskultur gefällt und auch wenn jeder mal einen miesen Tag, oder schlechten Kommentar hat, wo die Mods dann einschreiten, bleibt es hier idR immer sachlich.
 
AthlonXP schrieb:
Mit welcher Linux Distro fährt man am besten,
openSUSE Tumbleweed mit KDE Plasma mMn. Dank Rolling Release immer aktuelle Treiber und Kernel etc.

Nutze Tumbleweed jetzt schon seit 5 Jahren ohne Probleme, auch zum Spielen.
Auf irgendeine Bastel Distro würde ich jetzt nie gehen.
 
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AtsmPrime schrieb:
Linux: when lifetime is worthless :D -
Mittlerweile muss ich seltener an Linux was konfigurieren oder suchen als unter Windows, es verschiebt sich stetig.
Hatte unter beiden jeweils vereinzelt Probleme, die nehmen sich da wenig und da Gaming unter Linux stetig aufholt, schwinden auch die letzten Gründe von meiner Seite weiter bei M$ zu bleiben.
 
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Darklordx schrieb:
Nun, ich habe mich mit Windows 11 arangiert... Aber wenn Copilot und Recall Pflicht werden und nicht mehr deinstalliert werden können, dann muss ich mich wohl mit Linux beschäftigen.
Naja, es ist klar, wo die Reise für MS- Kunden hingeht. Genau das war für mich der Punkt, an dem ich meine SSD auf eine Festplatte gespiegelt habe, damit ich einfach zurück kann, wenn ich ohne Win auf bare metal gar nicht zurecht käme. Und dann durfte der Pinguin einziehen.

Wenn Du mit Recall ein Problem hast, handle und suche Dir eine echte Alternative nach Deinem Geschmack. Apple wartet immer auf Kunden, nahezu jede Linux- Distribution ist schnell und (relativ) einfach installiert und je nach persönlichem Bedarf kann auch die Kombination aus (großem) Tablet + Konsole wunderbar funktionieren.
 
updater14 schrieb:
... irgendwie sind all diese Punkte auch auf Win 11 anwendbar und werden in den nächsten Monaten nur noch größer, weil keiner der Hersteller mehr was für Win 10 machen wird.
Das wird sich erst noch zeigen und das beträfe ja erst mal nur das Thema Hardwareunterstützung, von "alle Punkte" ist das doch weit entfernt.
Bring doch mal Beispiele?

Gerade der Sprung von DX 9 auf 11 und auf anständige uind stressfreie SSD unterstützung war ein Meilenstein.
Was gibt es diesbezgl. denn Stand heute vergleichbares von 10 zu 11?
 
ChrFr schrieb:
Ich geb dem jetzt noch ein paar Tage, wenn sich dann nix tut, konvertiere ich zu IOT.
Musst du nicht. Gibt schon genug Skripts, die einem das freischalten. Bis vor ein paar Tagen ging es noch mit lokalem Konto. Jetzt nur noch mit mind. Windows Store Konto. Einen Microsoft User Account braucht man nach wie vor nicht.
https://github.com/abbodi1406/ConsumerESU
 
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Hinweis zum ESU (Angaben von Microsoft), gilt auch für die EU

  • Kaufversion: Kostenpunkt für Privat 30$
  • kann aber nach Erwerb auf bis zu 10 Rechner mit dem gleichen Microsoft Konto übertragen werden
  • Die Kaufversion setzt nur beim Kauf ein Microsoft Konto voraus und ist dann 1 Jahr gültig

  • Die kostenlose Variante geht nur mit Microsoft Konto
  • Desweiteren muss das Microsoft Konto alle 60 Tage benutzt werden, damit ESU aktiv bleibt
  • D.h beim weiterarbeiten mit einem lokalen Konto geht ESU verloren

Die Variante über den Microsoft Store + Script deaktiviert sich nach bis zu 60 Tagen wieder.
 
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Battlefield 6. Battlefield 6 - läuft das auf Linux? Ich stelle nur Fragen
 
Da ich mir keinen Bundestrojaner ala Recall unterschieben lassen möchte, teste ich seit einiger Zeit MXLinux. Zuerst die 23.6 und jetzt die 25 beta. Ich bin wirklich begeistert und würde MXLinux empfehlen. Hat eine schlanke Installationsroutine und fast alle Software, die ich unter Win 11 23H2 verwende, ist vorhanden.😃
 
Tici schrieb:
Absolut richtig, aber wir reden hier immer noch von den typischen Bequemlichkeitsdeutschen. Viel labern, und wenig machen. Für die meisten ist es scho zu viel Aufwand ein "One-click-Tool" herunterzuladen und paar Einstellungen zu ändern. Glaubst du wirklich, da macht sich ein Grossteil auf und kehrt Microsoft konsequent den Rücken zu?

Das gleiche beobachtet man auch jedes Mal bei Spotify, Netflix, Apple, Sony usw. usf.
Habe mich ja auch lange gedrückt. Daher war das support Ende auch mein Windows Ende. Das hat sich Microsoft sicherlich anders vorgestellt.

Für die Leute die wenig/gar nicht zocken spricht sowieso sehr wenig für Windows. Ich hatte auch immer mal eine Linux Distri auf nem alten PC installiert und das war schon ganz gut. Da games immer besser unterstützt werden habe ich jetzt auch den Sprung gewagt. Das Linux läuft aber auch einfach zu gut und ist top zu bedienen.
Seit Windows 7 nutze ich sowieso nur windowstaste und gebe ein paar Buchstaben ein um ein Programm zu starten.
Am Ende ist das genauso mit dem linux. Also ganz ehrlich die useability ist bei beiden gut und dadurch ist Windows mit dem Nerv kram halt einfach raus.
Selbst der ps3 controller geht einfach so im Linux. Bei Windows musste ich umständlich Treiber suchen und zusammen fummeln.
Das war eigentlich bei Windows gut, ka was die machen...aber Linux wirkt ehrlich gesagt sogar einfacher zu bedienen als windows.

Auf der Arbeit habe ich ein win11, geht auch, aber privat keine Lust mehr.
 
rollmoped schrieb:
Auch wenn ich ganz viele Vorteile bei Linux Mint sehe, sind mir ein paar Punkte aufgefallen, wo Windows auch seine Vorteile hatte. Z.B. dass es einen Gerätemanager gibt. Witzigerweise wurde gerade das praktische, alte Systemsteuerungsmenü von Microsoft immer weiter in verwirrende, verschachtelte Ansichten zerpflückt und versteckt etc.
Während Microsoft seine Stärken eher zerstört, hat Linux immer weiter aufgeholt.
Ja das wir wirklich traurig MS zerschießt sich gerade beide knie so zu sagen.


rollmoped schrieb:
Also jedes System hat seine Vor- und Nachteile, die Vorteile von Linux überwiegen aus meiner Sicht aber deutlich und es wird aktuell mit der Zeit immer deutlicher.

Ich denke, die Zeit umzusteigen war nie besser.

Aus meiner Sicht noch lange nicht, aber vor 10 Jahren war das noch viel viel schlimmer, also ich denke an dem Tag wo man Windows nur noch in der Cloud betreiben wird können wird der Tag MMN gekommen sein an dem Linux das geringere übel sein wird.
 
Sennox schrieb:
Was gibt es diesbezgl. denn Stand heute vergleichbares von 10 zu 11?
Direct Storage
Dynamic Refresh Rate (Monitor wechselt Frequenz basierend auf Inhalten)
Auto HDR Funktion für HDR inkompatible Inhalte
Besserer Support von Power/Efficiency Cores bei Intel
Bessere Unterstützung von Eingabestiften
Kleinere Windows Update Pakete durch neue Update Architektur
Emulation von x64 Inhalten auf ARM Prozessoren
Windows Subsystem 2 für Linux
Virtuelle Desktops
Persistente Fensteranordnung wenn Displays getrennt und neu verbunden werden
Prozessvirtualisierung und Kernisolierung

Und nach eigener Meinung:
- mehr Gaming Leistung, sofern der eigene Rechner modern genug ist (ReBar, DirectStorage)
 
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SSD960 schrieb:
Wo ist eigentlich das Problem auf Windows 11 zu wechseln?
Ich zitiere mal mich selber von PCGHX:

Im Grunde ist es weniger Windows 11 als Microsoft selbst. Aber hier mal meine Gründe Windows 11 noch fernzubleiben und Windows 10 ESU zu nutzen:

- Unnötiger Online- und Accountzwang: Microsoft suggeriert hier, dass eine aktive Internetverbindung und ein MS-Konto Pflicht sind, um das OS nutzen zu können. Was willst du machen, wenn das OS aber auf eine Kiste soll, die nicht ins Internet soll oder gar kein Internet vorhanden ist? Soll in D ja noch auch vorkommen, wir sind schließlich in D. Warum soll ich meinen Windows-User mit einem MS-Konto verknüpfen bzw. IST es im Grunde ja das MS-Konto und kein Windows-User mehr.
Windows-Passwort ändern? --> Passwort vom MS-Konto ändern (was man vllt. nicht will), MS-Konto gesperrt und gekündigt --> vllt. kein Zugriff mehr auf den Windows-User nach einer gewissen Zeit.
Der PC gehört doch eigentlich schon gar mehr wirklich dir, wenn Microsoft dir quasi den Saft abdrehen kann, in dem es einfach deinen MS-Account sperrt.
Unter Linux braucht man gar kein Online-Konto für den User und unter macOS ist die Apple-ID optional und nicht mit dem Mac-User verbunden, mehr noch, macOS fordert dich sogar dazu auf, das Passwort deines Mac-Users zu ändern, falls du im Begriff bist, diesem das Gleiche Passwort zu geben, wie deiner Apple-ID. Zeitgleich versucht Microsoft mit allen Mitteln Schlupflöcher im Code, mit denen man bei der Ersteinrichtung dennoch ein Lokales Konto erstellen kann, zu stopfen.

- Unnötig übertriebene HW-Anforderungen: Dass die HW-Anforderungen im Grunde mit jedem neuen Windows Major-Release nach oben gingen, ist zwar nichts neues, aber hier soll zwangsweise HW ausgemustert werden, die Windows 11 noch ohne Mühe stemmen kann. Durch SSE4.2/POPCNT, UEFI und x86_64 hat man im Grunde bereits eine unüberwindbare Barriere zu alter HW geschaffen, was mMn völlig ausreichend ist. Aber auch noch TPM 2.0 und mindestens eine Coffee Lake- oder Matisse-CPU zu verlangen produziert einfach unnötigen Elektroschrott, selbst ein i7-4790K wäre für Windows 11 noch komplett ausreichend.
Wenn die gestiegenen HW-Anforderungen wenigstens durch weggefallenen und bereinigten Code oder einer signifikanten Neuentwicklung erklärbar wären (dass Windows 11 quasi ein modernes OS für moderne PCs sein soll wie macOS für ARM), dann könnte ich das noch nachvollziehen und verstehen, aber das sind sie ja nicht. Das sind alles nur künstliche und in der Hinsicht visuelle Prüfungen á la IF-THEN-ELSE, die man bspw. mit Rufus ganz einfach ungehen kann.

- Mangelnde Qualitätssicherung:
Die Qualität von Windows Updates wird immer schlimmer. Ich verlange nicht, dass Windows komplett bugfrei ist, das kann es aufgrund der Definition von Software ohnehin nicht sein, keine Software ist bugfrei. Aber mittlerweile artet das so immens aus, dass selbst die Patchdays, die ja eigentlich Sicherheitslücken stopfen sollen, Probleme machen und man mittlerweile Angst haben muss. Auf den "Nach Updates suchen" Button zu klicken. Vllt. ist das auch nur meine subjektive Wahrnehmung, aber ich meine, dass die Windows Updates früher wesentlich hochwertiger in der Qualität waren und weniger Fehler enthielten. Jedenfalls bilde ich mir ein, dass es unter Windows XP und Windows 7 weniger Update-Fehler gab. Auch wenn der Updater selbst wegen der Update-Flut nach einer Neuinstallation die Hölle war.
Drucker-Probleme hier; zurückgesetzte Audio-Einstellungen dort; Windows will nach einem Update plötzlich den Bitlocker-Wiederherstellungsschlüssel; Updates, die sich nicht installieren können, weil die WinRE-Partition zu klein ist; zurückgesetzte Datenschutz-Einstellungen, und so weiter. Hab bestimmt noch was vergessen.

KI-Bumms:
Ich brauche in einem OS keine dümmliche KI, die kaum besser ist als Cortana. KI ist weiterhin nich weit davon entfernt, als mir wirklich im PC-Alltag helfen zu können. Genauso wenig brauche ich ein Tool ("Recall"), das quasi sekündlich Screenshots von meinem Bildschirm macht und dabei auch nur so mittelmäßig vertrauliche Inhalte erkennt.

Inkonsitente Entwicklung/Design-Sprache:
Wie viele Design-Sprachen hat Microsoft denn für Windows bisher auf den Weg gebracht und wie viele hat Microsoft konsequent zu Ende entwickelt? Das ist zwar nur meine persönliche Präferenz, aber Windows ist nach wie vor ein lebendes Museum aus 30 Jahren Entwicklungsgeschichte. Und das sieht man. Das OS sieht, egal wo man hin kommt, nie wie aus einem Guss aus. Linux sieht allerdings in vielerlei Hinsicht schon konsistenter aus, trotz der Koexistenz von GTK und Qt und macOS sieht tatsächlich an jeder Ecke und Kante gleich aus. DAS ist eine Augenweide.
Und dann noch das Desaster mit der Systemsteuerung und den neuen Einstellungen. Microsoft migriert jetzt seit 10/11/12 Jahren dir Systemsteuerung Stück für Stück in die neuen Einstellungen. Wie lange wollen die das noch machen, das muss doch mal irgendwann abgeschlossen sein? In der Zeit hat Apple macOS für ARM komplett neu geschrieben. (Mal abgesehen davon, dass ich die neue Einstellungen-App funktional jetzt auch nicht so der Burner finde.)
 
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supermanlovers schrieb:
Ich nutze Win 10 mit ESU an meinem Desktop/Gaming Rechner erstmal weiter. Ein einfaches Update gefällt mir nicht, für eine frische Installation habe ich aktuell keine Zeit. Erst beim Upgrade von CPU/Mainboard/RAM setze ich das System neu auf.
Nutze Win 10 mit ESU auch aus verschiedenen Gründen. Habe eine Dual Boot Installation mit CachyOS (mit Limini Boot Manager) aber ein Win 11 Update würde mein Dual Boot sofort zerstören (Windows löscht das alles), bin mir noch nicht sicher wie ich das reparieren könnte (so das CachyOS wieder danach läuft).
 
AthlonXP schrieb:
An Alle
Mit welcher Linux Distro fährt man am besten, wenn man Windows Optik, Spiele Unterstützung, lauffähig auf nicht der neueste Hardware und einigermaßen aktuelle Updates/Patches als Bedingung stellt?
Wenn du den PC mit der 4090 meinst ist der mehr als aktuell genug. Ich glaube bis zu 1060 ist der NV Treiber gut gepflegt.

Wenn du einfach nur direkt los legen willst, kannst du bazzite oder nobara nehmen.
Installieren, system updates laufen lassen, steam starten und los spielen :)

Oder arch Linux und dann ein paar Sachen wie steam selber installieren, ist vermutlich auch wenig mehr Aufwand.
 
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Simanova schrieb:
Von der Kingston Homepage, einer der ertsen Treffer wenn ich kurz danach suche:
" Tatsächlich ist es jetzt automatisch in Windows 11 enthalten (zusammen mit Speicheroptimierungen und anderen Gaming-Funktionen) und ist mit Windows 10 v1909 oder höher kompatibel."
 
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