SavageSkull schrieb:
Oft geht es auch nicht, da das veraltete BIOS kein passendes TPM kann, Secure Boot nicht aktiv ist, das alte Windows mit MBR statt UEFI Boot installiert ist und Co.
Das ist für die Mehrheit der Nutzer ein unüberwindbares Hindernis.
Die Hardware Vorgaben von Microsoft bzgl CPUs ist dann noch ein ganz großer Punkt.
Das ist aber schon stark übertrieben dargestellt, Microsoft mach OEMs die PCs mit Windows vorinstalliert ausliefern vorgaben. Da gab es vor geraumer Zeit auch mal Medienverichte darüber, labge Rede kurzer Sinn - die Vorgaben, dass die OEM PCs Eigenschaften mitbringen und Voraussetzung erfüllen gibt es seit ewig, u.A. eben UEFI Boot, Secureboot, TPM in Hardware usw. usf.
Wir sprechen über einen Markt, der hinderte Millionen ausgelieferte PCs in den letzten 8 Jahren umfasst, sogut wie alle diese PCs sind Windows 11 fähig, weil der überwiegende Anteil derer von den großen 5-6 OEMs geliefert wird und dort eben, wenn mit Windows gebundelt, auch die Vorgaben lange schon erfüllt. Kein PC mit vorinstalliertem Windows 10 ist meines erachtens nach ohne Secureboot, TPM und GPT Install ausgeliefert wurden. Weil das seit 8.1 schon Vorgabe war.
Wo du natürlich recht hast, der Cut bei der CPU Generation ist ein reales Problem, aber auch dort, das ist 8 Jahre alter Kram. Der übliche Wechselzykkus ist 3-5 Jahre im Schnitt.
Meiner Ansicht nach ist die Darstellung also klar übertrieben, Aussagen wie: "Oft geht es nicht", "für die Mehrheit der Nutzer" und "ein ganz großer Punkt" sind stark überdramatisiert, weil das im Schnitt auf einen eher geringen Anteil Nutzer zutrifft, die A) sehr viel länger als im Schnitt die Hardware nutzen, B) ggf. gebrauchte Alt-Hardware bezogenbhaben oder C) zur Bastelfraktion gehören. Also ohne MS OEM Vorgaben ihren PC einrichten wie sie es denken dass es richtig ist. Letztere fällt dann MBR statt GPT auf die Füße, oder weil sie TPM aktiv ausgeschalten haben oder sonstwas.
SavageSkull schrieb:
Was auch nicht zu verachten ist, ist die nicht selten negative Bericht Erstattung zu Windows 11. Gerade bei 24H2 ging es teils drunter und drüber, worauf die Leute keine Lust haben.
Abseits der Foren bekommt davon Niemand was mit. Unsere Firmen 24H2 Notebooks funktionen bspw. wie bei Windows 10, 7 und XP davor ohne irgendwelche Probleme. Aber da sitzen eben Leute, die beschäftigen sich mit dem Kram und geben Dinge erst nach nem Test frei. Davon bekommt der Nutzer aber nix mit. Für den ist das Beste Ergebnis, was er sehen kann, dass es einfach funktioniert. Und bis auf ganz ganz wenige Ausnahmen, funktioniert es einfach.
Mir fällt spontan eine jüngere und eine ältere Problematik sein. Die alte war das SP1 für Windows 7, was die Installation nachstellbar zersägt hat, wenn man es via Updates installieren und herunterfahren installiert hatte. Das jüngere Problem war die nicht funktionierenden Windows Updates bei ein paar Releases von 24H2. Das lässt sich aber per Test vorab feststellen und eben dann umgehen.