Switchverkabelung - Problem

CedBE

Lieutenant
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Sep. 2008
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Hallo,
mir stellt sich folgendes Problem.
Habe einen 16 slot Switch, an dem alle Slots bereits belegt sind.

Ein Händler hat mir einen 24 slot Switch angeboten, meine Frage wie müsste ich die dann verkabeln ohne Endlosschleifen zu generieren?

Beide Switches sind unmanaged und unterstützen GB lan.

Als Kabel wurden cat6 utp im kompletten Neubau verlegt, ins Internet gehen wir über Router von T Systems, die sind aber nur gemietet - über die Hardware dürfen wir folglich nicht entscheiden.

Am 16er hängen derzeit 2 Server(1x 4 ; 1x1), 5 Clients (5x1), 6 Netzwerkdrucker.

An dem 24er kämen dann noch 6 weitere Clients (6x1), 4 Netzwerkdrucker, und die Router oder ist das falsch überlegt?

5 Clients haben nur ThinClients als Hardware und nutzen Terminal services auf einem der Server, der mit den 4 GB ports.

Kann man die Verkabelung auch mit 2 Switches à 16,24 respektive realisieren, oder ist eine Investition in einen 48er Slot Switch notwendig, die oft 4 Mal so viel Geld kosten.

Das 'IT Budget' ist den schwierigen Zeiten momentan entsprechend angepasst, die Firma nicht gross genug um eigene Netzwerkspezialisten zu beschäftigen.

Sind also komplett auf externe IT Dienstleister angewiesen, und wollten uns hier mal erkundigen, Meinungen einholen - ohne sofort alle Angebote blindlings anzunehmen.

Hoffe da kann jemand hilfreiche Schützenhilfe geben ;-)
 
naja die einfachste Variante wäre ein Kabel von Switch 1 zu Switch 2.
Wenn die Dinger evtl für diese Verbindung z.B. Glasfaser erlauben, wäre das dann vorzuziehen...

Wenn man rechnet... Gigabit und es gehen grob bis zu 20 Clients dann über die Strippe hat jeder noch 50 MBit. Rein für Internet und Drucken würde meines Erachtens eine Gigabit-Verbindung auch zwischen den Switches reichen.
 
Erstmal: es heißt "Port" und nicht Slot ;)
Normalerweise reicht es , wenn jeweils einen Port der 2 Switches verkabelst, heutzutage dürfte es sogar egal sein, ob man Crossover oder Patch Kabel nimmt, da die Geräte das intern feststellen und dementsprechend die Daten über andere Leitungen senden.

Zur Rechner Verteilung: Da die Verbindung der 2 Switches natürlich den Flaschenhals darstellt sollten an den selben Switch jeweils die Rechner, die viel miteinander kommunizieren und die Bandbreiite auch brauchen.
 
Interessant wäre zu wissen, was es für Switches sind.

2 Ciscos könnte man, wenn sie vom selben oder ähnlichem Typ sind, einfach stacken, dann verhalten sie sich wie ein großer Switch, und man braucht keinen Port für die Verbindung belegen, sondern nur die stacking cables anstecken...

*edit1:
Zur Situation selbst: Wenn alle Ports offen konfiguriert sind, keine speziellen Konfigurationen eingespielt sind, dann einfach miteinander Verbinden und neue Clients anstecken. Es ist allerdings schwer da was zu sagen, man weiss ja nicht wie euer altes System konfiguriert ist... (VLAN? Subnetz? Und wenn du von Endlosschleifen sprichst, denkst du wohl an redundante Anbindung von Switch 1 zu 2? Wäre bei 2 Switches allerdings Schwachsinn...)
 
Zuletzt bearbeitet:
Und wie hoch ist die Bandbreite beim Stacking? Wobei Cisco ist schon gut und teuer, wird dann wohl bei 10 bis xxx GB/sec liegen oder ?
hmm.. aber da sich der Ersteller hier schon über Geldsorgen der Firma ausgelassen hat wird es sich wohl nicht um ein teures Cisco Gerät handeln ;)
 
Cisco StackWise stacking creates a 32-Gbps switch interconnection. Stacking does not require user ports. Up to 9 units can be stacked together for a maximum of 468 10/100 ports, 468 10/100/1000 ports, 108 optical aggregation ports, nine 10 Gigabit Ethernet ports, or any mix thereof. Additional port combinations can be created by stacking together the Cisco Catalyst 3750 Series Switches and the Cisco Catalyst 3750-E Series Switches.

Auszug ausm Datasheet von den Standard 3750(G)
 
oder man nimmt einen managed Switch aus dem SOHO-Bereich
z,B Netgear - GS724T managed - mit 2 GBIC Slots , Preise liegen um die 300€

Dann währe auch ein Traffic-Manegement möglich.

Anssonsten schließe ich mich meinen Vorredner an, moderne Switche sollten einen (mehrere) Auto Uplink Ports haben.
 
Also ihr habt schon verstanden, wirklich Ahnung habe ich nicht.

Hier noch ein paar Zusatzinformationen:
folgendes Gerät haben wir bereits: Linksys SR2016, 16-Port

Und folgendes Gerät könnten wir kaufen um unser Netz ohne erheblichen finanziellen Aufwand zu er weitern: Linksys SR2024C, 24-Port

Der IT Dienstleister hat uns aber beispielsweise gesagt das wäre nur durch Enthusiasten Material wie beispielsweise HP ProCurve Modelle zu machen. Die Kosten dafür sind aber 4-6 Mal so hoch.

Wir haben 2 Server, beide von HP, ein neuerer Server:

Auf dem HP Server 1 werden alle Backup Prozesse, SQL Datenbank, Terminal Services, Applikationen genutzt (max 10 Benutzer) gleichzeitig.

Der HP Server 1 hat 4 LAN Ports, sollte man davon vlt jeweils 2 auf einen der Switches verteilen?

Oder alle Peripheriegeräte auf den 16er und eine Strippe vom Server 1 an den 16er, und dann die restlichen 3 Strippen (vom HP Server 1) an den 24er, und alle Clients auf den 24er?

Die Verkabelung hat eine gute Qualität, und für die paar Applikationen, Datentransfer sollte das doch hinhauen oder was meint ihr ?

Der Switch von HP ProCurve ist deshalb so teuer, weil er im Rack Format ist, allerdings sind unsere beiden Server keine Blade, sondern Tower Server. - haben also keinen Rack.

Hoffe mit diesen Informationen könnt ihr die Situation besser verstehen,
will mir denn wirklich keiner Helfen? - oder ist das schon zu viel Text für Quereinsteiger in das Thema?
 
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Es geht nicht um das helfen wollen - es wurde nur schon das meiste gesagt:

Unter Vorbehalt (nämlich, dass die Konfig nicht Portbasiert ist und das Subnet/VLAN noch genug Adressen übrig hat, dass es offen ist und keine spezielle Sicherheit eingerichtet ist) kann ich sagen, dass es einfach geht...

Üblicherweise nimmt man den ersten oder den letzten Port um weitere Switches anzufahren, wenn man die dafür vorgesehenen Anschlüsse via GBICs nicht anfahren kann.

Zum Praktischen Teil, ja, die Dinge, die untereinander viel Verkehr verursachen, auf einen Switch. Is egal welcher. Die Drucker können ja eigentlich auf den kleinen, und alles, was Verkehr macht, auf den großen. Das mit dem Server, also 2 auf den einen und 2 auf den anderen, weiß ich nicht. Ich würde den, wegen der Konfiguration für Bonding (Zusammenschluss von Verbindungen), dort lassen wo der ist. Genau auf den Ports. Wenn die Performance stark leidet kannste ihn immernoch umziehen (und die Konfig anpassen).

Danach sollte - je nach Netzwerk - alles funktionieren.

Aber einige Dinge fehlen einfach:
- Habt ihr n DHCP?
- Mac Authentifizierung aufm Switch?
- IP-gebundene Ports?

Ohne mit jemand zu reden, der das Netzwerk damals eingerichtet hat, wird das alles schwierig.
Es geht ja nicht ums helfen wollen.........
 
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