Zum Thema Origin: WoW wurde auch erst nachträglich mit dem Battlenet verheiratet.
Zum Thema Komplexität des Universums:
Sowohl Star Wars als auch Warcraft bieten mehr, als jemals in einem Spiel verwurstet werden kann. Gleichzeitig ist so ein Spiel ja auch nicht an die schon existiernden Inhalte des jeweiligen Universums gebunden, sondern kann selbst beliebig neue erschaffen. Jedes WoW-Addon schreibt die Warcraft-Geschichte weiter. (Oft in Richtungen, die den eingefleischten Fans des Universums nicht unbedingt gefallen.)
SWTOR wurde auch extra in einen Zeitbereich des SW-Universums gelegt, in dem sich die Story noch frei entfalten kann. Im Zeitalter der Kinofilme wäre man zu sehr eingeschränkt gewesen, unabhängig davon, wie komplex das Universum ist.
Ich denke also, da herrscht "Waffengleicheit".
Außerdem sind beides Fantasy-Universen. In Star Wars gibt's zwar Aliens, Laserkanonen und Raumschiffe, aber es ist deshalb nicht weniger Fantasy als Der Herr der Ringe, Warhammer (auch ohne 40k ;-) oder eben Warcraft.
Wobei Warcraft auch keine lupenreine "Tolkien-Fantasy" ist, sondern z.B. deutliche Steampunk-Einflüsse hat. (Panzer, Luftschiffe, Raketen usw.) Die Draenei kamen sogar mit einem Raumschiff!
Was die größe der Spielwelt angeht, oder auch deren Abwechsungsreichtum, sehe ich nicht, dass WoW da automatisch hinter SWTOR zurückstehen muss, nur weil es in WoW nur einen Planeten gibt (bzw. genaugenommen zwei, denn die mit BC eingeführte Scherbenwelt ist eine andere Welt als Azeroth).
Eine einzelne riesige Welt kann genauso groß sein, wie 5000 "Planeten" und die Landschaften können genauso abwechslungsreich sein. WoW ist das beste Beispiel dafür. Da gibt es alles, von Unter-Wasser-Welten über vulkanische Mondlandschaften bis zu zwischen den Wolken fliegenden Städten.