Synology NAS killt meine Festplatten!

@Geraider :
Es gab in den letzten Tagen einige Gewitter; vielleicht ist ja Überspannung die Ursache für den Ausfall des NAS?
Für Datenverlust kannst Du Deine Hausratversicherung nicht beanspruchen, aber vielleicht für den Hardwareschaden?
 
Du hast also deine Platten in ein defektes Geraet gesteckt, welches diese dann zerstoert hat und ziehst jetzt ueber den Hersteller her? Langsam drehe ich durch, bei dem was hier manche Leute von sich geben.
 
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Mitaru schrieb:
Du hast also deine Platten in ein defektes Geraet gesteckt, welches diese dann zerstoert hat und ziehst jetzt ueber den Hersteller her? Langsam drehe ich durch, bei dem was hier manche Leute von sich geben.

Ja, langsam drehe ich auch durch, bei dem was hier manche Leute von sich geben.

Du wüsstest also, nachdem das NAS problemlos ohne Festplatte bootet, dass es dafür verantwortlich ist das die Festplatte kaputtgegangen bist. Ergo schmeisst du das NAS direkt weg wenn dir mal eine Festplatte kaputt geht. Herzlichen Glückwunsch.
 
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Geraider schrieb:
nachdem das NAS problemlos ohne Festplatte bootet,
Ich habe mehrere Syno-NAS hier; keines von denen bootet ohne Festplatten, weil die Bootpartition regelmäßig auf einer der eingebauten Festplatten liegt. Ergo: keine Festplatte, nix booten.
Ergänzung ()

Geraider schrieb:
Ich habe extra einen Multistecker mit Überspannungsschutz davor.
Das Teil hat sozusagen eine Alibifunktion. Richtiger Blitzschutz bzw. Überspannungsschutz besteht aus Grob-, Mittel- und Feinschutz. Allein Dein Feinschutz-Gerät schützt nicht vor Blitzeinschlägen, da gehört schon ein mehrstufiger Überspannungsschutz her. Aber auch der ist, falls vorhanden, kein vollständiger Schutz vor Schäden durch Blitzschlag. Gegen mehrere kV Spannung innerhalb weniger Millisekunden ist bei direktem Einschlag überhaupt kein Kraut gewachsen.
 
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Geraider schrieb:
Mich ärgert dass es überhaupt passieren kann, dass ich jetzt ne neue Diskstation kaufen muss, die wieder komplett einrichten darf und dann im Hinterkopf habe dass sie jederzeit die HDDs grillen kann.
Verstehe ich. Kann dein PC aber auch, Jederzeit.
Dein NAS is im Grunde auch nichts anderes als ein PC, also warum sollte genau das dort nicht passieren können?

Das da mal was Kaputt gehen kann, damit muss man leider immer rechnen. Für die Ewigkeit wird schon seit Jahrzehnten nicht mehr gebaut. Bringt auch auf Dauer kein Geld ein.

Immerhin hast du alles Richtig gemacht und ein Separates Backup.
 
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@Geraider
Die Platten sollten sich leicht reparieren lassen, sofern die über Schutzdioden verfügen (tun im Normalfall so gut wie alle Platten). Wichtig ist nur zu wissen, welche Platine zu welcher Platte gehört. SSDs scheinen ja keine Schutzfunktion in der Form zu haben, da grillt es dann wohl (bestenfalls nur) den IC im Eingangskreis (Spannungsregelung).

Und deine DS gibt wohl aus irgendeinem Grund zu viel Spannung aus 🤷‍♂️

Wenn du Interesse an Löt-/Reparaturarbeiten hast, kannst du mich ja mal anschreiben.
 
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Geraider schrieb:
Ja, langsam drehe ich auch durch, bei dem was hier manche Leute von sich geben.
. Herzlichen Glückwunsch.
Mal ehrlich gefragt, um was geht es dir eigentlich? Du hast ein einstufiges Backup mit einer Low-Budget Lösung für minimale Kosten, inklusive aller auch dir bekannten Nachteile. Diese hat nun einen ganz normalen technischen Defekt.

Wenn es dir nur darum geht deinem völlig übertriebenen Ärger Luft zu machen bist du hier falsch, keiner von uns hat dir das Ding verkauft, eingerichtet (Blitzschutz, Konfigurationsfehler) und keiner hier hat das NAS hergestellt.

Möchtest du hingegen eine sachliche Diskussion und hilfreiche Tipps, schieb endlich deinen Ärger beiseite und achte auf deine Ausdrucksweise.
 
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Geraider schrieb:
Ich habe extra einen Multistecker mit Überspannungsschutz davor.

Nur der „3-Stufen Schutz“ macht den Überspannungsschutz sinnvoll​


Für einen umfassenden Schutz müssen mehrere Aspekte berücksichtigt werden, die in dem 3-Stufen System erfasst werden. Die erste Stufe ist ein Blitzableiter, der bei einem direkten Einschlag die Energie direkt in die Erde leitet. Die zweite Stufe ist ein Überspannungsableiter, der in der Regel in den Stromverteiler integriert wird. Er baut einen Teil der Überspannung ab und wird häufig mit einem Blitzableiter der Stufe 1 kombiniert.


Die 3. Stufe sind lokale Einrichtungen für besonders empfindliche Geräte – etwa spezielle Steckerleisten oder eine Steckdose mit einem integrierten Schutzmechanismus. Sie trennen bei einer Spannungsspitze den Strimkreis automatisch innerhalb von Millisekunden vom Netz und ergänzen den Überspannungsschutz sinnvoll, falls eine der vorherigen Stufen nicht ausreichend greift.

Falls Du also die ersten beiden Stufen nicht hast, ist Dein Überspannungsschutz in der Steckerleiste praktisch eh fast für die Katz. Weil ohne die beiden Stufen davor bei der noch mehr ankommen kann, als diese selbst verkraften kann.
 
Ja_Ge schrieb:
Mal ehrlich gefragt, um was geht es dir eigentlich? Du hast ein einstufiges Backup mit einer Low-Budget Lösung für minimale Kosten, inklusive aller auch dir bekannten Nachteile. Diese hat nun einen ganz normalen technischen Defekt.

Wenn es dir nur darum geht deinem völlig übertriebenen Ärger Luft zu machen bist du hier falsch, keiner von uns hat dir das Ding verkauft, eingerichtet (Blitzschutz, Konfigurationsfehler) und keiner hier hat das NAS hergestellt.

Möchtest du hingegen eine sachliche Diskussion und hilfreiche Tipps, schieb endlich deinen Ärger beiseite und achte auf deine Ausdrucksweise.

Und was unterscheidet jetzt eine "mehrstufige" Lösung für mehr Kosten davon wenn diese genauso einen "ganz normalen technischen Defekt" haben kann und alle Festplatten durch Überspannung grillt? Warum ist meine "Low-Budget Lösung" dann so verachtenswert wenn manche der Meinung sind ein RAID1 ist sowieso kein Backup?

Das Haus ist up-to-date mit Blitzableitern, Überspannungsableiter und entsprechenden Multisteckern ausgestattet.


omavoss schrieb:
Ich habe mehrere Syno-NAS hier; keines von denen bootet ohne Festplatten, weil die Bootpartition regelmäßig auf einer der eingebauten Festplatten liegt. Ergo: keine Festplatte, nix booten.

Keine Festplatte, doch booten; woher soll das NAS sein Betriebssystem holen wenn man eine leere Festplatte installiert? Da ist eine Art Bootloader im Flash wovon dann das Setup für das Betriebssystem gestartet wird. Und genau bis dahin kommt mein NAS ohne Festplatte, funktioniert ergo bootet also noch.
 
Geraider schrieb:
Und was unterscheidet jetzt eine "mehrstufige" Lösung für mehr Kosten davon wenn diese genauso einen "ganz normalen technischen Defekt" haben kann und alle Festplatten durch Überspannung grillt? Warum ist meine "Low-Budget Lösung" dann so verachtenswert wenn manche der Meinung sind ein RAID1 ist sowieso kein Backup?

Das Haus ist up-to-date mit Blitzableitern, Überspannungsableiter und entsprechenden Multisteckern ausgestattet.
Beitrag 18 dieses Threads beantwortet deine Frage bereits:
https://www.computerbase.de/forum/threads/synology-nas-killt-meine-festplatten.2102223/post-27269396
Wie @BFF hier korrekt zitiert:"...um typische technische Risiken zu mindern". Genau dieses technische Risiko ist bei dir jetzt eingetreten.
 
Je nach Größe der Daten DVD oder Blu Ray Brenner.
50er Blu ray Spindel mit guten 25GB Discs kostet keine 30€ und ist mit rund 24€/TB günstiger als eine einfache 4 oder 6TB WD Red.
Die Discs sind unanfällig gegen die meisten Einflüsse im Haus, sofern man die nicht einfach übereinander stapelt und wild dreht, sodass die Oberfläche verkratzt.
Wichtiger unterschied zu vorher, das ist dann ein richtiges Backup. Kannst auch die Daten auf eine HDD packen und die in den Schrank legen. Chance für einen Ausfall ist aber um ein vielfaches höher als bei Discs.

Und ohne einem zu nahe treten zu wollen.
Erste HDD defekt, okay. Dann eine weitere Probiert, verständlich. Wenn man sich dann ärgert, dass die NAS und die Platte defekt sind, kann ich verstehen.
Wieso man dann noch eine 3. und 4. probiert und sich dann echauffiert, dass die NAS alle Festplatten grillt... Das verstehe ich dann nicht mehr so wirklich.
Wenn Kinder wissen wollen, ob der Herd heiß ist und nette Eltern dann sagen "ja dann probiers mal aus", dann packt man doch, wenn überhaupt, auch nur einmal auf die Fläche und verbrennt sich die Hand und nicht noch mehrmals direkt hinterher...
 
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Ich kann das schon verstehen.
Vor allem wenn es sich um ältere HDDs handelt, aber das mit der Spannung kann man halt nicht einfach so rausfinden.
Also eine Reparatur auf jeden Fall.
Die zweite auch noch verständlich.
Und ich hätte wahrscheinlich auch die dritte gegrillt.
 
Neben den ganzen hochnotpeinlichen Gesabbeln von wegen "Man steckt da nichts rein"....kommt, ich mach das beruflich, natürlich tut man das.
Fehler 1...nicht bei der Kommunikation mit Syno erwähnen: Elektronik einer Platte umgeschraubt und verbaut
Melde Dich bei Syno. Du hast scheinbar einen wirklich seltenen Fehler der die interessieren dürfte. Ich hab so etwa sprivat noch nie gesehen. Beruflich warte ich PB weise Storage bis hoch zur Enterprisevariante. "Smoker" sind selten, sehr selten, aber möglich. Da kann aber der Hersteller eigentlich nichts für. Meist stehen die kleinen NAS irgendwo in der Ecke und stauben ein. Wer weiß.

Ich würde die Kommunikation mit Syno suchen und mir wieder eins kaufen. Dinge passieren udn Du hast gerade einen seltenen Fall von irgendwas gefunden. Es wäre aber besser wenn die eingesetzten HDDs halbwegs auf der Kompatibilitätsliste stehen.
 
Extra dafür hier angemeldet. 😅
Ich hatte genau dasselbe Problem und dachte meine Platten wären einfach hin. Schlussendlich war einfach das Netzteil im Eimer... Neues dran und die Platten laufen wieder.
 
sun-man schrieb:
Ich würde die Kommunikation mit Syno suchen und mir wieder eins kaufen
Kann man probieren, wenn keine Garntieverlängerung abgeschlossen wurde gibt es auf die DS118 eigentlich nur 2 Jahre.
Wer weiß, vielleicht zeigt sich Syno nach gut 3 Jahren trotzdem kooperativ und man erhält eine RMA. Evtl. wird das Gerät auch repariert/ersetzt. Einen Versuch ist das auf jedenfall wert.

Davon abhalten wieder eine NAS von Syno, QNAP, oder eines anderen Herstellers zu kaufen, würde mich sowas nicht. Zumal das Produkt seit der Inbetriebnahme für längere Zeit anstandslos lief und das auch nur ein Einzelfall zu sein scheint.


sun-man schrieb:
Neben den ganzen hochnotpeinlichen Gesabbeln von wegen "Man steckt da nichts rein"....kommt, ich mach das beruflich, natürlich tut man das.
Ja, aber nicht immer und immer wieder solange bis es verbrannt riecht.

Nevrmind schrieb:
Ich hatte genau dasselbe Problem
War das auch eine DS118, bzw. ein Model mit externem 12V Netzteil (Link)?
Der 5V Wandler ist im Gerät verbaut, sollte der defekt sein würde ein neues Netzteil nichts daran ändern. Falls man nicht die Möglichkeit hat die Spannungsversorgung vom Sata-Stromkabel zu prüfen kann man nur auf Glück das Netzteil wechseln und muss in kauf nehmen ggf. Platte Nummer 5 zu opfern.
 
Nevrmind schrieb:
Ich hatte genau dasselbe Problem..... Neues dran und die Platten laufen wieder.
Nein, hattest du nicht, denn dann würden deine Platten mit dem neuen Netzteil auch nicht mehr laufen.
Seine Platten kann er erstmal nicht mehr verwenden.. Aber es ist ja mehr als offensichtlich, dass das Netzteil einen Treffer haben muss.

sun-man schrieb:
Es wäre aber besser wenn die eingesetzten HDDs halbwegs auf der Kompatibilitätsliste stehen.
Das wäre nur eine Ausrede seitens Sysnology und nichts weiter.
 
Die gegrillten Speicher sind zwar ärgerlich, aber da die Daten noch da sind ist es nicht ganz so schlimm. Ich würde mal die Steckdose durchmessen, bei mir hat mal eine zu hohe Spannung in der Steckdose den PC gegrillt. Jedes Teil (Spannungswandler, CPU, Festplatte, Netzteil). Kann sein das dein Netzteil und die Spannungswandler das ausgehalten haben und nur eine zu hohe Spannung an die Festplatten gegeben wurden
 
Geraider schrieb:
Und was unterscheidet jetzt eine "mehrstufige" Lösung für mehr Kosten davon wenn diese genauso einen "ganz normalen technischen Defekt" haben kann und alle Festplatten durch Überspannung grillt? Warum ist meine "Low-Budget Lösung" dann so verachtenswert wenn manche der Meinung sind ein RAID1 ist sowieso kein Backup?

Das Haus ist up-to-date mit Blitzableitern, Überspannungsableiter und entsprechenden Multisteckern ausgestattet


Keine Festplatte, doch booten; woher soll das NAS sein Betriebssystem holen wenn man eine leere Festplatte installiert? Da ist eine Art Bootloader im Flash wovon dann das Setup für das Betriebssystem gestartet wird. Und genau bis dahin kommt mein NAS ohne Festplatte, funktioniert ergo bootet also noch.
Ein Blitzschlag bzw. daraus resulierende Überspannungen im Stromnetz sind nicht vollständig abzuwehren, man kann nur versuchen, die Auswirkungen durch abgestuften Blitzschutz zu minimieren. Gänzlich auszuschließen sind Blitzschäden nicht und werden es niemals sein.

Verachtenswert ist Deine Low-Budget-Lösung keinesfalls, nur als Beispiel:
Mein Haus steht hier seit ca. 160 Jahren und hat bisher waren bis heute keine Blitzableiter installiert, es hat bisher kein Blitzeinschlag stattgefunden. Bei einem meiner Nachbarn ist ein Blitz trotz installiertem Blitzableiter direkt über die Stromleitung ins Haus eingeschlagen. Die Folge war, dass der Blitzeinschlag Mauerbrocken aus der Giebelwand rausgeschleudert hat, genau dort, wo die Freileitung ins Haus reingeführt wurde. Es war direkt ein Loch im Haus. Denkst Du wirklich, dass ein "up-to-date"-Blitzschutz wirklich vollständig vor Schäden durch Blitzeinschläge schützt?
Ergo: die Low-Budget-Lösung kannst Du vollständig einsparen.
Sensei Jens schrieb:
Ich würde mal die Steckdose durchmessen, bei mir hat mal eine zu hohe Spannung in der Steckdose den PC gegrillt. Jedes Teil (Spannungswandler, CPU, Festplatte, Netzteil). Kann sein das dein Netzteil und die Spannungswandler das ausgehalten haben und nur eine zu hohe Spannung an die Festplatten gegeben wurden
"Gefährliches" Halbwissen.
 
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omavoss schrieb:
"Gefährliches" Halbwissen.
Es ist nie "gefährlich" die Steckdose mal durchzumessen, es muss nicht der Grund sein, aber ist eine Möglichkeit. Halbwissen bedeutet nicht unbedingt dass es falsch ist, ich kenne bis heute den Grund für die Überspannung nicht. Bei einer zweiten Messung einige Stunden später war wieder alles normal.
 
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Sensei Jens schrieb:
Es ist nie "gefährlich" die Steckdose mal durchzumessen, es muss nicht der Grund sein, aber ist eine Möglichkeit. Halbwissen bedeutet nicht unbedingt dass es falsch ist, ich kenne bis heute den Grund für die Überspannung nicht. Bei einer zweiten Messung einige Stunden später war wieder alles normal.
Woher soll denn bitte an einer einzelnen Steckdose eine mehrstündige Überspannung kommen? Entweder es ist ein ganzer Stromkreis betroffen, was auch schon unwahrscheinlich ist, da dein Stromlieferant auf einer der 3 Phasen eine Überspannung liefern müsste.
Oder du transformierst die Spannung über einen Spannungswandler, dazu müsstest du die entsprechende Spule in den Stromkreis vor die Steckdose (in der Wand) knoten.
 
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