Test Synology sperrt NAS-Laufwerke: Was noch funktioniert und wie man es umgeht

omavoss schrieb:
Ja, dafür benutze ich z.B. Webmin
Du verstehst glaube die Aussage nicht, wenn ich darüber informiert, dass es Cockpit, Webin etc. gibt, die können einfach selbst bauen und folglich waren das eh keine Kunden von Synology.
 
Alte Hardware und nun dieser HDD Zwang
Kunden bekommen nur noch Angebote für andere Geräte
 
RedPanda05 schrieb:
@omavossAlso der Nutzen einer Nas wie jenen von Synology. Wenn ich nur einen Samba Server nutzen will und auch dem Terminal mächtig bin, ist Synology genau dafür witzlos.
Eine Synology als NAS bietet:
  • Supersimple Einruchtung eines Fileservers als Windows-Domänenmitglied. Das per Hand mit Samba zu machen ist schon deutlich mehr Aufwand.
  • Korrekte NFSv4 ACL, um Berechtigungen in der Windows-Domäne korrekt darzustellen. Ich meine, ein Vanilla-Linux kann das gar nicht. Da müsste man dann FreeBSD nehmen.
Relevant ist das vor allem für KMUs. Aber da findet sich ja vielleicht auch jemand, der ein TrueNAS Core installieren kann ;)
 
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HDDs von Synology:
  • Lassen sich uneingeschränkt in allen Synology-NAS nutzen und auch migrieren
Nett ...

HDD von Synology
  • Lassen die sich auch uneingeschränkt auf nicht Synology-NAS nutzen und auch migrieren ( z.b. UGREEN,Qnap u.s.w.)

Ich habe mir letzte Woche erstmal eine sehr gute Synology DS 224 Plus gekauft für 335 Euro :)
die erhält die beiden 4000 GB Seagate IronWolf aus meiner bisherigen Synology DS 223J !

frankkl
 
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Pearl_Jam schrieb:
Aber da findet sich ja vielleicht auch jemand, der ein TrueNAS Core installieren kann ;)
Das Problem an TrueNAS Core ist, das das nicht mehr fortgeführt wird. zVault schickt sich zwar an, ein Nachfolger zu sein. Aber wie sich das letztlich wirklich entwickelt, wird man abwarten müssen.
Oder halt ein vanilla FreeBSD, sofern da ausreichend Know-How vorhanden/einkaufbar.
 
geht den noch die günstiger Einsteiger NAS oder braucht man da auch schon die Synology Festplatten ?

Also diese hier:

DS 124
DS 223j
DS 223
DS 224+
mehr brauch ich eigentlich nicht ...
 
Na dann bin ich ja mal gespannt. Ich habe vor ein paar Wochen das 425er mit zwei 16TB HAT-3310 von Synology für je 308 Euro bestellt. Es verspätet sich seitdem aber leider die Lieferung, weil das 425er anscheinend nicht lieferbar ist. Die Platten wurden mir aber schon reserviert, denn wenn ich die neu bestellen müsste, würden sie jetzt 359 Euro das Stück kosten.
 
@BorstiNumberOne : Bestellung stornieren und zu Qnap wechseln. Den Mist von Synology sollte man nicht mitmachen.
 
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Hagen_67 schrieb:
Bestellung stornieren und zu Qnap wechseln. Den Mist von Synology sollte man nicht mitmachen.
Nein alles gut, dass System wurde von uns bewusst so ausgewählt. Die paar Wochen kann ich jetzt auch noch warten.
 
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Leider viel zu aufwändig. Ich wollte mein 18er mit dem 25er ersetzen. Aber so muss ich mal schauen, ob das 18er nicht noch paar Jahre durchhält. Als Backup habe ich sogar noch ein 1010+.
 
Ich überlege von der DS920+ auf eine 1825+ umzusteigen. Was passiert wenn man mit HDD größer 20Tb umsteigt und eine geht kaputt oder man möchte erweitern? Synology hat ja nur 20TB im Sortiment....
 
Das ist ne gute Frage. Mit Glück klappt es wenn du Pech hast geht es nicht. Ich würde daher Synology meiden und auf ein anderen Hersteller setzen der die HDD nicht sperrt.
 
Schon witzig, wie die Konkurrenz bereits aggressiv damit wirbt, kompatibel mit vielen Festplatten zu sein.
 
S.Kara schrieb:
Wer nur ein paar TB braucht kann auch einfach nur eine Externe an den Router hängen und fertig. Da muss man keine 400€ extra für ein NAS zahlen.
Skudrinka schrieb:
Also bei Preisen die gut und gerne die 500€ brechen stellt sich sowieso die Frage, was der eigentliche Mehrwert ist, vor allem bei nur 4 Schächten. Der Formfaktor kann natürlich kritisch sein, aber wenn er das nicht ist, fährt man doch deutlich flexibler (und günstiger), wenn man seine alte Hardware in ein günstiges Case schiebt und einfach eine zweite, komplette Maschine baut. Dann hat man halt seine 6-8 SATA Ports, 1-2 M2 Slots, und potenziell noch viele mehr, wenn das MB PCIe-Splitting erlaubt, und damit auch günstige M2 Adapter unterstützt. Und bis die Differenz im Idle-Verbrauch den Break-Even erreicht, sind sowieso schon wieder 10 Jahre vergangen und die Situation eine ganz andere.

Aber vielleicht denke ich da zu simpel - oder nicht simpel genug, weil Plug and Play einem dann doch wichtiger ist.
 
Was erlauben Struuu... äh Synology?

Die sollten sich mal um zeitgemäße Hardware kümmern, anstatt Kunden mit so einem Mist zu gängeln.
Das wird jedenfalls ein Knieschuss.
 
Habe von Anfang an auf Unraid gesetzt. Auch um den Ransomware Attacken etc. zu entgehen.
Hat bisher perfekt geklappt.
Mit dem grundlosen aussperren bestimmter HDDs/SSDs wird ein weiterer Grund geliefert daran festzuhalten.
Man kann sich gängeln lassen oder nach besseren Alternativen suchen.
 
fortknox schrieb:
Auch um den Ransomware Attacken etc. zu entgehen.

Das musst du mir einmal genauer erklären, welche Ransom-Software du im genauen meinst. Ich mache viel mit NAS-Systemen. Ein großer Teil ist davon Synology bzw. DSM. Mir ist nichts dergleichen in meinem Zeitraum und in den letzten Jahren dazu bekannt.

Ich halte deine Aussage nur für eine Phrase, um noch einmal Synology eins mitzugeben als Konkurrenz zu deinem System. Hast du überhaupt einmal eine DiskStation eingerichtet, betrieben oder hast du das alles nur vom Hörensagen?

Ich wäre der Letzte, der nicht mit den Herstellern hart ins Gericht geht, aber die Aussage stimmt einfach nicht. Die großen Hersteller machen einen guten Job, was die Sicherheit angeht, wenn man bedenkt, dass viele Anfänger und User durch Selbstüberschätzung und mit schlechten oder falschen Einstellungen ihrer Geräte ins Internet hängen.

Auch die Bots, welche bekannte Ports abfragen, sind kein Problem. Das kommt von der Menge ungepflegter IoT- und Chinageräten und ist nichts Neues. Das betrifft jedes Gerät, was vom Internet erreichbar ist, auch deinen Router. Nur werden diese Anfragen nicht bei allen Geräten protokolliert. Wenn also nicht steht, heißt es eben nicht, dass es auch keine Anfragen gab! Diese Bots sind auch kein Hackerangriff. Sie versuchen nur bestimmte Ports abzufragen und mithilfe des Standardpasswortes einzuloggen. Ein Ändern der Standardports kann helfen, aber ich würde das nicht überbewerten, weil es eben nur eine Frage der Zeit ist bei einem Portscanner, sofern Interesse besteht. Auch eine regelmäßige Zwangstrennung kann helfen, ist aber kein Wundermittel. Bei vielen Usern bleibt die externe IP bis zu 6 Monaten erhalten. Bei Businesstarifen mit fester IP hat sich das sowieso erledigt. Da ist denn genug Zeit, um die Ports abzuklopfen. Auch haben die Hersteller entsprechende Schutzmechanismen ins System gegen diese Anfragen integriert. Dazu kommen noch weitere Möglichkeiten wie fail2ban, blocklist.de oder bezogen auf Synology das Update Blocklist-Script von Stephan Geisler alias geimist. Es gibt also genügend Möglichkeiten, auch diese Anfragen zu beschränken.

Die paar Verschlüsselungen, welche es auf privaten NAS gab, kamen aber immer von einem infizierten Gerät im Netzwerk. Das ist seit langem die größte Gefahr und auch so bekannt. Wenn dieser NAS über eine Netzwerkfreigabe eingebunden ist, breitet sich die Ransom-Software so lange aus, bis sie netzwerktechnisch nicht mehr weiter kommt. Auch da hat ein User wiederholt einen Anhang geöffnet und wieder geklickt. Soll das jetzt die Schuld von Synology oder Qnap sein? Ich denke nicht!

fortknox schrieb:
Habe von Anfang an auf Unraid gesetzt.
Hat bisher perfekt geklappt.
Man kann sich gängeln lassen oder nach besseren Alternativen suchen.

Bevor du dein unRAID in bodenlos lobst, sollte man aber auch wissen, dass dort nicht alles rund läuft. Zum einen ist es der Umgang mit Usern und Features, welches starke Ähnlichkeiten zu Plex aufweist, dazu das Abo- und Preismodell, was jederzeit wieder angepasst werden kann als auch die Menge an Nachfragen, ob die Version xyz stabil genug ist zum Updaten. Diskussionen gibt es dazu auch hier im Forum. Ich hätte ja Verständnis für einen Beta-Channel und einen Releasezweig, aber so ein Herumgezerre ist doch ein Witz. Von einem Release erwarte ich eine entsprechende Prüfung und Sicherheit. Ähnlich sieht es auch bei TrueNAS aus. Beide sind zwar keine schlechten Ansätze, aber eben auch nicht das Nonplusultra. Diese Systeme zu installieren ist auch kein Problem und sollte den Interessierten nicht überfordern. Diese Systeme aber immer als Goldstandard zu verkaufen, stimmt aber nicht und nerven nur ab. Jeder soll seine eigene Meinung haben und das System seiner Wahl nutzen, aber man sollte die Vergleiche auch fair behandeln. Um einen fairen Vergleich zu haben, sind viele Sachen zu beachten, eben auch den Schutz der Unerfahrenen.

Auch ein neuer NAS ist nicht im Internet erreichbar. Alles geschieht auf Einwilligung und nachträgliche Einrichtung im NAS und Router durch den User. Auf mögliche Gefahrenstellen wird ebenfalls hingewiesen, wie auf eine 2FA oder das Ändern des Admin-Kontos. SSH ist genauso wenig aktiviert. Eine extra Firewall ist auch noch vorhanden. Wenn der User kein Interesse hat, sich mit dem System auseinanderzusetzen, kann das ja nicht dem Hersteller zugeschoben werden! Wie soll der Hersteller die User vor sich selbst schützen? Ich finde, mehr geht einfach nicht, dann muss man es sein lassen! Das wäre bei einigen eh der bessere Weg.
 
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