Tabaksteuer, Ökosteuer usw.

genau so mein ich das auch

Alkohol und Tabak sind schließlich kein Grundnahrungsmittel - ohne das Zeug überlebt man auch

also kann man für solche Luxusartikel ruhig ein paar höhere Steuern verlangen, denke ich

Wegen Schmuggelein die dann evtl. folgen - da mach ich mir keine sorgen viel mehr als jetz geschmuggelt wird wirds dann auch nich .....denn es könnte dann ja mehr auffallen wenn größere mengen durchwollen

Ökosteuer - das wär das einzige was nich so selbstverstänlich wär

besser wäre es natürlich wenn jeder auf öffentl. Verkehrsmittel umsteigen würde
...wies früher eben auch war

aber ma abwarten was für Aktionen und Reaktionen überhaupt kommen...
 
Re: genau so mein ich das auch

Original erstellt von belbono
besser wäre es natürlich wenn jeder auf öffentl. Verkehrsmittel umsteigen würde
...wies früher eben auch war

Genau das ist der Punkt bei dem ich ROT sehe:
Wenn ich nächstes Jahr jeden Tag zum Bahnhof muss, um nach München zum studieren zu fahren, habe ich keine Möglichkeit, als die 6 km mit dem Auto zu fahren, weil einfach kein Bus fährt.
Ich habe überhaupt keine Möglichkeit, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.
Und deshalb tangiert mich die Ökosteuer immens.
 
Steuern erhöhen muß doch nicht sein. Warum wollt ihr den Staat unbedingt finanzieren und die großen Konzerne lachen euch aus!? Fragt euch lieber warum der Staat ständig Steuern erhöht. Das auf Kosten der kleinen Leute! Weil kein Politiker den Mut hat, die Konzerne mal zur Kasse zu bitten. Die machen riesige Umsätze/Gewinne und rechnen sich dann Arm.
 
Ist ja lolig, das einige denken, dass wenn die CDU und FDP an die Macht gekommen wären, es keine Steuererhöhungen gegeben hätte, träumt weiter.
Die haben uns genauso die Hucke vollgelogen wie die SPD und Grüne.
Erbschaftssteuer und Vermögenssteuer finde ich persönlich auch gar nicht mal so schlecht, wer viel hat kann auch ruhig mal was abtreten für die Allgemeinheit.
Was mich am meisten an der Sache ärgert ist, dass das Volk mal wieder verarscht worden ist in Bezug auf Versprechungen vor der Wahl.
Ich weiss jetzt überhaupt nicht mehr wen ich wählen soll, werde wohl das nächstemal die grauen Panther oder eine andere kleine unbedeutende Partei wählen.
 
da hast du schon recht, alter clan-kollege, die politiker erzählen viel und halten gar nichts. und in 4 jahren erinnert sich niemand mehr daran, dass die spd/grüne sofort nach der wahl ihre versprechen gebrochen haben.

PS: was haste jetzt eigentlich für einen rechner??
 
Vermögenssteuer fände ich auch nicht so schlecht!
Es giebt nun mal wirklich zu viele die vor Geld stinken.
Glaubt Ihr nicht? Dann schaut im Januar auf der Boot in Düsseldorf vorbei. Speziell die Leute die auf den Superyachten spazieren und deren Frau wie ne aufgetakelte Fregatte rumlaufen.
Nur würden sich viele von der Regierung dabei selbst besteuern und andere Reiche würden sich wehren.

Hätte da ein Vorschlag!
Wie wär es mit der Arbeitslosensteuer?
Den davon haben wir bald mehr als genug und die haben nicht so viel Geld um sich noch nen Rechtsanwalt zu leisten.
Hab letzte Tage gesehen das im Ballungsgebiet Ruhrgebiet 261 arbeitslose IT-Systemelektroniker gibt und das Arbeitsamt schickt immer noch munter Umschüler zu dieser Ausbildung!
Für das Arbeitsamt gilt nämlich ein Umschüler als vermittelt!

Zu Thema Grüne kann ich nur sagen.
Viele Jungwähler die grad Volljährig geworden sind haben die Grünen wegen dem sympathischen Fischer gewählt.
Das Böse erwachen gibts wenn sie den Führerschein machen.
Es kostet schon ein Vermögen der Führerschein, der Gebrachtwagen (wenn man keine Eltern hatt die einem einen Wagen schenken), die Haftpflicht (glaub man fängt im Moment bei 250% an) und dann kommt die ersten male tanken!
Dann heist es für viele entweder Auto oder Disco.
Und die Ökosteuer steigt und steigt und steigt...........

Auf das Verstrechen vom Trettin das der Liter Benzin 5DM (2,50€) kosten soll können wir uns verlassen.
 
Morgähn.

Zur Vermögenssteuer.

Original erstellt von Airex
Vermögenssteuer fände ich auch nicht so schlecht!
Es giebt nun mal wirklich zu viele die vor Geld stinken.
Glaubt Ihr nicht? Dann schaut im Januar auf der Boot in Düsseldorf vorbei. Speziell die Leute die auf den Superyachten spazieren und deren Frau wie ne aufgetakelte Fregatte rumlaufen.
Nur würden sich viele von der Regierung dabei selbst besteuern und andere Reiche würden sich wehren.

Bingo. :)

Und das ist nicht nur auf der Boot in Düsseldorf so, sondern auch auf der Hanseboot in Hamburg.
Das sind echt eindeutig zu viele.
Selbst bei der 12 Millionen Yacht auf der Düsseldorfer Messe waren sehr viele potenzielle Käufer. So sahen zumindest einige aus.
Stell dir mal vor man würde allen extrem Reichen auf der Welt die garantiert ihr Geld nicht mehr ausgeben können, den Kontostand auf den eines einigermaßen Wohlhabenden bringen. Allein schon Bill Gates könnte locker um 100 Mio Euro ärmer gemacht werden und der wäre immernoch superreich.
Von den ganzen Ölscheichen die es so gibt mal ganz abgehsehen.

Es wäre viel besser zu versuchen, die sozialen Schichten anzugleichen, anstatt die Kluft immer weiter zu öffnen.
Aber von beiden Regierungen sei es SPD/Grüne oder CDU/CSU/FPD hab ich noch nichts gesehen was in diese Richtung schreitet.

Die Ökosteuer: Meinetwegen jetzt haben wir sie jetzt kann sie auch bleiben. Nur nicht noch weiter erhöhen.
Trittin würde ich wegen seiner Aussage "5 Mark/Liter Benzin" in die Klapse schicken. Sowas unlogisches gibts garnicht. :rolleyes:

Die Tabaksteuer: Joa könnte man noch mal schön erhöhen.
So kämpft man gleich gegen dei Leute an, die wegen ihres Rauchen medizinisch behandelt werden müssen, was nunmal Geld kostet.
Hier kann man doch gleich 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen. :)

Einkommenssteuer: Vielverdiener müssen richtig zahlen, Wenigverdiener müssen entlastet werden.

Außerdem sollte man sich mal darüber Gedanken machen, wie man Steuerverschwendungen senken kann.
In Deutschland werden jährlich rund 600 Millionen Euro Steuergelder verschwendet.
Das macht mich am meisten wütend. :grr:
Ne unabhängige Kommision könnte sowas regeln.

mfg Tweaki4k
 
also, ich will mal hier mit ein paar ungereimheiten aufräumen:

die erhöhung der benzin und tabaksteuern halte ich für vollkommen gerechtfertigt. volkswirtschaftlich betrachtet muss man nähmlich noch kosten einberechnen, die diese güter verursachen, aber die nicht in ihrem preis enthalten sind ( sogenannte externe effekte, man merkt, dass ich dienstag mein vwl-vordiplom schreibe :-)).
diese sozialen zusatzkosten haben der staat und seine bürger zu tragen, damit dies auch finanziert werden kann, muss der preis der güter erhöht werden.

als "nebeneffekte" von tabak sind zu nennen:
- die ernorme gesundheitsgefährdung, daraus resultieren hohe krankheitsbestände, hohe kosten für die medizinische behandlung und damit hohe abgaben für die krankenversicherung, die ja eigentlich die raucher selber zahlen müssten. ebenso entsteht volkswirtschaftlicher schaden durch den ausfall der arbeitskräfte und die produktion und das aus ihr folgende Volkseinkommen sind nicht optimal. (hier könnte man sich noch stunden auslassen, aber ich kürze mal ab...)
- kosten für die strassenreinigung, etc durch vergeworfene kippen und so weiter sind auch nicht zu verachten
- gesundheitslicher schaden und beeinträchtigung in der lebensqualität der Nicht-Raucher, der auch eigentlich von den rauchern zu bezahlen wäre
.......
negatie externe effekte des benzin-konsums:
- massive umwelverschwutzung durch verbrennung und gewinnung des fossilen brennstoffes ud die damit resultierenden kosten für umweltaufbau und kosten für naturkatastrophen, die der globalen erwärmung zugerechnet werden.
- kosten für die durch das autofahren verursachten unfälle und damit kosten für beseitigung der folgen des konsumes von bezin, wie krankenhausaufenthalt oder aber auch einfach nur wenn der müll nach dem unfall beseitigt werden muss.
......

hier könnte man wieder viel weiter ausholen, aber diese punkte machen euch hoffentlich deutlich, das hier viel mehr kosten verursacht werden, als durch den preis dieser güter veranschaulicht wird.
diese kosten muss man ansetzten, da diese auch tatsächlich anfallen. von daher ist es aus volkswirtschaftlicher sicht sinnvoll und richtig dies zu tun, da man so eine größere wohlfahrt schafft ( ziel der volkswirtschaft).

desweiteren sind auch beide steuern sog. lenkungssteuern, d.h. der staat will den konsum beidne güter lenken, um die oben genannten kosten zu vermeiden und den bürger dort zu lenken, wo er "aus eigener dummheit" versagt. wir sind uns ja wohl alle einig, dass rauchern schädlich ist und es recht nicht jugendliche damit anfangen sollten, die hohen kosten sollen davon abschrecken und den kosten verringern. wenn jetzt einer sagt, es sei seine sache, ob er seinen körper schädigt, soll sich bitte die kosten obern durchlesen, er schädigt nicht nur sich damit, sondern die ganze gesellschaft (abstrahiert gesagt).

ebenso sieht es mit der benzinsteuer aus, sie soll den konsum dessen einschränken und die umweltverschutzung verringern, da es sinnvoler wäre, wenn mehr andere verkehrsmittel genutzt werden würden.
deshalb wird das autofahren teuerer. auch ein punkt ist, dass spezielle junge menschen diese massiven kosten verursachen (durhc viele unfälle, sie fahren oft und viel einfach nur blöd in der gegend rum, um mit ihrer kleinen schüssel anzugeben, fahren gerne ps-prozige wagen, die viel verbrauchen und neigen dazu nicht wirklich über die folgen ihres handelns nachzudenken).
mach man autofahren teurer, so trifft es in erster linie die, die wenig haben und das sind oft jugendliche. der reiche manager, wird es nicht kümmern, das ist richtig, aber der verursacht auch nicht soo viele kosten dabei.

man könnte das hier tiefgründiger erklären und viel weiter ausholen, aber ich denke, es macht ein wenig deutlich, warum diese maßnahmen sinnvoll sind und auch durchgezogen werden sollten. wenn jeder mal einwenig nachdenkt, so sollte er zu dem schluss kommen, dass hier wahres gesagt wurde, und dass wenn man nicht ganz so nur auf den eigenen vorteil erpicht wäre, hohe benzin und tabaksteuern doch sinnvoll sind.

ich hoffe, ich konnte hier einiges klarstellen und euch nicht allzu langweillen. ich hoffe auch, dass euch der beitrag etwas mit mehr gedankenschmalz behaftet ist, als "steuern scheiße" "stoiber hätte es schon gemacht" und weiteres, wie sie vorher gefallen sind.
 
Also bitte, ist ja schön und gut Deine Meinung aber hast du auch mal in eine andere Richtung gedacht?

Wenn das Benzin weiterhin höher besteuert wird, wird es auch mehr Arbeitslose geben.
Viele Firmen sind abhängig von PKW oder LKW, dass heisst natürlich auch hohe Benzinkosten.
Wenn die Steuer steigt (laut Trittin am liebsten auf 2,50€), dann kann mann davon ausgehn, dass hier in Deutschland etliche kleine bis mittelständische Betriebe den Bach runtergehn weil die sich das einfach nicht mehr leisten können.
Die Mehrausgaben die den auf den Staat zukommen in Leistung von Arbeitlosengeld würden die Einnahmen durch die Tabaksteuer bestimmt wieder aufgehoben werden, wenn nicht sogar noch mehr Kosten verursachen.

Das mit der Tabaksteuer ist auch so eine Streitfrage, meiner Meinung nach sollte die Regierung mehr preventieren als die Leute immer mehr zur Kasse zu bitten, ist eh schon ein Kreuz mit der scheiss Qualmerei.
Grade die Jugend sollte in den Schulen viel mehr über die körperlichen Schäden aufgeklärt werden.
Was gutes hätte die Erhöhung der Tabasteuer wenn es speziell für solche Zwecke ausgegebn werden würde aber das wird es nicht, sondern es wird damit nur unser 15 Milliardenhaushaltsloch gestopft.
Für viele werden diese Steuern untragbar werden und einfach mal so mit rauchen aufhören ist für viele gar drin und auf Auto werden auch die wenigsten verzichten können.
 
Zuletzt bearbeitet:
hohe benzinkosten würden auch einen nachfragedruck in richtung bahn ausüben. LKWs sollten dann nur auf kurzen strecken eingesetzt werden, auf mittlere und lange distanz ist die bahn einfach besser und sauberer.
man muss ja den benzinpreis nicht in einem schlag erhöhen, was die regierung ja auch garnicht will. aber eine erhöhung ist richtig und wird gebraucht, so können die leute schon anfagen sich nach alternativen umzuschauen und zu forschen.
glaubst du, dass die heutigen pkws so wenig verbrauchen würden, wenn die benzinpreise nciht gestiegen wären??
ich will mal dreist behaupten, dass autofahren von den benzin kosten nicht so viel höher liegt als vor 15-20jahren, da die wagen viel weniger verbrauchen und somit lediglich die benzinschleudern merklich mehr bezahlen müssen.
will man nur rücksicht auf die wirtschaft nehmen, so würde umweltschutz keine rolle spielen und alle arbeiter wäre fast sklaven, dann würde die wirtschaft wie geschmiert laufen!

da man das aber nicht will, muss man für die güter umwelt auch was bezahlen und wenn dieser preis langfristig bei 2,50€ liegt, dann haben autolieberhaber und raser pech! ganz einfach! wirtschaftpolitisch und sozialpolitisch gesehen muss der preis für benzin steigen, damit werden innovationen in diesem bereich gefördert und alternativen möglichgemacht.

außerdem ist nciht die masse der wirtschaft auf die pkw/lkws angewiesen, in deutschland benötigen höchsten spediteure diese sehr dringend und gerade diese sind ja für die misere verantwortlich!
gütertransporte weg von der strasse ( auf mittel/langstrecke) auf die schienen!
die umweltverschmutzung und die weiteren kosten, wie z.b. für merh verkehrspolizei, feuerwehr und krankenfahrzeuge müssen denen aufgelegt werden, die sie verursachen und das sind die autofahrer!

ich denke, das die wirtschaft sogar davon profitieren würde, da ja durch die mehreinahmen und durch die langfristige einsparungen die steuern in anderen bereichen sinken werden und die lohnnebenkosten fallen werden.
 
Original erstellt von Tomonage
volkswirtschaftlich betrachtet muss man nähmlich noch kosten einberechnen, die diese güter verursachen, aber die nicht in ihrem preis enthalten sind ( sogenannte externe effekte, man merkt, dass ich dienstag mein vwl-vordiplom schreibe :-)).
diese sozialen zusatzkosten haben der staat und seine bürger zu tragen, damit dies auch finanziert werden kann, muss der preis der güter erhöht werden.

Ja klar, Internalisierung externer Effekte, das macht in der Theorie auch absolut Sinn, und wenn es in der Praxis genau so gemacht werden würde, hätte ich auch gar nichts dagegen. ;)

Aber: In der Praxis wird es eben nicht so gemacht! Man sucht sich die "dankbarsten" Melkkühe (i.d.R. Autofahrer), denen tief in die Tasche gegriffen wird, um die Gelder in die allgemeinen Haushalte einfließen zu lassen oder sie wie bei der Ökosteuer den Rentenkassen zuzuschlagen.

Das Argument zieht also leider überhaupt nicht, vor allem wenn Du Dir mal ansiehst, welche Steuerbeiträge die Autofahrer leisten und welche Bruchteile davon zweckentsprechend verwendet werden.

Auch bei der Tabaksteuer zieht dieses Argument nicht, denn die Kosten des Rauchens tragen die Krankenversicherungen, nicht der Bundeshaushalt. Btw., Rauchen ist erwiesenermaßen volkswirtschaftlich neutral, da es gleichzeitig die Rentenversicherung entlastet. Also handelt es sich hier auch um eine reine Finanzierungsabgabe, mehr nicht.

CU, Tiguar
 
nochwas zu den steuereinahmen:

das das geld der ökosteuer, etc nicht direkt für diese zwecke ausgegben wird, wird der regierung ja ständig vorgehalten, aber diese steuer dienht ja nciht nur primär geld für die umwelt einzunehmen, sondern der verbrauch von energie zu verteuern!!!!
so sollen die konsumströme gelenkt werden, wofür das Geld dann eingesetzt wird, ist eine andere sache!

wenn es den leuten schwer fällt, mit dem rauchen aufzuhören, so ist es nur ein weiterer grund, das rauchen zu verteuern, da es so unattraktiver wird und als SUCHT nich geförtdert oder (meiner meinung nach ) toleriert werden sollte.

es ist wie du es gesagt hast, die leute wollen sich nciht von ihren auto trennen, nicht weil sie es unbedingt brauchen und es anders nciht geht ( außer in außnahmefällen, wo es durchaus seine darseinsberechtigung hat), sondern aus BEQUEMLICHKEIT!
ganz einfach! es ist halt bequemer die umwelt einwenig zu zerstören, und dafür nichts zu zahlen, unfälle zu verursachen, viel polizei und verwaltung zu beschäftigen und das nur um halt 10 schneller als mit der bahn in der disco zu sein!
 
Original erstellt von Tomonage
das das geld der ökosteuer, etc nicht direkt für diese zwecke ausgegben wird, wird der regierung ja ständig vorgehalten, aber diese steuer dienht ja nciht nur primär geld für die umwelt einzunehmen, sondern der verbrauch von energie zu verteuern!!!!
so sollen die konsumströme gelenkt werden, wofür das Geld dann eingesetzt wird, ist eine andere sache!
Aber wenn die Steuer ihren Lenkungszweck erfüllt, also weniger Energie verbraucht wird, fehlt das Geld auf der Ausgabenseite. Imho also ein klassischer Zielkonflikt!

sondern aus BEQUEMLICHKEIT! ganz einfach! es ist halt bequemer die umwelt einwenig zu zerstören, und dafür nichts zu zahlen, unfälle zu verursachen, viel polizei und verwaltung zu beschäftigen und das nur um halt 10 schneller als mit der bahn in der disco zu sein!
Es wohnt nur halt nicht jeder in Städten mit einer anständigen ÖPNV-Infrastruktur. Und von nichts zahlen kann ja auch nicht die Rede sein, oder hast Du die bereits bestehenden Steuern und Abgaben sowie die Versicherungspflicht vergessen?

CU, Tiguar
 
Im Endeffekt ist alles wie bisher: Autofahrer als Melkkuh der Nation!
Eigentlich sollen die von Tomonage geschilderten und durchaus vorhandenen Umweltschäden usw. schon durch die KFZ- und Mineralölsteuer aufgefangen werden, aber diese Steuermilliarden werden größtenteils dafür genutzt, anderswo Löcher zu stopfen.
Richtig ist: Die "Schwarzen" würden uns genau so bluten lassen. Die haben ja vor '98 die Mineralölsteuer immer schön nach oben geschraubt, die Rot/Grünen machen dasselbe unter einem anderen, noch abwegigeren Namen, aber das Prinzip dahinter gleicht sich.
Ich kenne viele Leute, die ohne Auto völlig aufgeschmissen sind. Von sozialer Gerechtigkeit kann hier keinerlei Rede mehr sein.
Kann sich ernsthaft jemand vorstellen, in einem ländlichen Gebiet zu wohnen und ohne Auto zurechtzukommen? Ich halte das mit Job und Familie schlichtweg für unerträglich bis unmöglich - zumindest in meinen Breitengraden (RLP)!
Wenn irgendwelche klugsch****enden Lobbyisten und Politiker behaupten, der öffentliche Nahverkehr könnte das Auto ersetzten, kommt's mir hoch. Die sollten einfach mal probieren, nach 19.00 Uhr ohne Auto einen beliebigen Ortsteil in meiner Umgebung zu erreichen oder zu verlassen, dann hätte sich das schon erledigt.
Zum Thema KFZ-Steuer stößt mir besonders sauer auf, dass man jetzt mit Steuererhöhungen geplagt wird, wenn man eine G-Kat hat! Ohne Kat ist nicht dauerhaft tragbar, das verstehe ich, aber dass man mit geregeltem Kat jetzt mehr blechen soll, weil irgendjemand festgelegt hat, dass man "nur" ein Euro 1-Auto hat, dass vor ein paar Jahren noch mit Steuerbefreiungen unterstützt wurde, geht mir nicht in meinen benzolverseuchten Kopf!:mad: :mad: :mad:
 
Elendiger Kreislauf

Man muss die Steuererhöhungen mal so sehen:

Wenn jetzt Steuern erhöht werden, egal welche, bedeutet dies, das sowohl Arbeitgeber und Arbeitnehmer unterm Strich weniger Geld in der Tasche haben. Ergo kann nicht mehr so viel Geld in die Wirtschaft gesteckt werden (weniger Konsum, keine Investitionen etc.) Eine Volkswirtschaft kann aber nicht funktionieren, wenn die Anbieter und Verbraucher kein Geld haben, um Produkte und Dienstleistungen zu produzieren bzw. nachzufragen. Das Ergebnis: Angebot UND Nachfrage sinken, die Geldmenge im Wirtschaftskreislauf sinkt, die Besteuerungsgrundlage wird immer dünner.

Fragt sich also, WOHER Geld für Steuern nehmen ?
Der Arbeitgeber stöhnt unter der hohen Gewerbesteuer, Lohnnebenkosten und sonstigen Abgaben, und unter der nachlassenden Nachfrage. Wenn kein Geld reinkommt, kann auch keins ausgegeben werden, können keine Investitionen getätigt werden (um z.B. mehr Arbeitsplätze zu schaffen), können Mitarbeiter nicht bezahlt werden, können keine Rechnungen beglichen werden etc. Diese Liste könnte man ewig weiterführen.

Der Arbeitnehmer hat immer weniger Geld in der Tasche, kann also weniger Geld in die Wirtschaft pumpen (Konsum), wird vielleicht nicht mehr vom Arbeitgeber bezahlt oder wird gefeuert. Das aber nicht, weil ihn sein Arbeitgeber loswerden will, sondern weil der Arbeitgeber einfach nicht mehr in der Lage ist, ihn zu bezahlen. Wer jetzt sagt, das viele Arbeitgeber die momentane Lage dazu ausnutzen, Arbeitnehmer rauszuschmeißen, liegt fast völlig falsch. Eine erfolgreiche Firma erntet ihre Früchte schließlich durch die Arbeit der Arbeitnehmer, nur der Chef alleine kann schließlich nicht alles machen (auch wenn einige Chefs das offensichtlich meinen).
Ein guter Chef wird immer versuchen, seine Mitarbeiter zu halten, weil er weiß das er von ihnen abhängig ist, genauso wie die Mitarbeiter vom Chef abhängig sind.

Aber zurück zu den Steuern. Jeder Wirtschaftsexperte rät momentan dazu, NICHT die Steuern zu erhöhen, sondern sie im Gegenteil zu senken. Eigentlich eine logische Forderung, nur scheinen das unsere "kompetenten" Politiker nicht zu verstehen.
Nur wenn wieder mehr Geld in den Taschen der Anbieter und Verbraucher steckt kann es wieder bergauf gehen.

Der einzige Grund, warum die Regierung trotz der katastrophalen Konjunktur in Deutschland die Steuern weiter erhöhen will ist der, das damit die Unmengen an Geld, die jährlich an Steuern verschwendet werden, kompensiert werden sollen. Und natürlich müssen die völlig überhöhten Diäten gesichert werden, wäre ja auch eine Schande, wenn ein Abgeordneter (von denen die meisten im Bundestag nur rumsitzen und blöd gucken) weniger "verdienen" würden, weil die Diäten gekürzt werden.
Der einzige Punkt, bei dem ALLE im Bundestag einer Meinung sind ist eine Diätenerhöhung. Raffgier pur. Eigentlich müsste man das Wort Diäten in Abzocke ändern.

Mag sein, das es egal ist, ob Rot-Grün oder Schwarz-Gelb an der Macht sind, aber es kann nicht sein, das Rot-Grün eine soziale Umschichtung dadurch erreichen wollen, das der Mittelstand (DAS Standbein der Wirtschaft) geschröpft wird, und riesige Konzerne wie die Post einfach keine Steuern zahlen !!!
Natürlich hängen von solchen Konzernen auch viele Mittelständler ab (Zulieferer, Dienstleister, Spediteure etc.), aber auch diese trifft die Steuererhöhung enorm. Ein Weg, um die Wirtschaft anzukurbeln wäre demnach, den Spitzensteuersatz zu senken, damit ALLE Unternehmen und Verbraucher zu entlasten UND vor allem darauf zu achten, das auch die großen Konzerne brav ihre Steuern zahlen. Des Weiteren ist es wichtig, den Standort Deutschland für interne und externe Unternehmen wieder attraktiver zu machen, das geht aber mit Steuererhöhungen jeglicher Art ganz bestimmt nicht. Und die Bürokratie in Deutschland muss entrümpelt werden, und zwar gründlich.
Sicher ist es von Vorteil, wenn bestimmte Regelungen den Ablauf in der Wirtschaft lenken, aber man darf es nicht übertreiben.

Und noch was. Eigentlich sollte der Staat NICHT in die Wirtschaft eingreifen, aber das macht er massiv mit der falschen Steuerpolitik. Und Schröder ist auf dem besten Wege, durch seine "ruhige Hand" Deutschland in den nächsten 4 Jahren richtig gegen die Wand zu fahren, wir sind ja bereits unterwegs.
Ich kann die Wand schon sehen.
 
Hi,
in seinem Post hat Frank R28, finde ich, eine Menge volkswirtschaftliche Zusammenhänge klar gemacht.
Als ich vorhin den Spiegel las, ist mir ganz anders geworden:
ich finde auch, daß wir anscheinend systematisch an die Wand gefahren werden. Diese Regierung ist absolut nicht in der Lage, die geeigneten Maßnahmen zu ergreifen (zu erkennen??), die uns hier noch aufrecht halten könnten.
Die Umverteilung weiteren Geldvermögens von "unten" nach "oben" ist so ziemlich das Einzige, was andauernd gut funktioniert.
Die Bezieher kleiner und kleinster Einkommen werden ja auch durch die Mehrwertsteuer überproportional geschröpft: und die wird auch noch erhöht werden, gehe ich jede Wette ein.
Das alles ist komplett kontraproduktiv, weil es an der falschen Stelle ansetzt und den wirklichen Verschwendungswahnsinn (Subventionen) nicht anrührt. Die Diäten machen dabei nicht mehr als den Tropfen auf dem heißen Stein.
Mir macht es richtig Angst, daß junge Familien heute kaum noch eine Chance haben, sich aus eigener Kraft einen guten Platz im gesellschaftlichen Mittelfeld zu erarbeiten: sehr, sehr viele arbeiten hart, um den Status Quo aufrecht zu erhalten, ihren Lebensstandert zu behalten - soll das hier erst mal werden wie in USA? Oder in Großbritannien unter Thatcher??
Meine Güte. (tschungelung, hab ein bißchen Sekt getrunken.)
Zimtziege
 
Original erstellt von Zimtziege
Meine Güte. (tschungelung, hab ein bißchen Sekt getrunken.)
Zimtziege

Prost ;) recht haste....aber leider würden die Schwarzen das auch nicht anders machen...der Trend sich an amerikanischen/großbritannischen Vorbildern zu orientieren, mangels eigener Ideen, scheint wohl unaufhaltsam..

MfG Fairy
 
@Fairy: Vom amerikanischen Wirtschaftswachstum kann man unter Rot-grün nur träumen... :rolleyes:
Schwarz-gelb hätte es nicht genauso gemacht! Wenn die Union und die SPD alles gleich machen (worüber du hier sprichst), würde es eine große Koalition ohne Probleme geben... aber man ist sich nicht einig... warum?... weil man unterschiedliche Finanzierungspläne hat... die einen brechen der Wirtschaft das Genick und müssen sich daher (wegen leerer Kassen) irgendwann auch Verschulden oder massiv die Steurn anheben... und die anderen wollen die Wirtschaft (insbesondere den von Rot-grün so getretenen Mittelstand) wieder pushen... durch Schulden... na und? ... naja, wir werden ja sehen, wieviele Steuererhöhungen durch den Bundesrat kommen... ;) ... und die Arbeitslosen.... :(

mfg,
wauwau
 
Original erstellt von wauwau
@Fairy: Vom amerikanischen Wirtschaftswachstum kann man unter Rot-grün nur träumen...

@wauwau, das hatten wir schon alles, vergiss es, die Wahlen sind vorbei...

MfG Fairy
 
Original erstellt von Fairy
vergiss es, die Wahlen sind vorbei...
... aber die Probleme bleiben. Allerdings stimme ich Dir zu, daß es auch CDU/CSU nicht besser als die SPD und Grünen machen würden, zumindest in diesem Punkt. In einer heimlichen großen Koalition der Feigheit traut sich keiner, den Bürgern reinen Wein einzuschenken, z.B. daß man sich auch von einigen liebgewonnenen Wohltaten (und Subventionen sind nichts anderes) verabschieden muß.

Welche Partei ich u.a. genau aus diesem Grund gewählt habe, weißt Du ja. ;) Und jetzt kommt mir bitte nicht gleich wieder mit Thatcherism oder Reagonomics als abschreckende Gegenbeispiele, hier liegen zwischen schwarz und weiß noch eine Menge Grautöne.

Frage an die Volkswirte hier: Wie heißt noch mal die Glockenkurve, die die Beziehung zwischen Steuerquote und absoluter Steuerhöhe beschreibt? Komme da gerade nicht drauf. Jedenfalls wird da sehr deutlich, daß Steuererhöhungen sogar insgesamt niedrigere Steuererlöse bewirken können, wenn ein bestimmter Grenzwert - an dem wir hier in D mit Sicherheit schon scharf dran sind - überschritten wird.

Ciao, Tiguar
 

Ähnliche Themen

Zurück
Oben