TAE Dose was darf geändert werden?

_Whistler_

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Hallo,

folgendes, bei mir zu Hause gab es ursprünglich 2 TAE Dosen, eine im Erdgeschoß und eine im ersten Stock. Da der Anschluss im ersten Stock nicht benötigt wurde, wurde dieser dann irgendwann entfernt und als dann DSL kam hatte ich es so eingerichtet das an der TAE Dose im Erdgeschoß der Splitter sitzt und von diesem dann das Kabel in den ersten Stock zur Fritz-Box geht.
Ich hatte damals die TAE dose im Erdgeschoß etwas "bearbeiten"(etwas von der Plastikabdeckung und den Metalrahmen weggeschnitten) müssen da ich das Netzwerkkabel in den Rohren verlegen wollte in denen Ursprünglich mal die Kabel für die TAE Dose im ersten Stock verlegt waren.

Soweit so gut. Hat auch alles Jahrelang funktioniert. Jetzt gibt es aber Probleme mit der Leitung (häufig starkes Rauschen bei Telefon und oft keine Synchronisation bei DSL) und die T-Com möchte einen Techniker vorbeischicken der sich das anschaut.

Meine Frage ist nun ob es überhaupt erlaubt ist was an der TAE Dose zu ändern. Habe da jetzt schon verschiedene Sachen drüber gehört und will zumindest vorbereitet sein wenn der Techniker dann hier ist.
Eine andere Sache noch. Mir ist damals aufgefallen das bei uns eine Diode zwischen die beiden Telefonadern an der TAE-Dose geschaltet wurden ist. Weiß jemand wozu sowas gut sein kann?

Danke und Gruß
 
die erste TAE-Dose ist eigentlich Eigentum der telekom. So was es früher mal. Zumal die Dinger auch verplombt waren. Leutet denn noch die LED?
 
Also verplombt oder so war bei uns nichts gewesen.

Welche LED? Falls du die Diode zwischen den Telefonadern meinst das ist keine LED. Nur eine ganz normale Diode.
 
Also AFAIK gehört die Leitung bis zum Haus der Telekom, vormals Bundespost, die wird dann im Keller an so einer grauen Dose "übergeben". Was danach passiert ist Privatsache bzw. die des Vermieters.
Trotzdem kann man der Telekom natürlich unterstellen, den Fehler gerne von sich zu schieben, wenn die Dose also arg verpfuscht aussieht, könnte der Techniker gleich den Fehler darauf schieben und erst mal eine neue Dose einbauen (lassen).
Kannst du aber auch selber machen, Unterputzdosen gibts in jedem Baumarkt, die Beschaltung kannst du in der Wikipedia nachlesen.
Was da Dioden zu suchen haben weiß ich nicht, bei mir gibts keine, wird aber dank Gleichstrom ziemlich egal sein, oder?
 
wird mit Sicherheit keine Diode sein sondern nen Abschlußwiderstand, der ist normalerweise
an der erstn und letzen Dose montiert ...

naja und die Telekom geht bis an den Hausanschluß danach ist Eigensache, wenn da aber gestümpert schiebts der Techniker gleich darauf ...
 
serra.avatar schrieb:
wird mit Sicherheit keine Diode sein sondern nen Abschlußwiderstand, der ist normalerweise
an der erstn und letzen Dose montiert ...
Oh, ein Experte. Dem halte ich entgegen, daß das schwarze Teil ein PPA ist, der, wie schon erwähnt wurde, einen Widerstand und eine Diode enthält, er dient zur Leitungsmessung.
serra.avatar schrieb:
naja und die Telekom geht bis an den Hausanschluß danach ist Eigensache, wenn da aber gestümpert schiebts der Techniker gleich darauf ...
Du kennst Dich ja gut aus. es ist aber nun mal so, daß die leitung bis zur ersten TAE zum Bereich der T-Com gehört, da ist es auch egal, ob Eigenheim oder Mehrfamilienhaus. Deshalb sind eigenmächtige Eingriffe an der 1. TAE laut AGB's der T-Com auch untersagt, wie es auch schon zur Zeit der Bundespost war. Störungen bis zur 1. TAE (bzw. bis zum NTBA bei ISDN oder Splitter bei T-DSL) beseitigt die T-Com auf ihre Kosten, es sei denn, es werden Änderungen/Beschädigungen festgestellt, für die der Kunde verantwortlich ist.
Ich habe in meinem Berufsleben schon oft genug wegen solcher Probleme Kontakt mit der T-Com gehabt.
 
Die 1.TAE gehört der T-Com -> resultiert alleine schon Erstversorgungspflicht der T-Com.
 
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