News Telefon-Box: Telekom ersetzt Festnetzleitung durch LTE

duskstalker schrieb:
telefon ohne internet für 23€ im monat. nur in deutschland.
"Passend zur Hardware führt die Telekom zwei neue Tarife ein. „Call Basic via Funk“ kostet monatlich 22,95 Euro und enthält 120 Gesprächsminuten"

Und nicht mal ne Telefon Flat!! 120 MINUTEN!!!!
 
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Da es ja keine Kommunikation mehr gibt, die nicht vom Internet abhängig ist, und auch Mobilfunk läuft irgendwo übers Internet, bin ich mal gespannt, was auf mich als Funkamateur zukommt, wenn das alles mal zusammenklappt. Da ich dummerweise auch noch ein Notstromagreggat habe...., na hoffentlich haben die genug Kohle dabei, sonst gibt es nix.
 
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@paganini es geht hier im Allgemeinen um den Use Case Telefonie und im Speziellen die Fortführung selbiger mit bestehender Festnetznummer und/oder analogen Endgeräten.

Aus meinem Verständnis ist hier Starlink weder im Allgemeinen noch im Speziellen für den Use Case sinnvoll.
 
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Mextli schrieb:
Wir reden hier von Gegenden wo weder DSL liegt, noch (sehr wahrscheinlich) auch kein Vodafone Kabel, d.h. es ist eine teure Sonderlösung um nach abschalten von Kupfer zumindest ein Mindestmaß an Konnektivität zu ermöglichen.
Es gibt auch "auf dem Land" deutlich günstigere "Festnetz-Alternativen" als die hier beworbene 23 € Lösung.
Einfach nur eine Telekom Prepaid-Jahreskarte für 99 € buchen und schon hat man neben der Festnetz- und Mobil-Flat sogar noch Internet mit dabei. Und man kann das überall in Deutschland verwenden, wo 4G oder 5G Empfang herrscht. Wieso soll man 23 € im Monat bezahlen?

Die SIM-Karte kann man dann in eine passende Fritz!Box wie z.B. 6850 LTE (das mit Abstand günstigste Modell), 6850 5G oder 6860 5G oder ein anderen Router eines anderen Herstellers stecken, wo man dann wiederum das Festnetztelefon anstöpselt. Einziger Nachteil: Man hat dann keine separate Festnetznummer mit der passenden Ortsvorwahl von der Telekom, sondern benötigte eine entsprechende Sipgate-Nummer (oder halt von einem anderen Provider).
 
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arvan schrieb:
Aufzugnotrufe laufen eigentlich fast alle direkt über Mobilfunk (GSM), sehr selten noch über Analoge Telefonanschlüsse.

Ranayna schrieb:
Fahrstruhlnotrufe sind heutzutage ueblicherweise per Mobilfunk angebunden. Dafuer sind dann natuerlich entsprechend Antennen und Stuetzbatterien vorhanden.
Alles sauber durch den Hersteller verbaut und wird regelmaessig vom Tuev abgenommen.
Ok, danke für die Korrektur/Hinweise.

Dann hat sich da seit "meiner Zeit" in der Branche doch einiges getan.
Ein paar vereinzelte Altinstallationen wird es aber vermutlich noch irgendwo geben. Da muss sich dann der Betreiber halt um Modernisierung kümmern.
 
Weyoun schrieb:
Es gibt auch "auf dem Land" deutlich günstigere "Festnetz-Alternativen" als die hier beworbene 23 € Lösung.
Es gibt "auf dem Land" auch trotzdem oft VDSL für 20-25 Euro mtl. wo eine Telefonflat enthalten ist. Daher sind die 22,95 schon sehr frech ;)
 
Wer ist hier die Zielgruppe bitte?
99% Uralte Menschen und Aluhutträger.
Oder übersehe ich da was?

Lustig dass es die Webseite Telefon-ohne-Internet.de gibt.
Wie greift man auf die zu? Übers Internet xP

Preise natürlich rotzfrech.
Router mit Funk+billo SIM und man hat das gleiche für unter 5 Euro im Monat. Spart jedes Jahr 200€.
 
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DRacer schrieb:
Bei Vodafone für 14,76!!! € :freak: erhältlich, mit Festnetzflat. Beim Vergleichbarem Anschluss im Telefonica Netz von Nurtel bzw. Paketsparer für 9,95 mit Festnetz bzw. knapp 20 mit Handy-Flat zu haben. Und trotzdem wirds die Kundengruppe/Oma in den meisten Fällen lieber bei der Telekom nutzen. Weil bekannte Marke.
Meine Mutter hat auch NUR einen Telefonanschluss ohne Internet. Telefon löppt aber über DSL, also kein Analog oder ISDN. Zahlt aber, als langjähriger Kunde, über Vodafone knapp unter 10 € mit Flat. Reicht für Sie zum "erreichbar sein" oder gelegentlichen telefonieren aber vollkommen aus. Smartphone oder Internetanschluss will Sie auf gar keinen Fall haben. Auf jeden Fall ist der Telekom Preis viel zu hoch für reines Telefon.
 
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@p-trettin Was soll das Recht auf einen analogen Telefonanschluss sein? Sollen wir wieder Damen in die Verbindungsstelle setzen und gute alte Relais in die Kästen bauen. Das ist doch eh alles nur noch Voip ab einer bestimmten Stelle, geschweige, wen man dann noch "analog" erreichen kann. Naja, wenigstens das "Amt".

Wenn, dann kann das ja nur Recht auf einen Telefonanschluss sein und das Medium dahinter ist dann wurscht.

Ich finde die Technik interessant, die Preisgestaltung etwas daneben und frage mich, ob dann die Kästen wenigsten 5G kompatibel sind. Denn auch LTE wird eines Tages abgeschaltet, vermutlich schneller als der gute alte Telefonanschluss gelebt hat.
 
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Gschaftlhuaba schrieb:
Ein paar vereinzelte Altinstallationen wird es aber vermutlich noch irgendwo geben. Da muss sich dann der Betreiber halt um Modernisierung kümmern.
Wir hatten die damals ueber eigene ATAs an unserer SIP Telefonanlage haengen.
Das war aber immer ein Setup das mir stark missfallen hat, war ich doch der Hauptbetreuer dieser Anlage.

Es hat allerdings immer funktioniert. Bei den Pruefungen gab es nie Beanstandungen, bis sich wohl irgendwann das Regelwerk geaendert hat, und diese Art des Anschlusses nicht mehr erlaubt war.
Was ganz praktisch war, denn die Telefonanlage sollte auch weg.
Da war das Vorgehen dann klar: Wir haben es komplett in die Haende des Fahrstuhlherstellers gegeben. Auch die Aufschaltung an unseren internen 24/7 Wachschutz wurde abgeschafft und die Notrufe gehen jetzt auf eine Rufzentrale von denen. Das kostet natuerlich extra, aber bei den eh noetigen regelmaessigen Wartungen ist das ein eher kleiner Posten soweit ich weiss, und ich kann damit auch gut schlafen.
 
Die Telekom will sich den Fortbetrieb alter Technik sparen und dafür zahlen die Nutzer monatlich Miete für das Gerät? Finde ich schon sehr dreist - auch als Telekom-Aktionär.
 
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Passend zur Hardware führt die Telekom zwei neue Tarife ein. „Call Basic via Funk“ kostet monatlich 22,95 Euro und enthält 120 Gesprächsminuten. „Call Comfort via Funk“ kostet 32,45 Euro im Monat und bietet eine Flatrate in das deutsche Festnetz. Einen Internetzugang enthalten beide Angebote ausdrücklich nicht.

Ist viel zu teuer für einen Anschluss ohne Internet, dafür würde ich maximal 10 Euro zahlen. Wobei das wäre schon viel.
Ergänzung ()

Zock schrieb:
Wollte gerade fragen funktioniert dann noch mein 56k Modem ?
Ich glaube nicht oder? Wäre genial wenns noch gehen würde.
 
silentdragon95 schrieb:
In dem Fall erschließt sich mir der Sinn des Ganzen jetzt nicht direkt, denn dann liegt prinzipiell ja bei jedem Telefonanschluss schon DSL an.
Diese Box ist ja ausdrücklich für die Haushalte gedacht, bei denen eben kein DSL anliegt.
p-trettin schrieb:
Richtig wäre das Recht auf einen reinen analogen Telefonanschluss genau wie das Recht darauf alles bei Ämtern, Stromversorgern etc. (Grundversorgung) auch analog erledigen zu können sowie das Recht auf Zahlung per Bargeld.
Daran ist nichts richtig. Das ständige Weiterpflegen alter Technik und Gewohnheiten verursacht bloß Kosten und Unbequemlichkeiten.
p-trettin schrieb:
Ganze Bevölkerungsgruppen sind dazu nicht in der Lage, verlieren Selbstständigkeit, sind (wieder) immer mehr auf das Wohlwollen ihrer Mitmenschen angewiesen
Wer so eingeschränkt ist, dass er dieses Angebot hier nicht wahrnehmen kann, für den gilt doch auch das Gleiche bei der Beantragung eines echten analogen Telefonanschluss.
Weyoun schrieb:
Einziger Nachteil: Man hat dann keine separate Festnetznummer mit der passenden Ortsvorwahl von der Telekom, sondern benötigte eine entsprechende Sipgate-Nummer (oder halt von einem anderen Provider).
Und genau darum geht es hier, sowie die problemlose Einrichtung ohne aufwändige Konfiguration. Dass es andere Alternativen gibt, wenn man darauf keinen Wert legt ist klar.
 
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R O G E R schrieb:
Seitdem die Ortsnetzverteiler aber mit Glasfaser angeschlossen sind, hat sich das glaube ich erledigt.
Oder laufen die noch weiter?
Das hat mit dem Anschluss an Gf nichts zu tun, in den Anfangszeiten waren die Standorte mit fetten 2 MBit/s via Gf angebunden.

Die Technik für die reine Telefonie ist halt seit längerem abgeschaltet und abgebaut. Den analogen Anschluss via MSAN-POTS aus der Vermittlungsstelle gibt es zwar noch im Bestand, ist aber auch schon länger vertriebseingestellt. Wenn die Telekom jetzt mit einer Funklösung kommt will sie die aber wohl auch loswerden.
Ergänzung ()

silentdragon95 schrieb:
Ich dachte, es gibt ohnehin bereits keine echten analogen Telefonanschlüsse mehr, d.h. die Telefonie läuft immer über VOIP? In dem Fall erschließt sich mir der Sinn des Ganzen jetzt nicht direkt, denn dann liegt prinzipiell ja bei jedem Telefonanschluss schon DSL an. Klar, im Zweifel sehr langsames DSL, aber für "nur telefonieren" ist das ja tatsächlich egal.
Nein, die VoIP-Wandlung kann auch in der Vermittlungsstelle passieren (MSAN-POTS). Dann spuckt die Linecard kein DSL sondern eben analoge Telefonanschlüsse aus. DSL geht ja eben auch nicht überall.
Ergänzung ()

Incanus schrieb:
Daran ist nichts richtig. Das ständige Weiterpflegen alter Technik und Gewohnheiten verursacht bloß Kosten und Unbequemlichkeiten.
Nur weil Technik neuer ist muss sie es nicht besser machen.
 
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Mextli schrieb:
Wir reden hier von Gegenden wo weder DSL liegt, noch (sehr wahrscheinlich) auch kein Vodafone Kabel, d.h. es ist eine teure Sonderlösung [...]
Das ist ja das Problem. Jahrzehnte kein Leitungsausbau, jetzt trotz massiver Subventionierung keine Glasfaser, also soll der Kunde fünffach zahlen - für was? Für effektiv eine SIM-Karte mit 120 Freiminuten?!
paganini schrieb:
Bei uns auf dem Dorf kann man Telekom vergessen, brauche ich auch nicht. Starlink läuft 👍🏻
Ja, definitiv die beste Lösung.
Weyoun schrieb:
Es gibt auch "auf dem Land" deutlich günstigere "Festnetz-Alternativen" als die hier beworbene 23 € Lösung.
Einfach nur eine Telekom Prepaid-Jahreskarte für 99 € buchen [...]
Einziger Nachteil: [...] keine separate Festnetznummer [...]
Genau das. Aber noch weniger Leistung als das dann für 23€ anzubieten ist typisch Telekom..
 
SternburgExport schrieb:
Das ist aber auch schon lange her. Nach meinem Wissen waren wirkliche Notstromdiesel eigentlich nur da, wo kritische Infrastruktur war und auch meist nur aus Bundespost-Zeiten. Zu Telekom-Zeiten wurde da, auch bei Analog und ISDN, schon fleißig zurückgebaut um Geld zu sparen.
Ja, da wurden ein paar aufgegeben. Andererseits sind die an den großen Standorten (mit BNG) weiterhin vorhanden.
SternburgExport schrieb:
Die Akkus (Blei...) waren häufiger, aber überraschend wartungsintensiv. Die sind entsprechend auch verschwunden.
Die gibts aber praktisch noch flächendeckend. Nutzt dir aber (ironischerweise) auch nur noch beim analogen Anschluss was, weil die MFG an der Straße seltenst eine Batteriepufferung haben.
SternburgExport schrieb:
Beim letzten größeren Stromausfall in meinem Heimatort lief übrigens Telekom 5G die ganze Zeit stabil weiter. Dafür scheint es wohl auch eine Notstromlösung zu geben.
Die kann man auch mit Batterie puffern. Ist aber im Mobilfunkbereich auch nicht so häufig.

p-trettin schrieb:
Richtig wäre das Recht auf einen reinen analogen Telefonanschluss
Wie willst du den bei FTTH realisieren?
p-trettin schrieb:
Gleichzeitig wird dann von Inklusion gesabbelt aber der Bürger muss sich immer mehr Fach- und Überblickswissen aneignen und permanent auf dem Laufenden halten um nicht abgezockt zu werden.
Du konntest auch schon zu Bundespost-Zeiten abgezockt werden.
p-trettin schrieb:
Ganze Bevölkerungsgruppen sind dazu nicht in der Lage, verlieren Selbstständigkeit, sind (wieder) immer mehr auf das Wohlwollen ihrer Mitmenschen angewiesen (und der Gefahr ausgenutzt zu werden ausgesetzt). Das betrifft nicht "nur" ältere Menschen sondern potentiell alle älter werdenden Menschen (also alle!) sowie Menschen jeden Alters mit eingeschränkten geistigen Fähigkeiten, für die die Selbstständigkeit gleichzeitig eine große Herausforderung aber auch das größte Lebensglück darstellt.
Das Problem ist so alt wie die Menschheit.
p-trettin schrieb:
Dass natürlich wieder nicht an "Randeinsatzgebiete" wie Sicherheitstechnik gedacht wurde ist beschämend, denn den Fehler hat man ja schon vor rund fünfzehn Jahren gemacht, als bereits großflächig ISDN und Analog abgeschaltet wurde, wo es DSL gab.
Es gibt seit über 10 Jahren Häuser ganz ohne Kupfer und nur mit FTTH. Wer nicht mit der Zeit geht...
Ergänzung ()

Incanus schrieb:
Aber alte, definitiv schlechtere Technik parallel am Laufen zu halten macht nichts besser.
Naja, wie du sagtest: problemlose Einrichtung und keine Konfiguration. Hat immer noch Vorzüge. Und jeder kann damit was anfangen.

Schuko-Steckdosen sind ja nun auch alt und da gibts auch bessere Lösungen...
 
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