News Telefon-Box: Telekom ersetzt Festnetzleitung durch LTE

Hier geht es doch eigentlich nur um 1,3 Mio x Tante Frieda die eh nur bisschen telefonieren will, keine Ahnung hat und denkt > 20€ im Monat wäre schon ok - ist ja fürs Telefon. Moderne Technik kostet eben so viel
🤦🏻‍♂️
 
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Das war bezogen auf diverse Aussagen in Vorträgen, die ich bei mehreren CCC-Congressen in den letzten Jahren hörte. Dabei ging es nicht speziell um Telefonanlagen. Ich meinte und verstand das allgemeiner und ich denke, p-trettin auch.
Und wieso sollten Software-Abhängigkeiten in diesem Kontext keine Rolle spielen?
 
mux schrieb:
Ich meinte und verstand das allgemeiner
Ich im Kontext dieses Themas nicht so :)
mux schrieb:
Und wieso sollten Software-Abhängigkeiten in diesem Kontext keine Rolle spielen?
Die Software ist in dem Fall ja bestenfalls eine Black-Box auf der Technik des Netzbetreibers. Bei dir als Kunden hast du ja eine definierte Schnittstelle, sowohl auf Hardware-Ebene als auch Softwaremäßig.
 
auf sim24.de wurde eine sim-karte mit AllnetSMS Flas und 5 gb angeboten für 3 € im monat. dann gab es das auch als esim kostenlos und 3 gb.
da frage ich mich wozu noch Call Basic via Funk?
 
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rezzler schrieb:
Die Wandlung auf a/b bzw. POTS passiert zu 99,99% in der Vermittlungsstelle, war also mindestens batteriegepuffert.
Im O-MSAN zumindest bei der Telekom auch :)
 
@rooney723 Ich hab die bei Telekom bisher nur im Indoor-MSAN gesehen, außer das Hauptkabel war eh schon kaputt.
 
Die POTS Karten oder den Batteriepuffer? :D
Beides gibts auch Outdoor, die POTS LC allerdings wirklich sehr selten, die 0,01% aus dem Zitat von dir dürften da hinkommen :)
Der O-MSAN hat, sofern richtig nach aufgebaut, eine kleine Batteriereserve.
 
Ab 23€ plus Miete für die Box .
Das nur für Telefon.

Finde das nur ich so, daß es zu teuer ist.

Ich würde es den kündigen und mir irgend ein einfaches Handy zulegen.

Die neue Rufnummer kann man ja an seine Freunde, Familie etc. weiter geben.

Bei meiner Tante in Dorf ist das totale Funkloch, da würde das gar nicht funktionieren. Die haben da sowieso nur ne Holzleitung.....die Telekom kriegt da nix fertig.
 
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LOL, 120 Gesprächsminuten …:volllol:

Das vertelefoniere ich an einem Tag. Die Preise sind ein schlechter Scherz. Es gibt in Frutdvhland immer noch eine Menge Telefonanschlüsse ohne Internet, gerade die ältere Bevölkerung schaut in die Röhre und telefoniert noch altmodisch. Die LTE-Qualität ist ja auch so ein Thema in Deutschland, ich hatte damals 16Mbit + LTE. Der Mast war 25 km entfernt am Rand eines Waldstückes. Mir hat der Tarif nichts gebracht. Heute ist Glasfaser gelegt und ich bekomme immer „Stellen Sie doch bitte um auf 1GB Glasfaser". Aber noch bin ich mit meinem 250-Mbit-Anschluss glücklich.
 
rezzler schrieb:
Die analoge Schnittstelle hat bis heute überlebt, was in Richtung Netz passiert bzw. wo ist da ja erstmal zweitens.
Eben nicht. Bei dem von mir ursprünglich kommentierten Beitrag gab es eine Forderung jedwede althergebrachte Technik oder jedes analoge Verfahren auf ewig beizubehalten. Da ging es dann ausdrücklich um eine tatsächliche analoge Telefonverbindung (POTS) ohne andere Technik dazwischen, denn das, wie auch der hier besprochene Anschluss wäre für ältere oder eingeschränkt handlungsfähige Menschen zu kompliziert zu bekommen.
 
Ich kenne die Diskussion selbst von meiner Oma als die Telekom auf digital umgestellt hat und ihr uraltes Telefon, das seinen Strom über TAE bekam, wegen der neuen Modulation nicht mehr funktionierte.
Die Welt dreht sich halt weiter und auch da muss sich jeder dran gewöhnen.
Sie selbst war vor 40 Jahren im Fernmeldeamt der DDR und hat da Leute verbunden.
3G, analoges Fernsehen und DVB-T wurden auch eingestellt. Da gab es keine Aufstände.
Handyflat für 9,99€ mit so einem Rdntnergerät und fertig. Heute noch über das Festnetz telefonieren ist etwas, das ich absolut nicht nachvollziehen kann.
 
Ripcord schrieb:
Das Problem bei älteren Menschen ist die Festnetznummer die sie schon seit Jahrzehnten haben und auf jeden Fall behalten wollen anstatt eine 01590-irgendwas Nummer aufgedrückt zu bekommen bei einer mobilen Festnetznummer im Smartphone oder Router mit DECT Mobilteil.
Meinen Großeltern habe ich schon vor Jahren ihre 4-stellige Telefonnummer mit Ortsvorwahl auf einen Mobilfunkvertrag portiert.
Das ist alles möglich, auch ohne so eine Box ;)

Mit einem Rentner-Klapphandy kamen die bisher auch wunderbar klar.
Und die waren zu der Zeit schon über 80.

Und notfalls kommt die Sim-Karte in einen handelsüblichen Mobil-Router mit Telefonanschluss für Hausnotruf oder ähnliches. Den Preis finde ich halt total überzogen.
 
Spart Kabel und Anschlüsse in den Wohnungen. Spart Geld. Kein Techniker mehr, der Kabel prüfen muss. Keine Verteilerkästen mehr im oder vorm Haus.

Oder verstehe ich das falsch?
 
Renegade334 schrieb:
Meinen Großeltern habe ich schon vor Jahren ihre 4-stellige Telefonnummer mit Ortsvorwahl auf einen Mobilfunkvertrag portiert.
Welches Netz denn und wird die Festnetznummer als eingehende Rufnummer bei den Leuten angezeigt die angerufen werden? Bisher ist mir kein Netzbetreiber bekannt der das unterstützt.
 
Incanus schrieb:
Wo hast Du das in meinen Beiträgen gelesen? Ist auch komplett am Thema POTS müsse erhalten bleiben vorbei.
Ob pots oder 5G ist den meisten Nutzern egal. Aber die Kosten, die sind ihnen nicht egal. Und wenn man den ohnehins schon überteuerten 16€ Alttarif nun faktisch doppelt so teuer macht, während man selber Kosten spart ...
 
Passend zur Hardware führt die Telekom zwei neue Tarife ein. „Call Basic via Funk“ kostet monatlich 22,95 Euro und enthält 120 Gesprächsminuten. „Call Comfort via Funk“ kostet 32,45 Euro im Monat und bietet eine Flatrate in das deutsche Festnetz. Einen Internetzugang enthalten beide Angebote ausdrücklich nicht
Scam oder ? :D phone + allnet flat mit Internet gibt es für einen Bruchteil des Telekom preises ...
 
An die, gerade älteren Bashing machen: ihr werdet eines Tages auch alt sein und eure Macken haben. Lebt mal mehr Toleranz.
 
Weyoun schrieb:
Die SIM-Karte kann man dann in eine passende Fritz!Box wie z.B. 6850 LTE (das mit Abstand günstigste Modell), 6850 5G oder 6860 5G oder ein anderen Router eines anderen Herstellers stecken, wo man dann wiederum das Festnetztelefon anstöpselt. Einziger Nachteil: Man hat dann keine separate Festnetznummer mit der passenden Ortsvorwahl von der Telekom, sondern benötigte eine entsprechende Sipgate-Nummer (oder halt von einem anderen Provider).

Du hast natürlich völlig recht, aber lass das alles mal eine alte Oma machen...die nimmt hat weil sie es nicht anders kennt einfach das, was die Telekom ihr sagt und das nutzt die Firma hier meiner Meinung nach voll aus.
 
jo89 schrieb:
Hier geht es doch eigentlich nur um 1,3 Mio x Tante Frieda die eh nur bisschen telefonieren will, keine Ahnung hat und denkt > 20€ im Monat wäre schon ok - ist ja fürs Telefon. Moderne Technik kostet eben so viel
🤦🏻‍♂️
Genau. In Deutschland gibt's etwas über 41 Mio. Haushalte. Es geht hier vermutlich einfach darum die "alte" Technik aus dem Kupfernetz zu bekommen um die Wartung und den Unterhalt zu reduzieren. Für die betroffen Kunden ändert sich dadurch vermutlich effektiv quasi nichts. Altverträge werden wohl ohnehin einfach weiterlaufen - so meine Vermutung.
 
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