News Telefon-Box: Telekom ersetzt Festnetzleitung durch LTE

@Incanus Daheim hinterm Router nutzen das noch einige. Und sei es nur für die DECT-Station (falls keine Integrierte genutzt wird).
 
Weyoun schrieb:
Einziger Nachteil: Man hat dann keine separate Festnetznummer mit der passenden Ortsvorwahl von der Telekom, sondern benötigte eine entsprechende Sipgate-Nummer (oder halt von einem anderen Provider).
Das war meiner Erfahrung nach die aller aller größte Befürchtung, die meine Oma und meine ehemaligen Nachbarn hatten. Auf keinen Fall darf die dreistellige Nummer, die der Edgar von der Post 1971 persönlich überreicht hat, verloren gehen. ;)

Aber ist tatsächlich kein Problem: Du kannst deine Telefonnummer, egal ob Mobil oder Festnetz, ohne Probleme zu einem anderen Anbieter mitnehmen (in meinem Fall fonial, weil Sipgate damals schon auf Business-only umgestellt hatte).
Inzwischen hat Oma auch ein Smartphone nur für Videotelefonie.
 
Incanus schrieb:
Aber alte, definitiv schlechtere Technik parallel am Laufen zu halten macht nichts besser.
Das ist richtig. Dem Kunden aber dieselbe Leistung für mehr Geld zu verkaufen, während man selbst den Fortbetrieb des POTS spart, ist für Dich ideal?
 
Anstatt Glasfaser schnell und zügig auszubauen, setzt man auf das (alte) LTE Netz, was dadurch noch weiter belastet werden dürfen. Dritte Welt Länder lachen uns aus.
 
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JustAnotherUser schrieb:
Dem Kunden aber dieselbe Leistung für mehr Geld zu verkaufen, während man selbst den Fortbetrieb des POTS spart, ist für Dich ideal?
Rein aus Interesse, weiß jemand was die abzulösenden Verträge eigentlich kosten?
Vielleicht waren die sogar noch teurer
 
@RedPanda05 Ich hatte bis zur Umstellung auf FTTH im Januar 2025 den "Call Basic/Standard (m)", also einen reinen Telefonanschluss. Das waren zum Ende 23,95€/Monat Grundgebühr.
 
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Spawn182 schrieb:
Wenn, dann kann das ja nur Recht auf einen Telefonanschluss sein und das Medium dahinter ist dann wurscht.
Jein. Wenn "ein Telefonanschluss" nicht heißt, dass man einen simplen Anschluss für ein Telefon für einen niedrigen Basispreis bekommt (der früher mal - ob das jetzt noch so ist weiß ich nicht - fest definiert war, 18,37 Euro meine ich), sondern so Abzocktarife und irgendwelche Endgeräte, die man dann zusätzlich noch mit Strom versorgen muss, dann ist das nicht das gleiche. Hier werden wahllos Preise aufgerufen, die den Anschluss letztlich genau so teuer machen wie einen "Anschluss" mit Internet und Flatrate und Telefonflatrate blablabla, egal über welches Medium, ist das eben nicht Grundversorgung sondern eine Alibiangebot zur Abschreckung oder Abzocke. Kann man sich dann aussuchen.
Incanus schrieb:
Daran ist nichts richtig. Das ständige Weiterpflegen alter Technik und Gewohnheiten verursacht bloß Kosten und Unbequemlichkeiten.
Ach ja? Welche Kosten denn? Die Jahrzehntealten Leitungen und Telefone, die einfach funktionieren im Vergleich zu irgendwelchem Funkmist, der alle paar Jahre wieder abgeschaltet wird, woraufhin dann auch die Geräte wieder ausgetauscht werden und neu eingerichtet werden müssen inkl. riesigem Berg von Elektroschrott? Halte ich persönlich für sehr kostenintensiv und sehr sehr SEEEEHR unbequem. Und was bequem oder wertfreier annehmlich ist, das ist ja schließlich individuell. Der eine findet es geil ein Smartphone zu haben, für den anderen ist es eine Belastung, für die meisten irgendetwas dazwischen spätestens wenn was nicht funktioniert, was ja quasi regelmäßig auftritt, weil ist halt jolo heute.
rezzler schrieb:
Wie willst du den bei FTTH realisieren?
Über eine vergleichbare Box, natürlich kostenlos vom Versorger zu stellen, natürlich in deren "Maschinenraum" mit deren Strom betrieben und natürlich von denen auch zu warten. Deswegen ja ein Recht auf, damit die Last nicht beim Kunden liegt, sondern bei dem, der meint abschalten zu müssen.
rezzler schrieb:
Du konntest auch schon zu Bundespost-Zeiten abgezockt werden.
Also mit einem Standard-Telefonanschluss eher nicht. Das war klar festgelegt, was das kostet.
rezzler schrieb:
Das Problem ist so alt wie die Menschheit.
Ja und deswegen gehen wir das in einem Sozialstaat nicht an? Früher hat man jene, die "es nicht gebracht haben" entweder gleich getötet oder irgendwohin weggesperrt und wer irgendwann nicht mehr mitkam, wurde von Angehörigen mit durchgefüttert oder ist halt jämmerlich verendet. Dann waren wir so weit, dass wir es jedem ermöglichen wollten, möglichst selbstbestimmt zu leben. Und nun ist das dann alles egal und wir opfern das auf dem Altar der Digitalisierung weil billig billig?
rezzler schrieb:
Es gibt seit über 10 Jahren Häuser ganz ohne Kupfer und nur mit FTTH. Wer nicht mit der Zeit geht...
Ja. Ich wär kürzlich fast in eines gezogen. Die dadurch mir entstehenden Mehrkosten habe ich als Minuspunkt in meine Überlegungen eingepreist. Du hast dann halt eben nicht mehr die Anbieterwahl, sondern wieder ein Oligopol von einigen wenigen, die dich per Glasfaser versorgen, oder halt Funkmist. Ist aber ne andere Frage.

Wo ist das Problem verpflichtend vorzusehen, dass auf Anfrage da ein analoger Telefonanschluss angeboten werden muss? Wie der dann hinter der Dose an der Wand realisiert ist, ist dem Kunden ja egal, so lange er auch die volle Funktionalität bietet, eben von Netzbetreiberseite aus sichergestellt und nicht dass Oma Erna dann nen Router hat, der dann ständig Updates braucht, dafür ne USV damit der Hausnotruf auch immer funktioniert, etc.pp.. Und das natürlich für deutlich für einen festgelegten niedrigen Grundpreis.

Dass Glasfaser eine so geringe Akzeptanz hat, hat so einige Gründe. Dieser dürfte ein kleinerer sein, aber es sind eben auch Minderheiten, deren lebensnotwendigen Bedürfnisse geschützt werden müssen.
 
Vermutlich wird nicht mal FAX über diese Wurschtellösung funktionieren, so wie bei VOIP Lösungen auch. Das ist doch mitunter der einzige Grund wieso man noch einen analogen Festnetzanschluss haben will.
 
p-trettin schrieb:
Wo ist das Problem verpflichtend vorzusehen, dass auf Anfrage da ein analoger Telefonanschluss angeboten werden muss? Wie der dann hinter der Dose an der Wand realisiert ist, ist dem Kunden ja egal, so lange er auch die volle Funktionalität bietet, eben von
Warum sollte man sowas wollen? Deine Forderungen lässt nur sinnlos die Kosten für alle steigen und geht an jeder Lebensrealität vorbei. Es wird immer weniger das Festnetz verwendet, warum einen Anspruch auf aussterbende Technik erteilen?
http://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/Datenportal/1_Digitales_Telekommunikation/_svg_TK/TK_Festnetz/Gesprächsminuten_Festnetz/TK_Gesprächsminuten_Festnetz.html
 
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p-trettin schrieb:
Ach ja? Welche Kosten denn? Die Jahrzehntealten Leitungen und Telefone, die einfach funktionieren
Die ständig gewartet und repariert, eventuell auch mal umverlegt werden müssen und so Späße. Wie halt jedes Netz, auch Funk, Koax und Glasfaser. Für paar wenige Kunden?
p-trettin schrieb:
im Vergleich zu irgendwelchem Funkmist, der alle paar Jahre wieder abgeschaltet wird, woraufhin dann auch die Geräte wieder ausgetauscht werden und neu eingerichtet werden müssen inkl. riesigem Berg von Elektroschrott?
Meinst, das passiert in der Zentrale nicht? Da wurden auch schon die ersten OLT für FTTH wieder abgeschalten. Dabei entsteht übrigens massiv weniger Elektroschrott als beim Abbau der alten Technik für die Telefonie.
p-trettin schrieb:
Halte ich persönlich für sehr kostenintensiv
Günstiger als für ein paar Kunden ein komplettes Netz zu unterhalten.
p-trettin schrieb:
und sehr sehr SEEEEHR unbequem.
Das ist deine Meinung.
p-trettin schrieb:
Über eine vergleichbare Box, natürlich kostenlos vom Versorger zu stellen,
Endgeräte sind Kundensache.
p-trettin schrieb:
natürlich in deren "Maschinenraum"
Der "Maschinenraum" muss ja bei dir sein, weil die Gf bis zur dir geht...
p-trettin schrieb:
Deswegen ja ein Recht auf, damit die Last nicht beim Kunden liegt, sondern bei dem, der meint abschalten zu müssen.
Du hast ein Recht auf Telefonie, nicht auf Kupfer.
p-trettin schrieb:
Also mit einem Standard-Telefonanschluss eher nicht. Das war klar festgelegt, was das kostet.
Ist es doch jetzt auch? Wie üblich bei solchen Verträgen und auch anderen (Internet-)Verträgen.
p-trettin schrieb:
Dann waren wir so weit, dass wir es jedem ermöglichen wollten, möglichst selbstbestimmt zu leben. Und nun ist das dann alles egal und wir opfern das auf dem Altar der Digitalisierung weil billig billig?
(Nicht nur) solchen Leuten ist es doch ziemlich egal, was passiert, wenn man den Hörer abhebt und ein Freizeichen hört.
p-trettin schrieb:
Ja. Ich wär kürzlich fast in eines gezogen. Die dadurch mir entstehenden Mehrkosten habe ich als Minuspunkt in meine Überlegungen eingepreist. Du hast dann halt eben nicht mehr die Anbieterwahl, sondern wieder ein Oligopol von einigen wenigen, die dich per Glasfaser versorgen,
Sind bei Telekom-Glasfaser die gleichen Wenigen, die dich auch via DSL versorgen.
p-trettin schrieb:
Wo ist das Problem verpflichtend vorzusehen, dass auf Anfrage da ein analoger Telefonanschluss angeboten werden muss?
Falsche Frage. Besser: Wer will das bezahlen? Eine komplette Infra, die jetzt bereits allmählich zurückgebaut wird/wurde, nur für Telefonie von einigen Wenigen?
p-trettin schrieb:
und nicht dass Oma Erna dann nen Router hat, der dann ständig Updates braucht,
Das Problem haben alle und viele lösen es via Automatik.
p-trettin schrieb:
dafür ne USV damit der Hausnotruf auch immer funktioniert,
Tut er trotzdem nicht, wenn die Gegenstelle (DSL/Koax) keinen Strom mehr hat. Und 100% Sicherheit gabs auch zu Bundespost-Zeiten nicht.
p-trettin schrieb:
etc.pp.. Und das natürlich für deutlich für einen festgelegten niedrigen Grundpreis.
Die Wohlfahrt ist die Telekom auch nicht...
p-trettin schrieb:
Dieser dürfte ein kleinerer sein, aber es sind eben auch Minderheiten, deren lebensnotwendigen Bedürfnisse geschützt werden müssen.
Die werden nicht dadurch geschützt, das der Telefonanschluss via Kupfer anstelle Glasfaser, Mobilfunk oder Koax ins Haus kommt.
 
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JustAnotherUser schrieb:
Die Telekom will sich den Fortbetrieb alter Technik sparen und dafür zahlen die Nutzer monatlich Miete für das Gerät? Finde ich schon sehr dreist - auch als Telekom-Aktionär.
Dabei sollte es dich, gerade als Telekom-Aktionär, doch freuen. Der Betrieb der Technik ist eher der sekundäre Kostenträger (POTS Linecards laufen ganz normal im ID-MSAN mit), im Falle einer Entstörung oder Umbaumaßnahme kann so das alte HK außer Betrieb genommen werden. A- und VDSL Potentiale können in 99% nach Outdoor geschaltet werden, POTS nicht. Ein mobile POTS Ersatzprodukt hilft dabei sehr.
 
Warum ist das so teuer?
Weil sie es können.

Werden sich genügend ahnungslose ältere Menschen finden, die nicht gut genug über die Alternativen informiert sind und diese Frechheit auch noch gutgläubig mitmachen.
 
p-trettin schrieb:
(der früher mal - ob das jetzt noch so ist weiß ich nicht - fest definiert war, 18,37 Euro meine ich),
Jetzt ueberlegen wir mal, was sich gegenueber "frueher mal" geaendert haben koennte...

Eine gesetzliche Mindestversorgung gibt es uebrigends immer noch. Nur halt nicht mehr fuer reine Telefontarife. In der gesetzlichen Mindestversorgung ist auch Internet enthalten.

Nur darf das dann auch durchaus teurer sein als dieses Angebot der Telekom!
https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Vportal/TK/InternetTelefon/Versorgung/start.html

Und man kann Kunden natuerlich nicht zwingen einen Internetanschluss zu buchen, wenn nur Telefoniert werden soll.
 
Gschaftlhuaba schrieb:
Was dabei immer gerne vergessen wird: Die "klassischen" Telefonanschlüsse (Analog oder ISDN) haben das Endgerät mit Spannung versorgt, sodass selbst bei (großflächigem) Stromausfall z.B. Aufzugnotrufe noch funktioniert haben. Die Vermittlungsstellen waren dafür sogar mit Batterien und Dieselgeneratoren ausgestattet.

Wenn mit sowas der Strom ausfällt war es das auch mit Notrufen, sofern nicht vor Ort für eine USV gesorgt wird.
Und grade im Fall Aufzug funktioniert auch das Handy nicht zuverlässig.
Diese Anschlüsse gibt's schon einige Jahre nicht mehr.
Die Telekom hat für diese Anschlüsse bisher in der vermittlungsstelle oder im kvz einen Router bereitgestellt und den a/b Port zum Kunden durchgeleitet. Bei einem Stromausfall war der Anschluss genauso ausser Betrieb wie alle anderen Anschlüsse auch. Selbst eine usv bei dir zu Hause wird dir nicht helfen. Wenn der kvz kein Strom hat hilft die auch nicht weiter
Ergänzung ()

silentdragon95 schrieb:
Ich dachte, es gibt ohnehin bereits keine echten analogen Telefonanschlüsse mehr, d.h. die Telefonie läuft immer über VOIP? In dem Fall erschließt sich mir der Sinn des Ganzen jetzt nicht direkt, denn dann liegt prinzipiell ja bei jedem Telefonanschluss schon DSL an. Klar, im Zweifel sehr langsames DSL, aber für "nur telefonieren" ist das ja tatsächlich egal.
Ganz einfach
Die Telekom kann Kosten sparen und die technischen Probleme auf den Kunden auslagern
 
Zuletzt bearbeitet:
rezzler schrieb:
Daheim hinterm Router nutzen das noch einige.
Sorry, aber nein, hinter dem Router heißt VoIP, keine analoge Telefonie mehr. Die gibt es schlicht nicht mehr.
JustAnotherUser schrieb:
Dem Kunden aber dieselbe Leistung für mehr Geld zu verkaufen, während man selbst den Fortbetrieb des POTS spart, ist für Dich ideal?
Wo hast Du das in meinen Beiträgen gelesen? Ist auch komplett am Thema POTS müsse erhalten bleiben vorbei.
p-trettin schrieb:
Ach ja? Welche Kosten denn? Die Jahrzehntealten Leitungen und Telefone, die einfach funktionieren
Wenn man keine Ahnung von der Technik hat, sollte man sich nicht dazu äußern. Das sind nicht einfach nur ein paar Leitungen, die sich von alleine erhalten. Da steckte schon deutlich mehr dahinter. Ersatzteile wurde rar und teuer etc. das erhält man nicht einfach so, weil ein paar Leute nostalgisch veranlagt sind.
 
p-trettin schrieb:
Ist ja politisch so gewollt.

Richtig wäre das Recht auf einen reinen analogen Telefonanschluss genau wie das Recht darauf alles bei Ämtern, Stromversorgern etc. (Grundversorgung) auch analog erledigen zu können sowie das Recht auf Zahlung per Bargeld. Was passiert ist das Gegenteil..

Gleichzeitig wird dann von Inklusion gesabbelt aber der Bürger muss sich immer mehr Fach- und Überblickswissen aneignen und permanent auf dem Laufenden halten um nicht abgezockt zu werden.

Ganze Bevölkerungsgruppen sind dazu nicht in der Lage, verlieren Selbstständigkeit, sind (wieder) immer mehr auf das Wohlwollen ihrer Mitmenschen angewiesen (und der Gefahr ausgenutzt zu werden ausgesetzt). Das betrifft nicht "nur" ältere Menschen sondern potentiell alle älter werdenden Menschen (also alle!) sowie Menschen jeden Alters mit eingeschränkten geistigen Fähigkeiten, für die die Selbstständigkeit gleichzeitig eine große Herausforderung aber auch das größte Lebensglück darstellt.

Ich frage mich, was außer billig billig gegen nen analogen Telefonanschluss spricht.

Dass natürlich wieder nicht an "Randeinsatzgebiete" wie Sicherheitstechnik gedacht wurde ist beschämend, denn den Fehler hat man ja schon vor rund fünfzehn Jahren gemacht, als bereits großflächig ISDN und Analog abgeschaltet wurde, wo es DSL gab.

Ich sehe so Lösungen ja ein, wenn noch kein Kabel liegt. Aber Abschalteritis ist durch Nichts zu entschuldigen, und wenn der Kunde die Kabelverlegung zahlt, muss das Recht her, dass das Kabel auch verlegt wird. Dass man da dann heute vielleicht eher Glasfaser legen würde dahingestellt, aber das wird ja mit so Funkmist auch unterminiert. Ich seh es doch auf der Arbeit: Alte per Kabel realisierte Technik: läuft. Per Funk "toll wenn sie funktioniert". Heute ist alles "toll, wenn es funktioniert", aber grundsätzlich wird einfach akzeptiert, dass Technik ständig ausfällt, ob das jetzt Funk oder fehlerhafte Software ist. Das ist aber nicht akzeptabel! Da muss Politik einfordern!
Ich muss dir da (leider) vollumfänglich zustimmen. Leider, weil es so traurig ist.. Traurig ist es, da eigentlich jede/r, der/die technisch etwas Überblick haben (Fachleute, Ingeneure, IT-Sachkundige, CCC) von großen Bedarf für mehr Resilienz im Krisenfall sprechen, aber auch die wortreich beschworene Inklusion wird Ad-absurdum geführt - wie du ja sagst. Und was liest und hört man ständig: ausfallsichere Technik wird abgeschaltet, da zu teuer und es wird vermeintlich (neue) Digitaltechnik installiert, die bei Stromausfall nicht mehr nutzbar ist. Und dareden wir noch gar nicht von hardwaretechnischen Abhängigkeiten und Unfreiheit bei der Software. Nichts gelernt :( Kann man nur ganz stark hoffen, dass nie solch eine Krisensituation eintritt - sieht jedoch irgendwie eher anders aus...
 
Und diese ganzen Fachleute trauern der bereits längst abgeschalteten analogen Telefonie hinterher? Das entbehrt doch jeder Grundlage.
 
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Incanus schrieb:
Sorry, aber nein, hinter dem Router heißt VoIP, keine analoge Telefonie mehr. Die gibt es schlicht nicht mehr.
Wenn du es so siehst gab es die seit der Einführung des digitalen Wählsystems Ende der 80er nicht mehr.

Die analoge Schnittstelle hat bis heute überlebt, was in Richtung Netz passiert bzw. wo ist da ja erstmal zweitens.
cptlars schrieb:
Diese Anschlüsse gibt's schon einige Jahre nicht mehr.
Die Telekom hat für diese Anschlüsse bisher in der vermittlungsstelle oder im kvz einen Router bereitgestellt und den a/b Port zum Kunden durchgeleitet.
Die Wandlung auf a/b bzw. POTS passiert zu 99,99% in der Vermittlungsstelle, war also mindestens batteriegepuffert.
mux schrieb:
Traurig ist es, da eigentlich jede/r, der/die technisch etwas Überblick haben (Fachleute, Ingeneure, IT-Sachkundige, CCC) von großen Bedarf für mehr Resilienz im Krisenfall sprechen,
Die du mit FTTH ja auf ähnlichem Niveau wie vorher hast, sofern du eine USV besitzt. Andererseits sollte man nicht wirklich über Resilienz reden, sofern ein Netz halt ziemlich zentralisiert ist. Da ist die Schnittstelle zum Kunden das kleinste Problem.
mux schrieb:
ausfallsichere Technik
Wo? Welche? Gabs die jemals?
mux schrieb:
wird abgeschaltet, da zu teuer und es wird vermeintlich (neue) Digitaltechnik installiert,
Digitaltechnik gibts seit Ende der 80er im TK-Netz.
mux schrieb:
Und dareden wir noch gar nicht von hardwaretechnischen Abhängigkeiten
Hattest du auch Ende der 80er schon.
mux schrieb:
und Unfreiheit bei der Software.
Software interessiert in dem Kontext ja gar nicht.
 
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