News Telefon-Box: Telekom ersetzt Festnetzleitung durch LTE

Mich wuerden ja mal Zahlen interessieren, was die Wartung der alten Kupfertechnik, insbesondere wenn die noch an Masten haengt, so kostet.
Wenn ich mal ueberlege... Die Kupferleitung bei uns ist seit fast 6 Jahren unbenutzt. An dem konkreten Strang haengen zwei Haeuser. Das wo ich lebe am Ende der Leitung, ein Nachbar noch etwas weiter vorne.
Sonst ist da kein Haus an diesem oberirdischen Teilstueck.
Vor zwei Jahren wurden sogar noch Masten ausgetauscht.

Wir werden auch niemals wieder einen Anschluss ueber diese Leitungen buchen, denn es gingen zum Schluss nur etwa 8 MBit/s drueber.

Das die Telekom die Masten nicht schon lange zurueckgebaut hat wundert mich schon sehr. Ich vermute, dass sie aktuell einfach noch nicht duerfen, obwohl hier in der Gegend flaechendeckend Glasfaser ausgebaut wurde.
 
Das waere hier ja eine Doppelversorgung. Glasfaser wurde seit etwa 2018 hier im ganzen Landkreis verbuddelt.

Aber davon habe ich gehoert dass die Telekom das teilweise macht. Was ich auch fuer aeusserst sinnvoll halte, in Gegenden wo es noch keinen Ausbau gibt.
 
Ranayna schrieb:
Mich wuerden ja mal Zahlen interessieren, was die Wartung der alten Kupfertechnik, insbesondere wenn die noch an Masten haengt, so kostet.
Wir haben in Deutschland Telefonleitungen, die oberirdisch verlegt sind? Ich dachte, das gibt es nur in Japan
 
@RedPanda05 Ja, ein Provisorium hält ja am längsten. Cool wirds, wenn Kupfer, Glasfaser und Koax zusammen an den Masten hängen 😅
 
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RedPanda05 schrieb:
Wir haben in Deutschland Telefonleitungen, die oberirdisch verlegt sind? Ich dachte, das gibt es nur in Japan
warst du schonmal draußen? :)
 
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Ich wage zu behaupten, dass das in Westdeutschland in den laendlichen Bereichen die Haupt Art und Weise war Telefonleitungen, genauso wie Stromleitungen, zu verlegen.
Erst in den 90ern wurde angefangen den ganzen Kram zu verbuddeln. Oberirdische Stromleitungen sind weitestgehend verschwunden, abgesehen natuerlich von den Starkstrom Ueberlandleitungen.
 
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die Dinger kann man auch im geförderten Ausbau für Glasfaserleitungen verwenden. Sie sind halt schon da :)
 
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duskstalker schrieb:
telefon ohne internet für 23€ im monat. nur in deutschland.
Naja, ist halt für die ewig gestrigen die darauf bestehen unbedingt per Festnetz an einem Anschluss zu telefonieren, der kein Internet haben soll.
 
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JustAnotherUser schrieb:
Ob pots oder 5G ist den meisten Nutzern egal.
Mag ja sein, aber wenn Du dauernd mir antwortest, solltest Du auch auf meine Inhalte eingehen und nicht was allgemeines zum Thema posten.
 
Ripcord schrieb:
Welches Netz denn und wird die Festnetznummer als eingehende Rufnummer bei den Leuten angezeigt die angerufen werden? Bisher ist mir kein Netzbetreiber bekannt der das unterstützt.
Vodafone. Ja, es wird nur die eine Nummer angezeigt.
 
Child schrieb:
Genau. In Deutschland gibt's etwas über 41 Mio. Haushalte. Es geht hier vermutlich einfach darum die "alte" Technik aus dem Kupfernetz zu bekommen um die Wartung und den Unterhalt zu reduzieren.
Die Hersteller der MSAN POTS Karten (das was Oma Erna als analogen Telefonschluss die letzten Jahre hatte) stellen den Support ein, da sich der ganze Aufwand nicht mehr lohnt für die paar Anschlüsse.
Child schrieb:
Für die betroffen Kunden ändert sich dadurch vermutlich effektiv quasi nichts. Altverträge werden wohl ohnehin einfach weiterlaufen - so meine Vermutung.
Nein, die werden gekündigt (oder sind es schon, mein Kunde diese Woche z.B. zu November) und müssen sich dann um Ersatz kümmern.
Der Ersatz wird ein Mix aus LTE-Box, DSL und Glasfaser je nachdem was vor Ort verfügbar ist.
Bei DSL und Glasfaser gibts dann auch Telefonie-only Tarife und den Router (zumindest eine Zeit lang) kostenfrei, um den Umstieg zu erleichtern.
 
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Gschaftlhuaba schrieb:
Was dabei immer gerne vergessen wird: Die "klassischen" Telefonanschlüsse (Analog oder ISDN) haben das Endgerät mit Spannung versorgt, sodass selbst bei (großflächigem) Stromausfall z.B. Aufzugnotrufe noch funktioniert haben. Die Vermittlungsstellen waren dafür sogar mit Batterien und Dieselgeneratoren ausgestattet.

Zumindest in der Schweiz ist das doch auch schon lange nicht mehr so, weil das Festnetz ebenfalls über IP-Technologie funktioniert. Bei Stromausfall ist also auch das Festnetz tot.
Ich denk mal, das ist in D nicht anders.
 
RedPanda05 schrieb:
vielleicht aber auch einfach für Strom gehalten
Strom sind entweder vier getrennte Kabel nebeneinander am Mast, oder bei neueren Leitungen auch ein verdrilltes Quartett, welches wesentlich dicker als ein Telefonkabel ist, und wenn man genau hinschaut sieht man die Verdrillung auch.

War interessant zu sehen wie sich das bei uns in der Umgebung ueber die Jahre entwickelt hat. Frueher waren es die 4 getrennten Leiter, sowohl von den Transformatorstationen (Auch auf Masten) zu den Haeusern, als auch von den Transformatoren zum naechsten Umspannwerk.
Irgendwann wurden die Kabel zu den Haeusern teilweise getauscht, gegen die verdrillten Versionen.
Dann wurde irgendwann alles verbuddelt. Zuerst zu den Haeusern, spaeter auch die Kabel zu den Umspannwerken. Und tatsaechlich erst vor zwei Jahren wurden die Transformatorenmasten getauscht, gehen die neueren Kaesten.
Sehr vereinzelt sieht man nochmal was ich vermute was Mittelspannung ist (muesste 5 oder 10kV sein) an Masten, aber die allermeissten davon sind verschwunden.

Bei den Telefonkabeln wurde dieses Investment halt nie getaetigt. Vermutlich hatte man schon immer im Kopf: Die Kupferleitung zu verbuddeln lohnt sich nicht, da kommt "bald" was besseres/anderes.
 
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Mit 120 Minuten käme ich klar, da ich eh alles über das Smartphone erledige, wenn ich mal telefonieren muss.
Wenn ich nicht doch noch hin und wieder ein Fax nutzen würde (bin nicht mehr ganz so jung (45)), hätte ich gar keinen Festnetzanschluss mehr.
 
duskstalker schrieb:
telefon ohne internet für 23€ im monat. nur in deutschland.
eher „nur bei der Telekom“
 
Computerfuchs schrieb:
... Für Hausnotruf oder ähnliche Dinge würde ich einfach einen ganz normalen Mobilfunk-Tarif für 5 €/Monat nehmen.

Alternativ ginge auch Prepaid für 9 Cent/Minute...
Die Frage ist wie lange es Telefontarife mit Minutenabrechnung im Mobilfunk noch geben wird, oder ob diese mit der GSM-Abschaltung eingestellt werden.
Weil nach der GSM-Abschaltung müssen alle per VoIP bzw. VoLTE telefonieren. Und eine Abschaltung der GSM-Netze, in Deutschland, ist für Mitte 2028 im Gespräch.

Die Alternativen im Mobilfunk werden bereits VoLTE nutzen, gekoppelt mit einer Festnetzrufnummer.
 
Warum sollten es durch Änderung der Zugangstechnik keine minutenbasierten Tarife mehr geben? VoLTE ist ja kein VoIP und selbst da gibt es das, z.B. bei Sipgate.
 
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