Telekom-Drückerkolonnen nerven, Adresssperrung bewirkt nichts. Was tun?

Gnah schrieb:
stehen bei uns ständig die Drückerkolonnen der Telekom vor der Tür
Die haben absolut nichts mit der Telekom zu tun, daher bist du auch bei der Telekom an der falschen Adresse. Das sind einfach nur Gauner die Verträge abschließen wollen um Provision zu kassieren, denen ist daher jedes Mittel recht.

Die haben manchmal Jacken von der Telekom an, davon sollte man sich aber nicht täuschen lassen.
 
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Beim nächsten Mal nicht auflegen. Stattdessen sagst du: Einen Augenblick bitte, ich muss nur eben was aus dem Ofen holen. Dann Hörer hängen lassen und nach 5-10 Minuten auflegen.
 
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Wir haben sie erst losbekommen, als meine Frau gesagt hat, dass ich den Glasfaseranschluss online beauftragt habe (habe ich wirklich, weil dann noch 200€ Extra drin waren) - Der Telekom-Fritze dann : "Und von was soll ich leben ?") - und ward nicht mehr gesehen. Vielleicht reicht diese Behauptung als Fake auch.. Die Telekom selbst hat uns bei einer Veranstaltung im Ort darauf hingewiesen, dass diese Drückerhorden kommen - Ein oder zwei waren laut Aussage einiger Anwesenden wohl auch anständig und fair (manch einer braucht halt wirklich Beratung), aber die meistens waren wirklich nur halbseidene Staubsaugervertreter ohne Gewissen.
 
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Gegen diese Drücker ist leider kaum ein Kraut gewachsen. Kenne das gut von meinem Vater, der hat sich im hohen Alter leider mehrfach Dinge aufschwatzen lassen. Einmal in der Kartei für immer verloren.
Zum Glück war einiges in der Widerspruchsfrist kündbar.
Manches kam erst nach seinem Tod zum Vorschein- unvorstellbar. Versicherungen, Stromtarife, DSL, Kabelinternet..., alles ohne ein digitales Endgerät. Ich könnte heute noch kotzen.
 
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og22 schrieb:
Hab ich nicht, aber mit einer täuschend echt aussehenden Gaskartuschen-Beretta 92 könnte ich dienen. Das kleine F-Zeichen sieht man fast nicht. Wenn man damit nur nicht riskieren würde das als nächstes die Polizei klingelt...

Helge01 schrieb:
Die haben absolut nichts mit der Telekom zu tun, daher bist du auch bei der Telekom an der falschen Adresse. Das sind einfach nur Gauner die Verträge abschließen wollen um Provision zu kassieren, denen ist daher jedes Mittel recht.

Die haben manchmal Jacken von der Telekom an, davon sollte man sich aber nicht täuschen lassen.
Würde ich so pauschal mal nicht behaupten, die sind vielleicht nicht immer direkt bei der Telekom angestellt, aber durchaus oft in deren Auftrag unterwegs. Die Telekom schickt schon Drückerkolonnen durch die Gegend und sagt das auch ganz offen. Die Telekom als deren Auftraggeber hat dann durchaus eine Verantwortung.

h00bi schrieb:
Einfach nicht die Tür aufmachen, wenn du niemanden erwartest.
Das hält die aber halt nicht davon ab trotzdem dauernd zu klingeln - und wenn man nicht antwortet dann noch öfter. Das Abwimmeln selbst geht ja wie gesagt mit Verweis auf die Adresssperre schnell, dass die ständig klingeln ist was hauptsächlich nervt.

puri schrieb:
Wir haben sie erst losbekommen, als meine Frau gesagt hat, dass ich den Glasfaseranschluss online beauftragt habe (habe ich wirklich, weil dann noch 200€ Extra drin waren) - Der Telekom-Fritze dann : "Und von was soll ich leben ?") - und ward nicht mehr gesehen. Vielleicht reicht diese Behauptung als Fake auch.. Die Telekom selbst hat uns bei einer Veranstaltung im Ort darauf hingewiesen, dass diese Drückerhorden kommen - Ein oder zwei waren laut Aussage einiger Anwesenden wohl auch anständig und fair (manch einer braucht halt wirklich Beratung), aber die meistens waren wirklich nur halbseidene Staubsaugervertreter ohne Gewissen.
Hmm, das wäre mal einen Versuch wert, danke!

computerfouler schrieb:
Gegen diese Drücker ist leider kaum ein Kraut gewachsen. Kenne das gut von meinem Vater, der hat sich im hohen Alter leider mehrfach Dinge aufschwatzen lassen. Einmal in der Kartei für immer verloren.
Zum Glück war einiges in der Widerspruchsfrist kündbar.
Manches kam erst nach seinem Tod zum Vorschein- unvorstellbar. Versicherungen, Stromtarife, DSL, Kabelinternet..., alles ohne ein digitales Endgerät. Ich könnte heute noch kotzen.
Ich habe noch nie Haustürverträge abgeschlossen und bei der Telekom war ich stets nur dienstlich, nie mit der Privatadresse oder dem eigenen Namen, nur dem Unternehmen. "In der Kartei" bin ich also wirklich nur, weil der Hausanschluss beauftragt worden ist.
 
Die Gewaltfantasien einiger hier sind wieder mehr als erschreckend. Zunächst mal sind das auch Menschen, die da an der Tür klingeln und die meisten machen das auch nicht, weil sie an dieser Arbeit so viel Spaß haben, sondern weil sie und ihre Familie sonst kein Dach über dem Kopf oder kein Essen auf dem Tisch haben.

Natürlich nervt das ohne Ende, wenn immer wieder geklingelt wird, aber die richtigen Tipps sind schon gegeben worden. Gewalt in jeglicher Form ist dabei keine Lösung.
 
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Natürlich ist Gewalt keine Option. Aber Menschen bewusst zu betrügen ist auch ein Form der Gewalt. Und das Argument mit der eigen Not ist keines sorry, ganz sicher nicht in Deutschland.
 
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Ich wohne ebenfalls in einem Mehrfamilienhaus.
Als am wirksamsten hat sich erwiesen, meine Klingel an der Eingangstür zu deaktivieren. Wirkt ebenso gegen alle möglichen anderen Drücker und Vertreter.
 
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Die Lösung ist eigentlich sehr simpel. Der Ranger Marketing und Vertriebs GmbH schriftlich ein Hausverbot erteilen. Klingelt Ranger dennoch bei dir, ist das Hausfriedensbruch, den du anzeigen kannst.

Du wirst nicht der erste sein und Ranger wird dich in einer internen Sperrdatei vermerken. Wenn nicht sofort, dann spätestens nach deiner ersten Strafanzeige.
 
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computerfouler schrieb:
Aber Menschen bewusst zu betrügen ist auch ein Form der Gewalt.
Ob hier ein Betrug vorliegen würde, ist ja gar nicht klar. Aber Hunde, Pistolen oder nagelbewehrte Baseballschläger (wurde zum Glück versenkt) als 'Lösung' aufzuführen ist einfach unpassend.
computerfouler schrieb:
Und das Argument mit der eigen Not ist keines sorry, ganz sicher nicht in Deutschland.
Wenn man mit Bürgergeld zufrieden ist, sicher nicht.
 
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CoMo schrieb:
Die Lösung ist eigentlich sehr simpel. Der Ranger Marketing und Vertriebs GmbH schriftlich ein Hausverbot erteilen. Klingelt Ranger dennoch bei dir, ist das Hausfriedensbruch, den du anzeigen kannst.

Du wirst nicht der erste sein und Ranger wird dich in einer internen Sperrdatei vermerken. Wenn nicht sofort, dann spätestens nach deiner ersten Strafanzeige.
Werde mir beim nächsten Besuch mal den Ausweis zeigen lassen, und das dann mit dem Unternehmen (falls es Ranger ist halt denen) mal so probieren. Danke für den Vorschlag.
 
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Ein Arbeitskollege hat richtig Spaß mit so Leuten. Letztens hat er mir erzählt, dass er bei Besuch von Zeugen wahlweise so tut als wäre er Schizophren oder, wenn er sie rechtzeitig findet, mit Teufelsmaske die Tür öffnet.
Überleg dir doch auch so einen Spaß. Vielleicht mit O2-T-Shirt öffnen und versuchen DIE zu überreden, zu O2 zu kommen, denn da ist das Peering viel besser.
 
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Mal ne ganz blöde Frage (bitte nicht ausrasten). Was hast du gegen Telekom Glasfaser? Ist es die Bandbreite, der massive Upload, der gute Ping oder die recht akzeptablen Apps zur Verwaltung? Oder sind dir die 40 Euro einfach zu viel, weil ein anderer Anbieter mit 35, der in allen Punkten schlechter ist, um die Ecke kommt?
 
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aluis schrieb:
Mal ne ganz blöde Frage (bitte nicht ausrasten). Was hast du gegen Telekom Glasfaser? Ist es die Bandbreite, der massive Upload, der gute Ping oder die recht akzeptablen Apps zur Verwaltung? Oder sind dir die 40 Euro einfach zu viel, weil ein anderer Anbieter mit 35 um die Ecke kommt?
Ich habe bereits reichlich Bandbreite mit meinem Gigabit-Kabel, die auch ankommen. Ich habe keine Verwendung für den Upload. 5ms weniger Ping sind mir egal, vor allem wenn ich dafür das beschissene Peering der Telekom ertragen müsste. Ich hasse es Mist in Apps verwalten zu müssen, von daher interessert es mich null wie gut die sind. 40€, vielleicht wenn ich nur ne 200er Leitung nehme, für's Gigabit würde ich deutlich draufzahlen.

Davon abgesehen würde ich aus Prinzip nicht mehr zur Telekom gehen. Nicht nur weil sie nichts dagegen tun, dass einen ihre Drückerkolonnen terrorisieren und der Kontakt mit der Telekom deshalb so überhaupt nicht toll funktioniert.

Ich war vor Jahren, bevor ich auf Kabel gewechselt bin, auf DSL. Nicht bei der Telekom, aber auf deren Leitungen. Damals ist hier im gesamten Ort zur Stoßzeit jedes Mal deren Hardware im Knoten regelmäßig abgekratzt. Zwischen fünf und zwei Dutzend Mal pro Abend, am Wochenende ab Mittags, je rund fünf Minuten lang die Leitung weg bis irgendwas bei denen neugestartet hatte. ISP konnte nichts machen außer nen Preisnachlass gewähren, weil Fehler bei der Telekom. Der Telekom war's egal, man würde halt irgendwann mal ausbauen und dann hat sich das. Dass der Ausbau zu dem Zeitpunkt noch unterminiert und, wie sich nun mittlerweile gezeigt hat, sieben Jahre entfernt war, ja mei.

Von daher hab ich das Unternehmen so ziemlich gefressen mittlerweile. Ja, keiner der großen ISPs ist ein Vorzeigekind, aber keiner ging mir im letzten Jahrzehnt so auf den Sack wie die.
 
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CoMo schrieb:
Der Ranger Marketing und Vertriebs GmbH schriftlich ein Hausverbot erteilen. Klingelt Ranger dennoch bei dir, ist das Hausfriedensbruch, den du anzeigen kannst.
Tja, aber das kann ja nur der Eigentümer und nicht der Mieter. Und ich glaube ehrlich gesagt nicht, das das diese Drückerkolonnen von weiteren "Besuchen" abhalten wird.

Ich hab das Thema mit diesen Telekom Ranger Drückern hier auch durch. Beim 4 Versuch innerhalb weniger Tage ist mir der Kragen geplatzt. Meine Antwort auf diese Lügenmärchen (das DSL gehört uns und wird nach dem Ausbau nun in den nächsten Tagen abgeschaltet) war, das es hier gleich klatschen würde und dieses dann kein Beifall wäre. Natürlich nicht die feine Art, aber irgendwann reicht es einfach.

Ganz besonders dreist war der Typ gleich nach dem letzten Jahreswechsel. Es wäre ein Böller in den Outdoor geflogen und dieser müßte nun erneuert werden. Er müßte nur mal kurz auf meinen Router schauen, ob dieser kompatibel wäre..... . Ja ne ist klar.
 
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DaBas schrieb:
Tja, aber das kann ja nur der Eigentümer und nicht der Mieter.

Erzähl das bloß nicht den Supermärkten, die ihre Räumlichkeiten nur gemietet haben, dass sie jetzt Ladendieben kein Hausverbot mehr erteilen dürfen, weil sie nicht Eigentümer der Immobilie sind.

Selbstverständlich kannst du jederzeit jedem den Zutritt zu deinen Räumlichkeiten untersagen.

Und wenn man ganz sicher gehen will, dann spielt man das juristische Spiel eben weiter:

Schriftlich ein vollständiges Verbot der Kontaktaufnahme aussprechen. Per Einwurfeinschreiben. Nachweisbar.

Sollte dennoch ein Ranger-Vertreter an der Tür klingeln, geht eine Abmahnung inkl. Aufforderung zur Unterzeichnung einer strafbewehrten Unterlassungserklärung an das Unternehmen. Eine Vertragsstrafe von 1000€ dürfte hier angemessen sein.

Unterzeichnet Ranger die Unterlassungserklärung nicht, wird beim Amtsgericht eine einstweilige Verfügung gegen das Unternehmen beantragt.

Sollte Ranger dann noch mal an der Tür klingeln, beantragt man beim Gericht auf Basis der Verfügung die Festsetzung eines Ordnungsgeldes.

Die kompletten Kosten für das Verfahren stellt man Ranger in Rechnung. Das geht über einen Kostenfestsetzungsbeschluss, den man ebenfalls beim Gericht beantragt. Wenn nicht gezahlt wird -> Zwangsvollstreckung.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass Ranger sehr früh in diesem Prozess seine Mitarbeiter anweisen wird, auf keinen Fall jemals wieder an deiner Tür zu klingeln.
 
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