News Telekom: Großer Streik und schlechte Zahlen

Ja, Daedalus, ich kenne auch Abteilungsleiter bei der Telekom... Die haben tatsächlich Eigenheime. Aber du tust praktisch so, als hätte jeder der 50.000 Mitarbeiter seine eigene Abteilung zu leiten. Das ist wirklich Blödsinn den du hier erzählst. Die haben schon allen Grund sich über die Unternehmensspitze aufzuregen, diese radikale Umstrukturierung ist von der Sache her richtig.
Aber dem Management sollte wohl schon seit Jahren klar sein, dass man zu viele Mitarbeiter beschäftigt und deshalb hätte es schrittweise Ausgliederungen bzw. Entlassungen geben müssen. Jetzt steckt der Karren schon komplett im Dreck, dass ist das Problem. Und alles nur weil das Management jahrelang geschlafen hat. Aber ich muss jetzt weg, ein Freund von mir, ein T-Com-Azubi, landet gleich mit seinem Privatjet und ich muss ihm seinen Bentley zum Flughafen bringen... :rolleyes: :freak: :freaky:
 
Du meinst jeder verdient das gleiche? Komisch, aber wir fahren keinen Mercedes, keinen BMW, keinen Audi und haben wie gesagt gerade unser Haus abbezahlt, das noch hauptsächlich aus der Einrichtung von vor 20 Jahren besteht. Und der letzte Familienurlaub war vor 8 Jahren, ich frage mich wie das in dein Bild passt. Ich will dich wirklich nicht angreifen, aber ich kann bei unserem Leben nicht von Luxus sprechen, den du hier vermitteln willst. Dass es uns besser geht als manch anderer Familie steht nicht zur Debatte, aber viel Geld hat man als Normalarbeiter definitiv nicht.
 
Habe ich behauptet, dass jeder Telekom Mitarbeiter einen Mercedes fährt und 2 Eigenheime hat?!

Ich sagte, dass jeder Telekom Mitarbeiter bei weitem genug Geld hat um gut über die Runden zu kommen. Mit einem Urlaub im Jahr und allem drum und dran.

Noch mal für jene die zu Faul sind den Link von keschkau zu lesen nochmal die Gehälter der Telekommitarbeiter.

- Jahresbrutto eines Call Center Mitarbeiters 34.000€ (Berufsanfänger) / 39.000€ (nach 3 Jahren)
- Jahresbrutto eines Call Center Mitarbeiters mit Berufserfahrung 38.800€ (34 Stunden/Woche) / 41.500€ (38 Stunden/Woche)
- Jahresbrutto eines Ein Monteurs mit Berufserfahrung 34.900€ (34 Stunden/Woche) / 37.300€ (38 Stunden/Woche)

Haben wir das Thema damit endlich erledigt?!

Vielleicht verdient die Putzfrau bei der Telekom weniger, ich weis es nicht ... aber die sind eh schon Outgesourced.

Von genau den Berufen um die es hier geht, geht keiner mit merklich unter 3000€/Monat Brutto nach Hause.

So und jetzt nochmal lieber Benjamin wo gibt es bei der Telekom diese Leute die du beschrieben hast?!

Deine Rechthaberei geht mir mittlerweile gehörig auf den Sack. Gesteh doch endlich mal ein, dass du mit deinen Aussagen eben völlig daneben lagst ...

Und noch einmal die Frage:

Arbeitest du bei der Telekom?!

Wenn nicht, dann haben deine Erfahrungen an dir selbst nichts hier im Thread zu suchen, denn es geht hier verdammt noch mal um die Telekom!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wüsste von den Streikenden gern, was sie eigentlich bezwecken wollen. Wenn jedes Quartal 500.000 bis 600.000 Festnetzkunden abwandern, was soll die T-Com dann mit den ganzen Leuten machen, die zuvor diese Kunden bedient haben? Die können ja schlecht an leeren Schreibtischen sitzen, Däumchen drehen und dafür weiterhin Gehalt beziehen. Schließlich gehen auch noch die Umsätze zurück.

Was ist der Gegenvorschlag der Streikenden? Welche Alternativen bieten sie? Oder haben sie gar keine eigenen Ideen?
 
@Der Daedalus
Hi,
gebe dir Recht das man Outsourcing nicht pauschalieren sollte und das es wenn es auf guten Füßen gestellt wird mehr als nur eine feine Sache ist. Leider wurde dies bei den damaligen Entscheidungen bzgl. Telekom mehr als offenkundig das diese nicht glücklich waren. So wurden mehr Baustellen aufgemacht als geschlossen.

Das alte Gegebenheiten wie die Immobiliensache nicht direkt etwas mit dem heutigen Thema zu tun haben ist klar. Wenn man aber all die anderen Unternehmensentscheidungen mit betrachtet so häufen sich doch leider diese Fehlentscheidungen.

Das wir beim Management natürlich unterscheiden müssen zwischen Top-Management, Middle- und Low-Management ist auch selbstverständlich. Da in den oberen Bereichen in den vergangenen Jahren doch reichlich Personalwechsel vorhanden war ist nicht unbedingt ein positives Zeichen. Vor allem wenn man die veröffentlichten Unternehmensentscheidungen des Personalwechselgrundes mit einbezieht.

Hinzu kommt doch die wohl mehr als anscheinlich gewollte Unternehmensphilosophie gewisse, nennen wir sie mal Abteilungen, so zu strukturieren das die eine Abteilung nicht weis was die andere macht - salopp gesagt, ohne das ich jetzt ins Detail gehen möchte. Ob das wirklich gewollt ist oder gar beabsichtigt drängt einem manchmal schon auf - leider.

All die Anstrengungen die Unternehmenszahlen wieder wettbewerbsfähig zu machen und dabei wichtige Kernfaktoren so nachlässig zu behandeln ist schon toll. Das dies auf Dauer nicht gut gehen kann zeigen ja die Zahlen im internationelen Vergleich innerhalb der Kommunikationsbranche. Da hilft es auch nicht wenn gute Geschäfte im Ausland getätigt werden.

Nicht schön ist es meiner Ansicht auf Mitarbeiter der Telekom zu schimpfen wenn man mal die Unternehmensstruktur genauer betrachtet und leider feststellen muss das der Mitarbeiter wo will ja gar nicht darf oder kann. Da zuviele verbaute innere Wege vorhanden sind, die selbst entsprechende Mitarbeiter noch nicht einmal durchschauen oder gar verstehen können.

Für mich ist dies was bei der DTE abläuft auch was positives. So kann man doch wieder hoffen das gewisse andere Leute dies mal als Anlaß sehen generelle Veränderungen zu bewirken die für uns alle doch hoffentlich dann positive Auswirkungen haben werden.

tschüssi
werde micht jetzt einem angenehmeren Thema zu wenden und zu Abend Essen.
 
"Bei weitem genug Geld" ist aber sehr relativ... Würdest du nicht auch auf die Barrikaden gehen, wenn sich von heute auf morgen dein Lebensstandard verschlechtert, weil das Management einfach nichts gegen ein allgemeinhin bekanntes Problem unternommen hat? Es geht hier um die Sozialverträglichkeit, verhungern wird von denen mit Sicherheit jetzt keiner. Aber das ist einfach zu radikal und wäre nicht nötig gewesen, wenn sich die Spitze rechtzeitig drum gekümmert hätte... Die wollen ja nicht mehr Geld, sie wollen nur nicht für weniger Geld deutlich länger arbeiten.
 
maclion schrieb:
Nicht schön ist es meiner Ansicht auf Mitarbeiter der Telekom zu schimpfen

Habe ich auch nicht. Bzw. wollte ich das nicht.
Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, dass es auch Mitarbeiter gibt die einen Teil der Schuld tragen. Die Schuld daran, dass ich einen Teil meiner Telekommunikationsdienstleistungen nun nicht mehr von der T-Com beziehe, trägt nun mal einer dieser Call Center Agenten mit einem Monatsbrutto von 3000€.

Und ich sehe, selbst wenn das Management in der Vergangenheit Fehler gemacht hat (wohlgemerkt sind das nicht die Fehler eines Herrn Obermann), keine Alternative zu dem jetzigen Kurs. Im Dienstleistungssektor wird nun mal ein großer Teil der Kosten für ein Produkt durch Personalkosten verursacht. Und die Produkte der T-Com sind nun mal im Vergleich zur Konkurenz zu teuer. Und da die Löhne der T-Com Mitarbeiter erheblich höher sind als die der Mitarbeiter bei der Konkurenz ist dies offensichtlich die Schraube an der gedreht werden muss.

Wenn natürlich die Kunden nicht immer zum Preis/Leistungs günstigsten Anbieter rennen würden, dann hätte man diese Probleme nicht.

werde micht jetzt einem angenehmeren Thema zu wenden und zu Abend Essen.

Guten Hunger ... werde mich jetzt mit selbigem befassen ...


192.168.1.1 schrieb:
"Bei weitem genug Geld" ist aber sehr relativ... Würdest du nicht auch auf die Barrikaden gehen, wenn sich von heute auf morgen dein Lebensstandard verschlechtert,

Wer mit einem Monatsnetto von 1640€ als Single nach Hause geht, der hat bei weitem genug Geld ...

weil das Management einfach nichts gegen ein allgemeinhin bekanntes Problem unternommen hat?

Und welches Problem wäre das konkret?
Und wie hättest du etwas dagegen unternommen?
Vielleicht nimmt die Telekom ja als Manager ... du scheinst es ja druff zu haben ... :evillol:
 
@ Der Daedalus und Co

leider ist das mit den Tarifverträgen nicht so einfach Nicht alle Montore sind gleichgestellt es gibt verschiedene Stufen in denenen gezahlt wir das nennt sich t1,t2,t3 e.t.c. und nach deinen fähigkeiten wirst du bezahlt... ein teamleiter bekommt z.b. t6 das sind ca. 3500Brutto.
Dann gibt es noch solche gesellschaften wie Vivento technical service die ebenfals für die Telekom AG arbeiten. Dort verdient ein technicker in einer 40h woche nicht mehr als 1200 Netto. Das sind keine aus der Luft gegriffenen Zahlen.... Ein Ausendienstmitarbeiter normaler Skill... bekommt zwischen t2 und t3. Das sind niemals 3000€ Brutto. Dann musst du noch unterscheiden gibt es verschieden sparten bei T-Systems ist das mit dem Lohn wieder anders da verdienen die leute schon mehr...
Fals die Frage kommt woher ich das alles weiß e.t.c. ich bin ebenfals bei dem verein...
Diese super service gesellschaft wird auch nur geschaffen das die zahlen des mutter konzerns wieder schön aussehen.... outsorcing halt.......

Und JA das managmant hat viele fehler gemacht.... 1. Vor jahren wurden die T-Punkte abgeschaffen jetzt rufen sie wieder macht mehr T-Punkte auf das ist super.... Als wenn sie das Rad neu erfunden hätten...
2. Die ganze umstrukturierung... die tollen systeme die eingeführt wurden.... glaube mir das läuft längst nicht alles so rund. Wenn wir nach dem weg arbeiten würden der gewollt ist wären die kunden schon grau und alt wenn wir da mal ankommen.....

naja wenn ihr kritik habt oder meint etwas besser zu wissen unterrichtet mich

mfg Lordi
 
Also ich weiß im Gegesatz zu dir was mein Vater verdient, aber wer nicht mal die Besoldungsstufen kennt, weiß das auch nicht. Der Betrag bewegt sich in den Regionen von L0rd0fW4r.
Wer soll bei solchen Stimmungsposts auch noch normal denken in unserem Land, völlig an der Realität vorbei.
 
Zuletzt bearbeitet:
@L0rd0fW4r
Da ich nicht beim dem Verein bzw. in der Branche arbeite, kann ich nur die Zahlen nehmen, die ich so bekommen kann. Aber wenn es bei der Telekom die Unterscheidung innerhalb des Tarifes gibt, dann gibt es die sicher auch bei der Konkurrenz. Insofern dürften die Zahlen doch wieder einigermaßen vergleichbar sein.

Und das ein Mitarbeiter von Vivento oder Walter oder sonst wem anders und schlechter bezahlt wird als ein Kollege von der T-Com, ist ja gerade der Kern dieser Diskussion. Es kommt schließlich noch darauf an, wo man wohnt. In Sachsen-Anhalt sind die Lebenshaltungskosten nun einmal niedriger als in München oder in Frankfurr/Main.
 
Der Daedalus schrieb:
Was ist das denn bitte für eine destruktive Einstellung?!
Schon mal dran gedacht, dass die "Probleme von irgendwelchen" Unternehmen auch die Probleme der Arbeitnehmer sind?!
Wenn die Telekom irgendwann gar keine Kunden im Privatkundensektor hat, weil man es nicht geschafft hat die Kosten und somit auch die Preise für die Produkte zu senken, dann wird es auch keine Arbeitnehmer mehr geben bei der Telekom.

Dann hat der Telekom Mitarbeiter ja echt gewonnen ... er bekommt zwar keine 9% Lohnkürzung ... dafür dann in 5 Jahren 100% Lohnkürzung.

Der Egoismus lebe hoch ...


Schon mal dran gedacht, dass die "Probleme von irgentwelchen" Arbeitnehmern auch die Probleme der Arbeitgeber sind ?
Wenn die Arbeiter irgentwann gar nichts mehr konsumieren können, weil sie dank Lohnkürzungen an allen Ecken nicht genug dafür verdienen, dann gibt es auch keine Kunden mehr, die bei der Telekom etwas kaufen können.

Dann hat die Telekom ja echt gewonnen. Sie bezahlen zwar 50% weniger für die Mitarbeiter, aber kein Arbeiter(=die relevanten Kunden) hat noch einen Anschluss/Vertrag bei ihnen.

Der Egoismus der Manager und Aktionäre lebe hoch...



Einige denken hier echt, das dieses Zurückstecken in Sachen Lohn und Arbeitszeit ein Telekom-Problem wäre, aber das Gegenteil ist der Fall : das passiert gerade (fast) ÜBERALL.

Man sollte vielleicht ein wenig weiter denken, anstatt neidisch auf ein paar Tausend zu blicken die noch normal verdienen, während Millionen bereits ausgebeutet werden.
 
gut geschrieben...

L0rd0fW4r schrieb:
Diese super service gesellschaft wird auch nur geschaffen das die zahlen des mutter konzerns wieder schön aussehen.... outsorcing halt.......

naja wenn ihr kritik habt oder meint etwas besser zu wissen unterrichtet mich

mfg Lordi

tja soviel zum Thema Outsorcing...

Kritik oder Vorschläge, naja weist ja das die DTE in der Vergangenheit viel einstecken musste von Dritten und das auch weiterhin einstecken muss. Das ist leider so bei so einem Großunternehmen und aufgrund ihrer Geschichte. Immerhin sind noch sehr viele deutsche Bürger bei DTE Kunde.

Das immer wieder Vorschläge der DTE unterbreitet werden von Dritten ist klar. Will jetzt nicht darauf eingehen ob diese OK sind oder nicht. Wenn ich mir überlege was immer wieder von gewissen Branchen aufgrund ihrer Aktienpakete an die DTE herangetragen werden, kann ich mir nur sehr gut die Interessenkonflikte der DTE vorstellen und sehe ja auch die Auswirkungen dieser.

Aber nichts desto trotz muss ich sagen das der brodelnde Kessel lange ausgehalten hat um soweit zu kommen.

Was man @Der Daedalus zu gute halten muss, bzgl. seiner Darlegung der Einkommenszahlen ist, das diese ja einen ungefähren durchschnittliche Größe darstellen. Und für eine Diskussionsdarlegung ja nicht schlecht sind.

Bin auch mal gespannt ob gewisse Pläne der DTE was gewisse Unternehmensbereich anbelangt wieder aus den Schubladen gezogen werden. Auf jedenfall ist es schon sehr interessant was auch die Presse für berichten bringen. Schade eigentlich das die wirklich guten sachlich objektiven Berichte nicht in der breiten Masse so veröffentlicht werden wie sie eigentlich sollten - wirklich Schade.
 
L0rd0fW4r schrieb:
Dann gibt es noch solche gesellschaften wie Vivento technical service die ebenfals für die Telekom AG arbeiten. Dort verdient ein technicker in einer 40h woche nicht mehr als 1200 Netto. Das sind keine aus der Luft gegriffenen Zahlen....

Um die eh schon Outgesourcten Mitarbeiter bzw. Fremdauftragsnehmer geht es hier nicht.

Übrigens liegt der Unterschied zwischen T3 und T6 bei lediglich ca. 600€ (Stand 2004). Also kommt das mit den 3000€ für einen Monteur recht gut hin ... Gibt ja auch noch Zusatzleistungen ...

Benjamin_L schrieb:
Also ich weiß im Gegesatz zu dir was mein Vater verdient, aber wer nicht mal die Besoldungsstufen kennt, weiß das auch nicht.

Auch um Menschen die Beamtengehälter beziehen geht es hier nicht ...
Ferner kenne ich die Besoldungsstufen ziemlich gut ...

Realsmasher schrieb:
Einige denken hier echt, das dieses Zurückstecken in Sachen Lohn und Arbeitszeit ein Telekom-Problem wäre, aber das Gegenteil ist der Fall : das passiert gerade (fast) ÜBERALL.

Diese Aussage ist schlichtweg falsch.

Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit ist, über einen längeren Zeitraum betrachtet, durchgehend gesunken und das merklich.
Ferner liegen die Reallohnsteigerungen, betrachtet über einen längeren Zeitraum, weit über 5%. Lediglich im Vergleich der letzten Jahre erkennt man eine statistisch kaum spührbare Entwicklung nach unten. Glaub 0,9% waren das. Dies ist in Jahren eines schwachen Wirtschaftswachstums geschehen und die aktuellen Tarifabschlüsse der IG Metall und IG Chemie zeigen, dass diese Entwicklung sehr schnell wieder kompensiert werden wird.

/edit:

@maclion:

Nun das viele Leute DTAG Kunden sind liegt wohl einfach an der geschichtlichen Entwicklung der Telekom. Viele Omis wollen sich doch gar nicht mit dem Wechsel des Telekommunikationsdienstleisters befassen.
Aber man erkennt doch auch deutlich wohin der Markt sich entwickelt. Gerade im Privatkundensektor will man doch vielfach im Grunde keinen Service mehr ... Schau dich doch mal hier in den vielen Threads um ... Die sprechen eine eindeutige Sprache.

Natürlich gibt es dann noch ein paar Leute die wirklich Service wollen. Und ich bestreite nicht, dass der Service bei der Telekom über die Masse betrachtet durchaus gut ist. Doch dieser geringe Anteil an Kunden reicht nicht aus damit die Telekom kostendeckend arbeiten kann. Die Telekom hat eine Personalstruktur die immer noch der eines Monopolisten entspricht. Das sind extrem viele Mitarbeiter.
Und jetzt verliert die Telekom nach und nach viele Kunden an "Geiz ist Geil" Anbieter. Mit diesen kann die DTAG einfach nicht mit halten was den Preis angeht.

Die Entwicklung die nun folgt ergibt sich zwangsläufig. Viele Kunden springen ab. Somit sinkt die Zahl der verkauften "Einheiten". Daraus folgt eine Steigerung der "Stückkosten". Also müsste die DTAG im Grunde, um die fehlenden Kunden zu kompensieren, die Preise für die Produkte wieder erhöhen, denn von dem Mitarbeiterstamm kommt man nicht weg.
Oder aber man geht den anderen Weg. Man senkt die Preise und muss dann natürlich auch die Kosten senken. So kann man dann ein breiteres Klientel ansprechen und bekommt vielleicht wieder genug Kunden um nicht von dem hohen Mitarbeiterstamm weg zu müssen.

Für mich logische Handlungen die das Management da durchführt. Durchaus schlüssig und keinesfalls kurzsichtig gedacht!
 
Zuletzt bearbeitet:
Realsmasher schrieb:
Man sollte vielleicht ein wenig weiter denken, anstatt neidisch auf ein paar Tausend zu blicken die noch normal verdienen, während Millionen bereits ausgebeutet werden.

Man sollte vielleicht realisieren, dass die Gehälter von Millionen von Beschäftigten in Deutschland gar nicht so schlecht sind, auch wenn es hierzulande einen Niedriglohnsektor gibt. Der Niedriglohnsektor wird zumindest teilweise von Leuten bevölkert, die oft schlecht oder auch gar nicht ausgebildet sind oder die sonstigen Einschränkungen unterliegen, die ihre Arbeitskraft mindern. Damit will ich nicht von schlecht bezahlten Friseuren oder Gebäudereinigern ablenken, die es auch gibt. Aber das ist nicht die Mehrheit von Arbeitnehmern, wie es oft suggeriert wird. Man denke nur an die großen Branchen wie Chemie, Automobilindustrie, Maschinenbau, IT, Banken, Versicherungen und andere. Dort kommen Millionen von Stellen zusammen, die häufig recht gut dotiert sind.

Daher finde ich es unzulässig, so wie im obigen Zitat zu argumentieren.

http://www.boeckler.de/cps/rde/xchg/hbs/hs.xsl/32207.html

Realsmasher schrieb:
Einige denken hier echt, das dieses Zurückstecken in Sachen Lohn und Arbeitszeit ein Telekom-Problem wäre, aber das Gegenteil ist der Fall : das passiert gerade (fast) ÜBERALL.

4,1 Prozent mehr Geld erhalten die rund 800.000 Beschäftigten der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie ab Juni 2007 für zwölf Monate. Darauf haben die Tarifparteien sich am 4. Mai 2007 in Sindelfingen geeinigt. Für die Monate April und Mai 2007 gibt es eine Einmalzahlung von 400 Euro. Zudem sieht der neue Tarifvertrag eine - ebenfalls tabellenwirksame - zweite Entgelterhöhung von 1,7 Prozent ab 1. Juni 2008 für die restlichen fünf Monate der Laufzeit vor - und noch dazu eine weitere Einmalzahlung von 3,5 Prozent. (Quelle: Ver.di)
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum soll der Service von Telekom so schlecht sein?
letzten Freitag ist bei mir am Freitag Abends die Leitung ausgefallen.
Mittags funktionierte es noch, als ich mich um 20Uhr ins Inet einwählen wollte ging nix.
Keine Syncronisation.
Telefonleitung auch weg.

habe dann die nacht drüber geschlafen ob es sich von alleine löst.

Hab dann Samstag 12Uhr angerufen an der Hotline, direkt zur Technik nahm niemand ab.
Die Supportline von Telekom ist ja zum kostenlos.
Hab mich dann zu nem normalen Kundenberater verbunden lassen und der hat mich dann zu einem Techniker verbunden.

Der Techniker hat nen Messung gemacht und hat Leitungsprobleme ausgemacht.
(Hatte seit einigen wochen sporatisch auch syncabbrüche)

Er meinte wenns heute bis 18 Uhr nix wird dann wirds Montag wieder gehen.

1 Stunde später (13Uhr) war die Leitung wieder da, meine Oma hat nämlich angerufen :=)
und die DSL Syncabbrüche sind auch weg.

denke das ist doch mehr als ok.
 
@keshkau

Vielleicht sollte man mal genau lesen was ich schreibe.

Spreche ich hier von irgentwelchen Bankangestellten, Chemikern oder Maschinenbauern ?

Nein !

Ich spreche von dem Niedriglohnsektor den du erwähnst, denn um genau den gehts doch hier.

Die "Kürzungen" der Telekom beziehen sich größtenteils z.b. auf die Callcenter Mitarbeiter, welche nunmal nicht zu obiger Gruppe zählen.

Und wenn du mir erzählen willst, das es nicht Millionen von diesen Niedriglohnverdienern in Deutschland gibt, dann musst du warscheinlich irgentwo in bawü leben oder so.

Beispiele aus meinem Bekanntenkreis :
- ausgelernter Maurer : 600€ im Monat
- gelernter Leiharbeiter in einer Malerfirma : unter 500€ im Monat
- gelernter Elektrotechniker mit 20 Betriebsjahren : Lohnkürzung in den letzten 3 Jahren : 15%, Unbezahlte Überstunden : + 20% , Realer Lohnverlust in den letzten 3 Jahren somit 35%

Tut mir Leid, aber diese Entwicklung ist meiner Meinung nach völlig inakzeptabel und da lasse ich auch nicht mit mir diskutieren, das es den Unternehmen ja SOOO schlecht geht.

Es ist mir auch völlig schnurz ob irgentwelche Höhergestellten eine reale Lohnsteigerung haben und somit die Statistik insgesamt steigt, das bringt die anderen auch nicht weiter.

Fakt ist, das zumindest bei uns in der Gegend(ja ich komme aus dem Osten) sich die Löhne im freien Fall befinden und das ein großer Konzern wie die Telekom da mitmachen will, bei mir sicher nicht freundlich ankommt.
 
also manche leute reden hier entweder sehr egoistisch oder das denkvermögenr eicht nicht völlig aus..

wenn man irgendwo in einem betrieb, ganz egal wo, arbeitet und das über zig jahre, dann hat man sich an ein lebenstandart gewöhnt, man hat vllt angefangen ein haus zu bauen, hat eine familie gegründet und das einkommen wöfür man ein ganzen monat arbeiten geht ist meist knapp bemessen, warum sollen plötzlich leute auf weniger lohn und mehr arbeitszeit eingehen wenn die firma milliarden umsatz macht und die aktionäre immer reicher werden wollen ?

in jeder firma gibts leute die nix können oder weniger arbeiten weil sie faul sind und das auf andere arbeitskollegen abwälzen und dabei das gleiche geld bekommen und das merkt man auch im service bereich der telekom das manche mitarbeiter einen gut beraten können und sich auskennen und manche nichts machen wollen und rotzfrech sind und einfach auflegen, aber das ist aufgabe der telekom solche mitarbeiter durch einen sieb zu pressen und nach leistung zu zahlen und nicht gleich ALLEN mitarbeitern die löhne kürzen und dabei noch länger arbeiten zu lassen!!!

wenn man nach leistung zahlt werden die arbeiter motivierter ran gehen und man hätte wenigstens schonmal etwas besseren service für den man vllt bereit wäre etwas mehr zu zahlen!

das die konkurrenz besseren service und gute preise bieten kann liegt daran das die arbeitsplätze knapper geworden sind und man heutzutage froh ist einen job zu haben bei dem man mehr verdient als in einer leihfirma für 800-900 euro netto im monat, dadurch steigt auch der konkurrenzkampf zwischen den mitarbeitern um so einen job zu ergattern!

zu den gewerkschaften kann ich eigentlich auch dazu sagen das die SEHR wichtig sind obwohl sie meistens auf kosten der arbeitnehmer sich einige wochen im jahr einen kurzurlaub gönnen in 4 sterne hotels all inclusive.. aber das ist wieder ein anderes thema..

die gewerkschaft sollte sich jetzt mal lieber darum kümmern ein kompromiss einzugehen mit obermann entweder länger arbeite und nach leistung und stunden zahlen oder arbeitszeiten gleich lassen und löhne kürzen, aber beides aufeinmal ist einfach nicht hinnehmbar, egal was die telekom im moment durch macht, die firmenpolitik sollte mal unter die lupe genommen werden, und nicht der verzicht auf einen lohn von obermann der 200.000 euro beträgt, die hat der in 3 monaten wieder drin wenn er das schafft was er will und die aktionäre lachen sich ins fäustchen über die weitern millionen gewinne!

warum gehen die mit den preisen nicht einfach runter um mit der konkurrenz mithalten zu können ? damit die millionäre noch reicher werden indem sie selbst nichts dazu beitragen sondern obermann unter druck setzen und damit sehr viele familien gefährden, hauptsache die kasse klingelt mit noch mehr millionen!!

frechheit meiner meinung nach!!

mfg
 
Realsmasher schrieb:
Fakt ist, das zumindest bei uns in der Gegend (ja ich komme aus dem Osten) sich die Löhne im freien Fall befinden und das ein großer Konzern wie die Telekom da mitmachen will, bei mir sicher nicht freundlich ankommt.

Fakt ist, ich wohne im Rheinland und in meinem Bekanntenkreis gehen die normalen Ssingle-Angestellten (nur Sachbearbeiter, keine Akademiker, keine Führungskräfte) mit mindestens 1.500 bis 1.600 Euro netto nach Hause.

Andererseits. In der aktuellen Ausgabe von "brand eins" (Folge 16 in der Reihe "Soziale Innovation") geht es um eine Initiative in Görlitz, bei der Langzeitarbeitslose als Coaches für Jugendliche tätig sind, um ihnen einen Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen. Darin wird Mike Altmann vom Projekt "Bridges - Brücken in Arbeit" mit folgendem Satz zitiert: "Viele haben sich hier schon mit Hartz IV eingerichtet. Der Satz für Jugendliche ist ganz klar zu hoch." Auch das gehört zur Realität.
 
Fairy Ultra schrieb:
Warum soll der Service von Telekom so schlecht sein?

Da kann ich dir mal ein leuchtendes beispiel geben:

Vor kurzem bestellte eine freundin mangels alternativen das Call&Surf Comfort paket der Telekom für 49€/monat - dazu nen wlanrouter inkl telefonanlage der noch 29 oder so kostet.

Das zeug kommt und es liegt eine rechnung für den router über ~130€ bei.
Da sie keinerlei Ahnung hatte habe also ich dort angerufen - telefon auf lautsprecher und dann gemütlich zusammen unterhalten und tv geguggt.
nach knapp 20minuten ging dann tatsächlich jmd ran - nach erklärung des falls hatte die gute natürlich kein plan und wir wurdenw eiter geleitet, wieder erklärt und man versicherte uns man würde eine neue rechnung schicken.

Einige tage später kommt tatsächlich eine zweite (diesmal korrekte) rechnung - inkl eines 2ten routers und somit standen nun insgesamt 160€ aus.

Ok aber dann erstmal die anlage versucht zu installieren - und welche freude die alte anlage wurde von der telekom noch nicht über ne extra TAE dose installiert sondern direkt die einzelnen kabelstränge über die klemmen angestöpselt so dass man also keinen plan hatte was man wie wo anschließen muss zumal die klemmen der neuen anlage völlig andere bezeichnungen als die der alten eumex hatten.

Das ganze ergab dann einen 4 stündigen telefon marathon bei dem wir unzählige male teils über 5 ecken weitergeleitet wurden und ich hatte das gefühl dass kein einziger eigentlich mein problem verstand.

Am ende fiel ihr ein dass ein bekannter etechniker is und auch so zeugs mit telefonanlagen macht - der erklärte mir in 3min am telefon wie ich router, ISDN dings und DSL splitter über die einzelnen klemmbuchsen anschließen muss und es ging.

Was aus dem 2ten router und der offenen rechnung wurde weiß ich jetzt gar nicht aber sonen service ist einfach ein witz.

Die haben da ka wie viel unterschiedliche abteilungen wo keiner zuständig ist für den anderen und auch kein mitarbeiter hat nen plan was die anderen so tun, jeder interpretiert die daten die im pc sind wohl anders und alles endet irgendwie im chaos.

Wenn ich dann hingegen meinen kleineren anbieter sehe (M'net/Augusta Kom) da hatte ich bisher immer hochkompetente ansprechpartner und da erledigt dann auch eine einzige person die sache. Da fühlt mans ich noch als Kunde und nicht als Verarschter Trottel.
 
Zuletzt bearbeitet:
derjeck schrieb:
warum sollen plötzlich leute auf weniger lohn und mehr arbeitszeit eingehen wenn die firma milliarden umsatz macht und die aktionäre immer reicher werden wollen?

Weil die Milliarden, sofern es denn überhaupt Milliarden sind, nicht von denjenigen erwirtschaftet worden sind, die in der Festnetzsparte arbeiten. Dort werden Verluste gemacht. Und warum fragst Du nicht anders herum: Aus welchem Grund sollen die Mitarbeiter aus den florierenden Sparten Abstriche machen und die Festnetz-Mitarbeiter durchfüttern, die es nicht schaffen, ihren Lohn selbst zu verdienen?

derjeck schrieb:
das die konkurrenz besseren service und gute preise bieten kann liegt daran das die arbeitsplätze knapper geworden sind und man heutzutage froh ist einen job zu haben bei dem man mehr verdient als in einer leihfirma für 800-900 euro netto im monat

Wenn die T-Com-Konkurrenz es schafft, trotz niedrigerer Löhne einen besseren Service zu bieten, wie Du es beschreibst, dann läuft beim rosa Riesen doch irgendetwas schief. Das gilt es zu korrigieren.

derjeck schrieb:
warum gehen die mit den preisen nicht einfach runter um mit der konkurrenz mithalten zu können?

Das ist bereits angelaufen. Bis Oktober 2006 zahlte ich für meinen Telefonanschluss mit ISDN und DSL 1000 ca. 70 Euro. Seitdem habe ich DSL 2000 und zahle nur ca. 50 Euro. Und letzten Monat kam die Verbesserung auf DSL 6000 ohne Mehrkosten. Trotzdem ist die Konkurrenz immer noch günstiger.
 
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