L0rd0fW4r schrieb:
Dann gibt es noch solche gesellschaften wie Vivento technical service die ebenfals für die Telekom AG arbeiten. Dort verdient ein technicker in einer 40h woche nicht mehr als 1200 Netto. Das sind keine aus der Luft gegriffenen Zahlen....
Um die eh schon Outgesourcten Mitarbeiter bzw. Fremdauftragsnehmer geht es hier nicht.
Übrigens liegt der Unterschied zwischen T3 und T6 bei lediglich ca. 600€ (Stand 2004). Also kommt das mit den 3000€ für einen Monteur recht gut hin ... Gibt ja auch noch Zusatzleistungen ...
Benjamin_L schrieb:
Also ich weiß im Gegesatz zu dir was mein Vater verdient, aber wer nicht mal die Besoldungsstufen kennt, weiß das auch nicht.
Auch um Menschen die Beamtengehälter beziehen geht es hier nicht ...
Ferner kenne ich die Besoldungsstufen ziemlich gut ...
Realsmasher schrieb:
Einige denken hier echt, das dieses Zurückstecken in Sachen Lohn und Arbeitszeit ein Telekom-Problem wäre, aber das Gegenteil ist der Fall : das passiert gerade (fast) ÜBERALL.
Diese Aussage ist schlichtweg falsch.
Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit ist, über einen längeren Zeitraum betrachtet, durchgehend gesunken und das merklich.
Ferner liegen die Reallohnsteigerungen, betrachtet über einen längeren Zeitraum, weit über 5%. Lediglich im Vergleich der letzten Jahre erkennt man eine statistisch kaum spührbare Entwicklung nach unten. Glaub 0,9% waren das. Dies ist in Jahren eines schwachen Wirtschaftswachstums geschehen und die aktuellen Tarifabschlüsse der IG Metall und IG Chemie zeigen, dass diese Entwicklung sehr schnell wieder kompensiert werden wird.
/edit:
@maclion:
Nun das viele Leute DTAG Kunden sind liegt wohl einfach an der geschichtlichen Entwicklung der Telekom. Viele Omis wollen sich doch gar nicht mit dem Wechsel des Telekommunikationsdienstleisters befassen.
Aber man erkennt doch auch deutlich wohin der Markt sich entwickelt. Gerade im Privatkundensektor will man doch vielfach im Grunde keinen Service mehr ... Schau dich doch mal hier in den vielen Threads um ... Die sprechen eine eindeutige Sprache.
Natürlich gibt es dann noch ein paar Leute die wirklich Service wollen. Und ich bestreite nicht, dass der Service bei der Telekom über die Masse betrachtet durchaus gut ist. Doch dieser geringe Anteil an Kunden reicht nicht aus damit die Telekom kostendeckend arbeiten kann. Die Telekom hat eine Personalstruktur die immer noch der eines Monopolisten entspricht. Das sind extrem viele Mitarbeiter.
Und jetzt verliert die Telekom nach und nach viele Kunden an "Geiz ist Geil" Anbieter. Mit diesen kann die DTAG einfach nicht mit halten was den Preis angeht.
Die Entwicklung die nun folgt ergibt sich zwangsläufig. Viele Kunden springen ab. Somit sinkt die Zahl der verkauften "Einheiten". Daraus folgt eine Steigerung der "Stückkosten". Also müsste die DTAG im Grunde, um die fehlenden Kunden zu kompensieren, die Preise für die Produkte wieder erhöhen, denn von dem Mitarbeiterstamm kommt man nicht weg.
Oder aber man geht den anderen Weg. Man senkt die Preise und muss dann natürlich auch die Kosten senken. So kann man dann ein breiteres Klientel ansprechen und bekommt vielleicht wieder genug Kunden um nicht von dem hohen Mitarbeiterstamm weg zu müssen.
Für mich logische Handlungen die das Management da durchführt. Durchaus schlüssig und keinesfalls kurzsichtig gedacht!