News Telekom-Streik: 15.000 Mitarbeiter im Ausstand

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#2
Kindergarten ähnlich finde ich :-)
 
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#3
Ich ziehe grad mit meinem Alice DSL Anschluss um und musste an meinem neuen Wohnort den Standard Tarif Call Plus von der Telekom bestellen , die gaben mir morgen einen Termin zur Schaltung , aber wie verlässlich ist das nun wirklich ....



Mfg
ssj3rd
 

FabianX2

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#4
Hm naja hat wohl kaum auswirkungen auf geschäftskunden hab grade meinen vertrag umgestellt. Keinerlei Probleme.
 

frankkl

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#5
Hoffentlich wird der Laden verkauft :-)

zum glück bin ich sachen internet nicht von denen abhängig :D

Diese minimalen Arbeitsstunden und hohen Lohne müssen irgendwo herkommen und wer zahlt wir Kunden
(oder auch nicht soviele Kunden die der Deutschen Telekom untreu werden) !

frankkl

Und genau diese Mentalität führt dazu, dass solche Aussagen immer wieder getätigt werden. Es klingt wie eine Drohung: Füge Dich, oder Du kannst zum Arbeitsamt gehen.
Wenn es den Unternehmen schlecht geht sollte man durch in Deutschland übliche Arbeitszeiten und Löhne selber seinen Arbeitsplatz sichern !



Wenn Ich ein Telekommitarbeiter wäre würde Ich für einen Sicheren Arbeitsplatz gerne 40 Stunden arbeiten bei bis zu 5 % Lohnverzicht
und das mein Ich ernst.

frankkl
 
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HONKITONKI

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#6
Da kannst aber einen drauf lassen das der Streik auch Auswirkungen auf Geschäftskunden hat. Das merken wir hier nämlich volles Programm das keiner mehr erreichbar ist.
 

kForce

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#7
Einfach nur dämlich. Das Image der Servicequalität haben die Mitarbeiter nuneinmal mitzuverantworten und das ist mehr als mies.
Dem Unternehmen rennen monatlich die Kunden weg und das personal sitzt da und ist nicht bereit, für's überleben des Unternehmens Sorge zu tragen.
Bei einigen scheint der gesicherte Beamtenstatus nach wie vor geistig vorhanden zu sein.

So ein Streik bewirkt genau das Gegenteilig, dient aber der profilierungssucht einiger Verdi Grössen.
 
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#8
Ich bin vor 1 Monat mit meinem Arcoranschluss umgezogen. Die Telekom hat es schon 3X versäumt meinen neuen Anschluss vor Ort frei zu schalten (letzte Meile) ... Ein Witz!

Telekom? Nein danke!
 

wHiTeCaP

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#9
Das mit den 300€ für Nicht-Streiker ist wirklich wahr. Es wird auf dem Gehaltsschein als Sonderzahlung aufgeführt. Aber mit dem Wissen, vor dem Hintergrund, sollte das bestraft werden. Das ist Bestechung!
 
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#10
ich bin zufriedener t-com kunde und der service war bis jetzt auch immer top. (bin aber auch von 1&1 gewechselt :) ). redet doch net alle immer die telekom so schlecht. die telekom ist der einzige laden ohne knebelverträge und im vergleich zu nem resale-anschluß hat man nicht ewiglange wartezeiten bei irgendwelchen problemen.
ich will jetzt auch nichts von arcor oder co hören, die ihre eigenen leitungen haben. sowas gibts aufm land nicht :)
 

frankkl

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#11
Die gefährden ihre Arbeitsplätze wenn sie heutzutage so hohe Lohne fordern für so wenig arbeit,
normal sind doch 38 bis 40 Stunden.

Es sollen zwar keine Sklaven Lohne und Arbeitszeiten kommen,
aber die Lohne und arbeitstsstunden sollten vergleichbaren Firmen angepasst werden.

Für einen sicheren Arbeitsplatz sollte man auch was tun,
sonst mit ALG II hätten sie auf dauer deutlich weniger als in aussicht gestellt !

frankkl
 
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riod

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#12
wo zuviele leute sind, sind nunmal zuviele leute. wenn die gewerkschaften zulassen würden das leute entlassen werden, würden nicht ALLE drunter leiden, aber ist die gewerkschaft nunmal
 
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#13
Wenn das so weitergeht, werden uns gezielt Bereiche aussuchen, wo mit 20 Leuten ein so zentraler Druck ausgeübt wird, als ob 2000 in den Ausstand treten
fehlt nur noch ein "WOLLT IHR DEN TOTALEN KRIEG"

was ein kinderkram ... von beiden seiten. und keine will die belange der anderen wahrnehmen. die gewerkschaften wollen immer weniger tun und mehr geld dafür (wie lächerlich ist das bitte, wegen 15 minuten mehrarbeit pro tag sonen aufstand zu machen? woanders sind 60h die woche die regel (40h + überstunden OHNE ausgleich!), die arbeitgeber wollen den umgekehrten fall. das problem: die gewerkschaften haben den sinn für realität komplett verloren (was bringt es denn, wenn man 15€ mehr im monat bekommt und das unternehmen nach 4 jahren sagt: "ok, gehn wir halt ins ausland"? dann ist der verdienst "0" - super erfolg -.-) und die arbeitgeber ebenso, wenn auch nicht ganz so extrem (es werden ja keine lohnkürzungen von 6.5% verlangt bei einer 10%igen erhöhung der arbeitszeit, wie im umgekehrten fall ...)

einen gesunden mittelweg finden - dafür waren die gewerkschaften und arbeitgeberverbände mal gedacht. vermittlung. heute gehts nur noch um HABENHABENHABENHABENHABEN und "ich hab den größten". ich frage mich, wann es den großen knall gibt ... lang kanns nicht mehr dauern.

kommt ma bitte wieder runter telekom und ver.di - und stellt euch der realität.
 
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azurlord

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#14
@ purple
Hoffentlich muss ich irgendwan mal keinen Kommentar mehr von Dir lesen ;-)

@ kForce
Da hat wieder Einer nicht aufgepasst, denn "Überleben" muss die Telekom nicht. Abgestimmt über den Streik hat nämlich nicht verdi, sondern die Mitarbeiter. Die Servicequalität haben letztendlich in der Ausführung die Mitarbeiter zu verantworten, die grundlegenden Workflows werden aber nicht von ihnen festgelegt. Der Streik bringt schon was, er ist ein Zeichen der Mitarbeiter (Beamte dürfen im Übrigen nicht streiken) an die Geschäftsleitung, dass sie die Schnauze voll haben. Und grundsätzlich scheinst Du auch wieder einer von denen zu sein, die der Meinung sind, dass Arbeitnehmer lieber Alles schlucken sollen, anstatt sich zur Wehr zu setzen. Aber hey, die Geschätsleitung hat schließlich immer Recht ;-)

@ frankkl
Und genau diese Mentalität führt dazu, dass solche Aussagen immer wieder getätigt werden. Es klingt wie eine Drohung: Füge Dich, oder Du kannst zum Arbeitsamt gehen. Erpressung trifft es schon eher. Also noch ein Grund mehr, genau Deine Argumente nicht zu beachten.

@ riod
Du weißt schon, dass mit der Auslagerung die Stundenanzahl erhöt werden soll, bei gleichzeitigen Gehaltskürzungen. Also scheint doch genug Arbeit da zu sein. Hier geht es nicht um Entlassungen.

@ Topic
Ansonsten kann ich mich soweit anschließen, dass hier wirklich Kindergarten herscht, aber sehr klar von beiden Seiten. Und sollte es stimmen, dass 300 Euro gezahlt werden, dann ist das schon ganz schön arg...
 
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qeo

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#15
Also das ist langsam lächerlich! Streiken JA, aber doch net so ... wenn das nämlich richtig schief geht, geht die Telekom baden, wird verkauft und dann sind nicht nur 15.000 Arbeitsplätze weg, sondern viel mehr!!

Ich finde eh das die Telekom seit Jahren in der Krise ist. Die verlieren soviele Kunden, alle schimpfen über die Telekom, wer bleibt denn bei denen? Nur alte Omas und Opas die kein Inet brauchen oder den anderen Unternehmen nicht trauen, weil die Telekom ja die "alte gute Deutsche Bundespost ist".
 

Magistrus

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#16
@azurlord

Was du zu purple sagst, könnte ich genauso von dir behaupten, tu ich aber nicht. Ich möchte dich nicht wieder mit meinen "naiven" Meinungen und Vorstellungen langweilen, aber genau das was ich damals befürchtet hatte, tritt jetzt ein: Was zum Henker bringt den Arbeitnehmern dieser Streik ? Richtig, rein gar nichts. Glaubst du dem Vorstand tut es jetzt in der Seele weh, was sie vorhaben ?
Mit Sicherheit benehmen sich beide wie im Kindergarten aber ich muss auch HereticNovalis Recht geben, das ganze hört sich schon an wie Anno 1945 in Deutschland. Völliger Schwachfug.
Fakt ist: Der Service leidet unter dem ganzen jetzt noch mehr und man tut mit diesem Streik die Kunden nur noch mehr verkraulen. Habt ihr toll gemacht ver.di.

Die Sache mit den 300 Euro finde ich aber ehrlich nun auch nicht angebracht. Das gleiche gibt aber auch auf Seiten der Gewerkschaft...ein Mitarbeiter, der im Service ist und offen kundgibt, dass er nicht streikt ist fast schon ein gesteinigter Mann, so viel zur Meinungsfreiheit.
 

azurlord

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#17
@ frankkl
Mag sein, aber wenn es einer Firma schlecht geht, dann sollte man auch immer nach den Faktoren suchen. Warum sollen die Mitarbeiter immer das ausbaden, was die Geschätsleitung vergeigt hat? Oder umgedreht, warum werden Mitarbeiter entlassen wenn es Firmen gut geht, anstatt sie am Erfolg zu beteiligen? Warum gälten andere Regeln wenn es einer Firma schlecht oder gut geht? Warum sind es immer die Mitarbeiter die die Zäche zahlen?

@ Magistus
Weil Du auch keine Grund hast, mag ja sein das wir nicht einer Meinung sind, aber dafür versuchen wir unsere Argumente auch zu untermauern. Purple nicht. Und ich glaube Du hast es nicht nötig Dich auf seine Seite zu stellen nur weil er in etwa Deiner Meinung ist, aber ansonsten nur hole Sätze schreibt oder?

Der Streik bringt nur dahin etwas das ein Zeichen gesetzt wird. Nicht mehr und nicht weniger. Entweder man schafft es nun am Verhandlunsgtisch einen vernümftigen Ansatz zu finden oder nicht. Aber immer zu Fragen was es den Arbeitnehmern bringt finde ich einfach arg, denn diese Frage impliziert bereits, dass sie sowieso keine Chance habe.

Und Streikbrecher wurden früher sogar gelyncht ;-)))
 

powerhawk

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#18
@Magistrus

Dem Vorstand tut es in der Seele weh, wenn durch den Streik der Marktwert des Unternehmens nachgibt und damit seine gewinnorientierte Prämie den Bach runter geht. Dem Vorstand (und vor allem der Unternehmensführung) tut es in der Seele weh, wenn ihnen die großen Shareholder Feuer unterm Hintern machen, weil der Unternehmenswert runtergeht.

Was den Herren definitiv NICHT weh tut, ist das entlassen von 20.000 oder 30.000 Human Resources.

Und der Großteil der Kunden ist hoffentlich so vernünftig, den jetzt zusammenbrechenden Service dem unfähigen Management anzurechnen (und damit mein ich das seit min. 4 Jahren unfähige Management, nicht erst in den letzten paar Monaten). Und hoffentlich bedankt sich auch ein großer Teil bei nächster Gelegenheit bei den Parteien, die durch die großzügige Privatisierung diesen Schwachsinn erst ermöglicht haben (anstatt eine Sperrminorität zu erhalten um solche Entscheidungen zu verhindern).

Egal wie, wenn du mir einen sinnvollen und vernünftigen Weg nennst, wie sich die Mitarbeiter außer Streik zur Wehr setzen sollen, bin ich gern diskussionsbereit.
 

qeo

Lieutenant
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#19
Der Service kann nicht mehr schlechter werden. Er ist schon unterste Schublade. Das Unternehmen ist nicht mehr kontrollierbar. Ich habe x Stories zur Telekom, die entweder ich selber erlebt habe (Rechnung, Internet, Auskunft, ...) oder Bekannte und Nachbarn erlebt haben.

Paar Highlights:
- eigener Anruf an Auskunft bzgl. einer technischen Frage, nach 6 Weiterleitungen wieder bei der Auskunft gelandet
- Werbeanruf ich könne 16 MBit TDSL bestellen (wobei hier nicht mal ein MBit geht), vom Anrufenden mit netten Worten behandelt "Sie haben keine Ahnung, wir haben ihr Gebiet ausgebaut. Informieren Sie sich mal lieber etwas besser, aber wenn Sie lieber zu den anderen Wechseln wollen ist das nicht mein Problem." KEIN SCHERZ!!!
- Rechnungsgutschrift über 14,xx Euro nach 2 Jahren generve endlich bekommen, wo ich aber nicht mehr bei der Telekom war, daher nicht einlösbar, weil ich kein Kunde mehr bin! DANKE!
- Anruf über neuen Tarif, 4mal verneint, 2 Tage später Brief "Vielen Dank für Ihren Auftrag"
- Nachbarin 2 Monate (!) ohne Telefon, weil die Telekom angeblich einen Auftrag ausgeführt hat
- Bekannter 6 MBit geschaltet, nur 2 MBit bekommen, vom Techniker als "ahnungslos" beschimpft (gut das er Diplom Informatiker ist)
...

Die Liste könnte ich noch weiterführen, aber ich glaube das reicht erstmal.

Was soll ich so einem Laden wünschen? Das sie florieren? Das sie wieder Profit machen? Die tolle T-Aktie hat auch noch ne Menge Leute verarscht. Und ihr VDSL können die sich irgendwo hinschieben.

"Telekom? Nein, danke!" war früher, heute "Telekom? Nie wieder!" :king:
 
K

keiflin1

Gast
#20
Immer wieder erschreckend, mir welcher Kaltschnäuzigkeit- die sicher in ihrer Unkenntnis der Materie zu suchen ist- manche hier agieren und die Gewerkschaften zum Teufel wünschen. Ohne Interessenvertretung wären wir noch 100 Jahre zurück. Und bitte kein Gedöns über " Interessenvertretung". Es gab nämlich eine sog. Urabstimmung zu diesem Streik, bei der 96 % der Betroffenen sich dafür ausgesprochen haben. Und manche sitzen auf ihrem wirklich kleinen Teller und können noch nicht mal ansatzweise und wahrscheinlich ihr ganzes Leben nicht mal über den sprichwörtlichen Tellerrand hinausschauen.

Wenn ich dann lese, dass man sich Gedanken über die Freischaltung des neuen Anschlusses macht, dann frage ich mich doch schon, wie gering bei so manchem Mitbürger die Gedankenwelt und die Fähigkeit auch mal weiter als von 12.00 Uhr bis Mittag zu denken, ausgeprägt ist. Die Hauptgeißel der Belegschaft ist nicht der Obermann oder sonst wer, sondern die Rechtsform der Telekom. Eine AG blendet bis auf die Zufriedenstellung der Aktionäre alles aus, auch, dass in einem Unternehmen Menschen arbeiten, die Familien haben, die sich eine Zukunft aufbauen wollen und teilweise auch haben und die jetzt eben vor einer Katastrophe stehen. Mir muss doch keiner erzählen, dass die ausgegliederten Arbeitsplätze- wie man heutzutage zu sagen pflegt- nachhaltig, also auf Dauer gesichert sind.

Ich persönlich würde die Form der Gmbh oder was auch immer vorziehen, sodass die Erzielung von Profit im Vordergrund steht, jedoch diese Größe nicht als die einzig wahre angepriesen wird, nach der sich alles im Unternehmen richtet. Ich bin mitnichten ein Sozi oder sonst irgendeiner Partei zugehörig. Mich interessiert das Gedöns unserer Politiker, die ihre Fahne stets in den Wind halten, schon lange,lange Zeit nicht mehr. Korrupt, verlogen und unglaubwürdig ist die Bagage. Ich bin quasi meine eigene Partei und bilde mir meine Meinung aus eigenen Überlegungen und lebe auch danach. Was ich weiß ist, dass das Leben nicht nur aus Quartalszahlen und Dividende besteht. Und genau darauf reduziert sich heute leider alles in der Wirtschaft und der arbeitende Mensch ist nur ein mathematischer Faktor. Das ist pervers und verachtenswert. Dieser monetäre Gehorsam ist inzwischen zu einem unumstößlichen Dogma avanchiert.

Insofern sage ich den Streikenden. Bleibt hart und lasst euch nicht alles gefallen.
 
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