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frankpr
Gast
Bis dahin richtig.Yinj schrieb:aber normal kommt der teckniker schält bei dir im Keller die Dose frei
Kommt drauf an. Ist eine Leitung in die Wohnung da, dann ja. Ist keine da, dann wird abgebrochen, der Netzbetreiber muß einen separaten Auftrag erteilen, die Endleitung für ihn kostenpflichtig herzustellen. Einzige Ausnahme ist Vodafone, mit denen hat die Telekom einen Pauschalvertrag, daß, sofern der Aufwand nicht uferlos ist, der Bau der Endleitung gleich mit dem Schaltauftrag erledigt werden kann. Das aber auch nur bei "echten" Vodafone Kunden, bei 1&1 Kunden, die über Vodafone Technik geschaltet sind, gilt das schon nicht mehr.Yinj schrieb:setzt eine Dose bei dir in der Wohnung
Jetzt wirds falsch, die Telekom überprüft keine Anschlüsse anderer Netzbetreiber, Ausnahme, sie hat einen separaten Auftrag für optionale Serviceleistungen. Sonst wird nur die pure Leitung vom Übergabeverteiler bis zur 1. TAE geprüft.Yinj schrieb:überprüft den Anschluss, das wars.
Das war auch richtig so, es heißt nicht umsonst verbindlicher vor Ort Termin. Telekom Techniker sind nicht befugt, Endkunden anderer Netzbetreiber vorab anzurufen. Entweder wird der Endkunde angetroffen, dann wird der Auftrag erledigt, wenn nicht, wird abgebrochen, eine Karte gesteckt und eine Fahrpauschale berechnet, die diverse Netzbetreiber ihren Endkunden weiterreichen. Da gibt es auch keinerlei Kulanz.alleskaputt schrieb:Hatte vom letzen Termin wo er mich nicht angerufen hat nur eine Karte im Kasten, dass ich mir einen neuen Termin holen soll.
Da hat er schon mal gegen geltende Anweisungen verstoßen, die keine reine Eigenerfindung der Telekom sind, sondern mit allen Vertragspartnern und dem Gesetzgeber abgestimmt.alleskaputt schrieb:Achso beim ersten mal hat es geklappt da hat er mich angerufen.
Da Du kein Vertragsverhältnis mit der Telekom hast, darf selbige ohne Auftrag des technischen Netzbetreibers absolut nichts an Deinem Anschluß machen. Vertragspartner ist immer der technische Netzbetreiber. Und somit kann als Beispiel nicht mal 1&1 bei Anschlüssen, die über Vodafone geschaltet sind, die Telekom mit einer Entstörung beauftragen.
Und da sich immer so viele über die Termine beschweren: die Telekom hat 4 Terminzeitfenster, bei Montagen 8-12 und 12-16 Uhr, bei Störungen 8-12 und 13-17 Uhr. Durchgängig alle Anbieter teilen Ihren Endkunden aber so gut wie immer einen Ganztagstermin von 8-16 Uhr mit. Ein Schelm, der Arges dabei denkt.
Und die erste Störungsmeldung erfolgt fast immer ohne Termin, wohl wissend, daß die Telekom ohne Termin keinerlei Kontakt mit dem Endkunden aufnehmen darf, erst nach der Rückmeldung wird dann ein Termin vereinbart. Diese Verfahrensweise wurde im Übrigen von einigen Anbietern vor Gericht so erstritten, da man Fahrpauschalen für Anfahrten ohne Termin nicht zahlen wollte. Jetzt kannst Du 3 Mal raten, welcher Netzbetreiber bei diesem Verfahren federführend war.
Beschwert sich der Endkunde dann, daß sein Problem nach 2 Wochen das erste Mal bearbeitet wird, wird das selbstverständlich auf die Telekom geschoben. Auch dann, wenn der Endkunde der Hotline seines Anbieters 9x (kein Witz, hatte ich erst kürzlich) gesagt hat, daß aus seiner Fritz! Box Rauchwolken aufgestiegen sind, ich allein aber 4x zu einer angeblichen Leitungsstörung geschickt wurde, 2 andere Kollegen waren auch noch mehrfach dort, im Schnitt waren wir 2x die Woche beim Endkunden, uns unterschreiben lassen, daß die Leitung in Ordnung ist. Diese Posse hat sich über Sage und Schreibe 2 Monate hingezogen.