News TerraMaster NAS: T9-450 und T12-450 mit 10 GbE SFP+ und 2,5 GbE starten

nobbivm schrieb:
Privat bleibt das Problem, dass man jemanden kennen muss, der sich auskennt und vor allem auch bereit ist Support zu leisten.
Du widersprichst dir mit der "Selbstbau" Aussage selbst. Denn eben (u.A.) aus dem Supportgrund ist Selbstbau schlicht nicht günstiger. Sondern ne Selbstverarsche für Leute, die Umsonst arbeiten oder erwarten/hoffen, Jemanden Dummen zu finden, der den Support für Umme erbringt.

Allein ein Bürotaugliches 9/12 Bay Gehäuse in wenigstens ansatzweise der Größe zu finden, dürfte ein Ding der Unmöglichkeit werden.
Wahrscheinlich kommt man bei den Summen von 1200-1600€ eher in den Bereich eines 3-4 HE 19" Cases. Boards mit 9-12 SATA Ports ist auch quasi ein Unding. Da brauchts externe Controller. Bei AM4 gibts zumindest zwei Asrock Rack Boards mit 2x10G. Bei Intel nur alte S1200er. 400-500€ zzgl. CPU.
Alternativ Xeon D - alte Broadwell Kamelle gibts ab knapp 700€ inkl. CPU. 10nm IceLake liegt bei 1000€+ inkl. CPU.

Ich halte es für ein Märchen, dass man das nennenswert günstiger selbst zusammen bekomme. Bzw. eben nur, wenn man die Zeit ausblendet, keinen Support braucht/will und das notwendige KnowHow, Einleserei in die Themen und Betriebsaufwende bei Wartungsthemen weg lässt respektive aus dem FF aus anderen Gründen eh kann/kennt. (bspw. durch die Arbeit)
Iqra schrieb:
Okay; Eli5. Meines Wissens stellen sata Controller die Information nicht bereit, welcher Port denn einen Fehler gemeldet haben könnte.

Ja klar würde oranges Licht oder sonst welche Farbe reichen.
Aber wer stellt es an?
Und nein, ohne Notifikation wo man wechseln soll (oder dass erstmal bedarf da ist!) kommt zumindest mir nix mehr ins Haus.
Kann es sein, dass du noch nie so ein System in den Fingern hattest?

Da ist doch an jeder Bay ne Fault LED. Sieht man auch auf den Bildern - müssten diese zwei kleinen Punkte sein. Mit dem SATA Controller hat das auch gar nicht mal wirklich was zu tun. Das ist ein Software Ding... Die Fault LED geht an, wenn die Disk aus dem Pool fliegt. Und die fliegt aus dem Pool, wenn wahlweise die Smart Werte zu schlecht sind, die Disk aber offenbar noch ansprechbar ist. Oder eben sie nicht mehr ansprechbar ist. Beides lässt sich simple via Software ermitteln.

SATA ist auch ein Punkt zu Punkt System. Via Software lässt sich der Controllerport auslesen, wo eine Disk steckt. Und solange der Hersteller das einmalig für ein System hart in den Code einpflegt, geht auch die richtige LED im Fall der Fälle an.
Bei den Trays sind dann meist solche durchsichtigen Plaste Röhrchen nach hinten gelegt - da die LED nicht im Tray ist, sondern eben in der Backplane. Es leuchtet dann durch das Plasteröhrchen bis vorn, sodass du siehst, welche der Disks um ist.
-> Btw. häufig auch einer der pro Argumente ggü. Selbstbau. Vor allem bei Selbstbau mit 0815 Consumer Componenten. Hier die falsche Disk zu ziehen kann fast nicht passieren.

Je nach Software gibts sogar noch die Möglichkeit, die LEDs per "Befehl" blinken zu lassen. Sprich wenn du mal ne Disk tauschst, die eben nicht kaputt ist, kann man sich das so auch signalisieren lassen.
 
fdsonne schrieb:
Du widersprichst dir mit der "Selbstbau" Aussage selbst. Denn eben (u.A.) aus dem Supportgrund ist Selbstbau schlicht nicht günstiger. Sondern ne Selbstverarsche für Leute, die Umsonst arbeiten oder erwarten/hoffen, Jemanden Dummen zu finden, der den Support für Umme erbringt.
Genau so sieht es aus und dann noch anfangen zu rätseln, welche der 20 Platten im viel besseren und billigeren Selbstbau denn nun kaputt ist. Ich lach mich kringelig.
Es gibt einen Grund, warum ein QNAP oder Synology, oder auch dieses Terra Master kosten was sie kosten. Den Support erhalten auch Privatkunden. Es gibt auch einen Grund, warum das kleinste NAS von NetApp über 24.000 Euro kostet und davon allein der Großteil für den (5 jährigen) Servicevertrag draufgeht.
Das NAS mit den 24 Platten dahinter bekommst du unter dem Gesichtspunkt eigentlich geschenkt.
Support bedeutet in dem Fall, dass der Techniker mit neuer Platte zu dir kommt und sie einbaut, wenn eine kaputt geht und das nicht extra bezahlt werden muss.
 
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Naja bei mir spuckt ein Script einfach die Seriennummer der HDD aus die Probleme macht, das eine Arbeit von vielleicht 15 Minuten gewesen und zwar 1x vor ein paar Jahren xD

Und zwar meist bevor SMART oder so meckert.

Denke die meisten Selbstbauer mit >= 10 HDDs basteln sich sowas, das gehört doch einfach dazu und macht doch auch Spass.

Die Frage ist doch eher kann das Fertigsystem alles was man will bzw wie flexibel ist es - Kosten denke ich sind nicht wirklich ausschlaggebend, die Fertigsystem sind denke ich preislich echt ok.

Aber sobald man halt etwas anderes will als vorgesehen wird es halt schnell schwierig bis unmöglich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bohnenhans schrieb:
Denke die meisten Selbstbauer mit >= 10 HDDs basteln sich sowas, das gehört doch einfach dazu und macht doch auch Spass.

Seh ich nicht so. Ich betreibe mehrere Server und bin schon lange aus dem Alter raus, in dem ich viel "basteln" wollte. Ich will, dass der Kram läuft.
Ich kann ehrlich gesagt auch gerade nicht nachvollziehen, warum eine Seriennummer jetzt besser sein soll als eine LED, die am betroffenen Bay leuchtet.
Aber, wenn das eine Lösung ist, die bei dir gut funktioniert, ist das doch super.

Ich bin von dem ganzen Bastelkrams wieder weg und gehe jetzt für mich eher in die Richtung Standardisierung. Ich will meine Systeme möglichst einfach und umfassend managen.
Da sind die fertigen Lösungen der bekannten NAS Hersteller schon ganz gut.

Wie hier auch schon richtigerweise geschrieben wurde, fängt es ja schon bei der Hardware an. Mit Hardware von der Stange kann man sicher schnell und günstig ein NAS bauen. Aber damit kommen dann eben auch die ganzen Probleme, die Consumerhardware mit sich bringt.

Auf der Softwareseite gibt es ja diverse gute Lösungen, aber auch da hab ich dann oft viele kleine Insellösungen oder aber, ich steige richtig tief ein und investiere dann wiederum so viel Zeit und persönliche Energie, dass ich genauso gut auch einfach eine fertige Lösung hätte kaufen können.

Edit:
Mit Docker kann man mittlerweile ja auch auf so ziemlich jeder Plattform sehr flexibel Funktionen in sehr kurzer Zeit nachrüsten. Das ist ja nicht mehr wie früher, wo es 3 Herstellerapps gab und dann war es das. Heute kannst du auf jeden noch so ranzigen NAS quasi alles installieren.

Unterm Strich ist mir meine persönliche Zeit zu wertvoll, um ständig vor irgendwelchen Scripten oder Logs zu hängen.
Aber ich freue mich für dich, wenn dir das als Hobby Freude bereitet. :)
 
Wäre schon schön zu wissen wie es mit ECC ausschaut. Ohne ECC NoGo
Stromverbrauch ? Da fallen ja die neuen Synology ziemlich unangenehm auf
 
Sicher wären LEDs an den HDDs noch besser - aber wenn man HDDs so oft tauschen müsste dass das bequem sein sollte stimmt eh am Server was nicht xD

Naja die meisten Scripte etc baut man sich 1x in vielleicht 1 Stunde während man youtube schaut und nutzt die dann 5 oder 10 Jahre das ja nun nicht so der Riesenaufwand.
 
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