Test Test: Kingston HyperX vs. Corsair Force GT

Moros

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#1
Kingston hat mit der HyperX-SSD-Serie sein erstes Solid State Drive mit dem aktuellen Controller von SandForce vorgestellt. Wir haben das Premium-Produkt eingehend getestet. Außerdem überprüfen wir die aktuelle Firmware-Version der SandForce-SSDs anhand der Kingston HyperX und Corsair Force GT auf reale Leistungsverbesserungen.

Zum Artikel: Test: Kingston HyperX vs. Corsair Force GT
 
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#2
Was genau ist denn mit einer Lebensdauer von 5.000 Schreibzyklen gemeint?
Sicherlich nicht das, was Schreibzyklen bedeutet, ansonsten reisst das Teil ja nach ein paar Tagen schon die Füße hoch!

Bitte um Aufklärung.
 

Holt

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#3
Es wäre auch mal schön einen Test der m4 mit der neuen FW bzw auch mal in der 128GB Version zu lesen.
Ergänzung ()

Was genau ist denn mit einer Lebensdauer von 5.000 Schreibzyklen gemeint?
Das sind die Schreib-Löschzyklen, die der NAND Hersteller für seine NANDs garantiert. Dies Zyklenzahl mal der Kapazität mal der Writeamplification ergeben die Datenmenge, die man auf die SSD schreiben kann, mindestens! Denn wie man im Dauerschreibtest auf xtremesystems.org sieht, halten die SSD teils ein Vielfaches der Datenmenge aus, die Hersteller für sie garantiert.
 
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Blackbird

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#4
Was genau ist denn mit einer Lebensdauer von 5.000 Schreibzyklen gemeint?
Sicherlich nicht das, was Schreibzyklen bedeutet, ansonsten reisst das Teil ja nach ein paar Tagen schon die Füße hoch!
Genau das gleiche hab ich beim lesen des Artikels auch gedacht. Also 5000 Zyklen kann nicht stimmen, da wäre das ja quasi ein Wegwerfprodukt :freak:

Bitte mal den Satz überprüfen :) Danke ;)

@Holt
Danke für die Erklärung, klingt irgendwie plausibel, wenngleich die geringe Zahl 5000 irgendwie einen faden Beigeschmack bei mir hinterlässt.
Wie hoch sind denn die garantierten Zyklen, die der Hersteller der anderen Chips von Sandforce Produkten angibt (damit man mal einen Vergleich hat)?
 
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Na-Krul

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#5
5000 Zyklen bedeutet, dass du jede Zelle 5000x beschreiben kannst. Hat die SSD also 240GB Platz kann man sie - natürlich kommt noch die Overprovision hinzu - mit 1200000 GB beschreiben, danach ist das "Lebensende" erreicht. Schreibt man ca. 50GB pro Tag, wenn sie als System-, Programme- und Spielelaufwerk intensiv genutzt wird, so bedeutet das, dass man nach 24000 Tagen das "Lebensende" erreicht. Das sind ca. 66 Jahre.

PS: Gelesen werden kann von einer SSD beliebig oft.
 
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#6
Somit ist sie real fünf bis zehn Prozent schneller als eine Crucial M4 mit 256 GB.
Hatte die m4 256 GB nun das 0009 Firmware oder noch das 0002? Ist irgendwie komisch formuliert, da dann die m4 128 GB erwähnt wird, das man nicht feststellen könnte wie diese Version mit der 0009 läuft.
 
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#7
die neue firmware wurde einfach noch nicht getestet auf CB ;)

mfg
 
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#8
:( das ist schade, daher ist der test im vergleicher einer m4 weniger aussagefähig. man sollte schon iwie alles mit aktuellen und nicht veralteten werten testen / vergleichen. denoch ein schöner test und eine schön schnelle ssd.

sollte die wirklich so lange halten, ist der preis sogar gerechtfertigt.
 
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#9
im fazit steht ja auch:

"...Leider können wir noch nicht einschätzen wie sich die Leistungsunterschiede in der Gruppe 120 bis 128 GB und vor allem mit Crucials neuer Firmware 0009 darstellen."

mfg
 
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#10
richtig deshalb ja auch die frage, weil es eben irreführend formuliert wurde. verstehe halt nur nicht, warum eine aktuelle ssd mit nicht aktuellen werten der m4 veglichen wird ;)

naja wie dem auch sei.
 

Holt

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#11
Wie hoch sind denn die garantierten Zyklen, die der Hersteller der anderen Chips von Sandforce Produkten angibt (damit man mal einen Vergleich hat)?
Micron garantiert für seine NANDs die es unter eigenem Namen verkauft 3000 Zyklen. Da diese aus der gemeinsamen Fertigung mit Intel bei IMFT stammen, darf man das mal getrost als eine vorsichtigere Herangehensweise einordnen. Die m4 im Dauerschreibtest hat aktuell 8296 Zyklen gemacht und noch keinen Reserveblock gebraucht!

Anders sieht es dagegen aus, wenn minderwertige NANDs wie die von Spectek verwendet werden.
Hatte die m4 256 GB nun das 0009 Firmware oder noch das 0002? Ist irgendwie komisch formuliert, da dann die m4 128 GB erwähnt wird, das man nicht feststellen könnte wie diese Version mit der 0009 läuft.
Die Ergebnisse in diesem Test beruhen noch auf der m4 256GB mit der 002er FW, wie man ja auch auf der letzten Seite sehen kann. Ein Test der m4 128GB wäre deshalb interessant, weil die NAND mit 4k Pages hat und die m4 256GB solche mit 8k Pages. Damit ist die Randomleseleistung der kleinen m4 Modelle besser als die der großen 256GB Version. Dagegen verlieren die SF-2281 Modelle auch an Leseperformance, wenn weniger NAND verbaut ist. War die 240GB im Test also ein wenig schneller als die m4 256GB, so kann es bei den 120/128GB Modellen durchaus umgekehrt sein.
Ergänzung ()

verstehe halt nur nicht, warum eine aktuelle ssd mit nicht aktuellen werten der m4 veglichen wird ;)
Viellleicht weil Moros keine m4 zur Verfügung hat?

Die m4 braucht sich jedenfalls nicht zu verstecken, mit der neuen FW009 schon gleich garnicht und vom Preis her auch nicht.
 
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Holt

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#14
Eben bruteforce9860, die 009er FW gab es halt damals für die m4 noch nicht, somit konnte er sie auch nicht damit testen. Danach hat er die SSD sicher wieder zurückschicken müssen und kann sie nun eben nicht mit der neuen FW erneut testen. Moros, sollte Du die m4 noch haben, dann mache doch bitte ein FW Update und teste erneut.
 
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#15
schöner test. wobei mir auffällt, dass wir fast an die grenze des SATA-3 angelangt sind 600MB/s (PCI-SSD`s bleiben davon unberühert!).
wenn das so weitergeht, sollte also balb SATA-4 kommen.
 

Saiba

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#16
Liebes computerbase.de-Team

Eure Community dankt und lobt euch für diese SSD-Reviews. Es macht es uns leichter, sich für eine SSD zu entscheiden. Wobei manchmal die Wahl dann auch zur Qual wird ;)

Es wäre jedoch sehr zu begrüssen, wenn ihr SSD's auch in 128GB-Varianten testet.
Ich behaupte, dass die breite Masse eher zu einer 128GB SSD greifen würde, da deren Preisenun realtiv bezahlbar sind, während die 256GB SSD's immer noch einen Haufen Geld kostet.

Ein alternativer Vorschlag zum "Bitte 128GB statt 256GB-SSD" wäre das parallele Testen beider Speichergrössen.
 
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#17
Ein Test der neuen Firmware der M4 wäre toll. Dann hätte man wieder optimale Vergleichbarkeit.
Das sich damit evtl was ändert bei den Empfehlungen habt ihr ja schon im Test angegeben.
 
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#18
@Holt:
Normalerwiese bedanken sich die CB Redaktuere bei den Herstellern/Händlern für das Sample, hatte aber nichts gefunden ;)
Dachte eher, dass Moros den hier vorliegenden Test schon vor 2 Wochen durchgeführt hat, zwischendurch die neue M4 FW herausgekommen ist und er nachträglich nur ein paar Text eingefügt hat.
Im Moment hat CB ja massig Tests, kann also gut sein, dass es da einen Release-Stau gab :D
 
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#19
Es wäre jedoch sehr zu begrüssen, wenn ihr SSD's auch in 128GB-Varianten testet.
Ich behaupte, dass die breite Masse eher zu einer 128GB SSD greifen würde, da deren Preisenun realtiv bezahlbar sind, während die 256GB SSD's immer noch einen Haufen Geld kostet.
Tja, meist bekommt man Samples geschickt und wenn die größeren Varianten schneller sind (was nicht selten ist), welche Version wird der Hersteller dann am liebsten für Reviews verteilen oder den Händlern freigeben das zu tun :rolleyes:
 
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#20
Auf der AS-SSD-Benchmarkseite steht:
"So schreibt die HyperX auch nach dem einmaligen Absinken der minimalen Schreibgeschwindigkeit noch fast 100 MB/s schneller als ein vergleichbares Modell mit 120 GB. Damit schreibt sie dauerhaft aber immer noch minimal langsamer als die Crucial M4 mit 256 GB. Der Unterschied betrug in unserem Test etwa 9 MB/s."
Warum wird die SSD im benutzten Zustand mit dem unbenutzten Zustand der m4 verglichen?

Und wie ist der Zustand "benutzt" überhaupt definiert? Ist damit folgender Abschnitt aus der "Testmethodik" Seite gemeint?

Nachdem der gesamte Testparcours einmal durchlaufen wurde, haben wir das Image erneut geladen, TRIM deaktiviert, die gesamte SSD mehrmals mit realen Dateien gefüllt, und die letzten 10 GB entfernt, um das Ausführen von Benchmarks und Realtests zu ermöglichen. Neben den realen Szenarien verwenden wir den ATTO Benchmark, um die Herstellerangaben zu den sequentiellen Transferraten zu überprüfen. Zusätzlich wird außerdem der AS SSD Benchmark genutzt, um verschiedene Leistungsaspekte genauer zu untersuchen.
Das wäre ja etwas irreführend, weil bei deaktiviertem Trim die Platte mehrfach mit Daten vollzuschreiben ist nicht genutzt, sondern (temporär) zerstört ;)

Ist ja ziemlich krass, dass die m4 im benutzten Zustand nur noch halb so schnell sein soll.
 
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