The longest day oder wie stelle ich mich der Angst

Franzosen...
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Definitiv einer der stärkeren, wenn nicht gar stärksten Beiträge hier im Forum! Kudos, Andi :)

PS: Auch die Mischung aus Handy- und Kamera-Fotoaufnahmen finde ich gelungen!
 
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Ein paar Tage weiter...

La Pointe du Hoc
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Kamera ist allzeit bereit - eine "Ton"-ausgabe der Prakti Kamera
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Etwas weiter weg, ist ein Gedenkstein für die Gefallenen, der berühmten Easy-Company. Berühmt geworden, durch die mehrteilige Serie von hbo.
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Saint-Mère-Église, schönes beschauliches Örtchen.
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Und seine berühmte Kirche:
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Der erste Ort im Festlandteil Frankreichs, der von den Alliierten erobert wurde.
 
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Insbesondere die Bretagne ist so traumhaft, das ich auch immer wieder die lange Fahrt und die komische Sprache dafür in Kauf nehme
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Micha- schrieb:
Ist Französisch nicht auch komisch 😅 ?

Ich war vor Jahren in der Ecke von Bar-le-duc und Verdun. Nette Leute, und auch ein paar schöne Erinnerungen gesammelt.
Aber was ich bis heute nicht verarbeite: meine beiden schottischen Kollegen und ich waren in einer Pizzeria. Ich dachte schon, na als Deutscher in dieser Gegend, da wirst bestimmt nicht gerne gesehen.
Stattdessen sind der Pizza-Chef und die beiden Schotten aneinander geraten:stacheln:. "Wir haben denen den Arsch gerettet"...
 
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Ich habe nie schlechte Erfahrungen in Frankreich gemacht. Die Franzosen sind da besser als ihr Ruf
 
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Du, ich kann mich jetzt auch nicht daran erinnern, dass ich nur einmal schlecht empfangen wurde. Waren damals immerhin 2 × 5 Wochen in Frankreich.
Sie haben halt ihre Eigenheiten, die haben die Bayern aber auch.
 
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andi_sco schrieb:
Lass mir die Bayern in Ruh! Das sind vielleicht die schlechteren Österreicher, aber die besseren Deutschen. Wie Norddeutschland. Das dazwischen.. reden wir nicht drüber.:mussweg:
 
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Lotsenbruder schrieb:
Wäre ja auch langweilig, wenn nicht.
Und die Bayern sind mir manchmal lieber als der grummelige Mecklenburger😅.
 
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Le-Mont-Saint-Michel
Mitten im Wasser steht diese Abtei – ok, sobald Flut ist. Mittlerweile gut durch eine Brücke zu erreichen, die auch von Bussen befahren wird.
Waren dann entspannte 45 Minuten vom Parkplatz zur Abtei.
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Es war ziemlich viel los und die Pumpe ging ganz schön: Schaffe ich es oder schaffe ich es nicht?
Habe es dann zwar durchgehalten, war aber nicht so lange vor Ort.
Selbst im Mai total überlaufen und ich hatte leider nicht genügend Medis mit, sonst hätte ich da noch eine Nacht verbracht.

@Karre
 
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Ich liebe diesen Anblick! Muss ich aber noch dreizehn Monate warten, bis ich dort bin.
 
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areiland schrieb:
dreizehn Monate warten
Jetzt schon den Urlaub für nächstes Jahr geplant? Oder einfach erstmal als Ziel gesetzt?
 
Der Urlaub ist fest geplant. Nur die genauen Reisedaten stehen erst im November fest. Der Grund ist ganz einfach: Nur meine Frau muss noch ihren Urlaub einplanen, alle anderen von uns nicht mehr. Und bei meiner Frau ist es so, dass ihr Betrieb Ende Juli, Anfang August in Betriebsferien geht. Nur der Starttermin der zwei Wochen Shutdown steht erst im November fest. Deshalb können wir grössere Reisen immer rund eineinhalb Jahre im voraus planen und oft auch so früh buchen.

War auch bei unserer Norwegenkreuzfahrt letztes Jahr der Fall, die hatten wir am Anfang des Vorjahres gebucht, weil sie dafür wegen des schon feststehenden Reisedatums ohnehin vor dem Shutdown eine Woche zusätzlichen Urlaub nehmen musste. Denn wir hatten das sehr spontan entschieden, weil meine Schwägerin uns dazu animierte, die schon für sich, ihre Tochter und Anhang gebucht htte.

Nur unsere Geburtstagsreisen buchen wir meist eher kurzfristiger. Geburtstagsreisen deshalb, weil wir im Abstand von zwei Tagen Geburtstag haben, in dieser Woche meist ein paar Tage wegfahren und unsere Geburtstage alleine feiern. In den letzten Jahren waren wir mehrfach in Konstanz, dieses Jahr verbringen wir diese Woche in Dresden.
 
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Ah, okay.



Utah Beach, gehört eigentlich vor die Abtei.
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Abgang vom Higgings Boot:
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In Erinnerung an die Matrosen:
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Nach ein paar Tagen hatte ich auch das letzte Ziel erreicht. Hier konnte ich noch mal etwas zur Ruhe kommen und die kühle Luft genießen.

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Manchmal muss man den Weg als Ziel sehen und seine Kräfte darauf konzentrieren. Alles, was Psyche ist, ist kein Zuckerschlecken. Jeder, der sich schon mal seinen Dämonen gestellt hat, weiß das.
Früher war es einfacher: ins Auto setzen, ankommen, loslegen. Nach mehreren Stunden Fahrt, meistens auch leichter gesagt als getan. Wer mal drei Wochen am Stück, ohne freien Tag, gearbeitet hat oder dank komplizierter Anreise über 20 Stunden unterwegs war, kennt das.
Trotzdem war diese anstrengende Zeit, die sich in den letzten Jahren gelegt hatte, manchmal echt erholsamer.
Keine Angst, ich unterschätze damit nicht, was die Leute heute leisten müssen, gerade bei diesen Temperaturen. Ich kenne aber beide Seiten und wünsche mir diese Zeit sehnlichst zurück, wo das eigene Leben selbstbestimmter war.
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Die Rücktour war dann auch nur noch anstrengend, auch wenn ich unterwegs noch zwei tolle Abende hatte, die einfach zum Genießen da waren.

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Die Wochen danach waren dann manchmal wie ein Ertrinken in der Überforderung. Aber ich habe etwas geschafft und kann stolz auf mich sein.
Das betrifft aber nicht nur mich, sondern jeden, der morgens aufsteht, seiner Arbeit nachgeht, sich um seine Kinder kümmert oder seiner Krankheit den Mittelfinger zeigt und lachen kann.

In diesem Sinne kann ich nur sagen: Lasst euch nicht unterkriegen, nehmt schlechte wie gute Zeiten an und genießt euer Leben. Es wird schon genug gemeckert, da muss einem nicht auch noch der Kaffee im Halse stecken bleiben.
Und denkt dran, wenn ihr einen richtig schlechten Tag habt, löst es auf eure Art und lasst euch nichts einreden.

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