Thema verfehlt - Sechs - Setzen!

Nur, das das eigentlich eine rein hypothetische Diskussion ohne reinen Nutzen sein wird. Das aktuelle Forensystem ist doch kein Problem, es nervt viel mehr, dass einige bei bestimmten Themen nur noch einen Aufhänger sehen. Heute: Bill Gates nur Drittreichster der Welt – dank Yahoo


  • [*]Das ist Kohle von der wir alle nicht einmal träumen können schwöre ich EUCH.Man man man womit is das gerecht das die so viel haben und unsere Person an der Armutsgrenze leben muss.Ganz abgesehen von 3.Welt Ländern etc. Solln echt mal alle ne dicke Kante spenden(das wir alles was von haben-JEDER) statt ihre Kohle mit ins Erdreich zu nehmen.Vom Nachbarn (etwas älter) der beste Kumpel ist auch "Millionär",seine Eltern reisen hier bei uns zwei Käffer weiter mit Ihrem Heli aus Richtung Stuttgart hier an
    [*]Sledge, naja Monopolstellung ausnutzen, geschickte Täuschungsmanöver, Spenden und gleichzeitig Menschen krank machen (Man muss sich nur ein wenig kritisch mit der B&M Gates Stiftung auseinandersetzen), ich weiß nicht was daran so toll ist, ich finde es eher als abschreckendes Beispiel dafür, was man heute tun muss, um reich und berühmt zu werden. Die die sich wirklich für die Menschheit einsetzen, von denen wirst du bestimmt nichts hören.
 
Naja zum Großteil sind es wohl keshkau und ich. Aber langsam werden das Thema spannend und unsere Pläne konkret.

Zwischenstand:
-Pro Forum gibt es x Scouts
-Jeder User wird von x Scouts mit A, B, oder C bewertet, ein CCC ist eine rote Karte
-Solche Flamethreads wie die von Odium genannten müssen weg.
 
Aber unsere Idee ist weitergehend. Die Comments auszublenden ist keine Kunst, aber die Scoutvision wäre eine gigantische und für das Forum relevante Reform.
 
Allerdings ist die Stoßrichung in der Umfrage eine andere. Als Gründe werden zunächst die Übersichtlichkeit und die Ladezeiten genannt. Um die Inhalte der Kommentare geht es erst am Schluss. Der Vorschlag ist nicht brandneu, aber ein Schritt in die richtige Richtung.

Ich habe schon geschrieben, was man grundsätzlich machen kann: dulden, erziehen, bannen. Es ist eine Frage der Board-Philosophie, ob man die Spam-Beiträge dulden und nur verstecken will oder ob man sie aktiv bekämpfen, d. h. zukünftig nach Möglichkeit unterbinden möchte.


Der eingangs von mir gemachte Vorschlag, der gerne als zu radikal bezeichnet wird, hat auch deshalb seinen Reiz, weil er medienwirksam ist und sich gut für Publicity nutzen lässt: „Endstation für Trolle – Forenscouts von ComputerBase bewerten die Beiträge über 90.000 aktiven Mitgliedern und setzen Spammer vor die Tür“.
 
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90.000 User, von denen ein Großteil der minimalen Werbung und guten Geschwindigkeit beim Download dabei sind. Und ein Bruchteil davon besucht das Forum, meistens wenn man Hilfe sucht und die SuFu bemühen will.
Das hier ist ein Fachforum, Meinungen spielen eine eher untergeordnete Rolle. In meinen Augen macht eine Umstellung des Gesamtsystems nur wegen Vandalismus in den News keinen Sinn. Und die Unterforen unter 'Sonstiges' sollen das ganze auch nur abrunden.

Nicht vergessen: kiss
Keep it stupid simple - wichtigste Regel beim Umgang mit Massen von Menschen
 
Für die User wird es umso einfacher, je mehr sie den ersten Beitrag von Stewi beherzigen, bevor sie hier schreiben. Er beschreibt den Sollzustand nämlich sehr gut und ich zitiere ihn an dieser Stelle gern:

Stewi schrieb:
Irgendwo, wo die Leute sich Mühe beim Posten geben und Zeit in ihre Antworten investieren und nicht einfach irgendetwas hinrotzen, nur um auch mal was zu schreiben, und möglichst Erster zu ein. Wo die Posts noch Inhalte haben und nicht nur ein paar aufgeschnappte Floskeln wiedergegeben werden, nur weil es so cool klingt. Irgendwo, wo nicht ständig nach noch größeren Benutzerbildern und blinkenden Signaturen geschrien wird, wo mit Argumenten und nicht mit Meinungen diskutiert wird, wo Posts noch in leserlichem Deutsch verfasst werden und wo Trolle schnell erkannt und einfach ignoriert werden.

Dieses Irgendwo sollte nicht irgendwo sein, sondern hier - auf ComputerBase.
 
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Aber mMn ist der Reiz, der CB auszeichnet, die multiple Fokussation auf Computer und das Leben. Computerforen gibt es viele, Computerbase nur einmal!
 
Ja, sinnfreie Sätze zeichnen CB anscheinend auch aus. Was ist eine multiple Fokussatin?
 
Ok, war eweng übertrieben, ich meine, dass es für viele User nicht nur um Computer geht.
 
Eieiei, sind das wieder viele Beiträge geworden. Bevor hier nun die Moderation völlig vermisst wird, werde ich ein paar Worte dazu sagen. Dies ist zum größten Teil meine private Meinung, die aber nicht grundsätzlich von der Boardlinie abweicht. Derzeit sind wir aber dann doch sehr damit beschäftigt die vielen Kommentare in den Griff zu bekommen und mit der Personaldecke, die derzeit aus diversen Gründen nun mal recht dünn für das Beitragsaufkommen ist, zu haushalten.

Das Grundsatzdiskussionen derzeit eher intern geführt werden, möge uns also verziehen sein, aber auch wir arbeiten dran und machen uns Gedanken um die Zukunft. Das derzeit ziemlich erhöhte Verwarnaufkommen (dank des härteren Durchgreifens) ist sicherlich nicht so sichtbar, bedeutet aber eben auch Arbeit und Diskussionen. Ich werde auch nicht so sehr auf einzelne Beiträge eingehen, auch wenn ich zu dem ein oder anderen Punkt sicher mehr zu sagen hätte. Es wurden aber auch oft genug auch schon die Bedenken zu bestimmten Vorhaben geäußert.

Was wir grundsätzlich nicht machen werden, ist eine irgendwie geartete Form der Abkehr von einem offenem Forum. Es wird also eher keine Probezeit, Bewerbungen, Paten usw. geben. Wie bereits richtig gesagt wurde, dass schreckt vorallem ab, was ausdrücklich nicht Ziel sein sollte. Zumindest solange es genug Alternativen im Netz gibt, werden User sich den Umweg und die Bewertung lieber ersparen. Und trotz der gefühlten Massen, ist ein Großteil davon eben nicht zum Spammen gekommen und die wollen sich vermutlich auch nicht als potentielle Spammer behandelt fühlen (auch wenn das vielleicht so nicht gemeint ist).

Weiterhin wisst ihr alle, dass ein (User-)Bewertungssystem hier mit sehr viel Skepsis betrachtet wird. Es ist immer ein Punkt der zu Streit und Unfrieden führt. Natürlich kommen hier sehr sehr ausgefeilte Ideen, aber vieles ist das Karma-System mit anderem Anstrich. Mal mit, mal ohne Nickpflicht. Mal kleinere, mal größere Usergruppen. Das Scout-System ist sicherlich eine Überlegung wert, aber frage ich mich ob das nicht Moderatoren mit weniger Rechten wären. Sicherlich wird es der ein oder andere gerne machen, aber wo bleibt die Motivation dafür? Wären das nun eher Mods zweiten Grades oder doch besondere User? Und werden die nicht auch den gleichen Angriffen ausgesetzt sein? Es müsste aus meiner Sicht irgendeine Form der Entschädigung geben, die für eine dauerhafte(re) Motivation sorgen kann. Und ob nun Scouts oder mehr Mods, das Entscheidende ist eben dann doch die Arbeit auf mehr Schultern zu verteilen.

In der Theorie halte ich eure Ideen für toll und hier wird eine Detailgenauigkeit an den Tag gelegt, die ist schon beängstigend. (;)) Aber es gibt leider auch Gründe warum kein größeres Forum ein wirklich wirkungsvolles User-Bewertungssystem nutzt. Selbst wenn sie es haben, werden Leute mit Millionen Minuspunkten eben nicht entfernt. Auch auf CB gab es eine Zeit, wo mit verhältnismäßig weniger Verwarnungen mehr scheinbare Disziplin herrschte. Nun wurden nach und nach die Spammer-Höhlen (der alte Treffpunkt ohne Beitragszähler z.b., generell härteres durchgreifen im Bereich Sonstiges usw.) ausgeräuchert und es ist dennoch gefühlt schlimmer geworden. Wenn man sich an die Zeiten erinnert, wo man sich noch nicht mal für Kommentare anmelden musste, dann waren auch damals Spammer an der Tagesordnung. Dennoch wird die Zeit als gemütlicher empfunden. Ein kleines Forum gleicht an sich schon sehr viel Unsinn aus, gerade weil es persönlicher wirkt.

Nun, für ein System um Beiträge zu bewerten, gibt es sicherlich mehr Befürworter. Dies ist in einer rudimentären Varianten gerade für die Kommentare einige Überlegungen wert. Konkret müssen da sicherlich noch einige Dinge ausgeräumt werden und es werden ohnehin erstmal die derzeitigen Beschlüsse umgesetzt werden. Dazu muss es ja noch eine coden usw. So ein System hat aber sicher den Vorteil, dass es nicht den User nach außen hin sichtbar verurteilt, sondern einerseits den Usern eine Möglichkeit zur Mitarbeit gibt, andererseits sollte es auch dann, wenn eine Bewertung nur als Meinungsäußerung missbraucht wird, keine größeren Anlass zum Beschweren geben. Alleine darauf kann man sich aber sicher nicht verlassen.

Problem bleibt bei allen Bemühen ist auch, dass es immer wieder neue Baustellen gibt. Der Schwerpunkt verlagert sich zur Not woanders hin. Deswegen wird es eine radikale Reform auch nicht geben. CB hat aus meiner Sicht immer einen Mittelweg gesucht, auch weil der radikale Ansatz sich oft als Irrweg erweist (hier teils auch erwiesen hat), weil die User nicht so mitziehen, wie man das gern hätte.

Dabei spielt ja auch etwas rein, was man eigentlich begrüßt, nämlich das ständige Wachstum von CB. Alles was bei den alten Hasen längst selbstverständlich ist, wird sich vielen Usern erst nach und nach erschließen. Je mehr Leute, desto mehr nervige Spammer, trotz prozentual gleichem Anteil. Ergo, es artet immer wieder in Arbeit aus. Ob nun Scouts oder mehr Mods, egal ob mit Hilfe von Bewertungssystemen oder nicht, es braucht Personal, ohne dass das Team, welches sich freiwillig um das Forum kümmert, als solches seine Integrität verliert. Das braucht also auch Zeit, wo man Kandidaten beobachtet, einlädt und diese sich in der neuen Rolle zurechtfinden. Zeit die gleich wieder durch immer mehr neue User fehlt. Und Zeit ist auch ein Faktor, der bei einer Freizeit-Mannschaft auch immer wieder durch andere Gründe fehlen wird.

Wir wollen Input, wir diskutieren ihn und auch wenn es manchmal nicht so aussieht wir sind durchaus für Vorschläge offen. Dies soll auch, soweit möglich, auch kein grundsätzliches Nein zu diversen Vorschlägen sein. Wie gesagt, es ist hier vorallem meine persönliche Meinung und es wurde intern darüber keine Entscheidung gefällt.
 
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@Odium
@DRX

Ok, kurze Verschnaufpause im Thread.

Wie gut. dass ich kein Moderator bin. Sonst hätte ich jetzt drei Beiträge versenkt: die beiden letzten von euch und diesen hier. :D


Und nun wieder zurück zum Thema.
 
Danke Happy Mutant für deine Antwort. Mir ist klar, dass natürlich nicht alles angenommen werden kann, aber schon einzelne Pünktchen, die übernommen werden, wären toll.
 
@HappyMutant
Nun bist Du schon seit Juni 2001 dabei und im Gegensatz zu mir ein alter Hase, der das Forum und seine Geschichte sehr gut kennt. Ich habe zum Beispiel das Karma-System überhaupt nicht kennengelernt und kann dazu nichts sagen. Aber da es der Vergangenheit angehört, ist das zu verkraften.

Ich entnehme Deinem Beitrag, dass die Offenheit des Forums ein Schlüsselkriterium ist. Daraus folgt, wie Du richtig angemerkt hast, eine grundsätzliche Absage an Bewerbungen, Probephasen oder Patensysteme. Das ist aber nicht weiter schlimm. Wenn die Eingangspforten bedingungslos geöffnet bleiben sollen, um den weiteren Zustrom an Usern nicht zu gefährden, dann müssen die geschriebenen Beiträge als Maßstab herangezogen werden. Eine Alternative dazu sehe ich nicht.

Nun werden „(User-)Bewertungssystem hier mit sehr viel Skepsis betrachtet“, wie Du schreibst. Das sehe ich ähnlich, wenn es darum geht, alle Beiträge mit einer Plus- oder Minuswertung versehen zu können. Die Gründe dafür habe ich weiter oben schon genannt.

Als aktuelles Problem nennst Du die Kommentare zu den News. Ich nehme an, dass die CeBIT für ausreichend Nachschub an News sorgt und dass auch die Besuche von CompuberBase im Zuge der Messe ansteigen. Da ich die News nicht ganz so regelmäßig lese – und wenn, dann eher die reinen News und weniger die Kommentare dazu –, betrifft mich dieses Thema persönlich nicht so sehr.

Neu war für mich die Information, dass es bereits ein härteres Durchgreifen gibt, wodurch sich das Aufkommen an Verwarnungen vergrößert hat. Als Moderator bekommst Du das natürlich hautnah mit, wogegen der normale User das nicht unbedingt wahrnimmt.

Weiterhin sehe ich es grundsätzlich so wie Du, dass die allermeisten Leute sich nicht hier registrieren, damit sie in Ruhe spammen können. Doch mit steigenden Benutzerzahlen steigt nun einmal die absolute Zahl der Spams, selbst wenn der Prozentsatz unverändert (niedrig) bleibt. Es ist ja nicht so, dass sich die neuen User irgendwo hin verteilen. Wir haben dieselben Unterforen wie vorher. Und genau dort landen die Beiträge, eben auch die Spams. Andere Foren richten separate Plauder-Ecken ein. Hier im Forum fallen darunter wohl einige Bereiche von „Sonstiges“. Vielleicht fehlt so ein Bereich hier: ein Unterforum zum Austoben, das nicht moderiert wird, sondern wo nur gelegentlich alte Threads gelöscht werden, um Platz zu schaffen.

Ferner hast Du die Scouts und ihre Rolle angesprochen. Sind sie nun „Moderatoren zweiten Grades“ oder „besondere User“? Ich kann nicht sagen, ob es für die Bereitschaft zur Mitarbeit einer besonderen Motivation bedarf, etwa in Form eines Titels im Forum (Moderator, Redakteur, Scout). Die engagierten User, die ich mir vorstelle, sollten motiviert sein durch ihr Interesse an dem von ihnen favorisierten (Unter-)Forum bzw. durch das Interesse an diesem CB-Forum im Allgemeinen. Es soll ja niemand mit zweitklassigen „Prämien“ dazu überredet werden, den Job zu machen. Die Bereitschaft dazu sollte schon von innen kommen (intrinsische Motivation).

Der Gedanke mit den Scouts kam mir überhaupt nur deswegen, weil ich die Arbeit nicht auf die Moderatoren abwälzen wollte. Ob man nun das Moderatorenteam erweitert oder sich sonstwie Unterstützung aus der Community holt, ist dabei zweitrangig.

Wenn aber das Forum wächst und wenn proportional die Beitragszahlen steigen, dann müssen eigentlich auch mehr Moderatoren zur Verfügung stehen. Man kann die zusätzlichen Moderatoren aber nicht aus dem Heer der Neulinge rekrutieren. Das ist klar. Wenn man also heute schon schaut, ob sich hier noch Mitglieder aufhalten, denen man notfalls Aufgaben übertragen kann, dann ist das eine gute Basis für weiteres Wachstum.
 
Okay, grundsätzlich sind wir uns also gar nicht so uneinig und gibt natürlich Punkte, die auch ich gern hätte, die ich aber nicht versprechen kann oder möchte. Ich sage mal so, es gibt Kandidaten, die sich so eine Arbeit im Scout-System sicher gerne freiwillig aufhalsen und auffallend viele befinden sich hier im Thread. Weil sie grundsätzlich das Board besser machen wollen und das ist gut. Aber sie machen es freiwillig, solange sie Lust haben. Eine Scout-Tätigkeit wird eben auch eine Verpflichtung sein, die natürlich jeder Zeit beendet werden kann, aber die Hürde zum ablegen der Aufgabe wird höher sein. Und anderseits machen diese gerade durch Inhalte schon jetzt sehr viel fürs Board und ich hab dann schon Angst, dass das eine unter dem anderen auch leiden wird. Das sind sicher alles Punkte, die zu überlegen sind.

Einen Punkt möchte ich noch gesondert ansprechen: Die Plauderecke. Hatte CB natürlich auch schon in diversen Formen. Allerdings hat sich die Sache nicht unbedingt bewährt, wobei das natürlich Ansichtssache ist. Gerade das war auch ein Punkt der schnell zum Ärgernis und Baustelle wurde. Ohne Moderation geht heute aus rechtlichen Gründen eigentlich nicht mehr viel und ohne Regeln ging es auch nicht. Aber das ist nichtmal der Punkt.

Hatte man im Off-Topic-Bereich den Beitragszähler abgeschalten, kamen Beschwerden, warum denn besonders stumpfsinnige Threads versenkt hatte oder warum das erstellen von immer neuen Laberthreads unterbunden wurde. Völlig freie Hand war schlecht, weil man natürlich lieber da seinen Thread aufmachte, als in den Themenforen und das Niveau echt unterirdisch wurde. Und irgendwo zwischen den beiden Extremen war es auch schwierig (der alte Treffpunkt ohne Beitragszähler und nur mit ausgewählten Threads war so eine Zwischenlösung). Also im Endeffekt ab es dann 2007 die Trennung in mehrere Unterforen und voilà, jetzt haben wir über einige Umwege einigermaßen geregelte und sinnvolle Sonstige-Foren, aber keine echte Blödsinnsecke mehr. Man weiß manchmal nicht was besser wäre. ;)

Alles in allem, hat es aber die Spammer in den normalen Foren und in den Kommentaren nicht gestoppt. Das schöne beim Spam, ist wirklich, dass er sich den angebotenen Möglichkeiten anpasst. Schaffst du ein Spam-Forum, dann wird dieses problemlos noch zusätzlich gefüllt.
 
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Ich habe neulich in einem anderen Forum den Kampf gegen Spambeiträge aufgenommen Dort gab es bereits ein Unterforum für Plaudereien, wo alle Themen angesprochen wurden, für die es aufgrund der Forenstruktur woanders keinen Platz gab. Mit der Zeit gesellten sich jedoch reine Spam-Threads hinzu, die meiner Meinung nach eher in den Chat gehörten. Manche User fühlten sich durch diese Threads belästigt. Sie klickten überhaupt nicht mehr in dieses Unterforum, weil ihnen die Unterscheidung zwischen Spam-Threads und Plauder-Threads nicht leicht fiel.

Die Lösung des Problems bestand letztlich darin, das bereits bestehende Plauderforum umzubenennen in "themenbezogene Plaudereien" und ein zweites Unterforum für "zwanglose Plaudereien" einzurichten, für die es keine echte Moderation gibt und wo nach Lust und Laune gespammt werden kann. Natürlich gibt es dort keinen Counter, bei den themenbezogenen Threads des Nachbarforums aber schon.

Ein solches Spam-Forum kommt denjenigen entgegen, die sich laufend mitteilen müssen und die dafür eine Plattform suchen. Vor allem aber kann man dann Spams in anderen Teilen des Forum härter ahnden, weil man als Moderator immer darauf hinweisen kann, dass der User die Möglichkeit hat, auf das Spam-Forum auszuweichen.

Du hast in Deinem ersten Beitrag die Bemerkung gemacht, dass niemand als (potenzieller) Spammer bezeichnet werden möchte. In diesem Punkt stimme ich Dir zu. Übrigens spricht diese Überlegung wiederum für ein Scout-System. Es ist dann nämlich nicht jemand wie HappyMutant, der jemanden bezichtigt, ein Spammer zu sein. Sondern Du kannst Dich darauf berufen, dass der User z. B. in sieben Unterforen aktiv war und dass 17 von 21 beurteilenden Scouts der Meinung waren, dass seine Beiträge überdurchschnittlich viele Spams aufweisen. Dagegen kann man wohl kaum noch protestieren, weil das Urteil auf so vielen Einschätzungen beruht.
 
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Wir hatten u.a. Treffpunkt (ausgewählte Laberthreads ... Spam halt, man konnte mittlerweile keine neuen Threads aufmachen), Off-topic (wo man sich themenbezogen unterhalten konnte und neue Threads aufmachen konnte), dazu noch die jetzigen Unterforen von Sonstiges.

Was dabei rauskam, war viel Stuss im (alten) Treffpunkt, der nur dadurch gezügelt wurde, dass man keine neuen Threads mehr anlegen konnte, sondern Threads von der Moderation dorthin verbracht wurden. Dazu fehlte im Off-topic trotzdem oft genug der Themenbezug, es wurde eben einfach das kompensiert was im Treffpunkt fehlte. Dazu kam, dass in den Themenforen zu wenig los war.

Klar nach der Auflösung wurde der Spam-Teil vermisst, anderseits hat es dem jetzigen Treffpunkt, ehemals Off-topic, tatsächlich mittlerweile ganz gut getan und auch die anderen Foren Freizeit und Bildung genießen mehr Aufmerksamkeit. Das Optimum ist es sicher noch nicht, aber so richtig fehlen tut der Spambereich (uns ;)) eben auch nicht. Schwierig zu sagen, was ein neuer Laberbereich bewirken würde.

Zum Scout. Ist ja nicht falsch. Dennoch wird hier jemand einer Beurteilung unterzogen. Das muss ohnehin mit seinem Wissen geschehen. Das wirkt immer als zusätzliche Überwachung. Natürlich macht ein Moderator hier nichts anderes, aber er ist ja quasi eine Personifizierung der Regeln, während ein Scout vorallem Einschätzungen abgibt und Dinge weitermeldet und somit auch als zusätzliche potentielle Bedrohung empfunden werden kann. Nur wenn er nicht als Instanz gilt, wird er schnell als Denunziant empfunden werden. Und das kann auch keiner wollen.
 
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Ich sehe schon, dass ihr hier mit einem reichen Erfahrungsschatz gesegnet seit bezüglich Plauderei, Spam, Treffpunkt und so weiter. Das war zu erwarten. So gesehen ist die jetzige Lösung schon nicht schlecht, zumal ich in den anderen Bereichen (Mensch, Politik, Beruf, Freizeit) jeweils ein eigenständiges Profil erkenne. Man könnte als separates Spam-Forum höchstens die Möglichkeit anbieten, Themen im Aquarium zu erstellen. Aber da ich eher gegen Spams bin, will ich das nicht an die große Glocke hängen.

Zum Bewertungssystem: Offenheit, Qualität und Bewertungsfreiheit bekommt man nicht unter einen Hut. Man kann nicht alles zugleich haben. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit. Wenn also die „Offenheit“ des Forums als Kriterium gesetzt ist, bleibt die Abwägung zwischen „Qualität durch Bewertung“ oder „Qualitätsverlust durch den Verzicht auf Bewertung“. Ich sollte das eigentlich fett drucken. Denn dahinter versteckt sich die Kernfrage, die ganz oben beantwortet werden muss.

Wenn man sich erst einmal der Notwendigkeit einer Bewertung bewusst ist, dann verblassen die Kritikpunkte der Beurteilung und Überwachung, weil sie als zwingend notwendig akzeptiert werden. Und dann ist es ungleich besser, wenn es mehrere Scouts gibt, die gemeinsam ein Urteil fällen. – Jeder User kennt die Regeln und jeder kann sie befolgen. Wer das nicht macht, weiß im Grunde genau, dass er damit ein Risiko eingeht. Und das kann auch das Risiko einer falschen Bewertung sein, wobei die Vielzahl der Scouts die Wahrscheinlichkeit dafür gering erscheinen lässt.

Wenn der Scout zu seinem Urteil steht, dann braucht er sich nicht um den Vorwurf der Denunziation zu kümmern. Schließlich sind die Quellen seiner Einschätzung für jeden im Forum nachlesbar. Und die Scouts werden – bevor sie jemanden „abstempeln“ – so clever sein und sich entsprechenden Beiträge merken, die sie zu ihrer Bewertung veranlasst haben.
 
Ganz ehrlich, als Boardie und Mod in Urlaub sträuben sich mir im Moment ein paar Haare. Nicht alle, aber ausreichend viele, um das nicht ignorieren zu können.

Qualität lässt sich nicht erzwingen. Offenheit und Qualität lässt sich unter einen Hut bringen, rein theoretisch. Komplett Berwertungsfrei war es noch nie. Und alle drei Kriterien wollen wir gar nicht unter einen Hut bringen. Das Grundgerüst einer Bewertung ist schon alleine durch die Existenz von Regeln gegeben und Moderatoren, die auf die Einhaltung achten. Im Moment ist das Verhältnis Userzahl/Postaufkommen und Moderation/Zeitaufwand aus dem Gleichgewicht.

Scouts (erneutes Haaresträuben), für was sind die? Keine Angst, ich habe das Prinzip verstanden, muß nicht neu erklärt werden.

Nur, das alles ist mit den jetzigen Boardmitteln auch zu bewerkstelligen. Nämlich mit der viel gerühmten und beschimpften "Beitrag melden" Funktion. Konzequente Beitragsmeldungen, durchgeführt als normaler, an Qualität interessierter Boardie, mit dem Meldetext/Postbewertungstext versehen, erfüllt genau die gleichen Kriterien. Oder braucht es doch den Titel Scout dazu? Extrinsische Motivation?

Der eingangs von mir gemachte Vorschlag, der gerne als zu radikal bezeichnet wird, hat auch deshalb seinen Reiz, weil er medienwirksam ist und sich gut für Publicity nutzen lässt: „Endstation für Trolle – Forenscouts von ComputerBase bewerten die Beiträge über 90.000 aktiven Mitgliedern und setzen Spammer vor die Tür“.

Ein Schuss, der gewaltig nach hinten losgehen kann. Und in meinen Boardieaugen fast schon ein KO-Kriterium für jede so agierende Seite.
Nicht nur, weil gerade das Trolle herausfordern kann und wird.
Sondern auch, weil Qualität sich nicht erzwingen lässt. Aber rausekeln schon. Denn, aus meiner Erfahrung heraus sind unter wirklichen Qualitätsbringern viele Querdenker (positiv), die sich in der Eigenverantwortung wohler fühlen, als unter solchen (sie vermutlich nicht einmal direkt tangierenden) Bedingungen.
Da arbeitet man lieber wirkungsvoll "im Stillen" und "Internen" daran.

Ich habe längst nicht alle Punkte angesprochen, es gibt hier bedenkenswerte Ideen.
Das Thema an sich aber ist nicht neu. Und Intern wird bestimmt nicht "herumgesessen", wurde es eigentlich noch nie. Da ist immer etwas in Bewegung.
 
@Brigitta
Wie HappyMutant schon erklärte, werden die Grundsatzdiskussionen ohnehin im inneren Zirkel des Boards geführt. Dabei reden die normalen User nicht mit und das ist auch verständlich. Es ist weiterhin völlig unbestritten, dass dort noch andere Themen zur Sprache kommen, die sich nicht allein um das Spamaufkommen oder um die Qualität der Beiträge drehen. Insofern bearbeite ich hier nur einen Teilaspekt.

Ich beanspruche nicht, eine Patentlösung anbieten zu können. Allerdings habe ich mir eine Meinung zu dem Thema gebildet. Diese Meinung habe ich hier formuliert, zwischenzeitlich modifiziert und dann erneut präsentiert.

Ich habe absolut kein Problem damit, wenn ich mit meinen Ideen auf Kritik stoße. Selbst wenn mich alle dafür hassen würden, wäre das ok für mich. Ich vertrete hier nur meine Meinung, die nicht jedem Leser oder jeder Leserin gefallen muss. Wer eine gegensätzliche Position vertritt, kann diese gerne an dieser oder anderer Stelle äußern.

Vielleicht werden einige meiner Vorschläge im Forum umgesetzt. Vielleicht wird auch alles als völliger Unsinn verworfen. Die Entscheidung darüber liegt nicht bei mir und damit kann ich prima leben.


Natürlich habe auch ich eine gewisse Erwartungshaltung. Wenn die eigenen Erwartungen erfüllt werden, dann ist das schön. Wenn nicht, dann muss man sich entweder damit abfinden oder die Konsequenzen ziehen. Das ist im Grunde ganz simpel. Deshalb mache ich mir da im Moment keinen Kopf.
 
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