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Thomas Kemmerich (FDP) wurde auch mit den Stimmen der AfD zum Thüringer Ministerpräsidenten gewählt
Das hat schon noch länger gedauert. "Zur Ruhe" gekommen sind die eigentlich erst kürzlich. Wie lange der Zustand anhält.....!?
Protagonisten wie Fischer und Jutta Dithfurt haben sich wirklich gehasst und das auch auf offener Bühne ausgetragen. Nett war, wenn man die beiden mal zufällig im Nordend in der gleichen Kneipe angetroffen hat. So viel lautes Schweigen geht gar net. Cohn-Bendit, wenn er dabei war, hat sie dann tot gequatscht, bis der Rotwein seine Wirkung tat.
Wie kurz ist kürzlich und wie lange ist länger ?
Korrigier mich falsch ich falsch liege: Die Wende fing bei den Grünen mit der Neuorganisation ca. 1995 an und kam richtig in Fahrt ab ca. 2000 als die Grünen potentielle Regierungspartei wurden.
hotzenplot schrieb:
bedenke, damals war das Internet noch nicht so verbreitet, damals gabs noch keine Politiker, die Twitterten
Die Wende fing bei den Grünen mit der Neuorganisation ca. 1995 an und kam richtig in Fahrt ab ca. 2000 als die Grünen potentielle Regierungspartei wurden.
Im Prinzip ja. Heißt aber nur, dass man die "oppositionelle Linke" = Teile der Fundis, wie Dithfurth & Co. los geworden ist, die eine völlig andere Partei wollten. Wie i.Ü. auch die "rechten" Grünen, die sich aus religiösen und bäuerlichen Kreisen rekrutierten.
Die Auseinandersetzungen in der Partei, wurden deshalb aber nicht wirklich geringer. So waren sich die Regierungsmitglieder Fischer und Trittin nicht wirklich grün. Realos gegen Fundis ist eine Auseinandersetzung, die bis heute statt findet. Dass das derzeitige Führungsduo gut harmoniert ist schon eher die Ausnahme.
Ansonsten brauchen die aktuell nicht wirklich viel zu tun. Der nächste heiße Sommer, oder brennendes Australien im hiesigen Winter, kommt ebenso sicher, wie die nächste Provokation der AfD, die nächste Schummelei der Autoindustrie, die Fortsetzung der Selbstvernichtung der SPD und nun auch noch der Richtungsstreit der CDU. Wenn die keine eigenen Dusseligkeiten machen und sich weiter einig geben werden die satte Prozentzahlen einfahren.
Nicht umsonst hat die AfD mittlerweile heftig umgeschwenkt und die Grünen zu ihrem "Staatsfeind No. 1" erkoren. Nur eines haben sie halt nicht kapiert. Dass die öffentlichen Anfeindungen, die ihnen selbst viele Stimmen aus Empörung bringen, umgekehrt für die Parteien, die sie selbst anfeinden genau so nützlich sind. Oder Gauland hat's vielleicht kapiert, ist ja lange genug im Politgeschäft, Höcke halt nicht.
Ansonsten brauchen die aktuell nicht wirklich viel zu tun. Der nächste heiße Sommer, oder brennendes Australien im hiesigen Winter, kommt ebenso sicher, wie die nächste Provokation der AfD, die nächste Schummelei der Autoindustrie, die Fortsetzung der Selbstvernichtung der SPD und nun auch noch der Richtungsstreit der CDU. Wenn die keine eigenen Dusseligkeiten machen und sich weiter einig geben werden die satte Prozentzahlen einfahren.
der Erfolg der grünen in den Umfragen, beruht nur aus 2. Gründen. 1. enttäuschte SPD Wähler ( seit dem man das Realisiert hatte, macht die Grüne ein auf soziale Partei ) und 2. die Grünen profitieren bei den Jungwählern ( durch FFF kann man gut Nachwuchs Rekrutieren )
aber das war schon immer so bei den Grünen, bei den Jungwählern beliebt und je älter man wird, dann merkt man doch was das für eine Partei ist
Nicht umsonst hat die AfD mittlerweile heftig umgeschwenkt und die Grünen zu ihrem "Staatsfeind No. 1" erkoren.
was heißt hier mittlerweile heftig umgeschwenkt? denke du kennst dich mit der AFD aus? Meuthen hat die grünen schon immer als Staatsfeind nr1 betrachtet
Ansonsten brauchen die aktuell nicht wirklich viel zu tun. Der nächste heiße Sommer, oder brennendes Australien im hiesigen Winter, kommt ebenso sicher, wie die nächste Provokation der AfD, die nächste Schummelei der Autoindustrie, die Fortsetzung der Selbstvernichtung der SPD und nun auch noch der Richtungsstreit der CDU. Wenn die keine eigenen Dusseligkeiten machen und sich weiter einig geben werden die satte Prozentzahlen einfahren.
Da bin ich mir nicht sicher.
Klar werden die Wähler bekommen, vor allem wenn es ein aktuelles Thema bezüglich Klima-/Umweltschutz gibt, das flacht aber ab sobald das Thema wieder aus dem Augenwinkel verschwindet.
Ich denke die Grünen sind genau so wie Die Linke und die AfD nur eine Protestwählerpartei, weil man denen keine alleinige Regierungsverantwortung zutraut, als picksender Stachel sind die aber gut.
Das Problem ist das die CDU/CSU/SPD aktuell mehr als genug Gründe für Protest und Unzufriedenheit liefern.
Ausnahmen sind da Regionen/Wahlkreise wo nicht die Partei (bzw. das Parteiprogramm) als ganzes gewählt wird, sonden ein einzelner symphatischer/charismatischer/beliebter Politiker als Mensch.
Ich denke die Grünen sind genau so wie Die Linke und die AfD nur eine Protestwählerpartei, weil man denen keine alleinige Regierungsverantwortung zutraut als picksender Stachel sind die aber gut.
wenn man sich die Altersstrukturen bei jeder Landtagswahl anschaut ( ja ich weiß nur ne Schätzung )
die Grünen Profitieren bei Jungwähler bis 30 ( die meisten fangen sie von 18 bis 25 ab )
die Linke profitiert von rentnern
daher würde sich das mit Protestpartei widersprechen
die afd dagegen fängt die meisten wähler von 35 bis 45 ab
die grünen haben sich fff nur zu nutze gemacht, damit sie wählerstimmen haben. für den jungwähler klingt das alles toll. die wissen nur, strom kommt aus der steckdose. aber sobald sie ne eigene wohnung haben und arbeiten gehen um das zu bezahlen, merken sie . oh strom kostet ja was
dann gibt es ja noch die junge Wählerschaft, die gegen nazis stimmen will, da denke ich die teilen sich in den grünen und linken gleichermaßen auf
Das war mal! Dafür gab und gibt es mittlerweile zu viele Regierungsbeteiligungen. De facto regieren sie ja via Bundesrat derzeit auch mit. Außerdem, nicht vergessen, die Partei ist jahrzehntealt, die AfD erst ein paar Jahre alt.
In meinem alten Stimmbezirk in Frankfurt z.B. waren/sind sie schon ewig gleichauf mit SPD und CDU, oft stärkste Partei. In den Ballungszentren sind sie tief verwurzelt mittlerweile, auch wenn nicht auf dem derzeitigen Stimmenniveau.
Kleines Beispiel: In einem Vorort von Frankfurt hat die CDU ein wirklich großes EFH- Neubaugebiet kostengünstig für Familien erschlossen. Was machen die dortigen Bewohner aus Dankbarkeit? Wählen überdurchschnittlich viel Grün!
In den westdeutschen Ballungszentren ist das austauschbar. Sie sind fester Bestandteil in allen Gesellschaftsbereichen geworden. In den reinen Arbeiterbezirken oder Reichen-Ghettos wie z.B. Königstein aber unterdurchschnittlich.
Man muss sie nicht mögen, aber das ist die Realität. Realität ist auch, dass der Osten fremdelt mit der Partei.
Meiner persönlichen Einschätzung nach, hätte man sich im Osten seinerzeit einen Gefallen getan, mehr für Bündnis 90 zu stimmen, als für die, die dann in Siegermentalität die gesamte Wirtschaft mehr oder weniger abgewickelt haben. Aber klar, hinterher ist man immer klüger und aus dem Westen lässt es sich gut Klugscheißen.
Da bin ich mir nicht sicher.
Klar werden die Wähler bekommen, vor allem wenn es ein aktuelles Thema bezüglich Klima-/Umweltschutz gibt, das flacht aber ab sobald das Thema wieder aus dem Augenwinkel verschwindet.
Ich denke die Grünen sind genau so wie Die Linke und die AfD nur eine Protestwählerpartei, weil man denen keine alleinige Regierungsverantwortung zutraut, als picksender Stachel sind die aber gut.
Ich sehe eher, dass die Grüne die SPD ersetzt. Bei Umweltfragen bekommen sie zwar immer einen Schub, aber in letzter Zeit sind ihre Umfragewerte recht stabil. Und darin sehe ich auch den Grund, weshalb die SPD nicht mehr nach oben kommt, weil die Wähler bei den Grünen bleiben.
Und in Baden-Württemberg regieren sie immerhin schon in ihrer zweiten Amtsperiode, wobei man da dann sehen muss, was mit den Umfragen werten passiert, wenn Winfried Kretschmann irgendwann wegen alter wegfällt.
Aber auf Bundesebene würde es mich nicht überraschen, wenn auf unbestimmte Zeit die Rollen von Grünen und SPD getauscht bleiben.
die grünen haben sich fff nur zu nutze gemacht, damit sie wählerstimmen haben. für den jungwähler klingt das alles toll. die wissen nur, strom kommt aus der steckdose. aber sobald sie ne eigene wohnung haben und arbeiten gehen um das zu bezahlen, merken sie . oh strom kostet ja was
Die Wählerstimmen werden dort teilweise durch mangelnde Bildung von rote Regierung erzielt. Es ist erschreckend das SM, sprich Verbote und Restriktionen die man bei klaren Verstand ablehnen würde, in ist es aber es beim logischen Denken hapert. Das führt mit Hilfe der Grünen auch für so viel Hass gegen Bauern, weil es die ja nicht braucht und essen im Supermarktregal wächst nach grüner Logik.
Ja gut, wahrscheinlich habe ich den Fokus zu sehr auf die Bundesebene und nicht so den Blick auf einzelne Regionen/Wahlbezirke.
CCIBS schrieb:
Ich sehe eher, dass die Grüne die SPD ersetzt.
...
Aber auf Bundesebene würde es mich nicht überraschen, wenn auf unbestimmte Zeit die Rollen von Grünen und SPD getauscht bleiben.
Das sieht aktuell so aus, da ist aber das Versagen der SPD dran schuld und deswegen wählen Ex SPD Wähler aus Protest die Grünen und nicht AfD oder Die Linke.
Wobei es egal ist ob die aus Überzeugung oder aus Protest die Grünen wählen, Stimmen sind Stimmen.
CCIBS schrieb:
Bei Umweltfragen bekommen sie zwar immer einen Schub, aber in letzter Zeit sind ihre Umfragewerte recht stabil. Und darin sehe ich auch den Grund, weshalb die SPD nicht mehr nach oben kommt, weil die Wähler bei den Grünen bleiben.
Das auslösende Thema war und ist Klima-/Umweltschutz, das Thema ist zwar abgeebt (Dank FfF Winterpause) aber immer noch present, schauen wir mal wie es bei der nächsten Bundestagswahl aussieht.
Da die CDU der Wirtschaft nicht schadet könnte ich mir vorstellen das die im Klima-/Umweltschutz aktiv werden, Messwerte anders interpretieren, Messstationen anders aufstellen, Höchstwerte rauf, etc.
CCIBS schrieb:
Und in Baden-Württemberg regieren sie immerhin schon in ihrer zweiten Amtsperiode, wobei man da dann sehen muss, was mit den Umfragen werten passiert, wenn Winfried Kretschmann irgendwann wegen alter wegfällt.
Kretschmann ist genau wie Ramelow der Fall wo nicht die Partei (bzw. das Parteiprogramm) als ganzes gewählt wird, sonden ein einzelner symphatischer/charismatischer/beliebter Politiker als Mensch.
Und das ist genau die Frage, wie wird es aussehen wenn die weg sind ?
seit Anbeginn der grünen, war das schon so , man fand als schüler alles toll, gegen Atomkraft, gegen Waldsterben und gegen verschmutze Flüsse. auch war es damals schon hip gegen nazis zu sein. als man das erstemal wählen durfte , wählte man die grünen bzw deren ortsverbände ( zB berlin alternative liste ), weil cdu und spd nur was für alte waren. mit der zeit hatte man andere Interessen und man fing an spd zu wählen oder man wählte cdu
Ich sehe eher, dass die Grüne die SPD ersetzt. Bei Umweltfragen bekommen sie zwar immer einen Schub, aber in letzter Zeit sind ihre Umfragewerte recht stabil. Und darin sehe ich auch den Grund, weshalb die SPD nicht mehr nach oben kommt, weil die Wähler bei den Grünen bleiben.
Unsinn! Ökologischer Landbau ist per se sinnvoll. Für den Bauern und für die Umwelt. Es ist eine der wenigen Möglichkeiten für Bauern aus der Einnahmefalle raus zu kommen, bzw. den Hof überhaupt noch zu retten. Viele Höfe haben nur aus diesem Grund überlebt. Zudem ein probates Mittel aus der Umklammerung der Agrarkonzerne zu kommen und mehr Geld durch Selbstvermarktung zu erzielen.
Ob es darüber hinaus sinnvoll ist, z.B. Glyphosat zu verteufeln, mag ich nicht beurteilen, da ich zu wenig Fachmann bin. Aber wenn ich die Wahl habe, wähle ich lieber ein Produkt, von dem ich weiß, dass es nicht verwendet wurde.
Aber auch hier wieder das alte Problem der Grünen mit dem Osten. Die alten bäuerlichen Strukturen wurden in der DDR irreparabel zerschlagen und in LPGs umgewandelt. Deren Produktionsstandart beisst sich dann bis heute stärker mit ökologischem Landbau.
Tomislav2007 schrieb:
Kretschmann ist genau wie Ramelow der Fall wo nicht die Partei (bzw. das Parteiprogramm) als ganzes gewählt wird, sonden ein einzelner symphatischer/charismatischer/beliebter Politiker als Mensch.
Und das ist genau die Frage, wie wird es aussehen wenn die weg sind ?
Es ist ja nicht nur Kretschmann! BaWü hat auch in größeren Städten grüne OBs. Aber klar, Kretschmann dürfte schwer zu ersetzen sein. Es ist auch nicht sicher, ob sie bei der nächsten Wahl wieder vor der CDU liegen, wenn die ein personell gutes Angebot haben. Nur, klar ist auch, an den Grünen kommt bei der Regierungsbildung in BaWü keiner vorbei.
Hessen ähnlich! Frankfurt z.B. wurde eine Legislaturperiode lang von CDU/Grüne regiert, aber mit SPD-OB. Dann hats nicht mehr ganz gereicht und nun hats eine 3er Koalition, immer noch mit dem SPD-OB. Die SPD hat aber nur Chaos in den Stadtrat eingebracht und dem OB steht wegen einer Korruptionsaffäre der AWO das Wasser bis zum Hals. In der nächsten Wahlperiode wird es daher wieder eine ruhige CDU/Grüne oder umgekehrt Stadtregierung geben mit einem vermutlich CDU oder grünem OB. Die SPD ist auch regional dabei, sich so unbeliebt wie möglich zu machen.
Ergänzung ()
hallo7 schrieb:
Bitte beim Thema bleiben - ich möchte hier ungern einen "Aktuelle politische Lage" 2.0 Thread erzeugen.
Da das Thema Thüringen aber zwangsläufig einschläft, und/oder bundespolitische Bedeutung hat, ist das Abschweifen in die Bundespolitik kaum zu vermeiden. Oder halt den Thread schließen!
Das sieht aktuell so aus, da ist aber das Versagen der SPD dran schuld und deswegen wählen Ex SPD Wähler aus Protest die Grünen und nicht AfD oder Die Linke.
Sicher. Erfolg des einen ist meistens das Resultat des Scheitern des anderen. Und wenn man in der Regierung ist, scheitert es sich meistens leichter, weshalb die SPD damals in die Opposition wollte.
Ich sehe für die SPD bis zu den nächsten Wahlen kaum Möglichkeiten sich zu Profilieren und ich würde wetten, dass die Grünen in der nächsten Regierung sind (entweder reicht CDU/Grüne, oder noch zusammen mit SPD und FDP).
Wenn die Grünen dann in der Regierung sind, kann es sein, dass diese scheitern und die SPD erneut Zuspruch bekommen. Auf jeden Fall, bis zur nächsten Wahl glaube ich nicht, dass die Grünen nochmals unter die SPD fallen. Und nachdem bei der CDU jetzt gerade ein Führungswechsel ansteht, könnte die CDU Stimmen verlieren. Oder gewinnen, aber ein Führungswechsel signalisiert nur selten Stabilität.
Das halte ich für nahezu ausgeschlagenen. Rein rechnerisch dürfte das schon nichts werden.
Es läuft auf die nächste GroKo hinaus. Also GroKo im Sinne von die beiden größten Koalitionen. Das sind dann eben Union und Grüne, oder umgekehrt (unwahrscheinlich im Bund).
Problem dabei könnte die dann neue CDU-Führung werden. Laschet oder Spahn und Grüne könnte gehen, Merz könnte schwierig werden.
Die derzeitige SPD kann sich glücklich schätzen, wenn sie deutlich über 10% kommt. Im Moment lebt die Partei nur noch von ihrer Tradition. Über kurz oder lang, werden sie nicht umhin kommen den Kühnert zum Chef zu machen, denn dieses Duo eben verschreckt auch noch den letzten Wähler.
Langfristig sehe ich eine Vereinigung mit der Linken.
Einer 2er Koalition dürfte Imho halt nur mit CDU/Grün möglich sein. Nach dem Debakel mit der wankelmütigen FDP zuletzt, haben die erst mal ihren Kredit verspielt. Nach Thüringen eh. In HH werden sie dafür vermutlich in ein paar Wochen übel abgewatscht.
Habe die Tage einen Bericht über deren Straßenwahlkampf von Helfern und Spitzenkandidatin gesehen. Die konnten einem echt Leid tun. Aber Chapeau, dass sie sich überhaupt raus gewagt haben. Aber selbst im sehr wohlhabenden Blankenese, also FDP-Heimspiel, hat sie die volle Breitseite des Bürger-Unmuts abbekommen.
@CCIBS Wie lange soll den so eine Koalition in Thüringen oder dem Bund halten. Die zoffen sich doch dann am laufenden Band und es kommt nichts braubares dabei raus.
@K-BV
Laut Umfrage haben CDU/Grüne gerade zwar eine Mehrheit, aber stabil ist das nicht. Die FDP ist wirklich gerade wankelmütig, aber der SPD kann man das auch nicht antun, sie schon wieder in eine Regierung stecken, obwohl sie schon seit drei Wahlen an Stimmen verlieren.
ModellbahnerTT schrieb:
@CCIBS Wie lange soll den so eine Koalition in Thüringen oder dem Bund halten. Die zoffen sich doch dann am laufenden Band und es kommt nichts braubares dabei raus.
In BW läuft Grüne/CDU eigentlich recht gut. Wüsste jetzt nicht, dass die Koalition gerade auseinanderbricht. Und die Umfragewerte der Regierenden Parteien sind stabil, auch wenn die letzte Umfrage schon etwas zurück liegt.
Für CDU/Grüne/FPD musst jemand aus Schleswig-Holstein fragen, aber immerhin haben sie die ersten drei Jahre schon rum und da konnten die Grüne sogar recht stark gewinnen.
Doch, die Umfragen bestätigen den Trend jetzt schon recht lange. Im schlechteren Fall für sie, müssten sie immer noch bei 17-20% landen. Und die Großwetterlage ist gerade extrem günstig für sie. Wie gesagt, die brauchen eigentlich gar nix zu machen, das Klima und das Gezerre bei den anderen sind ihre besten Wahlhelfer. Was im letzteren Fall auch der AfD hilft, tut es umso stärker den Grünen.
Es kommt immer auf's Personal an. Hier in Hessen herrscht halt absolutes gegenseitiges Vertrauen und man hält sich sklavisch an den Koalitionsvertrag. Mit dem Vorgänger von Bouffier, dem Hardliner Koch wäre das unmöglich gewesen. Bei den Grünen merkst immer, wenn sie die Faust in der Tasche haben oder Kreide fressen, wenn irgendein Rechtsaußen der CDU mal wieder was vom Stapel lässt, oder Sünden der Vergangenheit der CDU hochkommen, wie ständig im Rahmen der Anschläge von Kassel oder NSU oder umgekehrt, wie die grüne Umweltministerin den Wurstskandal mit Wilke verpennt hat, und man trotzdem zusammen hält. Bei einer Stimme Mehrheit halt dringend angeraten!
BaWü unter anderen Vorzeichen ähnlich. Merkel hätte kein Problem mit Bärbock und Habeck. Andere......!?