Threadripper 1950X für 16 Personen?

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Gelöscht

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Hey,

da wir ein limitiertes Budget (momentan nicht wirklich bekannt, die Firma ist aber noch relativ klein und kann sich vermutlich nicht wirklich eine 2000€ CPU leisten) haben, versuchen wir die Arbeit auf einen Server "umzuleiten". Die Programme die verwendet werden sind eigentlich Hauptsächlich Sage50, Chrome (oder Edge, etc.), sowie die ganzen Office-Programme (Word, Excel, etc.) Da bestand die Frage, ob denn 1 Kern, bzw. 2 Threads tatsächlich reichen würden?

(falls mehr Informationen benötigt werden, einfach fragen, ich beantworte so schnell wie möglich)

Danke schon Mal.
 
Wie sollen wir das beurteilen? Was genau läuft auf dem Server? Chrome, Office und co laufen doch auf den Clients....
Welche Auswahl habt ihr zur Wahl?
 
Niemand muss 2000 EUR für eine Server-CPU ausgeben, AMD Epyc gibt es auch für kleines Geld.
Die Frage ist doch was am Server laufen wird - Sage50, also MS SQL Datenbank und was noch?
Vollständige Domain, wie viele virtuelle Server, oder gar nur ein MS 2019 Essentials?

Mit den Infos kann man viel reininterpretieren, bspw. die Nutzung eines Terminalservers... :lol:
 
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Also ich lese da eine Nutzung als Remote Desktop Services Server (so verstehe ich Umleiten). Und das würde ich mit First Gen Ryzen Threadripper mit seiner Beschränkung auf maximal 16GB Ram Module und maximal unbuffered ECC nicht wirklich machen wollen.

Ein Windows Server ohne Remote Desktop Rolle und entsprechende ausreichender RDP CAL Lizenzierung unterstützt maximal 2 gleichzeitige RDP Sitzungen, die gemäß EULA nur zu administrativen Zwecken genutzt werden dürfen. Zwar unterstützt ein Windows Server auch multiple Sessions aber der Session Host ist auf max. 2 aktive Nutzer beschränkt ohne Remote Desktop Services Service Host Rolle ...
 
Der 1950X ist ne gute CPU aber bedenke, dass die CPU alt ist. Die hat schon 2 1/2 Jahre aufm Buckel. Pro Person ein Kern? Nein, lieber nicht. Wenn jeder ein Kern bekommen würde ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass die CPU kaum noch boosten wird ergo sind es 3,4 GHz. Zumal würde ich nicht mehr in X399 investieren, da die Plattform tot ist.
 
updater14 schrieb:
Niemand muss 2000 EUR für eine Server-CPU ausgeben, AMD Epyc gibt es auch für kleines Geld.
Die Frage ist doch was am Server laufen wird - Sage50, also MS SQL Datenbank und was noch?
Vollständige Domain, wie viele virtuelle Server, oder gar nur ein MS 2019 Essentials?

Mit den Infos kann man viel reininterpretieren, bspw. die Nutzung eines Terminalservers... :lol:
Es ist eigentlich geplant den Server als Terminalserver zu nutzen, d.h. dass die Mitarbeiter VMs zugeteilt bekommen, auf denen sie Arbeiten können. Threadripper ist ja theoretisch auch keine Server CPU. Bin mir gerade nicht ganz sicher, was du mit "Vollständige Domain" meinst.

Coca_Cola schrieb:
Wie sollen wir das beurteilen? Was genau läuft auf dem Server? Chrome, Office und co laufen doch auf den Clients....
Welche Auswahl habt ihr zur Wahl?

Welche Auswahl meinst du denn?
 
EinWildesPanda schrieb:
Es ist eigentlich geplant den Server als Terminalserver zu nutzen, d.h. dass die Mitarbeiter VMs zugeteilt bekommen, auf denen sie Arbeiten können.
:heul: viel Erfolg.
Habt ihr das mal durchgerechnet?
Immerhin braucht ihr auch ThinClients etc. an den Arbeitsplätzen, dann benötigst du korrekte Microsoft Lizenzen wenn du einzelne Windows-Systeme als RDP Basis zur Verfügung stellen willst, oder aber einen vollwertigen Terminalserver inkl. RDS und CALs.
Das Unterfangen ist in meinen Augen für die überschaubare Anzahl an Mitarbeitern und dann mit dem Sparen am falschen Ende (Workstation Unterbau) zum Scheitern verurteilt.
 
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itm schrieb:
Also ich lese da eine Nutzung als Remote Desktop Services Server (so verstehe ich Umleiten). Und das würde ich mit First Gen Ryzen Threadripper mit seiner Beschränkung auf maximal 16GB Ram Module und maximal unbuffered ECC nicht wirklich machen wollen.

Ein Windows Server ohne Remote Desktop Rolle und entsprechende ausreichender RDP CAL Lizenzierung unterstützt maximal 2 gleichzeitige RDP Sitzungen, die gemäß EULA nur zu administrativen Zwecken genutzt werden dürfen. Zwar unterstützt ein Windows Server auch multiple Sessions aber der Session Host ist auf max. 2 aktive Nutzer beschränkt ohne Remote Desktop Services Service Host Rolle ...

Naja, deswegen eigentlich VMs, da sollte es doch eigentlich gehen, dass sich jeder zu seiner "eigenen" VM verbinden kann, währenddem die anderen Arbeiten, oder bin ich gerade doof?

Cool Master schrieb:
Der 1950X ist ne gute CPU aber bedenke, dass die CPU alt ist. Die hat schon 2 1/2 Jahre aufm Buckel. Pro Person ein Kern? Nein, lieber nicht. Wenn jeder ein Kern bekommen würde ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass die CPU kaum noch boosten wird ergo sind es 3,4 GHz. Zumal würde ich nicht mehr in X399 investieren, da die Plattform tot ist.

Welche CPU würdest du denn empfehlen?
 
Irgendwie verstehe ich den Sinn eines langsamen Servers und (langsamen?) thin Clients die eine VM anzeigen nicht.

Für das Geld sollten doch 16 brauchbare Office-PCs und ein dafür brauchbarer Server drinnen sein? Das wäre schneller und einfacher.
 
iamunknown schrieb:
Irgendwie verstehe ich den Sinn eines langsamen Servers und (langsamen?) thin Clients die eine VM anzeigen nicht.

Für das Geld sollten doch 16 brauchbare Office-PCs und ein dafür brauchbarer Server drinnen sein? Das wäre schneller und einfacher.

Werde ich Mal ansprechen. Danke dir.
 
Schwer zu sagen welche CPU man empfehlen kann. Vor allem wenn das Budget klemmt. Ich würde von der Remote Idee Abstand nehmen und einfach den Leuten Laptops geben ggf. noch ein Bildschirm und Eingabegeräte dazu. Wenn man nicht gerade ein 30.000 € Server hinstellt wird der Laptop den Mitarbeitern deutlich bessere Dienste Leisten. Ich würde alles unter 4 Kerne in 2020 niemand mehr zutrauen wollen.
 
Cool Master schrieb:
Schwer zu sagen welche CPU man empfehlen kann. Vor allem wenn das Budget klemmt. Ich würde von der Remote Idee Abstand nehmen und einfach den Leuten Laptops geben ggf. noch ein Bildschirm und Eingabegeräte dazu. Wenn man nicht gerade ein 30.000 € Server hinstellt wird der Laptop den Mitarbeitern deutlich bessere Dienste Leisten. Ich würde alles unter 4 Kerne in 2020 niemand mehr zutrauen wollen.

Die Idee kam tatsächlich auf, da die Geschäftsführerin nicht wirklich viele Lizenzen für die entsprechenden Programme hat. Ich bin mir aber gerade auch nicht sicher, ob man das Lizenzproblem über VMs umgehen könnte.
 
Nein durch VMs kann man Lizenzprobleme natürlich nicht umgehen. Im Gegenteil, Teilweise ist es sogar verboten in VMs die Programme zu betreiben oder es benötigt eine andere Lizenz.
 
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Oh boy. Na dann werde ich das Mal so weiterleiten. Danke dir/euch.
 
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EinWildesPanda schrieb:
nicht wirklich viele Lizenzen für die entsprechenden Programme hat
Dann muss nachgekauft werden.
EinWildesPanda schrieb:
Ich bin mir aber gerade auch nicht sicher, ob man das Lizenzproblem über VMs umgehen könnte.
Nein, das wird wie schon angesprochen eher komplizierter.
 
Markchen schrieb:
Ich glaube Du verwechselt hier ziemlich die Begriffe und Funktionen von VMs und Remote-Desktop-Services. Und wo soll eigentlich der Domänen-Controller drauf laufen?

Glaube nicht. Schlussendlich hätten die VMs dazu gedient, dass die Mitarbeiter einen "eigenen" Desktop hätten, sowie über ihre Maschine (keine Ahnung, sei es ein eigener PC oder ein Raspberry Pi) sich über RDP dazu verbindet hätten. Zum Domain-Controller: Könnte ich noch nicht sagen, die Idee wurde lediglich angesprochen und mir wurde die Aufgabe zugeteilt, zuschauen in welches Preissegment sich das bewegen würde.
 
1kern und 2gb ram pro user reicht für die anwendungen locker. Server Lizenz 600€ und RDS cal fängt auch bei 100€ an. Das was ihr an Software ausgibt, würdenich auch in Hardware investieren.
 
Also entweder einen Domänen-Controller mit AD, DHCP, File, Print etc..... und einen Terminalserver für die RDS. Alles andere ist mMn quatsch. Wenn Du VMs möchtest kannst Du das ganze auf einer Kiste und Hyper-V oder ESX virtualisieren. Dann noch eine UTM als Firewall usw.
Und ganz ehrlich. Bei 16 Personen seid ihr keine drei Mann Garagenfirma mehr, da würde ich ein Systemhaus beauftragen. Ist nur die Frage, ob die euch die nicht vorhandenen Lizenzen um die Ohren schmeissen.
 
Was hat euch den das zuständige Systemhaus den empfohlen/angeboten?
 
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