News TKG-Reform: Wie Mieter von neuen Glasfaserregeln profitieren können

Vor allem sind die Betriebskosten für ein Glasfasernetz geringer. Und wo DSL nahezu ausgereizt ist, wird bei GF aktuell nur ein Bruchteil der Möglichkeit genutzt. 400 Gbit/s und bis in den Tbit Bereich sind möglich ohne die Kabel auszutauschen, nur durch Tausch der Sender/Empfänger. D.h. dies ist schon eine sehr weitreichende Investition für viele Jahrzehnte.
 
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Weiß nicht, ob das Argument Energieverbrauch der verschiedenen Breitbandanschlusstypen schon kam.
Da hat Glasfaser, vor allem im Vergleich zu kabellosen Zugängen, die Nase vorn.
Klar, viele interessieren sich nicht für den Energieverbrauch und damit den Umweltaspekt, aber genau dies ist ein Grund, weswegen, unter anderem, eine Umstellung auf Glasfaser angestrebt wird.
https://brekoverband.de/2022/05/05/...astruktur-mit-dem-geringsten-stromverbrauch/#

Und auch 6G wird wohl in vielen Bereichen kein wirklicher Ersatz für Glasfaser sein, weil die höhere Leistung immer breitere Funkkanäle benötigt, womit auch die Trägerfrequenz in immer höhere Frequenzbereiche wandert.
Je höher die Frequenz, desto mehr stören jegliche Objekte zwischen Sender und Empfänger.
Da werden dann Mikrozellen zur Pflicht und ohne Außenantenne wird da auch nur ein Bruchteil an Bandbreite innerhalb von Objekten ankommen.
Das wäre vielleicht eine Möglichkeit für Ballungszentren bzw. Gebiete mit dichter Bevölkerung, aber nicht für ländliche Gebiete.
Und die 1TBit 6G Tests aus dem Labor haben soviele Kniffe genutzt, dass damit dann im finalen Netz wohl eher nicht zu rechnen ist.
https://www.pcgameshardware.de/Internet-Thema-34041/News/6G-Mobilfunk-Labortest-Rekord-1457890/
 
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Capet schrieb:
Gab es nicht mal Infos dazu, dass es für die DSL-Provider teilweise Schwierigkeiten damit gibt, ihre Infrastruktur in Betrieb zu halten, weil Hardware dafür gar nicht mehr hergestellt wird?
Dass es derzeit bereits Probleme damit gibt habe ich noch nicht gehört. Aber das wird sicherlich irgendwann ein Thema werden.
 
Tuetensuppe schrieb:
Merkwürdig.
Sowas entscheiden normalerweise die Eigentümer per Abstimmung und nicht die Mieter.
Der Eigentümer war der Meinung, dass er das nicht entscheiden will und wollte es demokratisch entscheiden, nach dem Motto, wenn einer der Mieter dagegen ist, dann wird es nicht gemacht. Vermutlich war das abgesprochen. Denn der Eigentümer hatte grundsätzlich zu allem nein gesagt und war daher auch nicht mehr besonders beliebt. Tja was solls, bin da schon lange weg.
 
Gerithos schrieb:
Wo ich zB wohne sind die Preise von 2014 bis 2026 um teilweise 100% gestiegen, Löhne und Gehälter nicht.
Das ist aber nicht repräsentativ und ein wenig ist da auch urband legend mit drin (Opa hat von seinem ersten Azubi-Lohn das Haus gekauft, das Eis hat nur 5 Pfennig gekostet und alles war besser).

In den letzten 10 Jahren haben sich EFH zwischen +36 und +61% verteuert:
https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Preise/Baupreise-Immobilienpreisindex/_inhalt.html

Die Lohnentwicklung (hier ist der Nominallohnindex relevant) lag 2014-2024 (ja, die Zeiträume sind nicht 100% identisch, dürfte für den Trend aber egal sein) bei 33,8%
https://www.destatis.de/DE/Themen/A...abellen/liste-reallohnentwicklung.html#134646

Sprich in München und co .ist das Haus in Relation zum Lohn Region Größenordnung 20% teurer geworden, auf dem Land hat sich fast gar nichts verändert.
Und ja, auch das ist der Schnitt, die Bude im Dorf in MV hat ggf. Wert verloren und hier (Region MG,Düsseldorf,Köln) sinds dafür dann vielleicht +50% gewesen.
 
RedPanda05 schrieb:
Ist DSL schon. Zumindest habe ich jetzt erst nach 8 Jahren und Glasfaserumstellung Probleme, dass Telefonie nicht geht und ich den Router dann neustarten muss. Ob das am 8 Jahre alten Router liegt oder zukünftigen Glasfaser Anschluss (die bauen seit 1.5 Jahren da rum) weiß ich nicht. Aber vorher lief DSL 7.9 Jahre stabil, ohne Probleme. Eventuell liegt es aber auch an der EWE. Vor dem Glasfaseranschluss war ich bei der swb (Tochter der EWE). Mit der Umstellung auf Glasfaser hat sich meine Kundennummer geändert und die Rechnung kommt direkt von der EWE. Ist aber dann auch nur eine Vermutung, weil es so gesehen ja doch noch der selbe Verein ist.

User007 schrieb:
Sorry, wofür benötigt besagter 08/15-Standard-Nutzer einen Upload von (bspw. im kleinsten Magenta Gf-Tarif) 75Mb/s geschweige DL-Raten mehr als im Bereich von bis zu 250Mb/s?
Eventuell Foto Upload. Wäre aber nur eine Vermutung. Aber hier sind ja einige User unterwegs, die sowas machen. Und Otto Normal klickt vieles einfach an. Umso schneller runtergeladen, umso weniger hibbelig ist die Person. Ich selber wechsel aber auch nur auf Glasfaser, weil es gleichviel kostet und eben "die Zukunft" ist. Sonst war ich, abgesehen von den Problemen die ich oben nannte, glücklich mit DSL.
 
rezzler schrieb:
Davon ab soll ja normales 5G schon 10G bieten und man sieht ja, was in der Praxis rauskommt. Das man für eine gute Versorgung von vielen Kunden die Dichte der Stationen ordentlich hochschrauben muss (und deren Anbindung mit… Womit wohl?).
Und die 1ms Latenz gibt es auch nur in seinen Träumen :lol:

Bei solchen Meldungen:
Rund 28,9 % der Haushalte in Deutschland besitzen mindestens eine Spielkonsole.
Ist das sehr wohl relevant für die Masse - kein Mensch spielt über 5G - ein Bekannter hatte Probleme mit seinem DSL-Anschluss (die soll es ja auch nicht geben :p) und hat es mittels 5G versucht - unspielbar, Ping schwankt bis man teils aus der Lobby gekickt wird … und das meistverkaufte Spiel letztes Jahr war mit viel Abstand Battlefield 6, ein Spiel das sich garantiert niemand über 5G antun will …

Was eine Illusion :p
 
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Uzer1510 schrieb:
Auch ausserhlab von Computerbase und vergleichbaren IT Foren juckt das praktisch niemand ob man DSL 25 - 250 oder Glasfaser hat.

Selbst mit 50 Mbit funktionieren TikTok, Twitch, YT, Socialmedia und Co doch problemlos.
Außerhalb Germaniens ist DSL längst am Ende ...
Nur bei uns fehlen die Leerrohre um kostengünstig Glasfaser statt Klingeldraht zu legen.

Ich habe oft nur Mobilnetz am Notebook und 20-50 Mbps netto fallen meist nicht auf - das ist korrekt.
Wir hätten aber nur bis 20 Mbps durch die letzte Generation ADSL noch die Möglichkeit DSL 'zu retten', denn VDSL ist via Patente und zuviel KnowHow nicht mehr weiter herstellbar. Die meisten Chips der Provider sind schon auf E.O.L bzw. ganz deren Fertigung eingestellt. Jeder dieser Chip benötigt ab Verlauf noch 10-15 Jaher Nachsupport bei null neuen Umsatz. Wer soll das für 'Luft und Liebe' machen?

Heute ist Splitting 1:64 der universellste Zugang für Endkunden und kostenmäßig ist das XGS-PON 8,7/ 8,7 Gbps netto für alle schon wirtschaftlich, besonders bei den deutschen Internet - Preisen.
Zeit dann eine Auslegen für min. 125 Mbps bei 100% Gleichzeitigkeit und > 1 Gbps bei 10% Gleichzeitigkeit - fast meist nur in Spitzenzeiten mal auftritt.

Kostenmässig ist da wenig nach unten drin.
Ähnlich wie bei den M.2 SSDs, die Ersparnis PCIe 4.0 für SATA-3 Kontroller wäre/ ist heute gering und Samsung bringt gerade für den Mainstream einen PCIe 5.0 Controller an QLC mit etwa 11.000 MByte/s Lesezugriff.
Wobei den Meisten auch SATA-3 mit 580 MByte/s reichen würde ... nanu?
Ergänzung ()

MalWiederIch schrieb:
- kein Mensch spielt über 5G - ein Bekannter hatte Probleme mit seinem DSL-Anschluss (die soll es ja auch nicht geben :p)
Deshalb hat die US T-Telekom seit etwa 5 Jahren das ganze Netz auf 5G Stand Alone (SA) ohne 4G Basisanbindung.
Mittlerweile lässt sich 5G (SA) bei vielen Providern buchen.
Gerade getestet, Ping 30 ms (5G SA), an Gigabit Kabel WLAN 99 ms, LAN 18 ms

Wir sind technisch rückständig und wundern uns warum einige Features nicht klappen - Germanistan im technischen Niedergang.
 
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Ist so. Ich betreibe einen Homeserver (!) hinter Mobilfunk. Allerdings in der Schweiz. Das ist dieses Land, welches (zu Teilen) deutsch spricht, aber noch eine Zukunft hat.
 
RKCPU schrieb:
Nur bei uns fehlen die Leerrohre um kostengünstig Glasfaser statt Klingeldraht zu legen.
Markt regelt ja bekanntlich... Andere Länder mit 90% FTTH-Quote bekommen das zudem auch ohne Leerrohre hin :D
RKCPU schrieb:
Heute ist Splitting 1:64 der universellste Zugang für Endkunden und kostenmäßig ist das XGS-PON 8,7/ 8,7 Gbps netto für alle schon wirtschaftlich,
Scheinbar nicht, sonst wäre es ja überall verbreitet und die Firmen würden sich um den FTTH-Ausbau kloppen.
RKCPU schrieb:
Wir sind technisch rückständig und wundern uns warum einige Features nicht klappen - Germanistan im technischen Niedergang.
Es kann aber auch echt entspannend sein, im Funkloch zu arbeiten 😎
 
Naja andere Länder haben sicher nicht zig zehntausende Bauvorschriften etc und den Gesetztesdschungel.

Unter den gleichen Rahmenbedingungen egal ob beim Baurecht oder den gesamtwirtschaftlichen Aussichten wäre das sicher kein Problem dass D genauso versorgt wäre.

Wohnungsbau hat halt eher einen mittel bis langfristigen Horizont und da sagt sich halt der Investor was wird aus einem Euro, den man heute in D in sowas wie Bestandsverbesserung steckt in 25 Jahren - und was wird aus dem Euro, wenn man den man stattdessen z.B. in Polen Ungarn Slowakei, Tschechei etc investiert.

Am Ende ist das halt nur Basiswirtschaft - da ist halt Deutschland inzwischen auf der Verliererseite nach vielen vielen Jahren auf der Gewinnerseite.
 
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Uzer1510 schrieb:
Naja andere Länder haben sicher nicht zig zehntausende Bauvorschriften etc und den Gesetzesdschungel.
Ergeben sich im Grunde direkt auf Wirken der Wirtschaft hin, die am
DIN die Normung maßgeblich beeinflussen. Hat jetzt nicht unbedingt etwas mit dem
Glasfaserausbau zu tun - aber eben mit Baukosten.
 
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