News TKG-Reform: Wie Mieter von neuen Glasfaserregeln profitieren können

RedPanda05 schrieb:
Meine Freundin mach oft lange Videos von Konzerten. Die haben durchaus einige GB. Dann ab in die iCloud und so selten ist das nicht.
Ja ok, aber das ist doch keine berufsbedingt existentiell nötige Aktivität, oder - so what?
RedPanda05 schrieb:
In vielen Infrastrukturellen Bereichen haben wir uns weiterentwickelt, [...]
DAS ist eine Hypothese, die durch vielerlei aktuelle Zustandsstati unserer Infrastruktur eher widerlegt als belegt wird.​
RedPanda05 schrieb:
Wo schrieb ich, dass die alle Probleme haben? Es ist schlicht und ergreifend störanfälliger als Glasfaser. Du glaubst doch nicht, dass die neuen Glasfasernetze den Großteil der Störungen ausmacht, oder?
Mußt Du nicht und darum ging's in dem Punkt auch gar nicht - störanfälligere Technik mag sein, kommt aber eben massemäßig überhaupt nicht zum Tragen. Außerdem wolltest Du ja Belege - hab' ich damit belastbar argumentiert.​
Ergänzung ()

RedPanda05 schrieb:
[...] meine Dorfgruppe befragen, in der mindestens 1x pro Woche VDSL Probleme umhergehen.
Toll, immer diese punktuell lokalen oder regionalen Beispiele - die spiegeln aber eben nicht die Realität der Masse wider.​
 
User007 schrieb:
aber das ist doch keine berufsbedingt existentiell nötige Aktivität, oder - so what?
Seit wann ist das der Maßstab? Den Strohmann bitte schnell wieder einpacken.
Den Golf 2 brauchst du auch nicht zum Arbeiten, also alle moderneren Autos nutzlos?

User007 schrieb:
die durch vielerlei aktuelle Zustandsstati unserer Infrastruktur eher widerlegt als belegt wird.
Die Sudie hätte ich gerne, dass wir mehr verbleite Rohre haben als vor z.B. 40 Jahren oder keimvolleres Leitungswasser oder schlechter ausgestattete Transportmittel.


User007 schrieb:
störanfälligere Technik mag sein, kommt aber eben massemäßig überhaupt nicht zum Tragen
25% findest du nicht viel?

„vielen deutschen Haushalten mit schnellen Internetverbindungen kommt es einer Umfrage zufolge zu regelmäßigen Einschränkungen des Netzes. In der Erhebung der Unternehmensberatung Deloitte gaben 27 Prozent der Befragten an, dass ihr Breitband-Anschluss mindestens einmal im Monat instabil oder langsam sei“

Ergänzung ()

User007 schrieb:
die spiegeln aber eben nicht die Realität der Masse wider.
Die stand im Nachrichtenartikel ;)
 
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Naja weiss nicht ich finde DSL eigentlich super aber das hängt sicher von den örtlichen Gegebenheiten ab.

Die Leitungen sind die gleichen wie für Telefon - und das wurde ja Jahrzehnte für z.B. Alarmanlagen und Co genutzt, denke das ist schon relativ zuverlässig.

Kupfer ist bei Beschädgigungen durch Tiefbau vergleichsweise einfach zu reparieren. Das ist sicher ein Vorteil. Wenn es da mal so nen Glasfaserstrang durchnudelt dann ist das halt ein deutlich grösserer Aufwand.
 
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@RedPanda05:
RedPanda05 schrieb:
Ist eben nicht das entscheidende Argument für die Mehrheit!
RedPanda05 schrieb:
Die Sudie hätte ich gerne,
Ach, was Du alles willst - manchmal reicht ja auch gesunder Menschenverstand und ich hab' auch gar nicht behauptet, dass gar keine zu bevorzugenden Entwicklungen existieren, aber Verpauschalisierungen kollidieren immer mit individualisierten Anforderungsszenarien.​
RedPanda05 schrieb:
mit schnellen Internetverbindungen
Und das setzt Du 1:1 mit xDSL gleich? Ich seh' da sogar auch noch anteilig die ganzen Kabelanschlüsse, die ja wohl überwiegend auch mit Gb-Tarifen betrieben sind. Und dann kommt Gf, xDSL geht eben in der Massebreite nur bis 250Mb/s und dürfte da den geringsten Anteil einnehmen - G.Fast ist da eher nur ein nicht relevantes Inselprodukt.​
RedPanda05 schrieb:
Die stand im Nachrichtenartikel
Vllt. hab' ich's übersehen - wo genau?
 
User007 schrieb:
gesunder Menschenverstand
Komisch, bei den Störungen der Internetanschlüsse hat das nicht gereicht, was nun?



User007 schrieb:
eben nicht das entscheidende Argument für die Mehrheit!
Sondern? Dass ich für „
User007 schrieb:
berufsbedingt existentiell nötige Aktivität
“ nötig ist?


Du weißt auch nicht mehr, wie du argumentieren willst. Erst reichen 20 mbit fuer alles aus, dann ist Glasfaser purer Luxus, dann ist plötzlich die Relevanz fürs Arbeiten wichtig.

Warum wir alle keine Autos auf Golf 2 Niveau fahren, darauf wird aber nicht eingegangen.


Ich frage mich auch gerade selbst, warum ich hier überhaupt noch kommentiere. Glasfaser ist die Zukunft (und glücklicherweise auch schon die Gegenwart für viele) und da gibt es auch einfach keine zwei Meinungen. DSL Hardware stirbt aus und wird politisch und gesellschaftlich verdrängt. Glasfaser ist so unglaublich leistungsfähig, dass man vermutlich niemals etwas anderes benötigen wird.
https://www.golem.de/news/datenuebe...ekord-bei-glasfaser-erreicht-2304-173566.html

Bye, bin raus
 
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RedPanda05 schrieb:
25% findest du nicht viel?

„vielen deutschen Haushalten mit schnellen Internetverbindungen kommt es einer Umfrage zufolge zu regelmäßigen Einschränkungen des Netzes. In der Erhebung der Unternehmensberatung Deloitte gaben 27 Prozent der Befragten an, dass ihr Breitband-Anschluss mindestens einmal im Monat instabil oder langsam sei“
Wobei man bei solchen Umfrageergebnissen durchaus vorsichtig sein sollte. Denn viele Durchschnittsnutzer hängen gar nicht so tief in der Technik drin und subsummieren alle möglichen Störungen oder Aussetzer unter "schlechter/instabiler Internetanschluss", obwohl gar nicht unbedingt die DSL-Verbindung der Schuldige ist.

Die unterscheiden also bei entsprechenden Befragungen nicht unbedingt zwischen Symptom und Ursache. Egal ob die Ursache ein Problem bei den Servern (oder Cloudflare) von Webseiten ist, Aussetzer beim WLAN, Netzwerkprobleme des PCs oder schlicht Softwareprobleme, das packen die oft einfach in die "schlechtes Internet" Schublade.
 
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Micha- schrieb:
Das steht in unseren Unterlagen anders. Bei der ersten Erschließung eines Gebietes wird der GF Anschluß kostenlos bis in die Wohnung gelegt.
Welche Unterlagen? Die Telekom verlangt vielleicht nichts bis ins Haus, aber für die Verteilung im Haus sind die Eigentümer zuständig. Ich habe, wie weiter vorne schon erwähnt, mit einem MFH mit 64 Parteien zu tun. Da werden im Treppenhaus Schlitze gestemmt wo u.A. auch LWL in Leerrohr reinkommt. Wie schaffe ich das, dass das die Telekom zahlt? Bist Du Eigentümer oder Hausverwalter und hast dort mehr Einsicht in Unterlagen, die nicht so ganz öffentlich sind?
 
@RedPanda05:
RedPanda05 schrieb:
[...] bei den Störungen der Internetanschlüsse hat das nicht gereicht [...]
Man weiß ja immer nicht im Voraus, was die Störungsursache ist und nicht jeder Nutzer ist ein IT- oder zumind. wenigstens technisch Bedarfter.
Genau das sind immer so Argumentationsversuche aus der Nerd-Blase heraus.
RedPanda05 schrieb:
Dass ich für „
[...]
“ nötig ist?
Wäre zumind. ein weitaus realitätsverbundener Entscheidungsgrund.
RedPanda05 schrieb:
Du weißt auch nicht mehr, wie du argumentieren willst. Erst reichen 20 mbit fuer alles aus, dann ist Glasfaser purer Luxus, dann ist plötzlich die Relevanz fürs Arbeiten wichtig.
😂 Du machst mich fertig... da ist überhaupt nichts, was sich zwingend unabdingbar gegenseitig ausschließt bzw. ausschließen muß.
Nur weil Dir meine Argumentation nicht in Dein Sichtschema passt, versuchst Du's jetzt mit unterstellendem Whataboutism und flüchtest einfach aus dem Diskurs?
Wow, wer hier wohl nicht mehr weiß, wie er argumentieren soll - ganz großes Kino... 👏​
 
Wilhelm14 schrieb:
Die Telekom verlangt vielleicht nichts bis ins Haus, aber für die Verteilung im Haus sind die Eigentümer zuständig. Ich habe, wie weiter vorne schon erwähnt, mit einem MFH mit 64 Parteien zu tun. Da werden im Treppenhaus Schlitze gestemmt wo u.A. auch LWL in Leerrohr reinkommt. Wie schaffe ich das, dass das die Telekom zahlt? Bist Du Eigentümer oder Hausverwalter und hast dort mehr Einsicht in Unterlagen, die nicht so ganz öffentlich sind?
Ja, bei genauem Nachlesen findet man den Hinweis, das der Ausbau in die Wohnung nur dann kostenlos ist, wenn dafür ein GF Vertrag abgeschlossen wurde.
 
Auf was bezieht sich das
Micha- schrieb:
Worauf bezieht sich das "Ja," bist Du Eigentümer oder Hausverwalter?
Bei Dir zahlt die Telekom die Stemmarbeiten für Leerohre vom Keller über ein Treppenhaus bis in die Wohnungen?
Beispiel hier, die Telekom erlässt eine 800-EUR-Pauschale fürs Gebäude und das Gebäude ist schon angeschlossen. Vom Keller in die Wohnungen zahlt die Telekom nicht.
https://telekomhilft.telekom.de/conversations/festnetz-internet/glasfaser-vom-keller-in-die-wohnung-wer-trägt-die-kosten/67556e8f389f9f597b32398b
Zusätzliche Kosten als Beispiel:
https://telekomhilft.telekom.de/con...on-keller-in-wohnung/67557ece389f9f597bc2b1cc
 
Du musst das schon im Rahmen des ausbau machen. Später kostet
 
Uzer1510 schrieb:
Wie gesagt in Asien 10 Gbit per 5.5G schon heute mit 6G dann 1 TBit.
Kannst du das mit Quellen unterlegen? Wiki findet mir grad nichts.

Davon ab soll ja normales 5G schon 10G bieten und man sieht ja, was in der Praxis rauskommt. Das man für eine gute Versorgung von vielen Kunden die Dichte der Stationen ordentlich hochschrauben muss (und deren Anbindung mit… Womit wohl?).
Uzer1510 schrieb:
Andere Länder sind schon weiter als Glasfaser.+
Südkorea ist auch mit über 90% mit Glasfaser versorgt. Wenn auch größtenteils oberirdisch, also via Masten.
 
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Gerithos schrieb:
Mal eben so Eigentum kaufen ist nicht in Deutschland.

Stanzlinger schrieb:
Doch, so hab ich das gemacht. Einfach gekauft. Ohne Erbe. Ohne Millionär zu sein.

Gerithos schrieb:
Und du bist der Standard ja?
Es kann nicht jeder Eigentum kaufen und wird es auch nie.
Die pauschale Verallgemeinerung kam von dir, nicht von ihm.

Wenn du "jeder" als Maßstab nimmst, dann kannst du auch schreiben "Mal eben so ein Brötchen kaufen ist nicht in Deutschland", gibt auch Leute die kein Geld fürs Brötchen haben.

Ich habe übrigens auch "mal eben" gekauft, im Jahre 2014 eine DHH BJ 2008, da war ich 31.
Mit 41 war ich dann schuldenfrei.
Kein Geldadel, kein 20 Jahre altes Depot mit NVidia-Aktien drin, kein Lottogewinn.
Ich habe nichtmal studiert (Fachinformatiker).
Das geht schon wenn man da Priorität drauf setzt.

Was halt nicht geht wenns für Normalverdiener ein Haus werden soll:
Als Azubi mit dem Auto zur Arbeit, mit 18 ausziehen in ne eigene Wohnung, die Einrichtung natürlich neu kaufen, alle 2 Jahre das dickste iphone kaufen, 2x im Jahr Urlaub in der DomRep, 3 Wochenden im Monat Freitags im Club 200 Euro versaufen usw.
Das ist auch der Unterschied zu den früheren Generationen.
Wenn dein Opa sich als Elektriker ein Haus leisten konnte (welches früher tendentiell deulich kleiner und schlechter ausgestatter war als heute) und du nicht, dann frag ihn doch mal wie oft er und seine Altersgenossen damals mit dem Flugzeug in den Urlaub geflogen sind.

Aber die grundsätzliche Problematik ist korrekt.
In Ländern mit hohem Anteil an Wohneigentum gibt es die Miet-Problematik nicht in dem Maße wie hier.
Aber gerade mit der Erkenntnis sollte man doch auf den Trichter kommen, dass es besser wäre Wohneigentum zu fördern statt das Geld in die Subventionierung von Mieten zu stecken.
Man könnte z.B. die Grunderwerbsteuer für Privatpersonen bis zu einem gewissen Betrag komplett streichen und die Gebühren für Grundbucheinträge deckeln.
Das würde sowohl den Erwerb an sich vereinfachen als auch die Flexibilität (altes Haus verkaufen, neues kaufen) enorm steigern.
 
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RedPanda05 schrieb:
Warum wir alle keine Autos auf Golf 2 Niveau fahren,
Deine anderen Beispiele sind besser, der Golf 2 ist aber Quatsch, denn es gibt heutzutage Leute, die einen Citroën Ami fahren - also naja, vielleicht passt dein Golf-2-Beispiel, wenn man es mal entspezifiziert und eher darauf hinweist, dass wir nicht mehr mit Geschmolzenes-Dinosaurier-Krill-Antrieb fahren wollen. Das gilt auch für berufliche Fahrzeuge. Last-Mile-Delivery wird in Großstädten heutzutage mitunter mit so wenig Leistung gebracht, wie zuletzt in den 1950er Jahren - weil die Leute rechnen können.

@ allgemeine Diskussion

Hier werden im Diskussionsverlauf zwei Themen durcheinandergewürfelt. Dass in einem Mietshaus, wenn in eine Wohnung ein Glasfaseranschluss gelegt wird, das ganze Haus erschlossen werden sollte, wird sicherlich kaum jemanden stören - auch Leute über 70 nicht. Was mich aber schon an der Diskussion hier stört, ist, dass hier Leuten der Vorwurf gemacht wird, keinen eigenen Vertragswechsel von, was auch immer sie jetzt haben, zu Glasfaser zu beauftragen. Ich habe den Glasfasertürverkäufer bei meiner Mutter auch ohne Vertrag wieder weggeschickt, weil sie das nicht braucht. Sie ist, seit Arcor von Vodafone gekauft wurde, bei Vodafone Stammkunde. Vodafone hat ihren Vertrag, wo es nötig war, immer wieder angepasst. Beispielsweise wurde sie von Vodafone von vDSL 50 auf TV-Kabel-Internet 50 umgesattelt, weil das der Vodafone angenehmer war. Alles natürlich dann ohne, dass sie eine Anschlussgebühr zahlen musste, weil sie ja eben nur die Leistung benötigt, die sie hat. Der Netzanschluss in der Wohnung erfolgt über ein unbezahltes Leihgerät von Vodafone. (keine Miete dafür) Früher war das wirklich mal ein reines Modem (Router gabs von mir), mittlerweile hat Vodafone ihr eine alte Kabel-Fritz!Box geschenkt. Seit 1 oder 2 Jahren liegt in ihrer Straße Glasfaser. Wenn Vodafone sie auf Glasfaser umsatteln möchte, kann Vodafone das gerne tun. Kabel50 und Glafaser50 haben die gleichen Tarifkosten. Aber weder sie noch ich sind der Meinung, dass wir dafür neue Anschlussgebühren zahlen sollten. Wozu denn? Mehr als eine Videokonferenzsitzung gleichzeitig wird den Upload bei ihr nie belasten, für Internet-Cloud-Speicher sind wir zu sparsam (eigener, lokaler Speicher ist immer billiger, inklusive Backups), einen eigenen Videoserver, von dem aus sie Videos streamt, damit sie die in der U-.Bahn gucken könne, braucht sie auch nicht. Also wozu soll sie jetzt gezwungen werden, bei einem Türverkäufer unbedingt zum Thema Glasfaser ja sagen zu müssen?
 
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RedPanda05 schrieb:
Stabilitätsargument
Wenn kein Bagger am wüten ist, dann ist zumindest bei mir das DSL sehr stabil.
Uzer1510 schrieb:
Die Fabulieren auch gerne rum. Korru…Lobbyverband
RedPanda05 schrieb:
einmal im Monat instabil oder langsam sei
Die Meisten können nicht mal WLAN und Internet unterscheiden.

Neben den Baumaßnahmen, die nicht immer ordentlich durchgeführt werden, ist auch der Preis entscheidend. Es gibt keine Tarife <= 30€. Bei DSL auch nur noch mit einem sehr alten Vertrag.
Wer wechselt da oder lässt sich Glasfaser legen? Die monatlichen Kosten sind entscheidend und nicht die Bandbreite.
 
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RizzoSpacerat schrieb:
"[...] die Dose weiter als 3m vom Durchbruchpunkt gesetzt wird, bereiten sie entsprechende Kanäle vor wir legen die dose dann dahin"
Das mit den Sub-Sub-Subs tut mir tatsächlich sehr Leid (weshalb wir das in unserer Gegend wieder zu 100% selbst erledigen).

Ich helfe regelmäßig in diesem Bereich aus und das ist so nicht ganz korrekt.

Liebend gerne würde ich sehr viel mehr darüber plaudern, aber ich bin mir nicht zu 100% sicher was genau davon vertrauliche Interna sind :freak:
 
Bei uns hat Deutsche Giganetz GF ausgebaut. Wir wohnen in einer WEG mit acht Parteien. Vier Eigentümer, wovon zwei vermieten und zwei selbst bewohnen. Die anderen vier Wohnungen gehören der Fraport.
Als GF verlegt wurde und gefragt wurde wer im Haus gern einen Anschluss hätte, waren wir (meine Frau und ich) die einzigen. War mir aber egal. Jetzt haben wir GF und da wir eine Erdgeschosswohnung haben, konnte das Kabel direkt ins Büro verlegt werden. Hat mich keinen Cent gekostet. Wurde schön über die vorhandenen Kabeltrassen im Keller an der Decke bis in den Wäschekeller verlegt, Loch durch die Decke und Kabel durch. Hätte nicht besser laufen können. Wenn der Rest den Anschluss möchte, können sie selbst Zahlen.

Dabei wohnen nicht wirklich alte Menschen bei uns in der WEG... Möglicher Grund ist vielleicht, das wir Kabel haben.... Aber ich bin ehrlich gesagt so froh vom Kabel weg zu sein. 50 Mbit/s oder 500 Mbit/s Upload sind schon ein sehr großer Unterschied.
 
Blutschlumpf schrieb:
Ja die Verallgemeinerung kam von mir, weil nun einmal die Mehrheit dazu nicht in der Lage ist. Das liegt auch nicht nur an Prioritäten. Wo ich zB wohne sind die Preise von 2014 bis 2026 um teilweise 100% gestiegen, Löhne und Gehälter nicht.
Das bedeutet nicht, dass es unmöglich ist, aber es ist deutlich schwerer als zu deiner Zeit leider. Die Banken sind mittlerweile auch viel strenger, vor 10 Jahren waren teilweise noch vollfinanzierungen möglich, mittlerweile sind eher 25% bis 30% Eigenkapital standard, was ebenfalls eine last darstellt. Ob man bei den Eltern auszieht oder ausziehen muss ist ein riesenfaktor. Wenn man da noch wohnen kann wenn man 1-2 Jahre Gehalt hatte ist es natürlich sehr einfach, wenn man aber Eltern hat die einen rauswerfen oder ausquetschen (Beteiligung Miete, Unkosten etc) wird es wieder schwerer.
Ergänzung ()

Blutschlumpf schrieb:
Aber gerade mit der Erkenntnis sollte man doch auf den Trichter kommen, dass es besser wäre Wohneigentum zu fördern statt das Geld in die Subventionierung von Mieten zu stecken.
Ist halt politisch nicht gewollt. Mieten mehren ja nicht nur das Vermögen von Vermietern, Mieten sind auch liquide Mittel welche von den Vermietern evtl direkt wieder in Umlauf gebracht werden.
Eine gekaufte Immobilie ist in der Hinsicht weitestgehend tot für den Staat bzw die Wirtschaft.
 
Gab es nicht mal Infos dazu, dass es für die DSL-Provider teilweise Schwierigkeiten damit gibt, ihre Infrastruktur in Betrieb zu halten, weil Hardware dafür gar nicht mehr hergestellt wird?
 
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