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du musst dir das so vorstellen: zuerst berechnet der grafikchip von dem was du siehst nur ein "drahtmodell". und danach "stülbt" er über diese modell eine art papieroberfläche. dieses "papier" heißt textur. die TMU berechnet, wie diese 2dimensionale textur gut auf dem 3dimensionalem drahgitter aussieht.
Ist nicht ganz richtig, GeneralHanno, denn das Drahtgittermodell bekommt noch Flächen, bevor dieses texturiert wird. Grob ist das so: Du hast Eckpunkte, jetzt werden du die Eckpunkte zu einem Drahtgitter transformiert. Dann wird der ganze Kram in Dreiecke zerlegt und mit Flächen überzogen (tesslation und shading) und beleuchtet (lightening). Dann ist die ganze Geometrie fertig und wird in Pixel zerlegt (rastering). Jetzt folgt das Rendering. Erst jetzt werden die entstandenen Flächen "tapeziert" und zwar mit Bildchen. Diese Bildchen nennt man Texturen. Das Tapezieren machen die TMUs.
Heutzutage überschneiden sich die Techniken ein wenig, da man heutzutage auch Texturen als eine Art Höhenkarte nutzen kann und somit daraus Geometrie transformiert werden kann.