Test Tolino Epos im Test: Mit Kobo am Ruder sind auch 7,8 Zoll drin

mischaef

Kassettenkind
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#1
tl;dr: Tolino veröffentlicht mit dem Epos den ersten eigenen E-Book-Reader mit einem Display größer als sechs Zoll. Bei der wiederholt gescholtenen Darstellung werden so zugleich einige Baustellen geschlossenen, andere bleiben wiederum erneut offen. Nicht zu übersehen ist die Herkunft: Die Schwester heißt Aura One.

Zum Test: Tolino Epos im Test: Mit Kobo am Ruder sind auch 7,8 Zoll drin
 
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#2
Ist für mich ohne nur ein Aura ONE Klon mit anderem Branding, weniger Formatsupport und frecherweise einem saftigem Aufpreis.
PDFs sind für mich aber eher weniger interessant, wichtiger ist da schon die epub Unterstützung, zumal eine epub zu PDF Umwandlung per calibre immer geht, aber umgekehrt alles zur Lachnummer wird.

Für ausschließliche Heimleser das beste Gerät.
Hoffentlich kommt endlich mal etwas in Farbe oder ein 10 Zoll Gerät, dann wäre endlich das Buchformat Realität.

Bei Kobo kammen regelmäßige Firmware-Updates und es gibt jede Menge Mods, bei Tolino wird man nun wenn man Glück hat nur noch ein Update pro Jahr bekommen. Für mich dahingehend nur wegen des anderen Namensauftritts in Deutschland ein Rückschritt ähnlich wie bei T-Online Routern und Original von AVM.

Ich hoffe somit, dass man an die Kobogeräte weiterhin per Import drankommt bzw. die Firmware in deutsch bleibt. Wer aber auf dem Shop wert legt wird sicherlich bei Tolino mehr deutschsprachiges finden als bei Kobo.
 
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#3
Ich hatte vor meinen Eltern zu Weihnachten auch endlich mal einen Reader zu schenken und bin erschrockend gewesen, dass die ja "alle" nur 6" Displays haben? Das heißt die sind also so groß wie mein Handy? Ich hatte irgendwie was größeres erwartet oder mir zumindest vorgestellt.

Das ist ja doch deutlich schon ein anderes Feeling als jetzt ein Buch oder? Weil selbst DinA5 ja größer als 6" ist. Von einem normalen Hardcover mal ganz abgesehen.

Kann mir da jemand der Erfahrungen damit hat mal verraten ob man auf so einem Reader dann trotzdem ordentlich lesen kann? Dann kommt man ja schnell mal auf die 3 oder 4 fache Seitenanzahl oder nicht? Und muss ständig umblättern? Oder vergesse ich jetzt hier was dabei?

Gibt es "okay gute" Reader die empfehlenswert sind und dann nicht gleich >200€ wie dieser hier kosten aber ungefähr die gleiche Diagonale haben? Also so um die 8, 9"? Oder gibt es sowas gar nicht weil....keine Ahnung. Zu unhandlich? Unmobil? Meine Eltern fahren ja jetzt nicht mehr jeden Morgen mit der Bahn zur Arbeit oder sowas.

War eher nur für zu Hause oder Urlaube gedacht, dass man nicht seine gesamte Buchsammlung einpacken muss (wie man das ja früher immer mal gerne getan hat ^^) aber trotzdem irgendetwas im selben Format hat - sind ja jetzt auch nicht mehr die Jüngsten (und wenn man die Schrift dann auf einem 6" Reader größer stellt, passen ja dann nur ein paar Sätze überhaupt auf eine Seite?).

Kann mir da mal jemand ein paar Erfahrungen vielleicht schildern? Dafür wäre ich durchaus dankbar, wie so das Feeling und Handling mit einem 6" oder auch im Vergleich zu einem größeren, wie diesem hier ist.
 

Computerfuchs

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#4
Ich bin mal gespannt, wie lange es noch dauert, bis sich die Sichtweise auf Typ-C bei den Herstellern ändert.

was zu verschmerzen ist, denn aufgrund des geringen Speichers und des kleinen Akkus könnte der Standard seine Vorteile abseits der Verdrehsicherheit nicht ausspielen
Ich kann dem dem durchaus zustimmen. Ein wichtiger Vorteil fehlt aber noch: Die Möglichkeit, ein einziges Kabel universell für alles nutzen zu können. Mein Smartphone hat schon lange Typ-C. Wenn ich in Urlaub fahre, habe ich folglich immer ein dazu passendes Ladegerät dabei. Möchte ich nun diesen Reader laden können, muss ich extra nur dafür ein zweites Kabel einpacken. Oder ich habe halt Pech gehabt, wenn dem Reader der Strom ausgeht...
 
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#5
@NighteeeeeY:

Was Gescheites findest du bei der Konkurrenz nicht.
Du kannst höchstens noch nach einem Aura One schauen, da sparst du dir etwas Geld, aber der Kobo Shop wird weniger deutschsprachiges haben wie der Tolino Shop.

Die 6 Zoller sind deshalb so beliebt, weil sie jeder in die Jackentasche stecken kann und man damit mobil bleibt. Ein 8 Zoll ist eher etwas für die Reisetasche oder generell zu Hause.

Als Vielleser schwöre ich auf 8 Zoll, wobei auch die 6 Zoll tauglich sind.
Wobei ich keine Comics oder PDFs sichte, da ist das 8 Zoll Format von Vorteil.
 
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#6
bin erschrockend gewesen, dass die ja "alle" nur 6" Displays haben? Das heißt die sind also so groß wie mein Handy? Ich hatte irgendwie was größeres erwartet oder mir zumindest vorgestellt. [...] Kann mir da jemand der Erfahrungen damit hat mal verraten ob man auf so einem Reader dann trotzdem ordentlich lesen kann?
Das geht wunderbar, weil die Größe völlig ausreichend ist. Hilfe auch dabei das Gewicht gering zu halten, was bei längeren Lesestunden durchaus nicht zu verachten ist. Dazu klein und handlich, dass man sie immer gut dabei haben kann.

Klar muss man auf einem 6Zoll Display häufiger umblättern, als auf einem 8Zoll-Gerät, aber das Blättern ist - je nach Reader - nun durchaus etwas, was ganz locker nebenbei abläuft. Da haben die einzelnen Anbieter unterschiedliche, zusätzliche Lösungen, dass man ggf. die Hand nicht einmal bewegen muss (da reicht etwa ein Tippen auf der Rückseite, eine minimale Wischgeste an der Seite oder Blättertasten / -Sensoren an den Seiten.

Mit dem, was etwa von Amazon (Kindle) oder Tolino für um / unter 100€ bekommt ist nicht so viel schlechter. Es gibt zwar hier und da Abstriche und etwas weniger "Premium", aber gerade für die ersten eBooks (auch um zu sehen, ob man so überhaupt lesen will) sind die Reader durchaus mehr als geeignet. Man muss daraus keine Wissenschaft beim Gerätekauf machen, wenn man einfach nur lesen will.
 
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#7
Jo, besten Dank für den Test @ Michael/CB :), das Format wäre an sich ja nett, aber ohne Speicherkartenslot und dann mit den PDF Problemen bei dem angepeilten Marktpreis doch nicht wirklich eine Option für mich, bleibt die Hoffnung auf einen Pocketbook InkPad2 Nachfolger.

Vielleicht dann irgendwann auch 'mal mit passendem Farbdisplay (und optionaler Umstellung auf schwarz-weiß-Modus) in der Größe mit kleineren Bildschirmrändern, aber das wird wohl noch lange Wunschdenken in dem Bereich bleiben und dann kommt man preislich wohl schon in Billig-Tablet-Gefilde.
 

andr_gin

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#8
Bin ich der Einzige, der das Ding hoffnungslos überteuert findet? Für die Uasstattung sind maximal 50 bis 80 Euro drin. Um 250 Euro hat man vor 2 Jahren noch Tablets aus dem gehobenen Mittelfeld bekommen.
 

FuchsDerBaer

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#9
Gegenfrage: welche Geräte/Hersteller haben die PDF-Problematik denn eigentlich im Griff bzw. Gut gelöst?
Ich verfolge das Thema nur am Rande da ich mit meinem Prä-Paperwhite-Kindle immernoch sehr glücklich bin. Eine vernünftige PDF-Darstellung und ultimativ natürlich Farbe wären technische Fortschritte, die mich über ein Update nachdenken lassen würden.
 

Decius

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#10
Ich verstehe das Wachstum bei den e-Reader-Bildschirmen nicht. Für Text sind die 6 Zoll mehr als genug und die Geräte kompakt genug fürs mitnehmen. Mit 7-8" sind die Bildschirme immer noch zu klein um Magazine oder Bilder vernünftig darzustellen (mein 13" iPad Pro ist dafür gerade mal groß genug). aber dafür deutlich unhandlicher mitzunehmen.

Gegenfrage: welche Geräte/Hersteller haben die PDF-Problematik denn eigentlich im Griff bzw. Gut gelöst?
Ich verfolge das Thema nur am Rande da ich mit meinem Prä-Paperwhite-Kindle immernoch sehr glücklich bin. Eine vernünftige PDF-Darstellung und ultimativ natürlich Farbe wären technische Fortschritte, die mich über ein Update nachdenken lassen würden.
Jedes normale Tablet mit > 10". Alles andere ist suboptimal. Dafür mit den Schwächen Laufzeit und Ermüdung.
 
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#11
Bin ich der Einzige, der das Ding hoffnungslos überteuert findet?
Es sind halt Premium / Luxusgeräte, wie man eben auch für Smartphones und Tablets sehr viel (mitunter zu viel) ausgeben kann. Gibt ja auch günstigere Varianten, die zu 9x% gar nicht mal so viel schlechter sind. Im Gegensatz zu etwa Smartphones und Tablets ist der Mark auch nicht so extrem überschwemmt mit Geräten & Anbietern. Eher im Gegenteil, da gab es mal viel mehr Auswahl, wobei viele günstige Geräte mitunter extrem schlecht waren.
 
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#13
Tolino schießt auf Geister? 🤔
 

WommU

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#15
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#16
Ich hatte vor meinen Eltern zu Weihnachten auch endlich mal einen Reader zu schenken und bin erschrockend gewesen, dass die ja "alle" nur 6" Displays haben? Das heißt die sind also so groß wie mein Handy? Ich hatte irgendwie was größeres erwartet oder mir zumindest vorgestellt. ........................................
Servus!

Ich habe seit fast 5 Jahren ein 6" e-book-reader (Vorgänger vom Tolino 2/4 HD).

Ich finde die Größe als ausreichend, das Umblättern hält sich in Grenzen - genauso das Gewicht des Readers!
Größeres Gerät = mehr Gewicht, unbequemer zum Halten (besonders für kleinere Damenhände!)

Ich würde keinesfalls auf die Beleuchtung verzichten!
Ob das mit der "Blaulichtreduktion" was bringt kann ich nicht sagen. Mein Reader hat es nicht
und ich lese immer Abends im Bett - und schlafe sehr gut ;-)

Das mit der "PDF-Schwäche" stimmt - aber pdf ist auch nicht das e-book-Format.

Habe meiner Frau gerade den Tolino 4HD geschenkt - und sie ist sehr zufrieden damit.

lg
rupi
 
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gaelic

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#18
Größeres Gerät = mehr Gewicht, unbequemer zum Halten (besonders für kleinere Damenhände!)
Das stimmt z.b. für den Kobo Aura One nicht, liegt super in der Hand und ist nicht unbequemer zu halten. Und die Blaulichtreduktion ist für viele Menschen sehr hilfreich.
Ergänzung ()

Mal ernsthaft, ein so teurer, knapp 8 Zoll grosser Reader ohne vernünftige PDF-Darstellung ist sein Geld nicht wert.
Wenn man nur ebooks list ist so ein Reader sein Geld wert, ganz ernsthaft.
 
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#20
Also ich les zu Hause auch gerne auf meinem alten Pocketbook 902. ist 9,schlagmichtot Zoll groß aber mit geringerer Auflösung als heute üblich.

Hab deswegen auch einen Pocketbook Touch Lux 3. der zugegebenermaßen öfter im Einsatz ist :)
 
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