Bericht Tolino Shine 3 im Test: Mit Kobo kommen die Verbesserungen

mischaef

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#1
tl;dr: Der Tolino Shine 3 ist der zweite E-Book-Reader, der unter der Regie von Kobo entstanden ist. Mit diesem setzen sich die Verbesserungen in der Darstellung fort, bekannte Fehler bleiben jedoch, was den Reader am Ende nur zu einem soliden Lesegerät macht – da kann auch der Blaulichtfilter nicht viel dran ändern.

Zum Bericht: Tolino Shine 3 im Test: Mit Kobo kommen die Verbesserungen
 
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#2
Wenn man sowieso ein Smartphone dabei hat, was soll dann ein E-Book-Reader?

Die Zeiten sind doch vorbei, in denen das Smartphone so klein war, dass es nicht zum E-Book lesen gereicht hat.

Ich kann einen Vorteil eines E-Book-Readers nicht unbedingt erkennen.

Hat da jemand vielleicht eine Idee?
 
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#4
Du liest ganze Bücher mit 500+ Seiten auf deinem Smartphone? Ernsthaft?
Auf meinem 6 Zoll Smartphone ist das gar kein Problem. Sollte auf einem 5 oder 5,5 Zoll Smartphone auch nicht viel schlechter funktionieren. Auf meinem neuen 8 Zoll Tab S2 noch viel weniger.

Ein E-Book-Reader macht doch nur Sinn, wenn man keine 320,- Euro für ein Tab S2 übrig hat. Tablets gibt ja sogar noch preiswerter. Oder gibt es noch irgend ein Vorteil, außer den Preis?
 

ScorpAeon

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#5
Wenn man sowieso ein Smartphone dabei hat, was soll dann ein E-Book-Reader?

Die Zeiten sind doch vorbei, in denen das Smartphone so klein war, dass es nicht zum E-Book lesen gereicht hat.
Es geht ja nicht bloß um die Größe des Smartphones bzw. des eReaders, sondern um die Ermüdung der Augen durch ein normales OLED oder LCD, ein eInk-Display ist um Welten Augenschonender, außerdem spart es immens Strom und ist wesentlich besser ablesbar. Dazu hat ein eReader eine ideale Größe um, wie ein durchschnittlicher Roman sie hat, die Seiten komplett darzustellen ohne ständig scrollen zu müssen.

Ein Smartphone ist dagegen ein echter Krampf wenn man denn tatsächlich gerne liest und Bücher mit >50 Seiten hat.
 
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#6

ScorpAeon

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#8
Sagen wir mal es ist Geschmackssache, mir persönlich wäre das Lesen längerer Bücher auf einem Tablet bzw. Smartphone aufgrund Ermüdung zu anstrengend, auch wegen dem Scrollen und garantiert wäre nach einigen Stunden der Akku leer, da habe ich lieber meinen eReader um dann auch einen ganzen Urlaub hindurch genug Saft zu haben ohne Angst zu haben dass mein Lesevergnügen nach ein paar Stunden vorbei ist :)

Grundsätzlich geht es aber auch je nach dem welcher Typ man ist (meine Augen brennen sehr schnell bei der Arbeit nach ein paar Stunden vorm Monitor) auf einem Tab oder Smartphone.
 
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#9
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chuckie

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#10
Ein E-Book-Reader macht doch nur Sinn, wenn man keine 320,- Euro für ein Tab S2 übrig hat. Tablets gibt ja sogar noch preiswerter. Oder gibt es noch irgend ein Vorteil, außer den Preis?
Ist beides nicht wirklich vergleichbar, ein Ebook Reader hat schon seine Daseinsberechtigung für Vielleser.
Kommt einfach einem echten Buch am nächsten:
Augenschonend, da keine Bildwiederholfrequenz/Flackern.
Akkulaufzeit von mehreren Monaten (statt Ladekabel mitten im Buch)
Perfektes Format.
 

m.c.ignaz

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#11
Ich haette gern einen eBook-Reader, allerdings bin ich immernoch unentschlossen, ob ich in den goldenen Kaefig (Amazon), oder der offeneren Gesellschaft (Tolino & Co.) beitreten soll. Dieses geschlossene Kindle-Format nervt, trotzdem habe ich das Gefuehl, dass das Angebot einfach groesser ist. Was tun?
Dazu kommt, dass ich die Sachen ja vielleicht auch mal am Rechner lesen moechte, z.B. Fachbuecher zum Thema programmieren.
 
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#12
Bei der Masse an Büchern, die ich lese, käme ich mit dem Aufladen des Smartphones nicht mehr nach. Für mich liest es sich viel entspannter auf dem Kindle. Ich weiß auch Schriftarten wie Bookerly sehr zu schätzen, besonders beim Speedreading.

Ich bin auch kein Freund mehr von Amazon, allerdings ist die Auswahl an fremdsprachigen Büchern hier leider viel besser. Trotzdem schaffe ich mir nun einen zweiten Reader an, um mich etwas von Amazon lösen zu können. Ich werde am Wochenende mal bei Thalia lang butschern.
 
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#13
@m.c.ignaz Ich würde dir zu einem Pocketbook raten. E-Books von Amazon kann man mittels Calibre Umwandlung auf JEDEM Reader lesen. Umgekehrt können die Amazon-Geräte die anderen Formate nicht und die Umwandlung muss jedesmal erfolgen.

Was das Angebot angeht, würde ich mir mal bei Thalia & Co. ansehen, ob da die Bücher nicht auch erhältlich sind. Bisher ist mir noch kein Fachbuch oder Roman untergekommen, das nur bei Amazon erhältlich war.

Spätestens wenn du von einer Uni-Bibliothek Fachbücher lesen willst wird es ein EPub oder PDF sein.

@DerStern5 Zu dem Thema "Ebook-Reader-Sinnfrage" wurde hier bei wirklich JEDEM Test mehr als genug geschrieben. Wenn man heute noch deine Meinung vertritt, dass ein Reader zum lesen unnötig ist, ist man nur Gelegenheitsleser oder hat die Thematik schlicht nicht verstanden. Es ist halt ein spezielles Werkzeug für genau einen Zweck. Aber für Dich nochmal eine Auflistung wann so ein Reader sinnig ist: Lohnt es sich einen E-Book-Reader zu kaufen?
 

UweP44

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#15
Ich haette gern einen eBook-Reader, allerdings bin ich immernoch unentschlossen, ob ich in den goldenen Kaefig (Amazon), oder der offeneren Gesellschaft (Tolino & Co.) beitreten soll.
Richtig, das ist der wesentliche Punkt, den man erst mal klären sollte, bevor man sich zu dem einen oder dem anderen entscheidet. Adobe-DRM oder Amazon-DRM.

Kurz mal die für mich wesentlichen Gemeinsamkeiten und Vorteile:

Gemeinsamkeit:
In Deutschland hat man dank Buchpreisbindung keinen Preisunterschied bei deutschen Büchern und aktuelle Titel sind bei beiden verfügbar.
Bei beiden erhält man sehr gute Lesegeräte.

Tolino & Co für Adobe-DRM:
+ eBook-Leihbücher der öffentlichen Bibliotheken (Onleihe) sind möglich, aber mit den Nachteilen der öffentlichen Bibliotheken (Wartezeiten bei begehrten Büchern, begrenzte Ausleihzeiten)

Amazon:
+ sehr große Auswahl auch an fremdsprachigen Büchern
+ Geräte mit integriertem 3G sind verfügbar (ohne monatliche Zusatzkosten oder eigene SIM)
+ für ~10 €/Monat gibt es eine Art Bücherflatrate, die aber nur eine kleine Auswahl aus dem Gesamtangebot beinhaltet und nur wenige Bestseller, dafür viele Bücher der Eigenverleger

Bei diesen Punkten kenne ich nur Amazon. Den genauen Vergleich zu anderen eBook shops habe ich nicht:
+ bei Amazon wohl die größte Auswahl an Büchern (?)
+ viele Bücher direkt von Autoren ohne Verlage (Eigenverleger); diese sind oft sehr günstig; auch viele in englisch

---
Mein persönliches Fazit war:
+ Amazon
Wegen den Lesegeräten mit integriertem 3G,
dem großen Angebot an englischen Büchern
und den günstigen Büchern der Eigenverleger
Außerdem nutze ich die Onleihe nicht.

---
Noch etwas Infos zu der Amazon 3G Option:
Die kostet zwar keine monatliche Gebühr, aber die Geräte sind teurer als ohne.
Man kann das 3G nicht zum surfen verwenden, sondern nur zum Bücherkaufen und Downloaden von Amazon.

Alternativ kann man auch die normale Version ohne 3G kaufen und dann zB mit seinem Smartphone Online gehen und einen Hotspot erzeugen über den dann das Lesegerät (Amazon oder Tolino usw.) per WLAN ins Internet kommt zum Bücher kaufen/laden.
Das integrierte 3G beim Kindle ist nur halt etwas bequemer.

Dieses geschlossene Kindle-Format nervt, trotzdem habe ich das Gefuehl, dass das Angebot einfach groesser ist. Was tun?
DRM freie Bücher kann man überall kaufen und mit Calibre (eine Freeware) dann auf den jeweiligen Reader laden.

Da es halt nicht alle Bücher ohne DRM gibt, sollte man halt einmal grundlegend die Entscheidung für entweder Adobe-DRM oder Amazon-DRM treffen und dann bei den jeweiligen Geräten bleiben, damit alle bereits gekauften Bücher weiter nutzbar bleiben.

Dazu kommt, dass ich die Sachen ja vielleicht auch mal am Rechner lesen moechte, z.B. Fachbuecher zum Thema programmieren.
Die Bücher von Amazon kannst Du direkt über die Amazon Webseite in einem Webbrowser lesen.
Und ich gehe mal davon aus, dass man die Adobe-DRM Bücher ebenfalls mit einem Leseprogramm am PC lesen kann (das Programm muss man dann wohl auf seinem Adobe(?) Konto registrieren oder so ähnlich).

---
P.S.
Fachbücher gibt es oft nur als PDF.
Nach meiner Meinung sind sämtliche eBook Lesegeräte für PDFs wissenschaftlicher Werke völlig ungeeignet.

Für solche PDFs sollte man sich ein gutes möglichst großes Tablet zulegen.

Ebook Reader mit eInk Display sind nur gut zum Lesen von Texten/Romanen bei denen es nicht auf die Textstruktur ankommt und keine Tabellen/Graphiken enthalten sind.
 
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#17
Also ich bin mit meinem Tolino zufrieden :) Das einzige worüber ich bisschen nachdenke ist wieso es so viele Versionen davon gibt?
 
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#18
Was ist denn das für ein Test? Mit keiner Silbe wird erwähnt das beim Shine 3 sowohl die Taste fürs Licht als auch die Hometaste weggefallen sind und man die Funktionen nun nur noch übers Menü erreicht,
was einen deutlichen Komfortverlust bedeutet.
Ebenso ist der Einschalter von oben links nach unten in die Mitte gewandert.
So eine schwachsinnige Position kann einem doch niemand als Verbesserung verkaufen und ist bloß dem erhöhen der Marge des Herstellers geschuldet.
 

mischaef

Kassettenkind
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#19
Auf meinem 6 Zoll Smartphone ist das gar kein Problem. Sollte auf einem 5 oder 5,5 Zoll Smartphone auch nicht viel schlechter funktionieren. Auf meinem neuen 8 Zoll Tab S2 noch viel weniger.
Viel Spaß mit deinen Augen in 20 Jahren....

Ich frage mich wirklich, warum bei Tests immer wieder die gleichen Kommentare kommen...

Was ist denn das für ein Test? Mit keiner Silbe wird erwähnt das beim Shine 3 sowohl die Taste fürs Licht als auch die Hometaste weggefallen sind und man die Funktionen nun nur noch übers Menü erreicht,
was einen deutlichen Komfortverlust bedeutet.
Wie wäre es mit lesen?

Einen separaten Schalter zur Aktivierung der Beleuchtung besitzt der Shine 3 nicht, auch verzichtet Tolino zum ersten Mal auf den obligatorischen Homebutton
 
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corvus

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#20
Habe noch einen Shine der ersten Generation, aber wenn ich das hier sehe wird es eher das neue Pocketbook Touch 3 HD.
 
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