Ich amüsiere mich immer köstlich über die Menschen, die sich während dem Formatkrieg etwas kaufen und später raunzen, weil sich das andere Format durchsetzt.
Meinem Multi-Abspielgerät ist das egal
Welches das bessere Format ist, ist schwer zu sagen. Ich habe schon immer den grösseren Platz auf BD´s als Vorteil gesehen.
Am PC find ich ist HD-DVD verkrüppelt. Wenn ich z. B. Sprachen umstellen möchte, dann kann ich das nicht per Rechtsklickmenü sondern muss mich per Klick auf einen Knopf durch ALLE Sprachen durchhanteln, bis ich die gewünschte Sprache habe. Sehr unpraktisch, wenn man sich einen Film in einer Fremdsprache ansieht (ich schau DVD´s und BD´s hautpsächlich englisch) und sich dieselbe (nicht verstandene Szene) nochmals auf deutsch ansehen möchte.
Bei BD kann ich einfach per Rechtsklick im Menü umschalten und das tut es ohne hässliche Geräuschfetzen, wie es zuvor bei der DVD vorkam. Bei HD-DVD sind die Optionen vom Sprachmenü eingegraut und nicht anwählbar.
Bei der HD-DVD muss ich mit der Tastatur arbeiten (wie auf blöden Konsolensticks), weil die angezeigten Menü´s nicht anklickbar sind muss man sich mit Pfeiltasten und "Enter" durchhanteln, was doch ein ziemlicher Komfortmangel ist.
Bin mal gespannt, ob sich das nach dem Neuaufsetzen von XP ändert
Standalone Gerät hab ich zur Zeit keins und wohl auch in naher Zukunft nicht.
Von wegen Video2k: Das war um Klassen besser als VHS. Sowohl qualitativ als auch von der Handhabung. Wenn man bedenkt, dass man dort die Kassetten nur umdrehen musste, also 8 Stunden auf einem Band aufnehmen konnte. Trotzdem nur die Hälfte des Bandes verwendet wurde, war die Videoqualität zwischen VHS und V2k wie der Unterschied von vcd zu svcd zum Vorteil von Video2k.
Keine Streifen beim vor-/zurückspulen etc.
VHS war leider schon zu weit verbreitet und deshalb günstiger zu kaufen, als dass sich V2k durchsetzen hätte können. Die Masse kauft halt leider billig anstatt auf Qualität zu achten, was übrigens auch Schuld daran ist, dass die Industrie abwandert
