News TSMC vs. heimische Wirtschaft: Trump will Zölle auf Einfuhren von Chips aus Taiwan

milliardo schrieb:
den Weltfrieden schaffen könnten und es wäre trotzdem falsch - weil es die falschen Leute waren.
Die Frage ist an der Stelle halt immer, wer was am Ende davon hat und wer die Zeche zahlt.

Wenn Trump den Weltfrieden verkündet, in dem am Ende die USA die großen Gewinner sind, während Russland und China ebenso gewinnen und der Rest der Welt dafür die Zeche zahlt, dann ist das auch falsch.

Man muss sich halt immer auch die Frage stellen, welchen Preis man zahlt. Stell du dir doch die frage, wie du es findet würdest, wenn ich über deinen Kopf hin weg bestimme, dass ich deine Goldeinlagen bekomme, dein Nachbar, mit dem du im Streit bist, deine halbe Wohnung bekommt, und deine Freunde dazu gezwungen werden, dir bei der Renovierung zu helfen und dafür die Kosten zu tragen. Und zwar das über deinen und den Kopf deiner Freunde hinweg.

Krik schrieb:
Die nötigen Investitionen, die Intel und Samsung bräuchte, gibt es so nicht.
Intel hat die "Kapazitäten", nur der Prozess fehlt noch. Wenn Trump hier wirklich "taktisch" vorgehen würde, dann würde er Intel beim 18A-Prozess unterstützen und ab dem Moment, wenn der läuft, quasi den Zoll einführen.
 
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Hätte man die eigenen, unabhängigen Unternehmen und Chipfabriken in den USA mit der gesamten benötigten Infrastruktur, könnte man das mit den Zöllen machen. Hat Trump aber nicht. Also was soll der Blödsinn jetzt bringen?
 
@DevPandi
Trump ist momentan nur zu einer Taktik in der Lage: Geld abdrehen und schauen, was dann nicht mehr funktioniert. Und falls das wichtig sein sollte, dreht man das Geld wieder etwas auf. Das hat er mit Mexiko und Kanada so gemacht und mit der Exekutive in seinem Land macht er das gleiche auch. Letztere ist seit heute (gestern?) übrigens quasi gleichgeschaltet. Per präsidialen Erlass ist Trump jetzt die oberste Instanz, wie Gesetze für die Exekutive zu interpretieren sind. Die Ära der Checks and Balances ist damit Geschichte. Ob das legal ist, ist für ihn egal. 🤷‍♂️
 
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Erkekjetter schrieb:
So klein, dass wir die 3. grösste Volkswirtschaft der Welt sind? Klar, da hat man politisch null Gewicht. Die EU hat auch als ganzes nur politisches Gewicht, weil DE dazugehört. Schau dir bitte einfach mal an, wie die BIP der EU länder so sind..

Zeigt mir mal wieder, das bei solchen Themen die meisten „Diskutanten“ ihre „Fakten“ schlicht nicht kennen.
Oha, da wird ja jemand direkt Böse. Was da los?
Was ist denn deine Message?

Meine ist folgende:
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Politisch sind wir allein nicht Großgenug für Forderungen und zu Groß für Geschenke.
EU ist da ein ganz anderes Kaliber.
 

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bart1983 schrieb:
Wenn ich mit den Green-Deal, CO2-Steuer und Ausbau der Bürokratie anschaue, wird es sehr schwer werden in diesem harten Kampf zu bestehen.
Das wird noch lustig, mit dem EU-Emissionshandel ab 2027. Die meisten hier ahnen noch nicht, was da auf sie zukommt.

Krik schrieb:
Bis dahin ist Trump wieder weg
Aber die Republikaner nicht und deren Wählergemeinschaft, die jetzt eine ganz andere Messlatte auch für die Zukunft hat. Globalisierung ist generell auf dem Rückzug. Trump versucht nur die Busspur zu nehmen, während die anderen im Stau stehen.
 
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OpenSystemFan schrieb:
EU ist da ein ganz anderes Kaliber.
Dein Bild widerspricht nicht im geringsten, dass wir die 3. größte Volkswirtschaft der Welt sind. Dazu zeigt es, dass Deutschland allein 1/4 des EU BIPs stellt. Die Eu besteht aus 27 (!) Staaten.

Ich bin keineswegs Böse, ich versuche dir klar zu machen, dass du so nicht ernstgenommen wirst von Menschen, die die Fakten kennen. Ich widerspreche dir auch nicht, dass die EU zusammen mehr gewicht hätte und ein Zusammenschluss vorteilhaft wäre. Ändert nichts dran, dass man dann auch eine logisch stringente Argumentation nutzen sollte. Deutschland als politisch irrelevant hinzustellen, wenn es 1/4 des EU Bips stellt, ist das eben nicht.
 
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Ranayna schrieb:
Der Zug ist abgefahren fuerchte ich. Die Interessen in der EU sind zu breit verteilt, wir haben zuviele Gegentreiber, die EU ist schlicht zu gross geworden.
Vor vielen Jahren haette ich mir noch vorstellen koennen eine "VSE" zu bekommen, die "Vereinigten Staaten von Europa", aber von Einigung sind wir leider sehr weit weg.
Ach komm, nur weil aktuell eine Partei mit blauem Herz uns das vermiesen will? Das ist eine ganz normale Pendelbewegung. Wir dürfen uns nicht spalten lassen. Ich befürchte eher, der Weg ist alternativlos. Bzw. die Alternative ist ein Spielball anderer zu sein. Es muss ja auch kein VSE sein, sondern ein effektives Konstrukt. Gemeinsame Armee und gemeinsame Außenpolitik. Was will denn Deutschland in einem Handelsstreit mit China oder USA in die Waagschale werfen allein und wie sollen wir vernünftige Deals machen, um Mal den kleinen orangenen Mann zu zitieren. Siehst ja am Brexit, was aus den Versprechen geworden sind. Wo sind denn die Geschenke der Welt an UK? Wo sind denn die vermeintlichen Vorteile. Stattdessen haben die jetzt auch Deckel, die an der Flasche hängen, weil keiner mehr UK auch nur irgendwie mehr Rücksicht nimmt.
 
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egal wie crazy das erstmal erscheint was die wutorange da treibt. eins hat die vergangenheit gezeigt: nerver bet against the u-s-of-a. das wird sich auch wieder genau so einleveln.
finanzmärkte im auge behalten. die sind der echte gradmesser dafür wie verrückt und glaubhaft dieser zirkus wirklich ist.
 
OpenSystemFan schrieb:
Ach komm, nur weil aktuell eine Partei mit blauem Herz uns das vermiesen will?
Ist ja nicht nur hier ein Problem.
Das merkt man aktuell ueberall in Europa. Von Ungarn will ich garnicht erst anfangen, aber die EU Skepsis scheint ueberall zu steigen, sobald die EU nicht nur der Zahlmann ist.
 
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Erkekjetter schrieb:
Deutschland als politisch irrelevant hinzustellen, wenn es 1/4 des EU Bips stellt, ist das eben nicht.
BIP ist nur eine Kennzahl, die nicht wirklich etwas aussagt. Ein Unternehmensumsatz sagt auch wenig über ein Unternehmen aus. Und ja, Deutschland verschwindet in Richtung Bedeutungslosigkeit. Wenn wir jetzt ernsthaft mit einem vernünftigen Plan die Sache angehen, sind wir in 50 Jahren wieder das, was wir vor 50 Jahren waren.

Zur Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit




Quelle https://www.imd.org/centers/wcc/wor...ness-ranking/rankings/wcr-rankings/#_tab_Rank
 
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Erkekjetter schrieb:
Dein Bild widerspricht nicht im geringsten, dass wir die 3. größte Volkswirtschaft der Welt sind. Dazu zeigt es, dass Deutschland allein 1/4 des EU BIPs stellt. Die Eu besteht aus 27 (!) Staaten.
Ja natürlich. Mit UK, die 1/5 der EU ausgemacht haben, wäre die EU sogar noch relevanter. Das ist genau der Punkt. Sieh dir UK an. Wer macht denn lecker Deals mit denen? UK ist abhängig von der Welt, die Welt kann ohne UK.
Erkekjetter schrieb:
Ich bin keineswegs Böse,
dann schreibe bitte anders, weil man es sonst denken könnte.
Erkekjetter schrieb:
ich versuche dir klar zu machen, dass du so nicht ernstgenommen wirst von Menschen, die die Fakten kennen.
Du musst selber erstmal in den Bereich vorstoßen, in dem man deine Ausführungen ernst nehmen kann.
Erkekjetter schrieb:
Ich widerspreche dir auch nicht, dass die EU zusammen mehr gewicht hätte und ein Zusammenschluss vorteilhaft wäre. Ändert nichts dran, dass man dann auch eine logisch stringente Argumentation nutzen sollte.
Was fehlt denn in der Argumentation?
Erkekjetter schrieb:
Deutschland als politisch irrelevant hinzustellen, wenn es 1/4 des EU Bips stellt, ist das eben nicht.
Doch, genau das ist der Punkt. Deutschland ist allein relativ irrelevant. In der Weltpolitik von morgen. Was glaubst du denn, was Deutschland an tollen Deals erreichen könnte?
 
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DevPandi schrieb:
Und langsam eine "Bewegung", die wieder einen EU-Beitritt fordert. XD
Langsam ist gut ^^? 62% der Briten halten den Brexit inzwischen für einen Fehler...

@NameHere
lol... Das Bip als weitgehend nichtssagend deklarieren und dann mit einer Darstellung zur angeblichen Wettbewerbsfähigkeit des International Institute for Management Development kommen. Das ist doch schon wieder Satire pur hier... XD
@OpenSystemFan Okay lassen wir das, Kommt ja nichts inhaltliches. Außer stets zu wiederholen, Deutschland sei irrelevant statt mal Fakten zu liefern, warum das so sein sollte. Aber natürlich soll der widersprechende nun Fakten nennen. Auch hier wieder die übliche Satire...
 
DevPandi schrieb:
Und langsam eine "Bewegung", die wieder einen EU-Beitritt fordert. XD
England ist Pleite und deren und unsere Goldreserven sind weg. EU ist in der jetzigen Form ein totes Pferd. In 5 Jahren gibt es die EU in dieser Form nicht mehr.
 
Na dann werden halt die Grafikkarten in den USA um 25 % teuerer und der
Absatz in den USA bricht ein!
Das kann uns in EU aber egal sein!
 
DevPandi schrieb:
Und langsam eine "Bewegung", die wieder einen EU-Beitritt fordert. XD
Das wird aber erstmal nicht kommen. Bislang kämpft UK an ganz anderen Punkten. Gesundheitssystem und überhaupt Arbeitskräfte. Auch würde eine erneute Abstimmung das Land endgültig in den Abgrund treiben. Die müssen jetzt ihre Wunden lecken und dann kann man über alles reden. Ich habe Verwandtschaft drüben und wünsche ihnen vom ganzen Herzen, dass sie weg kommen vom Stammtisch und zu vernünftigen Entscheidungen.
 
OpenSystemFan schrieb:
Ja natürlich. Mit UK, die 1/5 der EU ausgemacht haben, wäre die EU sogar noch relevanter. Das ist genau der Punkt. Sieh dir UK an. Wer macht denn lecker Deals mit denen? UK ist abhängig von der Welt, die Welt kann ohne UK.
Die EU war 2008 wirtschaftlich ca. 30% stärker als die USA. Heute ist die EU+UK ca. 30% schwächer.
Da soll mal einer noch was von Relevanz sprechen^^

noch 2 Grafiken zum "Wirtschaftswachstum"

Gdzr5v7XQAUhP7M.jpg


media_GWX8JkgXgAIBuXB.jpg
 
Ohh jetzt ist nicht mal mehr die EU "relevant". Wer ist da noch relevant? Nur Platz 1 also USA? Oder ist die "Relevanz" hier doch mehr nur Kennzahl der subjektiven Meinung des Schreibenden, und dann auch noch je nach Fähnchen der aktuellen Argumentation?
 
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NameHere schrieb:
EU ist in der jetzigen Form ein totes Pferd. In 5 Jahren gibt es die EU in dieser Form nicht mehr.
Was für Europa als ganzes und auch für Deutschland durchaus eine tragische Entwicklung wäre und viele, die sich dann vorstellen, dass Deutschland wieder ein "starker" Staat werden wird, zu einem ziemlich ungemütlichen Wach werden zwingt.

Die Wettbewerbsfähigkeit, die man dann wirklich wieder benötigt, um "Stark" zu bleiben, wird für viele Menschen ein böses Erwachen darstellen. Da werden sich auch so manche "fleißige Deutsche" - und da rede ich nicht von den Politikern, die das fordern - umschauen, was das dann für sie bedeutet.

Genauso werden sehr viele Menschen dann einen Wohlstandsverlust erleben, auch wenn sie noch mehr arbeiten. Dazu die weiter voranschreitende Automatisierung und durch KI wird das auch viele "gute" Jobs treffen. Na, ich hab meinen Fluchtplan dafür.
 
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@DevPandi hier mal was zum aufwachen, was auf jeden Staat in EU zutrifft und auch auf die gesamte EU selbst.
Alles was er sagt, einfach auf ein Land deiner Wahl ummüntzen.

 
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