Kuristina schrieb:
Solange Taiwan auf den Schutz der USA angewiesen ist, haben die Amerikaner den längeren Atem.
Solange die Welt inklusive der USA auf die Anlagen von TSMC in Taiwan angewiesen sind, haben die Amerikaner keine andere Wahl als ...(wobei natürlich die Frage im Raum steht, ob Trump das weiß)
So oder so, ist es für alle unsinnig sich den Forderungen Trumps zu ergeben. Der Typ hat die Handelsverträge die zwischen den USA und Kanada wie auch Mexiko als schlecht erklärt und wir reden von eben den Verträgen, die er in seiner ersten Amtsperiode abgeschlossen hat und diese damals als die besten Handelsverträge überhaupt abgestempelt hat. Auch muss man sich anschauen, dass er nun den beiden Ländern mit Zöllen gedroht hat, wenn sie nicht seinen Forderungen nachkommen, wobei er nicht im Traum daran dachte, sie dauerhaft von seinem Haken zu lassen, sondern nur für 30 Tage. So wie der Schulhofschläger der täglich sein Geld will, jeden Monat sogar mehr als zuvor. Die Orange hat sich bereits in der ersten Amtsperiode einen Namen gemacht, internationale gültige Vereinbarungen über Nacht zu kippen, jetzt sogar seine eigenen, was damals im Grunde schon erwartet wurde, ist ja die Zahlungsmoral von Trump, dem Unternehmer, gegenüber seinen Vertragspartnern bekannt.
Solange die USA kein verlässlicher Vertragspartner sind (und dabei lasse ich jetzt erst mal außer acht, dass Trump nicht nur unzuverlässig ist, sondern auch
Untertreibung des Jahres in 3, 2, 1... deutlich antidemokratische oligarchisch despotische Tendenzen, an den Tag legt, was alleine für sich schon eine riesige Red Flag Fabrik mit permanenten 30% auf alles Werksverkauf,
inklusive Tiernahrung, darstellt), ist der einzige Weg im Umgang mit den USA unter Trump, dass alle betroffenen Länder 1 zu 1 gegen halten, neue Handels- und Investitionsverträge zum gegenseitigen Vorteil untereinander und zum Nachteil der sich selber ausschließenden USA abschließen (Kanada und Mexiko mehr mit der EU, mit Südamerika, Afrika, asiatischer Raum abseits China, ...).
Die Zölle und deren Folgen werden natürlich dennoch einen enormen negativen Einfluss auf die Weltwirtschaft haben, da braucht man sich nichts vorzumachen, alles an neuen Abkommen würde lediglich den Sturz leicht mildern und das Aufrappeln danach etwas erleichtern, aber im Vergleich zu den wechselseitigen isolationistischen Folgen eines "my Country first" mit monatlichen neuen und natürlich immer lächerlicheren Forderungen (denn Trump lebt in Superlativen, ganz gleich was er in einem Jahr vereinbart, die Vertragspartner müssen von mal zu mal mehr aufgeben), würde das wie eine Kaffeefahrt wirken!