News Tuxedo OS aus Augsburg: Die Distributionsbasis wechselt von Ubuntu zu Debian

Kaito Kariheddo schrieb:
Ab 6.6.5 gab es öfter mal Bugs.
ab oder nach ?
Ich nehme an, Du meinst nach.
So findet sich z.B. für KDE/plasma 6.7.x z.B. #522800

Kaito Kariheddo schrieb:
Sowas will man nicht wenn man support bieten will/muss^^
Ergänzung:
Vor allem ist ja Plasma 6.6.5 ja im Mai/2026 erschienen. Ist ja jetzt nicht so, das das irgendeine uralt-Version von annodazumal ist. Die Folgeversion 6.6.6 ist von gestern! Und ja. Wer die noch nicht hat, ist nicht top-aktuell. :freak:

(zugegebenermaßen gibts den 6.7er Zweig schon etwas länger; aber selbst da ist das Inital-Release ist nicht mal ein Monat her)
 
Zuletzt bearbeitet:
Kaito Kariheddo schrieb:
Ab 6.6.5 gab es öfter mal Bugs.
Du reißt meine Aussage aus dem Kontext - es ging ja darum, dass ein User Siduction als Pendant zu Testing bezeichnet hat und die Aussage stimmt halt nicht.
Siduction basiert auf sid, also unstable - und meine Nebenbemerkung zielte letztendlich nur darauf, dass Debian selbst unter Sid nicht immer top-aktuell ist.
Aber um beim Thema zu bleiben, Tuxedo wird wohl, wie bisher unter Ubuntu auch, sein "eigenes" Plasma bringen → ist jetzt nur ne Vermutung meinerseits, aber ich kann mir gut vorstellen, dass die sich bei KDE-Neon bedienen, da bekommen sie es schon vorgepackt und müssen nur noch Feintuning machen.

Und was die Bugs im Zusammenhang mit AMD-Karten anbelangt, da kann ich nichts dazu sagen, ich nutze keine AMD-Karten - ich hab hier jedenfalls auf Intel-Maschine mit 3 Monitoren keine Probleme mit Plasma 6.7.2, weder unter Tumbleweed, noch unter Fedora 44 und auch nicht mit Fedora 45.
 
Habicht schrieb:
Du reißt meine Aussage aus dem Kontext - es ging ja darum, dass ein User Siduction als Pendant zu Testing bezeichnet hat und die Aussage stimmt halt nicht.
Ja. Aber darum ging es im letzten Abschnitt Deiner Aussage ja nicht. Dort hast Du klipp und klar gesagt, das man Plasma 6.6.5 nicht top-aktuell bezeichnen kann. Und darauf wurde halt mit "ist doch gut, das man da zurückhaltender ist weils in späteren Versionen Bugs gibt".

Da verändert sich nichts, wenn man den Rest von Deinem Posting dazu nimmt. Ob da testing ein Pendant zu Siducation ist oder nicht ist völlig irrelevant.

Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, warum Du an der Stelle einen Aufriss machst. Er hat Dir ja nicht mal großartig widersprochen oder ist Dich auf andere Weise angegangen. Das war lediglich ein ergänzender Hinweis den man einfach mal so als gegeben hinnehmen kann.

Habicht schrieb:
, aber ich kann mir gut vorstellen, dass die sich bei KDE-Neon bedienen, da bekommen sie es schon vorgepackt und müssen nur noch Feintuning machen.
Oder sie nehmen das Plasma was in Debian testing drin ist.
Warum sollten sie das plasma aus KDE Neon (was ja dann wieder ein ubuntu/LTS-Derivat wäre) nehmen um das dann wieder für debian testing umzumoddeln? Macht ja keinen Sinn.
Und wäre es jemals wichtig das aktuellste KDE/Plasma zu haben, dann hätten sie das bisher ja schon gemacht (wo die Basis von KDE neon und Tuxedo-OS gleich war).
 
Caramon2 schrieb:
  1. alten Benutzerordner übernehmen (dauert gar nichts, wenn eine eigene Homepartition - das empfehle ich deshalb schon seit Jahren)
  2. ggfs. die paar Programme nachinstallieren, die man zusätzlich installiert hatte (je nach Programme und Internetverbindung einige Minuten): Konfiguriert werden muss davon gar nichts, da das im Benutzerordner gespeichert wird, den man ja schon (inkl. aller Einstellungen) übernommen hat
So einfach funktioniert das nur, wenn sich das Format der Einstellungsdateien nicht wegen Versionsänderung von Programmen ändert
 
Wie haben das Tuxedo-User eigentlich bisher mit den Versionsupgrades alle 2 Jahre gemacht?
 
mkossmann schrieb:
So einfach funktioniert das nur, wenn sich das Format der Einstellungsdateien nicht wegen Versionsänderung von Programmen ändert.
Sorry, aber das ist Blödsinn: Ich kenne keinen einzigen Fall, wo eine neuere Version nicht mit dern Konfigurationsdateien einer älteren Version klar gekommen ist.

Denk doch bitte nach: Sonst würden doch schon normale Updates solche Probleme verursachen…

So wie ich es beschrieben habe, habe ich es in den letzten Jahren schon wer weiß wie oft gemacht: Auf meinem PC und auf denen, um die ich mich bei Bekannten und Verwandten kümmere.
 
@Habicht Ja ich war gestern so frei mal bei TUXEDO nachzufragen und diesen Artikel für gnulinux.ch zu schreiben.
 
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kim88 schrieb:
diesen Artikel für gnulinux.ch zu schreiben
Der Artikel ist gut.
Nichtsdestotrotz wäre es schön gewesen, hier noch mal Dein Posting aufzugreifen und einzuräumen, das Du da vorschnell eine Einschätzung abgegeben hast.

Weil Du hast das ja auch nicht irgendwie als Bedenken hingestellt, sondern mehr oder weniger als Fakt:
kim88 schrieb:
Die verkaufen das System vorinstalliert auf Ihren Notebooks - so richtig kommerziell - und nutzen eine Basis ohne garantierten Sicherheitsupdates - das ist grob fahrlässig und einfach nur dumm.
Die Befürchtung kann man äußern, aber solange man es nicht weiß, sollte man eher im Konjunktiv bleiben.

Und klar: Solche Formulierungen können passieren und ist jetzt auch nicht super dramatisch. Aber schadet dann ja nicht, wenn man einfach mal mit 'nem Nebensatz einräumt, das man mit seinem Posting übers Ziel hinausgeschossen hat.
 
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Das Posting war definitiv zu hart formuliert bzw hätte eine "kann" Formulierung gebraucht. Für einen Newsartikel würde ich solche Formulierungen auch nicht nutzen bzw hab da korrekt nachgefragt, korrekt zitiert und eingeordnet.
 
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Ich verwende seit Jahren Debian Sid im Produktiveinsatz und habe damit so gut wie nie Probleme - dafür aktuellste Kernel und Pakete, vor allem die wichtigen Sicherheitspatches funktionieren hier schneller und besser als bei Testing. Da bin ich gespannt, wie man das bei Tuxedo lösen will...
 
unixviking schrieb:
vor allem die wichtigen Sicherheitspatches funktionieren hier schneller und besser als bei Testing.
Besser? :-)
Das heißt , die Sicherheitsupdates sind bei unstable noch sicherer als bei testing ?

unixviking schrieb:
Da bin ich gespannt, wie man das bei Tuxedo lösen will...
Wurde doch gesagt. Man will Sicherheitsankündigungen im Auge behalten und Patches ggf. selbst ausliefern.
 
andy_m4 schrieb:
Besser? :-)
Das heißt , die Sicherheitsupdates sind bei unstable noch sicherer als bei testing ?
Ja, weil sie schneller kommen als bei Testing. Klingt komisch, ist aber so. Testing ist eigentlich so ein schwebendes Zwischending zwischen Sid und Stable.
Ergänzung ()

andy_m4 schrieb:
Wurde doch gesagt. Man will Sicherheitsankündigungen im Auge behalten und Patches ggf. selbst ausliefern.
Das ist aber auch ein ziemlicher Arbeitsaufwand, es kommen eigentlich laufend Sicherheitspatches raus.
 
unixviking schrieb:
Ja, weil sie schneller kommen als bei Testing.
Das mit schneller hattest Du gesagt und das hab ich auch durchgehen lassen. Aber was ist besser?

unixviking schrieb:
Klingt komisch, ist aber so.
Lustigerweise hab ich das vorhin schon gesagt.
Das lässt dein eh schon gezwungen-cool-wirkenden-wollenden Spruch noch lächerlicher aussehen.

unixviking schrieb:
Das ist aber auch ein ziemlicher Arbeitsaufwand, es kommen eigentlich laufend Sicherheitspatches raus.
Naja. Was heißt ziemlicher Arbeitsaufwand.
Das ist halt daily-business wenn man eine Distribution betreibt.

Und die müssen i.d.R. ja auch nicht die Patches selber schreiben. Man muss ja nur übernehmen, was eh schon da ist und dann in die eigenen "testing"-Pakete reinpatcht.
Und meistens sind Security-Patches auch nicht besonders groß, so das da in der Regel auch kein Konflikt zu erwarten ist.

Also auf den einfachsten Workflow reduziert könnte man sagen: Die Security-relevanten Patches die in unstable reinkommen braucht man nur 1:1 in die eigenen Testing-Pakete zu patchen.

Und wieviel werden das sein? Zur Abschätzung kann man ja einfach mal gucken, wie viel Security-Updates für stable anoounced werden. Und ja. Da kommt ein bissl was zusammen, aber wenn man das mal auf einen Tag runter rechnet ...
Ich weiß nicht, was für Dich "ziemlicher Arbeitsaufwand" bedeutet, aber das klingt für mich so ein bisschen nach "10-Mann-Team sitzt 24/7 daran".
Und da sind wir sehr weit von weg.

Und da haben wir noch nicht mal berücksichtigt, das in TuxedoOS vermutlich nicht alle Pakete drin sein werden, die in Debian drin sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich vermute, bei Tuxedo hat man sich vor der Entschiedung auf Testing zu wechseln auch Kali-Linux, das ja ebenfalls auf Testing basiert, genauer angeschaut. Insbesondere welcher Aufwand für Sicherheitspatches dort fällig war/ist.
 
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