News Tuxedo OS aus Augsburg: Die Distributionsbasis wechselt von Ubuntu zu Debian

Meiner beruflichen Erfahrung hat, werden kritische Patches erst unter Debian, dann rhel bereitgestellt. Manchmal auch andersrum, meist aber passiert es genau so.
 
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Was ich als Jahrelanger Linuxnutzer und Open Source Verfechter nicht verstehe: Wieso muss Tuxedo hier sein Eigengebräu entwickeln. Der Markt für Linux Notebooks ist nun wirklich nicht groß. Wir haben System76, Starlabs Systems, Framework (wie mans nimmt), Purism und Tuxedo. Es wäre, abgesehen vom Aufwand der Koordination doch sicher für alle einfacher, sich lose zusammen zu schließen und die Software auf das gleiche Fundament zu stellen und ggf. auch mit einem geschlossenen Auftreten besser bei den OEMs/ODMs auftreten zu können, um mehr oder tiefgreidendere hardwareseitige Anpassungen an den Barebones vornehmen zu lassen, die viele Linux Nutzer mögen oder wollen könnten, gerade im Hinblick darauf, dass das eine sehr meinungsstarke Community ist, die auch gerne aktiv partizipiert.
 
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@Salamimander, jetzt bist du bei RHEL, vorher ging es um Fedora - Fedora ist, wie erwähnt, sehr nah an Upstream und erst von dort wandern die Patches zu RHEL.
 
Zuletzt bearbeitet:
Habicht schrieb:
und erst von dort wandern die Patches zu RHEL.
Ne. Fedora bildet einen Softwarestand für das nächste RHEL. Da das Zeug im aktuellen RHEL deutlich älter und gut abgehangen ist, muss das natürlich anderweitig gepatcht werden.

Flutefox schrieb:
Gerade das. Die kaufen ja alle bei denselben drei Anbietern. Da müsste ein geschlossenes Auftreten doch deutlich besser ankommen. Aber vielleicht machen die das ja auch, ohne es an die große Glocke zu hängen.
 
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@Flutefox naja es geht um mehr als nur eine weitere Distribution. Zum einen bietet Tuxedo ja die direkte Instalation anderer Distributionen beim bestellen an. Vor allem aber passt Tuxedo den Kernel an, damit er mit der oft neuen Hardware überhaupt vernünftig läuft. Auch der Einrichtungsprozess muss einheitlich sein, damit man über alle Käufer hinweg vernünftig Support geben kann. Außerdem will man ja eine persönliche Note reinbringen, sei es das Control Center oder das Tuxedo Theme.
 
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nunja testing [ forky oder sid? ] bei debian, ist stable bei anderen Distro und bei Arch schon veraltet
 
Gute Wahl!

Ich wechsele auch nach drei Jahren "stable" nun auf "testing", allerdings auf das konkrete Release, das dann erstmal "stable" bleibt.
 
Garmor schrieb:
Ne. Fedora bildet einen Softwarestand für das nächste RHEL. Da das Zeug im aktuellen RHEL deutlich älter und gut abgehangen ist, muss das natürlich anderweitig gepatcht werden.
Und was hab ich geschrieben?

@Flutefox, Tuxedo lässt bei Schenker maßgeschneidert produzieren und passt seine Software an exakt diese Geräte an - warum sollten die sich mit ähnlichen Projekten zusammentun?
 
Habicht schrieb:
@Salamimander, jein, Debian ist zwar ein Urgestein, aber entwickelt wird vor allem bei "Upstream" und da ist Fedora verdammt nah dran.

Upstreams verwenden oft Linux, und da eben auch irgendeine Distribution. Ich bin z.B. Teil des Upstreams fuer ein Programm, das sowohl von Debian als auch von Fedora (und auch von ein paar anderen Distributionen) ausgeliefert wird. Ich verwende Debian oldstable auf meinem Desktop, Ubuntu 22.04 auf meinem Laptop, und beruflich meistens Debian und Ubuntu, habe aber auch Kontakt mit AlmaLinux, und sogar ein Fedora-system ist dabei (weil's fuer den SBC damals nur ein Fedora-Image gab). Aber letztendlich testen wir auf allem moeglichen, auch auf irgendwelchen BSDs und anderen Nicht-Linux-Systemen. Jedenfalls ist mir unklar, was Du mit 'entwickelt wird vor allem bei "Upstream" und da ist Fedora verdammt nah dran' sagen willst.
 
Das frage ich mich ja auch die ganze Zeit. Wichtig ist am Ende was rum kommt und da fühle ich mich bei Debian bisher besser aufgehoben als bei RHEL. (Und ich rede nicht von privaten Daddelkisten)
 
Habicht schrieb:
Naja, also ein System neu aufsetzen sollte man schon beherrschen - egal ob man jetzt Linux oder Windows nutzt.
Klar, kostet aber auch mal nen Tag.
 
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GrumpyCat schrieb:
Was ist denn da schwierig? Gleiche Programme installieren, Home-Verzeichnis vom alten Rechner mitnehmen, fertig.
Ich bin noch nicht so firm. Wenn ich Steam und Heroic Games Launcher nutze und mit diesen Spiele installiere, fällt das dann in Kategorie /home odsr Programme? Alles für Proton und Co einzurichten fände ich nervig.
 
Helge01 schrieb:
..... hoffentlich wechseln andere auch und Canonical mit Ubuntu verschwindet in die Bedeutungslosigkeit.
Weil jetzt auf den paar tausend Clevos pro Jahr die bei Schenker mit dem Tuxedo Logo versehen werden....!?
Seltsame Ideen!
 
pseudopseudonym schrieb:
Klar, kostet aber auch mal nen Tag.
Eine Stunde für ein Fedora, inkl. Download, Stick erstellen, dann installieren und einrichten → ist alles nur ne Frage einer guten Backup-Strategie und natürlich der Vorbereitung.
Ich habe meine Daten auf einer reinen Datenpartition, die muss man nur wieder ins neue System einbinden und nein, das ist nicht /home.
Ergänzung ()

mae schrieb:
Jedenfalls ist mir unklar, was Du mit 'entwickelt wird vor allem bei "Upstream" und da ist Fedora verdammt nah dran' sagen willst.
Lesestoff bzgl. ganz nah dran
 
Habicht schrieb:
Naja, also ein System neu aufsetzen sollte man schon beherrschen - egal ob man jetzt Linux oder Windows nutzt.
Das ist aber genau das, was die wenigsten als Professionell bezeichnen würden...
 
Hachja, da bekomme ich als "neuer Augsburger" und ehemaliger Tuxedo Nutzer schon irgendwie Bock bei/mit denen zu arbeiten 😅 Heiße den Schritt mehr als willkommen und wünsche den Leutchen bei Tuxedo weiterhin viel Erfolg!
 
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Find den Plan von Tuxedo gut. Umsetzung gibt es schon. Nennt sich Siduction. Debian Testing, Btrfs, Snapper, KDE 6.6.5. Könnte man aber auch mit OpenSuse Tumbleweed haben (wenn es nicht unbedingt Debian Testing sein muss).
 
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