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Über 30.000 FEC Fehler innerhalb 3 Stunden Routerlaufzeit
ich würde gerne wissen ob knapp über 30.000 FEC-Fehler innerhalb einer Laufzeit von 3 Stunden bei einem Router (AVM 7690) noch als normal einzustufen ist oder nicht?
Nein habe ich aktuell (noch) nicht. Trotzdem ist es verwunderlich, dass ein 7690 gerade mal ca. 150 FEC Fehler in 14 Std. korrigiert und ein 7530ax in 3 Std. über 30.000 Fehler.
Beim 7690 wo es wenig FEC sind, habe ich dafür aber auch CRC-Fehler.
Kann jetzt evtl. nur am verbauten Modem/Chipsatz liegen, oder aber es ist evtl. langsam schleichend etwas im argen was irgendwann zum Problem werden könnte.
Ja, selbe Dose, selbes Kabel. Mit der 7530ax habe ich in 3 Std. mit Sicherheit weniger Traffic verursacht (war eigentlich mehr 3 Std. Leerlauf) wie 14 Std. mit der 7690 Pro.
Soweit mir bekannt sind FEC-Fehler, egal in welcher Menge sie auftreten, vollständig unkritisch. Das sind alles Fehlerhafte Paket die Modemseitig vollständig korregiert werden ohne Bandbreitenverluste hin nehmen zu müssen.
Sollten sich aber zu den FEC-Fehlern auch vermehrt nicht korrigierbare Fehlerpakete häufen, sieht die Sache schon anders aus. Dann sollte man handeln und mal beim Provider anklopfen. Denn nicht korrigierbare Datenpakete müssen neu angefordert werden, was Zeit in Anspruch nimmt und je nach Leitungskapazität und Häufigkeit der Fehler zur Bandbreitenbeschränkung auf Seite des Empfängers führt.
Trotzdem ist es verwunderlich, dass ein 7690 gerade mal ca. 150 FEC Fehler in 14 Std. korrigiert und ein 7530ax in 3 Std. über 30.000 Fehler.
Beim 7690 wo es wenig FEC sind, habe ich dafür aber auch CRC-Fehler.
FEC-Fehler sind für die Geschwindigkeit unkritisch, da sie auf deiner Seite durch den Overhead korrigiert werden können. CRC-Fehler hingegen sind (in hoher Zahl) problematisch, da die Pakete erneut gesendet werden müssen. Viele FEC-Fehler und keine CRC-Fehler ist also besser als wenige FEC-Fehler und dafür aber auch CRC-Fehler.
Auch der jeweilige Modemchip hat hierauf sicher einen Einfluss (der eine ist besser bei der Signalauswertung als der andere). Es ist also erst mal völlig normal, dass sich unterschiedliche Router an derselben Leitung unterschiedlich verhalten.
Auch spielt der Traffic natürlich eine Rolle. Um das Ganze vollständig vergleichen zu können, müsste es im Vergleichszeitraum mit beiden Geräten den gleichen Traffic gegeben haben. Sobald mehr Traffic da ist, steigen natürlich auch die Fehler.
Auch Umwelteinflüsse (Temperatur) wirken sich auf die Kupferleitung aus; genauso wie Störsignale von anderen Leitungen oder Funksendern oder Geräten, die elektromagnetisch strahlen.
Nichtsdestotrotz halte ich 30.000 FEC-Fehler in 3 Std. auch für viel. Trotzdem hast du dadurch keinen Nachteil, außer evtl. einen marginal (und wir reden hier wahrscheinlich über ein paar Cent im Jahr) höheren Stromverbrauch.
Um welchen Fehlertyp handelt es sich den bei der 7530ax. Sind es FEC-Fehler oder CRC-Fehler?
Ersteres ist wie gesagt egal in welcher Häufigkeit unkritisch. CRC-Fehler sind erheblich kritischer, aber auch erst ab einer gewissen Menge/Häufigkeit, vor allem bei großen Datenmengen.
Ergänzung ()
ForumAndy schrieb:
So, jetzt hab ich die 5690 Pro hingehangen.
2 Min Laufzeit:
449 FEC-Fehler, 24 CRC-Fehler
OK in der kurzen Zeit bei fast keinen Datentransfer sind das zu viele nicht korrigierbare (CRC) Fehlerpakete.
Da könnte man durch aus mal beim Provider anklopfen und fragen ob mit den Leitungswerten alles OK ist.
Beobachte das mal weiter. Du hast nicht zufällig am Kabel gewackelt oder so? Denn ich finde es komisch, dass die CRC-Fehler jetzt so hoch sind im Vergleich zu den beiden anderen.
Da du keine angaben, zu deiner Verbindung angegeben hast (Vertragliche Geschwindigkeit /was davon Ankommt DL/UL) ,können 30k FEC oder so wie mehrre CRC Fehler durchaus normal sein mit DSL bis 16k.
Zu besseren Verdeutlichungen hier mal die Fehlerraten an meiner Fritzbox 6690 an einem Vodafone-Anschluss 250 down/50 up!
Aktuell besteht meine Verbindung ~37 Tage
In diesem Zeitraum sind bei mir ~1,7 TB an Daten über meine Internetleitung gewandert
Und ich habe in diesem Zeitraum ~1800 CRC-Fehler gehabt. Was ich als unkritisch und gesunde Internetleitung ansehen würde, bei dem Datenaufkommen pro Monat bei mir!
Sofern wir uns einig sind, dass es hier um Werte geht, die vom Modem gemeldet werden, ist die Annahme leider falsch. Ob tatsächlich Nutzdaten übertragen werden, ist der DSL-Leitung total egal. Es werden dauerhaft mit gleichbleibender ("aktueller") Datenrate Informationen über die Leitung gejagt, deine Nutzung beeinflusst nur, wie hoch der Anteil der Nutzdaten an der Gesamtmenge ist.
DrAgOnBaLlOnE schrieb:
Soweit mir bekannt sind FEC-Fehler, egal in welcher Menge sie auftreten, vollständig unkritisch. Das sind alles Fehlerhafte Paket die Modemseitig vollständig korregiert werden ohne Bandbreitenverluste hin nehmen zu müssen.
Das ist auch nicht korrekt, zumindest wenn man dem Protokoll glaubt. Das Thema hatten wir hier auch schon mehrmals. Ist es schlimm? Wahrscheinlich nicht. Ist es messbar? Ab einer gewissen Menge wahrscheinlich schon.
Ergänzung ()
DrAgOnBaLlOnE schrieb:
Zu besseren Verdeutlichungen hier mal die Fehlerraten an meiner Fritzbox 6690 an einem Vodafone-Anschluss 250 down/50 up!
Das passt nicht zum Thema, Kabel ist ein Shared Medium, da ist mehr Platz auf der Leitung, als dein Tarif benötigt. Bei DSL ist das meist anders, an nicht allzu kurzen Leitungen wird da wirklich deine Nettodatenraterate mit jedem fehlenden Quäntchen Platz auf der Leitung weiter geschmälert.