ÜBERSPANNUNSSCHADEN?! Mainboard defekt?

paschi

Cadet 1st Year
Registriert
Aug. 2023
Beiträge
8
[Bitte fülle den folgenden Fragebogen unbedingt vollständig aus, damit andere Nutzer dir effizient helfen können. Danke! :)]

1. Nenne uns bitte deine aktuelle Hardware:
(Bitte tatsächlich hier auflisten und nicht auf Signatur verweisen, da diese von einigen nicht gesehen wird und Hardware sich ändert)
  • Prozessor (CPU):Amd Ryzen 5 3600
  • Arbeitsspeicher (RAM):2x8gb kingston
  • Mainboard:Asus prime b450m-k
  • Netzteil:650w silent
  • Gehäuse: …
  • Grafikkarte: nividia rtx 3060
  • HDD / SSD: …
  • Weitere Hardware, die offensichtlich mit dem Problem zu tun hat(Monitormodell, Kühlung usw.):

2. Beschreibe dein Problem. Je genauer und besser du dein Problem beschreibst, desto besser kann dir geholfen werden (zusätzliche Bilder könnten z. B. hilfreich sein):
Nach einer Bestätigten Überspannung im Haus (400volt auf sämtlichen Steckdosen etc) lief mein Pc tatsächlich anfangs problemlos. Mittlerweile hab ich aber keine Kontrolle mehr über die Lüfter der AiO diese laufen durchgehend bei 2500umdrehungen und reagieren nicht mehr. Zudem alles was über usb angeschlossen ist und rgb hat flackert bzw ändert einfach so die Farben. Kann das Mainboard im nachhinein einen abgang machen?!

3. Welche Schritte hast du bereits unternommen/versucht, um das Problem zu lösen und was hat es gebracht?
...


P.S.: Beachte auch die verschiedenen angepinnten Themen und die Forensuche. Möglicherweise findest du da bereits die Lösung zu deinem Problem.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann mach den PC auf und schau nach. was wird ohnehin die 1. Komponente sein, die ich tauschen wuerde

Ein hochwertiges Netzteil schuetzt deine resltichen Komponenten bis zu einem gewissen Grad
 
CMOS-Reset gemacht?
 
Im normalfall geht das Netzteil flöten bzw.Schutzschaltungen werden ausgelöst. i.d.R. Sollte das Netzteil vor so etwas gesichert sein wenn natürlich das billigste chinablingblingding drinnen sitzt kann eine erhöhte Spannung weitergeleitet worden sein. jedoch führt so etwas bei höherer Einwirkdauer zu problemen da viele komponenten Schwankungen in einem gewissen Maße mitmachen. da wir leider nicht in dein Netzteil oder in deinen PC schauen können was nun genau passiert ist. kannst du nun nur Komponente für Komponente
tauschen...
Ich würde folgender Maßen Beginnen
1. Netzteil
2. Mainboard
3. AIO


MFG JENNER
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: paschi
@paschi es bleibt dabei, du müsstest mal dein Computergehäuse öffnen (vorher ALLE Leitungen trennen), dich erden und mal nach deinem Netzteil sehen. Oder es jemanden machen lassen.
Es ist nicht unwahrscheinlich, dass einer der Spannungsregler im Netzteil hinüber ist. Schließlich werden in Netzteilen idR erst die 12V DC erzeugt. Diese wird am meisten benötigt, unter anderem Graka und CPU-Anschluss laufen damit und die Geräte erzeugen sich dann selbst ihre Spannungen, die "intern" benötigt werden wie z.B. 1,x V CPU.
Aus diesen 12V werden dann im Netzteil die "Sekundärspannungen" (5V USB/Lüfter/SATA, 3,3 V SATA und -3,3V heutzutage ungenutzt) gewandelt. Ausnahme kann hier die Standby-Versorgung sein. Da hier nur echt wenig Leistung bereit gestellt werden muss, kann es dafür einen auf wenig Leistung ausgelegten extra-Kreis für geben, weil der Umweg über die "große" 12V-Schiene zu ineffizient sein könnte und den Stand-by Wirkungsgrad unter gesetzliche Vorgaben senken würde.

Die große 5V Schiene ist die Zweitgrößte in heutigen Systemen. Wenn die Umschaltung dazwischen einen Weg hat, könnte das die Probleme mit den Lüftern und allem was an USB/Molex/SATA hängt, erklären.

Jedenfalls ist es günstiger, das Netzteil auf Verdacht zu tauschen/tauschen zu lassen, als das Mainboard.
Auch ist es meiner Meinung nach wahrscheinlicher, dass nur ein Spannungsregler/Treiber-ICs kaputt gegangen ist, als mehrere (nach deiner Beschreibung, währen wahrscheinlich eher mehrere dieser Komponenten auf dem Mainboard defekt).

Weiterhin arbeitet die 5V-Schiene eines Netzteils auch im Standby. Je nach Ausführung vielleicht auch die 12V-Schiene, aber die ist per SE auf höhere Leistung ausgelegt und wird eine Überlastung eher vertragen als die kleinere 5V Schiene. Kondensatoren auf der Primärseite des Netzteils sind idR ez bis 400V Durchschlagsfest.

Ohne Oszilloskop wird man jedenfalls nicht sicher ermitteln können, ob das Netzteil noch innerhalb der Spezifikation arbeitet, oder nicht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: paschi
Also ich denke nicht das dein Problem was mit der Überspannung zutun hatte. Dann wäre mit Sicherheit noch mehr Kaputt gegangen. Und das es ausgerechnet die Lüftersteuerung betrifft sehr unwahrscheinlich.
 
Das ist ja auch alles total egal den Feinschutz übernehmen die Schutzschaltungen im PC-Netzteil, scheint jaa soweit funktioniert zu haben der Rechner lässt sich ja noch einschalten. Und meines Wissens werden die Lüfter mit einer 12V PWM angesteuert wäre da eine Überspannung auf der 12V rail aufgetreten wären noch andere Dinge defekt.
 
Danke schonmal für die Antworten! Ich werde mit dem Netzteil beginnen und schauen wie es sich dann entwickelt falls interesse besteht halte ich euch auf dem laufenden. Danke!
 
Sollte nicht am Netzteil liegen die lüfter werden jaa vom Mainboard mit Spannung versorgt und gesteuert. Du könntest mal ins BIOS gucken wie die lüfter dort eingestellt sind. Da kann man verschiedene lüfterprofile einstellen und auch die Lüfterkurve.
 
Ich weiß nicht, wie weit du inzwischen schon bist, aber ich würde tatsächlich auch erst mal so anfangen:
TorenAltair schrieb:
CMOS-Reset gemacht?
Und wie lange ist die Überspannung denn her? Du schreibst nur, dass es sie gab und du mittlerweile (also nach und nach?) solche seltsamen "Verhaltensweisen" beobachtest.
Hast du sonst irgendwas verändert am System (Hard-/Softwareseitig)? Hast du im Gehäuse gearbeitet? Evtl. hat sich dabei irgendein Kabel gelockert und verursacht einen Wackelkontakt oder liegt ungünstig auf einem Kontakt?
Ggf. könntest du auch mal nach einem BIOS-Update schauen.
 
Überspannungsschäden reguliert im Regelfall die Versicherung.

Man bringt das beschädigte Gerät in eine Werkstatt, lässt sich ein Gutachten über den Schaden erstellen (wahrscheinlich Totalschaden) und schickt das seiner Versicherung. Man bekommt den Zeitwert erstattet und Ende der Tragödie. Die Versicherung übernimmt auch die Kosten für das Gutachten.

Wenn eine bestätigte Überspannung im Haus vorliegt, könnte man sogar auf das Gutachten der Werkstatt verzichten. Denn die Versicherungen verfügen über Karten, auf denen jeder Blitzeinschlag genauestens verzeichnet ist. Damit ist Versicherungsbetrug nahezu ausgeschlossen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist ja kein Totalschaden die Hardware funktioniert ja noch. Und da ist am Mainboard auch keine überspannung aufgetreten weil sonst wäre wesentlich mehr kaputt gegangen als nur ausgerechnet der PWM Controller.
 
@UnknownLockdown :
Die Hardware funktioniert ja nur "teilweise" noch. Was glaubst du, wen das bei der Versicherung interessiert? Kaputt ist kaputt! Die rechnen bei drei- bis vierstelligen Beträgen immer noch mit "Peanuts".

Nimm bitte Kontakt mit Deiner Haushaltsversicherung auf und kläre das, zumal ja, wie Du schreibst, eine bestätigte Überspannung vorliegt. Meistens geht dabei auch noch der Router, die Telefonanlage, die TV und weitere Haushaltsgeräte kaputt, also bitte nicht zu kleinlich rangehen und genau prüfen, was denn nun während er Überspannung kaputtgegangen ist; denn möglicherweise sind auch der Kühlschrank und mehrere LED-Lampen "über den Jordan gegangen", Kaffeemaschinen, Wasserkocher, Mikrowellen und andere Elektrogeräte werden auch gern von Überspannungsschäden heimgesucht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also bei der DGUV-3 Prüfung (Wiederkehrende Prüfung von elektronischen) Geräten wird zum Prüfen der elektrischen Sicherheit am Eingang des Gerätes die doppelte Netzspannung (500V) angelegt und ich wüsste nicht das da jemals ein Gerät durch zerstört wurde.

Zitat:
„Die Messung des Isolationswiderstandes erfolgt bei der Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel mit 500 Volt Spannung."
 
Zuletzt bearbeitet:
UnknownLockdown schrieb:
Zitat:
„Die Messung des Isolationswiderstandes erfolgt bei der Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel mit 500 Volt Spannung."
Das weißt Du, aber weiß das Deine Versicherung? Wenn Du der bestätigten Überspannung nicht vertraust, lässt Du eben ein Gutachten von einer PC-Werkstatt machen; was ist daran so schwer zu verstehen? Kaputt ist kaputt, wenn auch teilweise. Du kannst das Gerät nicht mehr in der von Dir vorgesehenen Art und Weise benutzen, die Versicherung soll es Dir ersetzen.
 
Bestätigte Überspannung? Hast du schon mal zwei Phasen gebrückt das ist ein ordentlicher Kurzschluss da will ich nicht neben stehen.

In diesem moment hast du bedingt durch einen niedrigen Gesamtschleifenwiderstand einen unerwartet hohen stromfluss, einen sogenannten Kurzschluss, der im idealfall durch eine Sollbruchstelle im Stromkreis, eine sogenannte Sicherung unterbrochen wird, bevor es zu weiteren Schäden kommt.

Da muss ja ein toller Elektriker dran gearbeitet haben ;) Müsste jaa eigentlich derjenige für aufkommen der, für die exakten 400V Überspannung verantwortlich war.
 
Zurück
Oben