ÜBERSPANNUNSSCHADEN?! Mainboard defekt?

Was bitte hat das mit dem Sachverhalt den Computerschadens zu tun? Wer hat die Überspannung #1 bestätigt?
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paschi schrieb:
nach einer Bestätigten Überspannung im Haus (400volt auf sämtlichen Steckdosen etc) lief mein Pc tatsächlich anfangs problemlos.
nach einer Bestätigten Überspannung im Haus (400volt auf sämtlichen Steckdosen etc) lief mein Pc tatsächlich anfangs problemlos.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke eher das es an einer Einstellung im BIOS liegt dort kann man verschiedene Profile für die Lüftersteuerung wählen der TE hat ja nicht geschrieben das er versucht hat die lüfter vom BIOS aus zu regeln also bin ich davon ausgegangen das er es unter Windows versucht hat mit der entsprechenden Mainboard Software und die ist bei Asus manchmal sehr verbuggt ich hatte auch mal ein problem damit da sind einfach die Lüfter ausgegangen im Betrieb hab diese Software von Asus deinstalliert und alles hat wieder super funktioniert


CMOS reset kann dazu führen das sämtliche Lüftereinstellungen verloren gehen?
 
UnknownLockdown schrieb:
Also bei der DGUV-3 Prüfung (Wiederkehrende Prüfung von elektronischen) Geräten wird zum Prüfen der elektrischen Sicherheit am Eingang des Gerätes die doppelte Netzspannung (500V) angelegt und ich wüsste nicht das da jemals ein Gerät durch zerstört wurde. Und wir haben auf der Arbeit auch so Oszilloskope getestet da ist nie eins kaputt gegangen und Messtechnik ist wesentlich empfindlicher als ein PC.

Zitat:
„Die Messung des Isolationswiderstandes erfolgt bei der Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel mit 500 Volt Spannung."
Sei mir nicht böse, aber wie weit kennst du dich in Sachen Elektrotechnik aus?
Wenn 500V den Geräten ja nichts ausmachen, wie erklärst du dir dann reihenweise defekte Geräte bei einer Sternpunktverschiebung durch fehlenden N-Leiter?

Richtig, die DGUV3-Prüfung ist damit nicht vergleichbar.
Mit anderen Worten, deine Ausführung kann in die Tonne.
 
Gegenfrage wie sehr kennst du dich mit Elektrotechnik aus? Sternpunktverschiebungen treten im Drehstromnetz auf ein Computer funktioniert mit Einphasen Wechselspannung und wenn der n Leiter fehlt ist dem Rechner das auch egal weil der Stromkreis unterbrochen ist und kein Strom mehr fließen kann? Oder verwechsel ich da was?
 
Weil mich das Thema privat wie beruflich interessiert, damit ich auf dem laufenden bleibe. Für die Versicherung würde ich einen Totalschaden anmelden, die Fehlersuche ist wirtschaftlich viel teuer, als der jetzige Neupreis. Zur Fehlersuche würde ich auch erstmal das Netzteil auf jeden Fall ersetzen, es hat deutlich über der Pflicht Toleranz an Spannung erhalten (waren's 10 oder 15%?). Und das fatale (kann sein) an der Überlastung ist halt, das einige Komponenten im Netzteil, trotz Notabschaltung, kurzfristig die doppelte thermische Leistung erhalten. Das muss Diese nicht zerstören oder Schaltungstechnisch unbrauchbar machen, aber Schaltpunkte intern in Netzteil verschieben. Kann auf der sekundär Seite dann die interessantesten Effekte bringen.
 
@UnknownLockdown prinzipiell liegst du nicht ganz falsch. Sternpunktverschiebungen treten im Drehstromnetz auf, damit liegst du richtig. In der Regel werden Häuser allerdings auch mit Drehstrom angefahren, häufig auch die innenliegenden Wohnungen (Backofen/Herd).

Tricky wird es deswegen weil es darauf ankommt, wo der N-Leiter flöten geht. Von der Verteilung zum Verbraucher passiert nichts, dreiphasig vom Hausanschluss zum Verteiler wirds hingegen kritisch.
BTW: Das betroffene Gerät muss dabei aber nicht mit Drehstrom angefahren werden, sondern hier reicht eine reine Wechselstromanbindung.

Kurz zur vereinfachten Erklärung: Fällt der N-Leiter auf dem Weg zur Verteilung weg, geht der Strangspannung ein definierter Bezugspunkt flöten. Das führt widerum dazu, das der Strom nicht über den Nullleiter der Zuleitung zurückfließen kann und sich den Weg über den N-Leiter eines anderen Stromkreises sucht. Das sorgt dann dafür, das auf einmal statt Außenleiter + N-Leiter (230V) quasi 2 Außenleiter (400V) am Verbraucher anliegen.
 
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Ahhh okay danke verstehe jetzt wie du das meinst hatte mich auch nochmal dazu belesen und trotzdem danke für deine Erklärung man lernt nie aus ;)

Aber meinst du nicht das mehre Geräte dadurch einen defekt erlitten hätten? Hatte mich nochmal in anderen Foren belesen und dort sind meist fast alle Geräte die am Netz waren kaputt gegangen.

Naja wer weiß muss der TE mal schauen
 
UnknownLockdown schrieb:
Also bei der DGUV-3 Prüfung (Wiederkehrende Prüfung von elektronischen) Geräten wird zum Prüfen der elektrischen Sicherheit am Eingang des Gerätes die doppelte Netzspannung (500V) angelegt und ich wüsste nicht das da jemals ein Gerät durch zerstört wurde.

Zitat:
„Die Messung des Isolationswiderstandes erfolgt bei der Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel mit 500 Volt Spannung."

Es ist korrekt, dass die Prüfspannung bei der DGUV 3 Prüfung 500Vdc beträgt. Jedoch wird diese zu meist zwischen jedem aktiven Leiter L1,L2,LX und Schutzleiter PE vermessen. Zusätzlich bzw. Mittlerweile wird auch zwischen aktiven Leitern vermessen in diesem Fall muss der Schalter des zu Prüfenden Gerätes ausgeschaltet sein sonst ergibt sich ein großer Messfehler auf Grund des eingeschalteten Verbrauchers. Zudem hat die 500V Quelle meist ein hohen Serien R.

Somit stellt die DGUV-3 Prüfung nicht den geschilderten Fall dar, sondern würde nur sicherstellen das die 500V Isoliert am Gerät ankommen und nicht auf dem Gehäuse etc. anliegen.

Es wurde ja auch nicht erläutert wie diese 400V zustande gekommen sind und ob tatsächlich eine Sternpunktverschiebung vorlag. Zu meist verballert irgend ein Elektriker N mit einem L und dann knallt es halt. Den FI zieht nicht was sehr schnell ist da der einfließende Strom ja dem ausfließenden entspricht. Somit bleibt der Sicherungsautomat der ist langsam genug das es ne Sicherung, ne SRD Diode , Thyristor etc. im Schutzteil des Netzteil kostet.

Dies sollte hier aber nicht der Fall sein sonst würde ja gar nichts mehr angehen.

Sicher deine Daten falls dein Rechner beschädigt wurde und falls ein Netzteil parat dann probiere ob es danach geht ansonsten melden reparieren lassen über den Versicherungsweg.
 
Das ist es ja, wir haben keine weiteren Infos bekommen.

Es müssen nicht alle Geräte gegrillt werden, eine Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz verhindert hier auch schon schlimmes.
Es kann aber nie zu 100% gesagt werden was einem am Ende um die Ohren fliegt, in so einem Fall kann man nur hoffen.

Jetzt müssen wir eben abwarten, was dabei raus kommt.

@MiZubiki stimmt, dass mit 500V DC geprüft wird hatte ich aus den Augen verloren. Das macht den Unterschied zur Sternpunktverschiebung und der daraus resultierenden Überspannung nochmal deutlicher.
 
Für einen Freitag Abend sind das auch wieder Themen hier :-) Hoffen wir das der TE seinen Rechner selbst reparieren kann oder alles Ersetzt bekommt.

UnknownLockdown schrieb:
Aber meinst du nicht das mehre Geräte dadurch einen defekt erlitten hätten? Hatte mich nochmal in anderen Foren belesen und dort sind meist fast alle Geräte die am Netz waren kaputt gegangen.
Das ist Roulette :-) habe gehört von nahezu jeden elektrische Gerät kaputt bis ist kaum was passiert.

Meist definiert die Dauer den Grad der Zerstörung. Kannst hoffen das irgend ein Gerät so schnell "kaputt" geht das ein Automat auslöst.
 
Hier kann man auch Freitag - Nacht noch was lernen. 😁
Roulette triffts bei der Sternpunktverschiebung sogar ziemlich gut. Bis der Automat hingegen fliegt kanns schon ne weile dauern, drauf verlassen würd ich mich nicht einfache Schutzvorrichtungen wie beim Blitzschutz gibt es da leider auch nicht.

Hier hilft quasi nur ein regelmäßiger e-Check um dem ganzen entgegen zu wirken.

Auf jeden Fall bin ich gespannt, was bei dem Thema hier raus kommt. Mich würde vor allem mal interessieren wie die bestätigte Überspannung aufgetreten sein soll.
 
senseless93 schrieb:
sich den Weg über den N-Leiter eines anderen Stromkreises sucht
Fast richtig. Der Strom fließt den nicht über den N-Leiter einer anderen Phase (weil es gibt für alle drei phasen nur einen N-Leiter.

Der Strom fließt zwischen den Phasen.

Deswegen werden bei manchen teuren 3x230V Verbrauchern (also mit verwendetem N), welche aufgrund von hohen nicht ausgeglichenen Induktivitäten oder Kapazitäten (eigentlich nicht zulässig im privaten Bereich), mit einer speziellen Sicherung ausgestattet. Wenn N überlastet wird, dann schaltet diese Sicherung alle drei Phasen ab. Ansonsten kann der N schmelzen, obwohl keine der Phasen den Nennstrom überschreitet und dann fließt der Strom im Gerät zwischen den Phasen. 400V...
 
Deswegen hab ich auch explizit Stromkreis und nicht Phase geschrieben. L1+N sind ein Stromkreis für mich, L2+N ein weiterer, die N von beiden kommen aber an der gleichen Stelle im Verteiler an.
Aber ich denke das wichtigste zur Sternpunktverschiebung und der entsprechenden Überspannung haben wir hier im Computerforum erwähnt, alles weitere wäre Korinthenk*ckerei 😁
 
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