Ultra Gaming PC 2500€+

Bene-Bene

Cadet 1st Year
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Apr. 2016
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Hallo Leute,

da ich momentan nur ein MacBook besitze und die Dinger nicht wirklich zum Gaming geeignet sind will ich mir jetzt einen selber zusammenstellen und eventuell auch selber zusammenschrauben.

Was will ich:
Einen sehr guten Gaming PC, der aber auch für Programmierung genutzt wird (OpenGL, OpenCL, etc., sollte aber bei meinen Specs kein Problem sein und klappt auch auf meinem MacBook, nur dauert das Rendern teilweise echt lange). Die Auflösung sollte mindestens WQHD sein, vielleicht investiere ich aber auch in einen 4k Monitor. Die Spiele, die ich spiele, sind die üblichen Grafikmonster. Die natürlich dann auf Ultra.

Was habe ich mir bisher ausgesucht (natürlich noch nicht fest):

Gehäuse: Corsair 780T (sieht einfach geil aus ;))

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1. Variante:
Prozessor: Intel i7 6700K

Mainboard: Asus ROG Maximus VIII Hero Gaming

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2. Variante:
Prozessor: Intel i7 5820K

Mainboard: ein entsprechendes X99, es gibt jedoch so viele Möglichkeiten...

Ich habe gelesen, dass der 5820K jedoch eventuell Probleme mit SLI macht wegen der 28 Lanes. Hat jemand Erfahrung.

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Grafikkarte: Asus Strix GTX980TI DC3 6GD5 GAMING

eventuell direkt oder auch später im SLI Verbund

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CPU-Kühler: Corsair Hydro Series H110i GTX 280mm

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Festplatten: 250GB / 500GB SSD + 2TB HDD

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Netzteil: Corsair 750Watt / 1000Watt

reicht 750Watt für SLI?

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RAM: 16GB (später vielleicht auch 32 oder auch direkt wenns nicht zu teuer ist)

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Extras:
- Blu-Ray Laufwerk
- Kartenleser
- WLAN Karte

Im Alternate Konfigurator stand als Warnhinweis, dass durch den Kartenleser und die WLAN Karte evtl. Kühlungsprobleme entstehen können.

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Meine Fragen also: Ist die Zusammenstellung sinnvoll? Welcher i7 (ich habe keine Erfahrung mit Overclocking)? Kann man irgendwo sinnvoll sparen (nicht das Gehäuse, das ist der Hammer!)? Bringt eine Soundkarte irgendetwas oder ist die OnBoard Karte ausreichend? Ist die Kühlung ausreichend? Vor allem im Sommer kann mein Zimmer ziemlich warm werden.

Eine Menge Fragen^^

Vielen Dank schonmal für die Antworten.

Bene
 
Zuletzt bearbeitet: (Bessere Übersicht)
Falls es möglich ist warte lieber noch 2 Monate bis Pascal und Polaris draußen sind. Eine 980ti würde ich mir aktuell nicht mehr holen.
 
Definitiv auf die neuen Grafikkarten warten und dann zwei 1080 oder 490X rein.
Als Basis ein Sockel 2011-3 Board und 4*8 GB DDR4-2400.
Die Netzteilgröße kann man einschätzen wenn es Tests zu den neuen Grafikkarten gibt.
Beim CPU Kühler würde ich einen Dark Rock Pro 3, Noctua NH-D15, o.ä. vorziehen.

P.S. Das "Problem" mit den PCIe Lanes hast du auch bei Sockel 1151, dort gibt es sogar nur 16 Lanes, zwei Grafikkarten werden mit je 8* Anbindung betrieben. Bei PCIe 3.0 ist es aber totale egal ob 16* oder 8*.
Mit dem i7-5930K hättest du 40 Lanes, die 200 € Aufpreis wären mir es aber nicht wert.


MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
Abgesehen von der neuen Generation der Grafikkarten: Wie viel Zeit am PC verbringst du denn mit Rendern? Dann könne man grob vorhersagen, ob sich ein 6-Kerner lohnt. Man kann auch überlegen, direkt etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen für mehr Lanes und eine M.2-SSD... Kommt aber auf die Relation zur verbrachten Zeit mit Rendern und dem Einkommen/verfügbaren Geld.
 
1. jetzt keine grafikkarten mehr, bevor in 2 monaten 14/16nm karten da sind..
eine gtx 1080 8gb sollte besser und sparsamer als eine 980ti sein .. und neuere features..

2. broadwell-e 6800k kommt auch in 2-3 monaten ..


alternativ einfach
6700k + z170 + 2*8gb ddr4 3200 + 960gb ssd + AMD 390 nitro und in nem Jahr auf highend hbm2 grafikkarte umsteigen


pci-3 3.0 x8 kostet 0% performance zu x16 .. juckt also nicht bei nur 2 gpu's
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Unterschied Haswell-E zu Broadwell-E ist minimal. Die Mehrkosten von Skylake darauf ca. 100-150€ D.h. für einen "High End" PC auf keinen Fall i7-6700k kaufen wenn man bereit ist zu übertakten. Wenn man nicht übertakten will ist der i7-6700k eine Möglichkeit, aber ansonsten ist es ein totaler Fehlkauf.

Wenn man eine High End Grafikkarte will ist derzeit der Zeitpunkt total ungeeignet. Die derzeitigen High End Produkte werden in 2-3 Monaten von Mainstreamkarten eingeholt und die High End Produkte der neuen Generaion sind noch 9-12 Monate entfernt. Deswegen ist eine "billige" R9 390 eine gute Wahl derzeit.
 
Also bei dem 6 Kerner stört mich etwas der geringe Takt, aber 6 Kerne wären schon gut wenn du z.B. im Hintergrund noch aufnimmst oder halt zum codieren. Bei den neuen Grafikkarte wird wohl erst nur die Mittelklasse kommen und die schnellen Modelle 2017(ist hörensagen also könnte es auch anders kommen^^).
Wenn bei dir das Geld recht locker sitzt, würde ich erstmal die 980TI nehmen und eventuell nächstes Jahr aufrüsten wenn sie dir nicht mehr reicht.
 
Danke für die schnellen Antworten!

Das mit der neuen Grafikkartengeneration habe ich auch schon mitbekommen und mir entsprechende Meinungen und Artikel dazu angeschaut. natürlich gehen die Meinungen auseinander, jedoch meinte viele Leute, dass Pascal garnicht die neusten Speicher bringt (allenfalls GDDR5X) und nicht HBM2. Aber ihr habt Recht. Besser warten.
Welche Vorteile hat den die neue 14/16nm Architektur?

Zum Prozessor. Da auf Broadwell E zu warten lohnt sich für mich nicht, da ich wie gesagt wenig Ahnung von Overclocking habe und mir (denke ich zumindest) ein 6700er oder 5820er mit 4MHz reichen würde.

Meine Renderingtätigkeiten beschränken sich zur Zeit nur auf die Uni, also nichts wirklich wildes. Darauf muss nicht extra Rücksicht genommen werden.
 
Das Nachfolgende sind Spekulationen:
Auf der Computex werden, aller Voraussicht nach, GP104 (als GP104-200 / GTX 1070 und GP104-400 / GTX 1080) sowie Polaris 10 (R9 480?) und Polaris 11 (uninteressant für dich) vorgestellt.
Die GTX 1080 wird auf 8 GB GDDR5X setzen, die GTX 1070 auf 8 GB GDDR5. Bei der Polaris 10 werden es auch 8 GB sein, vermutlich GDDR5.
Bei der GTX 1080 kann man davon ausgehen, dass sie 10% schneller als die 980 Ti ist, die 1070 wird sich zwischen 980 und 980 Ti platzieren.
Polaris 10 wird vermutlich nicht schneller als eine R9 390X werden, allerdings wurde hier eine TDP von "etwas oberhalb von 100 W" kommuniziert. Das wäre ein riesiger Sprung was die Effizienz angeht.
Zu den Listenpreisen habe ich bisher gehört, dass die 1070 bei 499 $ und die 1080 bei 649 $ liegen wird.

HBM2 gibt's erst 2017 auf den Enthusiasten Karten (GP102 / Titan-Nachfolger und Vega 11 / Fury X-Nachfolger). Vielleicht auch noch für Vega 10 im High-End-Markt.
GP102 und Vega 11 werden dann auch deutlich schneller als die 980 Ti / Fury X. Ich gehe aber nicht davon aus, dass man die Karten vor Mitte 2017 kaufen kann und die werden dann selbstredend auch sehr teuer.


MfG
 
Bene-Bene schrieb:
Danke für die schnellen Antworten!

Das mit der neuen Grafikkartengeneration habe ich auch schon mitbekommen und mir entsprechende Meinungen und Artikel dazu angeschaut. natürlich gehen die Meinungen auseinander, jedoch meinte viele Leute, dass Pascal garnicht die neusten Speicher bringt (allenfalls GDDR5X) und nicht HBM2. Aber ihr habt Recht. Besser warten.
Welche Vorteile hat den die neue 14/16nm Architektur?

Zum Prozessor. Da auf Broadwell E zu warten lohnt sich für mich nicht, da ich wie gesagt wenig Ahnung von Overclocking habe und mir (denke ich zumindest) ein 6700er oder 5820er mit 4MHz reichen würde.

Meine Renderingtätigkeiten beschränken sich zur Zeit nur auf die Uni, also nichts wirklich wildes. Darauf muss nicht extra Rücksicht genommen werden.

Also ich bin mit meinem 6-Kerner vollkommen zufrieden. Läuft stabil bis 4,3 GHZ bei mir, wobei ich aber mit 4,0 derzeit aktuell zufrieden bin.

W.
 
Die 6 Kerner gehen gut zu übertakten.

Es gibt im Bios auch "fertige" Einstellungen zum Übertakten.
4.2 Ghz sollten im Normalfall immer gehen.
 
Na ja, einen 6-Kerner kann man eigentlich schon jetzt bereits kaufen, ob dann die neue Generation soviel schneller sein wird, wage ich zu bezweifeln. Aber bei der GPU würde ich sicherlich jetzt nicht ein Topmodell kaufen, eher eine Übergangslösung. Da ja das Budget ordentlich hoch ist, würde ich aktuell vermutlich ein System mit einem 5820K (oder gar 5930K) und 4x8GB RAM bauen. Dazu eine 390 mit 8GB VRAM, das sollte bereits ausreichend sein, aktuelle Spiele ordentlich zu zocken. Dann kann man getrost den Release von Pascal/Polaris abwarten und entscheiden, ob das Upgrade notwendig ist oder nicht.
 
Der Plan ist gut.

Würde eher den 5820 nehemen.

Der 5930 lohnt nur wenn die die zusätzlichen PCIe Lanes auch wirklich gebraucht werden.
 
Hi Leute,

wollte euch nur mal auf den neusten Stand bringen mit dem was ich mir jetzt gekauft habe.
Vielleicht interessiert es euch ja...


Gehäuse: Corsair 780T

Prozessor: Prozessor: Intel i7 6800K

Mainboard: Asus ROG Strix X99 Gaming

CPU-Kühler: Corsair Hydro Series H110i GTX 280mm

Festplatten: 500GB SSD + 4TB HDD

Netzteil: Corsair 750Watt

RAM: 2x G.Skill TridentZ DDR4 16GB
Lustiger Weise waren 2x 2x 8GB günstiger als 1x 4x 8GB... ^^

Grafikkarte:
bestellt ist die EVGA GeForce GTX 1080 FTW, blöderweise gibt es aber bei allen Custom Karten Lieferengpässe :mad: (außer bei denen, deren Kühler schon beim Draufschauen zu schwach sind)
Von daher habe ich momentan meine 8 Jahre alte AMD Karte eingebaut, bei der ich nichtmal genau weiß, um was für eine es sich handelt (zumindest hat sie 512MB Speicher(!!!)). Allerdings strauchelt sie ein wenig bei UHD...


Vielen Dank nochmal für die gute Beratung!
 
Du hast das falsch verstanden :P
Ich habe mir das alles schon zugelegt und bin äußerst zufrieden damit.

Zum Mainboard: Passt nicht zum 6800K
Zur Grafikkarte: Hatte ich zuerst bestellt, aber da ging das Lieferdatum schon früher nach hinten, weshalb ich auf die evga umgeschwenkt habe
 
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