Umschulung zum Anwendungsentwickler / Weiterbildung

Ich glaube das führt ein bisschen am Ziel vorbei: Ist der TE ein studierter IT Fachmann mit > 10 Jahren Berufs- und Führungserfahrung der auch mal schnell "Weg-Geheadhunted" (Die Wortkreation lass ich mir gleich schützen!). wird und ein ausführliches Netzwerk besitzt auf das er zurück greifen kann bei dem Papier nicht so entscheident ist?

Ich fürchte nichts davon trifft auch nur im Ansatz auf einen Umschüler zu, es ist ja gerade der Sinn einer Umschulung sich in ein neues Berufsumfeld rein zu finden. Die einzige Einschätzung die der AG für ihn am Ende der Umschulung haben wird, ist das Papier das er mit bringt und natürlich das unschlagbare Lächeln.

Soweit ich das damals mitbekommen habe ist bei diesen Umschulungen auch ein großer Block (wohl mehrere Monate) Praktikum inbegriffen, ob bei allen weiss ich nicht, das ist natürlich eine wichtige Chance für beide Seiten. Inwieweit das bei dem jeweiligen Bildungsträger ausgestaltet ist, weiss ich nicht, dennoch bleibe ich weiter bei meiner Empfehlung: Papier mitnehmen! Alles, jedes Zusatzmodul, jedes Praktikum, jedes Seminar, es ist eigentlich kein großer Mehraufwand und doch kann genau eines dieser Papiere den Zugang zum Bewerbungsgespräch bedeuten weil gerade XY AG einen Mitarbeiter mit dieser Qualifikation sucht.
 
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IMO schon interessante Stories zum Thema Arbeitsprobe und Auswahl von Bewerbern. Insbesondere hier sehe ich die Notwendigkeit, Leute aus dem Spiel zu nehmen, die keine Abschlüsse nachweisen können bzw. ist es mehr als verständlich, wenn man im Vergleich zwischen den Bewerbern diejenigen aussucht, die ihre vergangenen Leistungen in Form von Abschlüssen belegen können. Der Prozess der Auswahl ist einfach zu teuer und aufwendig, um den Versuch zu starten, jemanden ohne Papiere in Erwägung zu ziehen, wenn es gleichzeitig anderer Bewerber gibt.
 
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