Umsetzung als ein physischer Server möglich? Wie?

ShadowDragon

Lt. Junior Grade
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Hallo,

ich überlege aktuell mir einen Server anzuschaffen und hätte diesbezüglich die Frage, ob meine Anforderungen
überhaupt umsetzbar sind und wenn ja, wie (welche Software etc.).

Anforderungen:
  1. Datei & Backup-Server (mit 2 User-Accounts, davon einen für jemanden aus der Familie, welcher absolut keine Ahnung von PCs hat)
  2. Git-Server, seperat von den User-Accounts für den Datei & Backup-Part
  3. Game-Server, seperat von den User-Accounts für den Datei & Backup-Part
  4. später vlt. weitere?
  5. Die Prozesse von 1 bis 4 sollten seperat voneinander sein (VM? Docker??)
Das ganze soll auf einen physischen Server laufen.

Zusätzlich:
2 Festplatten sollen ausfallen dürfen ohne Datenverlust

Ziel:
Daten im Netzwerk bereit zu stellen und zwischen Geräten zu sharen. Desweiteren möchte ich meine privaten Git-Repositories lokal hosten (vermutlich Gitlab) und einen Game-Server betreiben. Hierbei sollen allerdings die Useraccounts des Datei- & Backup-Part keinen Zugriff auf die Gitdateien oder Game-Server Dateien und Prozesse haben.

Als System ist Linux geplant, hier habe ich allerdings noch keine Idee welche Distro.
 
Ja ist umsetzbar. Bis auf den Gameserver braucht das alles auch keine großartige Leistung. Bei den Gameservern kommt es halt drauf an, um welche Art es sich handelt.

Als OS kannst du theoretisch jedes Linux nehmen, viele werden dir zu Debian raten, das ist sehr stable und populär, aber theoretisch kannst du es auch so machen wie ich und Arch auf deinem Server laufen haben, aber das würde ich dir jetzt nicht direkt empfehlen :D
 
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Virtualsierung
Ich glaube, von VMWare kannst Du ESXi hier kostenlos nutzen, aber die ganze wichtigen Features wie Backup und Co. gehen nur mit der Bezahlversion. Ansonsten als freie Versionen gehen XCP-ng und Hyper-V von Microsoft. Hyper-V basiert auf Windows Server 2016 oder die neue Version basierend auf 2019, wo ich noch keine Erfahrungen habe
https://www.thomasmaurer.ch/2019/06/download-hyper-v-server-2019-now/
Ansonsten bleiben Dir nur diverse KVM-Varianten unter Linux, deren Bedienung aber eher nicht so schön sind. Es gibt zwar diverse Frontends dafür
https://de.wikipedia.org/wiki/Kernel-based_Virtual_Machine
aber die wirklich guten sind leider wieder irgendwelche kostenpflichtigen Enterprise-Versionen.

Unabdingbar gute SSD, besser eine NVMe SSD rein als Datenplatte für die VMs. Gerade viele VMs profitieren von einer guten NVMe-SSD enorm, die Performance bzgl. File-IO ist trotz Virtualisierung fast genau so schnell wie bei einer physikalischen Maschine.
Ansonsten, genug Kerne, am besten was mit Xeon und Co., viel RAM (besser ECC), unter 64 GB würde ich hier gar nicht einsteigen, dann hast Du noch gute Reserven. Zudem ist ECC-Ram günstiger als Consumerram.

Als Server dann eher was von Platzhirschen wie Dell, HP und Co. Wenn Du wirklich mehrere Platten redundant betreiben willst, gleich ein vernünftigen Raid-Controller besorgen, kein SW-Raid verwenden. Gute Server-MBs haben das gleich onboard.
 
Zuletzt bearbeitet:
ShadowDragon schrieb:
2 Festplatten sollen ausfallen dürfen ohne Datenverlust

Das ist eigentlich relativ entspannt, hab ein externes Backup irgendwo, welches jede Nacht gemacht wird und du solltest gut dabei sein.
Ergänzung ()

PHuV schrieb:
Ansonsten bleiben Dir nur diverse KVM-Varianten unter Linux, deren Bedienung aber eher nicht so schön sind.

Für seine Anforderungen sollte eine VM für den Gameserver reichen, für den Rest Docker.
 
Wieviel willst Du überhaupt in diesen Server investieren?

@NJay

Ja, den Rest kann man dockern, wenn man es richtig macht (externe Volumes für das Git-Repo, ebenso für Backupserver). Dann könnte man auch mit 32 GB gut hinkommen. Ganz knapp könnte das auch sogar noch mit 16 GB klappen.
 
PHuV schrieb:
Ansonsten bleiben Dir nur diverse KVM-Varianten unter Linux, deren Bedienung aber eher nicht so schön sind. Es gibt zwar diverse Frontends dafür
https://de.wikipedia.org/wiki/Kernel-based_Virtual_Machine
aber die wirklich guten sind leider wieder irgendwelche kostenpflichtigen Enterprise-Versionen.
Och, das geht. Man muss sich nur etwas einlesen.
Ich kenne sogar einen komplett fachfremden, der auf seinem PC zwei GPUs mit zwei verschiedenen Betriebssystemen gleichzeitig als VM nutzt.
Mit Windows hätte ich zu viel Angst vor den üblichen Windows-Problemen.
 
PHuV schrieb:
Ansonsten bleiben Dir nur diverse KVM-Varianten unter Linux, deren Bedienung aber eher nicht so schön sind. Es gibt zwar diverse Frontends dafür
https://de.wikipedia.org/wiki/Kernel-based_Virtual_Machine
aber die wirklich guten sind leider wieder irgendwelche kostenpflichtigen Enterprise-Versionen.
Proxmox VE ist open source, bequem zu installieren und läst sich unter anderem über eine gute WebGUI bedienen.
 
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PHuV schrieb:
Von derselben Seite:
Proxmox Virtual Environment ist unter der Free Software-Lizenz GNU AGPL, v3 lizenziert und kann kostenlos heruntergeladen, verwendet und weitergegeben werden. Der Proxmox VE ISO-Installer steht zum Download bereit und der Quellcode kann in unserem öffentlichen Code Repository (git) inspiziert werden.
Du bezahlst bei Proxmox für den Enterprise-Support und spezifische Update-Repos, die vorher getestet wurden. Der Hypervisor kann aber sogar im Unternehmen kostenlos eingesetzt werden. Dann bekommst du die "Standard" Debian Updates.
 
NJay schrieb:
aber theoretisch kannst du es auch so machen wie ich und Arch auf deinem Server laufen haben, aber das würde ich dir jetzt nicht direkt empfehlen :D
Erfahrungsgemäß ist es immer noch einfacher als diese UI Installer, so lange man kein scaling (wie die einstellbaren 125% von Windows) unter Arch haben will. Die UI Installer funktionieren eh selten, ob Manjaro, AntergOS oder Fedora, irgendwo muss man denen immer auf die Sprünge helfen.

PHuV schrieb:
Als Server dann eher was von Platzhirschen wie Dell, HP und Co. Wenn Du wirklich mehrere Platten redundant betreiben willst, gleich ein vernünftigen Raid-Controller besorgen, kein SW-Raid verwenden. Gute Server-MBs haben das gleich onboard.
Beim Server dachte ich erstmal an was zum selber bauen mit dem Mainboard: https://geizhals.de/asrock-rack-x470d4u-a2009567.html?hloc=at&hloc=de
Wobei ich mir trotzdem noch die Option offen halte, einen Server von Dell oder so zu kaufen.

PHuV schrieb:
Wieviel willst Du überhaupt in diesen Server investieren?
Software: 100-200€, hier hat mir ein Kumpel auch UnRaid oder FreeNAS mit ZFS empfohlen hat, kp wie gut die beiden für meinen Anwendungszweck sind

Hardware: 1000€-1200€
Habe dort an 16-32GB ECC, 4 Festplatten, vlt. Noch ne SSD dazu und das Mainboard von oben gefällt mir halt da es Ryzen unterstützt und ein Management Port hat (ist aber auch nur ein erster Gedankenansatz) sowie eine günstige CPU (ohne GPU) gedacht. Genaue Komponenten habe ich noch nicht geplant, da ich erstmal wissen wollte ob und wie man meine Anforderungen umsetzen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, wenn man Enterprise Support und/oder Zugriff auf das "Enterprise" Repository möchte. Du kannst es aber auch so mit den regulären Repos verwenden und hast eben keinen Support bzw. nur das Forum.

Ein Backup-Server benötigt nicht wirklich Ressourcen, Git ebenso wenig. Keine Ahnung warum dir hier Xeons und 32GB+ RAM empfohlen werden.
Als Referenz: Ich betreibe eine Nextcloud inkl. DB, Redis, mehreren Plugins und einen Mailserver mit Spamschutz, rudimentärem Virenscanner, Webmailer und GIT alles problemlos auf einem vServer mit 2 Kernen und 6 GB RAM.

Wenn du dir einen Server von der Stange holen willst und es sogar ein Rack-Modell wird: Hoffentlich steht der Server dann ganz weit weg im Keller damit dir der Lärm und die Abwärme nicht auf den Keks geht.

Für Virtualisierung (egal ob "Vollvirtualisierung" per vmware, xen, kvm, etc oder LXC bzw. Docker) ist Disk-IO relevant. Ja, bei dutzenden VMs sind NVMe SSDs sinnvoll aber es tun auch sehr gut normale SATA SSDs wenn es nicht gerade die billigsten sind oder du nicht vor hast, da eine VDI drauf zu betreiben o.ä.

Die ASRock Rack Boards sind gut, ich werfe mal den Klassiker, also SuperMicro, noch mit ins Rennen. Ich würde in deinem Fall auf eine oder mehrere SSDs für die VMs setzen und auf große HDDs für Daten & Backup.
Wie hast du vor, die Daten selbst zu sichern? Denn Daten & Backup auf dem gleichen System ist... naja suboptimal. Ein Backup sollte immer separat erfolgen.
Welches Tool das richtige für dich ist (docker, proxmox o.ä. oder ganz was anderes) ist nicht das erste, was du entscheiden solltest.

Zuerst musst du deine Anforderungen klar benennen können:
  • Welche Dienste willst du alle bereit stellen?
  • Welche Ressourcen benötigen die Dienste, v.a. der/die Spieleserver?
  • Hast du Erfahrung mit Docker oder willst du dieses "Minenfeld" lieber umgehen und klassische VMs nutzen?

Hast du die Anforderungen, dann weißt du was du an Hardware benötigst und kannst ein passendes Tool wählen.
  • VMware: relativ simpel in der Bedienung, gute WebGUI, gute Doku. Achtung: Backup nur vernünftig möglich in der "Bezahlvariante". Ebenso ist VMware wählerisch, was die Hardware angeht.
  • Proxmox: Doku & Bedienung brauchbar, kostenlos nutzbar, für Standard-Anforderungen kein Ausflug in die CLI notwendig
  • HyperV: Du benötigst natürlich eine passende Windows-Lizenz, ansonsten siehe VMware
  • Docker, "pures" KVM, etc: Hier solltest du entsprechende Linux-Kenntnisse haben

Backups:
  • VMware & HyperV: Bei bis zu 10 VMs kannst du die Community Edition von Veeam Backup & Replication verwenden.
  • Proxmox: Bietet direkt eine Backup-Funktion mit an
  • Docker, KVM, etc: Hier musst du dich selbstständig darum kümmern.
 
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snaxilian schrieb:
Denn Daten & Backup auf dem gleichen System ist... naja suboptimal.
Nun ja, hier habe ich erstmal daran gedacht, das wichtige Daten vlt. Mehrmals auf dem Server liegen und zusätzlich noch auf anderen Geräten wie meinem Laptop.

snaxilian schrieb:
Zuerst musst du deine Anforderungen klar benennen können:
  • Welche Dienste willst du alle bereit stellen?
  • Welche Ressourcen benötigen die Dienste, v.a. der/die Spieleserver?
  • Hast du Erfahrung mit Docker oder willst du dieses "Minenfeld" lieber umgehen und klassische VMs nutzen?
Zu 1: siehe ganz oben, 1. Post (wobei später weitere Dienste folgen könnten und/oder andere nicht mehr benötigt werden)
Zu 2: Git und der Datei Kram verbraucht vermutlich wenig, da ich auch schon Pi Setups gesehen habe.
Der Gameserver: 4GB RAM, 2 Kerne und ansonsten wird viel von Single Core Leistung profitiert. Empfohlen ist min. AMD K8-series oder Intel Core series. Desweiteren wird Java 8 benötigt.

Zu 3: Erfahrung mit Docker habe ich wenig, genauso wie auch bei klassischen VMs. Erfahrung in Linux ist aber vorhanden.
Hyper-V fällt wegen Windows Lizenzen schon raus, da mein Server auf Linux laufen soll. Falls irgendeine Software eine GPU benötigt: geplant ist aktuell keine, kenne aber auch keine Server mit GPUs.
 
Hast du überhaupt genug Bandbreite und erlaubt dein Provider ein gameserver an einem nicht „Business“ Vertrag?
 
Nach der Anleitung läuft mein großer VM-Server (davor war er ähnlich eingerichtet, aber mit B350-Board):
http://mathiashueber.com/ryzen-based-virtual-machine-passthrough-setup-ubuntu-18-04/

Das einzige Problem, das ich hatte, ist das vom Nutzer "Jo" (das bin ich, siehe Kommentare unten).
Sollte aber kein Problem mehr sein.
Statt GPUs reiche ich allerdings SATA-Controller und DVB-S2-Karten (SAT-Fernsehen) durch.
Der Server läuft seit 2 Jahren stabil, wobei beim Ryzen7 1700 ein C6-State-Bug auftreten kann.
Nimm einfach einen neueren Ryzen.

Da ich mehr als zwei Geräte durchreichen möchte (brauchst du wahrscheinlich nicht), nutze ich einen anderen Kernel:
https://queuecumber.gitlab.io/linux-acs-override/

Meine Workstation (siehe Signatur) läuft ähnlich seit 3 Jahren. Bei der Kiste habe ich quasi alle PCIe-Geräte vom Mainboard an irgendwelche VMs verteilt. Auf den VMs kann ich ohne Probleme über 3 Monitore zocken. Kann ich empfehlen.
Ich habe allerdings bei beiden Maschinen kein Webinterface eingerichtet (zu faul). Ich nutze virt-manager über SSH mit X-Forwarding (klingt komplizierter als es ist).

Nur noch als Erklärung:
Beim PCIe-Passthorugh geht es darum, echte Hardware direkt in virtuellen PCs nutzen zu können. Dadurch fühlen die sich teilweise nicht wie VMs an bzw. können direkt mit der Hardware arbeiten. Geht also um Features (Soundkarten, SATA-Hotswap, Spezialhardware wie DVB-Karten usw) und Performance (GPUs).

Noch ne Ergänzung:
Die KVM mit virt-manager Geschichte haben in meinem Bekanntenkreis einige ohne großartige Linux-Kenntnisse nachgebaut. Scheint auch für absolute Normalos machbar zu sein, passt zu meinen Erfahrungen damit.
Ergänzung ()

Noch n paar Sachen:
Mein VM-Server läuft mit einem Ryzen7 1700 und 16GB RAM
(VDR-VM, NAS-VM, Login-VM, Arbeits-VM mit VNC),
meine Workstation mit einen Xeon E5-2650V4 (12C24T) und 64GB RAM.
Größer als 64GB RAM und Ryzen9 3900 würde ich auf keinen Fall gehen.
8C16T und 32GB RAM sollten dicke reichen.

Mit Debian+KVM+Libvirt (siehe ersten Link) als VM-Host habe ich gute Erfahrungen gemacht.
Tue dir aber einen Gefallen und installiere dieses "pöse DAU-Tool":
https://github.com/teejee2008/timeshift

Dann machst du nach jedem Schritt ein manuelles Backup und beschriftest es anständig. Falls du dann mal was verkackst (kommt vor), kostet es dich der Fehler nicht allzu viel Zeit. Gerade so VM-Zeug bietet durchaus das Potential.
Deine VMs solltest du natürlich NICHT auf der Sys-Partition ablegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
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ShadowDragon schrieb:
Software: 100-200€, hier hat mir ein Kumpel auch UnRaid oder FreeNAS mit ZFS empfohlen hat, kp wie gut die beiden für meinen Anwendungszweck sind

Wieso ueberhaupt Geld dafuer ausgeben? All das was du willst geht mit Open-Source Loesungen.
 
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Bzgl. VMWare Backup - funktionieren VDP und Archiware Pure eig. mit dem kostenlosen ESXi?

Ansonsten GhettoVCB :)
 
NJay schrieb:
Wieso ueberhaupt Geld dafuer ausgeben? All das was du willst geht mit Open-Source Loesungen.
Damit man in ein paar Jahren Geld für die neue Version ausgeben darf, vom Hersteller gegängelt wird und sich an die Software anpassen muss, da man die Software nicht an sich anpassen kann (siehe Windows-User).
 
@tony_mont4n4 Wenn die genannten Tools die Backup API vom ESXi ansprechen, dann nein. Mit GhettoVCB funktionieren dann auch nur sehr rudimentär Sicherungen... Alternativ immer die Test-Lizenz von VMware nehmen und den ESXi einfach alle 60 Tage neu installieren. Dauert 15 Minuten oder so und hat dafür alle Features...

@NJay @pseudopseudonym Die wenigsten passen "mal eben" Software an ihre Bedürfnisse an sondern suchen sich eher Alternativen. Wenn mir die neue KDE halt nicht gefällt nehme ich GNOME und wenn das mir nicht mehr zusagt XFCE aber dass sich der einzelne Nutzer hinsetzt und dies für sich anpasst ist extremst unwahrscheinlich.

Natürlich kann ich fast alles mit freier Software umsetzen aber das setzt voraus, dass ich mich mit der Technik beschäftigen will und es auch kann und zwar nicht nur fachlich sondern auch zeitlich. Wenn eine andere Lösung mir viel Zeit erspart, warum dann nicht nehmen?
 
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snaxilian schrieb:
@NJay @pseudopseudonym Die wenigsten passen "mal eben" Software an ihre Bedürfnisse an sondern suchen sich eher Alternativen. Wenn mir die neue KDE halt nicht gefällt nehme ich GNOME und wenn das mir nicht mehr zusagt XFCE aber dass sich der einzelne Nutzer hinsetzt und dies für sich anpasst ist extremst unwahrscheinlich.
Wieso? Ist doch ganz klar eine Anpassung meines Betriebssystems, wenn ich meine Oberfläche wechsle.
Und hier und da ein paar Panels verschieben ist keine Kunst.

snaxilian schrieb:
Natürlich kann ich fast alles mit freier Software umsetzen aber das setzt voraus, dass ich mich mit der Technik beschäftigen will und es auch kann und zwar nicht nur fachlich sondern auch zeitlich. Wenn eine andere Lösung mir viel Zeit erspart, warum dann nicht nehmen?
Wenn's immer so einfach wäre, wäre ich VIELLEICHT noch bei Windows. Das frisst aber leider immer wieder Zeit, während ein Linux irgendwann mal für ein paar Jahre fertig ist. Und wenn man die Arbeitsschritte fürs "eigene" Linux zeilenweise mitgeschrieben und als .sh gespeichert hat, ist ein zukünftiges Linux auch recht schnell wieder für ein paar Jahre fit.
 
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snaxilian schrieb:
Natürlich kann ich fast alles mit freier Software umsetzen aber das setzt voraus, dass ich mich mit der Technik beschäftigen will und es auch kann und zwar nicht nur fachlich sondern auch zeitlich. Wenn eine andere Lösung mir viel Zeit erspart, warum dann nicht nehmen?

Alles was der TE mit seinem Server machen will, lässt sich ohne Probleme mit Standard Open Source Kram lösen. Da muss man nichts speziell anpassen.
 
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