Umstieg von Windows auf M1 - welche Nachteile?

KnolleJupp schrieb:
Wenn ich mir Microsoft Office kaufe, kann ich das sowohl auf Windows als auch auf einem Mac installieren. Die Programme sind identisch.
Die Programme sind leider alles andere als Identisch.

Alleine Outlook überhaupt den gleichen Namen zu geben ist schon eine Frechheit. Ich arbeite beruflich viel mit Outlook (unter Win und macOS). Die Mac-Version ist ein Witz - da ist selbst OWA besser!
Ergänzung ()

Tommy Hewitt schrieb:
Seit wann ist macOS ein geschlossene System?
Seit Big Sur.

Sonderrechte für Apple eigene Programme (keine Firewall oder VPN kann sie stoppen).

Andere Programme werden beschnitten, zukünftig geht richtiges VPN nur noch, wenn Du es über App-Store Apps kaufst (somit ist deine Identität futsch)....

Vieles ist gut, aber bei manchen Sachen muss man wirklich darüber nachdenken, ob man das so wirklich will.
 
dtee schrieb:
Seit Big Sur.

Sonderrechte für Apple eigene Programme (keine Firewall oder VPN kann sie stoppen).

Andere Programme werden beschnitten, zukünftig geht richtiges VPN nur noch, wenn Du es über App-Store Apps kaufst (somit ist deine Identität futsch)....

Vieles ist gut, aber bei manchen Sachen muss man wirklich darüber nachdenken, ob man das so wirklich will.
Falsch. Nicht einfach blind negativen Blödsinn nachplappern ohne sich vorher zu informieren ;) Vor allem, wenn man selbst noch irgendwelchen Unsinn dazu dichtet. Das hilft niemandem.
Nur weil ein Bericht anti-apple ist, ist er nicht auf magische Weise richtig.

z.B.:
#1: https://np.reddit.com/r/privacy/comments/k07yan/macos_big_sur_does_not_bypass_vpns/
#2: https://blog.jacopo.io/en/post/apple-ocsp/

Big Sur umgeht keine VPNs.

Big Sur ist genau so wenig "geschlossen" wie jede MacOS X version davor auch. Nicht mehr, nicht weniger.
Und MacOS ist auch nicht geschlossener als Windows es ist in der Hinsicht.
Man kann die Software runterladen wo man will, und ganz normal installieren. Wäre es nicht so, hätte ich weder Slack, noch Zoom auf meinem Exemplar. Od er Discord, oder Steam, oder oder oder.
 
Hm, das sehe ich etwas anders:
https://sneak.berlin/20201112/your-computer-isnt-yours/
https://thenextweb.com/plugged/2020...big-sur-bypass-firewalls-vpns-analysis-macos/
https://lapcatsoftware.com/articles/notarization-privacy.html

Und der noch (ebenfalls von Sneak):
"TIL you can't run NetworkExtension API macOS apps without a specific API entitlement signature from Apple, which they will only grant for apps distributed in the App Store. You can't distribute NetworkExtension (e.g. VPN) apps outside of the App Store.

This means that you have to ID yourself to Apple for a VPN app to work on macOS using the usual APIs."
 
Du kannst es sehen wie du willst, aber es ist trotzdem falsch ;)

Der Sneak Artikel von Jeffrey Paul ist genau der, der es falsch gemacht hat. Meine 2 Quellen greifen DIESEN Artikel auf, überprüfen den Inhalt, und kommen zu einem anderen Ergebnis.
Dieser Artikel wird von jedem Blind kopiert und verbreitet. Weil es ist ja was negatives zu apple, und man muss der ganzen Welt zeigen wie böse Apple ist.
Aber jegliche positiven Dinge von Apple werden natürlich ignoriert, weil das kann ja nicht sein ;)

Dein zweiter Link plappert einfach nur nach, ohne selbst etwas zu überprüfen, zu belegen, oder zu widerlegen.

Mit deinem dritten Link widerlegst du deine eigene Aussage^^ Der zeigt nämlich 3 Dinge auf:
1. Daten werden gesendet, um Zertifikate zu überprüfen. Was das mit "Your computer isn't yours" zu tun hat, erschließt sich mir nicht. Zertifikate müssen eben auf Gültigkeit überprüft werden. Das macht jede einzelne Internet-seite, die du besuchst. Sogar Computerbase hat ein Zertifikat, welches vom Browser auf Gültigkeit überprüft wird.
2. Diese Daten werden NICHT erneut gesendet, wenn man die App später erneut startet (Hat er mit Mojave so herausgefunden, und mein zweiter Link bestätigt das mit der aktuellen Big Sur version).
3. Das ist seit Mojave so, denn der Artikel ist von 2018. Also nichts mit "seit Big Sur".

Abgesehen da von, ich zitiere mal einen Textabschnitt, und markiere ein paar Wörter fett:

In packet traces I see a reference to http://ocsp.apple.com, which suggests that Gatekeeper may be using some form of Online Certificate Status Protocol (OCSP), a standard method for checking whether a certificate has been revoked. The internet traffic is to api.apple-cloudkit.com on TCP port 443, in other words, https. Thus, the data is likely encrypted.

The same OCSP traffic occurs on first launch of an older version of my app that was not notarized. According to Apple's developer documentation, pre-existing software that you already shipped before Mojave was released can still be submitted to Apple for notarization. I suspect that this explains why Mojave checks all apps, because an older app's notarization status may be stored on Apple's servers even if it's not "stapled" to the app.

Der Typ war sich vor 2 Jahren noch nichtmal wirklich sicher, was da genau passiert, und was nicht, und hätte könnte wäre.
Aber der Artikel hat sowieso weder was mit Firewalls, noch mit VPNs zu tun.
 
Zuletzt bearbeitet:
Darkseth88 schrieb:
Zumindest mit kleinen Einschränkungen läuft es ja noch: https://isapplesiliconready.com/app/Little Snitch
Klein ist relativ. Wenn ich nicht sehe, was "alle" Apple-eigenen Programme so machen und an der Firewall vorbeigehen, dann ist Little Snitch sehr eingeschränkt nutzbar. Ne Firewall die nur zum Teil ne Firewall ist, ist keine Firewall. ;-)

Übrigens sollte jeder, der auf Cisco IPSec VPN angewiesen ist, Little Snitch "Nicht" installieren - zumindest nicht, bis es ein Big Sur Update gibt...

EDIT: Auch Tripmode ist total für die Füße, wer weiß wie viele Daten die Apple Dienste austauschen...
 
Wuerde Big Sur den VPN umgehen, waeren Macs fuer so ziemliche jede Arbeitsumgebung gestorben, es sei denn es gibt leute die von zuhause ohne VPN arbeiten.... zumindestens in meinem Job waere es das aus fuer Macs und dem ist nicht der Fall.
 
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