unbenutzte Festplatte runtergefallen

AW: unebnuttzte Festplatte runtergefallen

Naja berechnen kann man da nicht viel :-)
Ach ja, und externe Platten halten auch "mehr" aus, weil das Gehäuse auch schon ein wenig dämpft...
 
AW: unebnuttzte Festplatte runtergefallen

...... um diese never ending story von Vermutungen und Überzeugungen ein wenig abzukürzen: wirf die Platte einfach aus dem Fenster im 3. Stock runter auf die Hauptverkehrssrtaße kurz bevor eine Dampfwalze vorbeifährt ... das schafft die Platte dann todsicher !!!!

Mein Gott, was soll den diese endlose Irrlichtelei, ob die Platte nun ne Macke hat oder nicht !!!! Auspacken, ausprobieren, das wars !!!!

Wenn die Platte durch den Sturz kaputtgegangen sein sollte, darfst Du sie ohnedies nicht umtauschen, egal ob noch eingepackt oder nicht ! Das wäre Betrug und strafbar !

Andererseits, wenn man äußerlich an der Platte keine Schäden erkennt, die Platte aber nicht mehr funktioniert, wird Sie Dir der Händler problemlos umtauschen, egal ob verpackt oder unverpackt ! Er kann Dir dann kaum nachweisen, dass Du ihn betrügst, denn er hat die Beweispflicht, solange Du die Platte nicht vor mehr als einem halben Jahr erworben hast !

Übrigens ist es bei den modernen Platten ganz egal, wo sich die Schreib-/Leseköpfe im Moment des Aufpralles befinden; die Köpfe schwimmen auf einem Ölfilm direkt auf der Platte und sausen im Betriebsfall mit unwahrscheinlich hoher Geschwindigkeit auf dieser Platte hin- und her, kein Vergleich zu der praktischen harmlosen Bewegung der Lesköpfe, die ein Aufprall für einen kurzen Augenblick verursachen könnte. Deshalb kann man auch mit ziemlicher Sicherheit sagen, daß die Platte auch nach dem Aufprall noch einwandfrei funktionieren sollte, wenn das Gehäuse außen keine Deformationen abbekommen hat,
 
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AW: unebnuttzte Festplatte runtergefallen

Ölfilm? Die Köpfe schweben auf nem Luftpolster, und machen sich den Bodeneffekt zu nutze um ihre Höhe zu halten.

Es macht sehr wohl nen Unterschied, ob die Platte im Betrieb ist oder nicht. Von den Herstellern werden daher auch immer zwei getrennte Werte für max. zulässige Belastung angegeben, einmal für dne Ruhezustand, einmal für den Betrieb.

Zum Thema: ich denke die Platte wird problemlos laufen, genau sagen kann man das jedoch nie.
 
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Das mit dem Ölfilm ist schon richtig; die Oberfläche der Platte ist mit einem extrem dünnen Ölfilm geschützt gegen mögliche Crashs ! erst darüber schwebt das Luftpolster !!!
 
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Es wurde zumindest mal so etwas in der Art gemacht (Quelle: erteilte Patente).

Die magnetischen Schichten üblicher magnetischer Aufzeichnungsträger bestehen aus in polymeren organischen Bindemitteln feinverteilten magnetischen Materialien, vorwiegend auf der Basis von Eisenoxiden. Aufzeichnungsträger mit solchen Schichten auf scheibenförmigen Trägermaterialien werden in sogenannten Plattenlaufwerken in der Datentechnik eingesetzt. Hierbei fliegen die zur Aufzeichnung und Wiedergabe verwendeten Magnetköpfe in einem Abstand von bis zu 0,2 bis 0,3 µm über der Oberfläche der mit hoher Umdrehungszahl rotierenden scheibenförmigen Aufzeichnungsträger, da sich durch die hohe Relativgeschwindigkeit und die spezielle Kopfform ein Luftpolster zwischen Kopf und Platte bildet, wodurch der Kopf getragen wird. Vor Inbetriebnahme des Gerätes sitzt der Magnetkopf unmittelbar auf der Magnetplatte auf. Ebenso entsteht ein Kopf-Platte-Kontakt nach der Abschaltung des Gerätes. Die Plattenoberfläche muß deshalb so beschaffen sein, daß sie einer großen Anzahl solcher Kopf-Platte-Kontakte ohne Beschädigung standhält. Bei einer für derartige Aufzeichnungsträger geforderten Lebensdauer von mindestens 10 Jahren entspricht dies einer Beanspruchung von 20 000 bis 30 000 Lande- und Startvorgängen des Magnetkopfes auf einer Aufzeichnungsspur. Damit wird deutlich, daß außergewöhnliche Anforderungen an die Magnetschicht hinsichtlich Reibung und Verschleißfestigkeit gestellt werden.
Dies bedeutet, daß die Oberfläche der Magnetschicht eine hervorragende Abriebfestigkeit und Gleitfähigkeit aufweisen muß. Da jedoch die Magnetschichten auf der Basis Bindemittel/magnetisches Material diese Eigenschaften nicht in ausreichendem Maße aufweisen, ist das Aufbringen von dünnen Schutz- und insbesondere von Gleitschichten erforderlich. Solche Gleitschichten werden schon seit langem durch den Auftrag flüssiger Oligomere durch Tauchen oder Aufschleudern hergestellt. Damit läßt sich sowohl der Verschleiß bei den Start-Stop-Operationen reduzieren als auch die statische und dynamische Reibung des Magnetkopfes auf der Plattenoberfläche erniedrigen. Ein solches Vorgehen wird u.a. in der US-PS 3 778 308 angegeben, wonach sich Perfluorpolyether hierfür eignen sollen. Nachteilig an diesem Verfahren ist jedoch, daß das Schmiermittel unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft und der Luftströmung beim Betrieb der Aufzeichnungsplatten zunehmend von innen nach außen wandert, so daß unter Abnahme der Schmierfähigkeit der Verschleiß und die Reibung sich gegenseitig beeinflussend lawinenartig anwachsen.

Eine andere Methode ist eine dünne Glasschicht aufzubringen (zumindest bei einem mir bekannten ehemaligen Hersteller von Disks).
 
Green Mamba schrieb:
Ölfilm? Bevor mal solchen Käse ins Forum schreibt, sollte man sich vielleicht vorher selbst mal informieren:
http://de.wikipedia.org/wiki/Festplatte#Die_Schreib-Lesekopfeinheit

Ja .... Wikipedia ist schon toll, aber eben nicht alles ..... oft sehr hilfreich, aber meist eben auch nur so gut, wie der Autor sich selbst informiert hat ......

jedenfalls danke für Deine Recherche @mueli ... hast mir Arbeit abgenommen !


Ach ja @GreenMamba, wollte ich noch ergänzen: Die Schreibleseköpfe moderner Festplatten habe schon seit Jahren keine Parkpositionen mehr, sondern die Köpfe ruhen auch auf der Oberfläche; das mit den Parkpositionen gabs mal in den Anfängen der Winchestertechnologie !

Vielleicht sollte irgendwer mal den WIKI-Artikel mal state of the art anpassen !!!!
 
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Die Festplatte funktioniert übrigens einwandfrei :)
 
jo wenigstens etwas was zum thema gehört :D nadann nochma schwein gehabt ^^
 
eulekerwe schrieb:
Ach ja @GreenMamba, wollte ich noch ergänzen: Die Schreibleseköpfe moderner Festplatten habe schon seit Jahren keine Parkpositionen mehr, sondern die Köpfe ruhen auch auf der Oberfläche; das mit den Parkpositionen gabs mal in den Anfängen der Winchestertechnologie !

Ach du meine Güte - Dann verkauft WD hier aber noch uraltes Zeuts aus den Anfängern und so... :S

Gruss

Christoph
 
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