Uni Notebook bis 800€

Zoker

Lt. Junior Grade
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Okt. 2013
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344
Hallo zusammen,

Eine Freundin von mir braucht ein Notebook für die Uni (Architektur).

Er sollte auf jeden Fall Photoshop (simple Bildbearbeitung) und Autodesk für CAD (Konstruktionspläne erstellen) können.

* min 8GB RAM
* SSD (sollte vorhanden sein oder nachrüstbar)
* i5 (oder eher i7?)
* 15,6 Zoll matt
* Farbe: schwarz (nach Möglichkeit)



Könnt ihr mir da was empfehlen?

Viele Grüße
Zoker

PS: Wenn ihr noch mehr Infos braucht, lasst es mich bitte wissen
 
Sorry, irgendwie wollte der Editor nicht, ist korrigiert
 
Ersteres mittelmäßige Verarbeitung (hatte eines im Geschäft in der Hand)Wartung laut Händler grausam, lediglich SSHD, Stromreduzierter Dual-Core (gut für Office, lange Laufzeit, schlecht für Leistung.)
Tatsächliche Laufzeit ist sicherlich nicht bei 5h, aber realistisch sind eher 3h im Idle.
Negativ:
- Display: Das ist mein Hauptkritikpunkt - Ist leider sehr kontrastarm und auch die Farben wirken sehr "lau". Hatte leider bei Kauf auch die
"hohe" Auflösung übersehen (floß aber nicht in meine Bewertung ein da dies mein Fehler war) was bei einem 15" Display natürlich zu sehr
kleiner Darstellung führt. Die "Skalkierungsfähigkeit" des Displays ist auch ziemlich grottig. Bei 125% Skalierung ist die Darstellung
extrem unscharf. Da kenne ich Displays die das bei Weiten besser können. Auch die Verwendung einer anderen/ niedrigeren Auflösung
als die "Native" führt zu einem sehr schlechten Ergebnis. Muss mich da noch mit Einzeleinstellungen (WIN10 Schriftgrössen etc.)
spielen damit meine Frau zufrieden ist.
- SSHD (1TB): Muss sagen da hätte ich mir auch mehr erwartet - die HD ist leider ziemlich langsam was sich in langen Ladezeiten von
Programmen/ Windows 10 Bootvorgang äussert.
- Haptik: Ziemlich viel billig wirkendes Plastik - auch sehr Schmutzanfällig - man sieht jeden Fingerabdruck
Quelle: http://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R2TIQDSF9Z3FTJ/ref=cm_cr_pr_rvw_ttl?ie=UTF8&ASIN=B016BP1FGU

Zweites Gerät:
37 Wattstunden Akku, für die Uni unbrauchbar. Akku fest verbaut, Zusatz(Zweit-)akku nicht möglich. Ebenfalls SSHD.

Für den richtigen Prozessor wären ein paar Angaben zur Nutzung ganz nett.
i5 meist Dual-, i7 meistens Quadcore

XXXXU <- Stromsparer, wenig Leistung, XXXXHQ <- Leistung, geringe Akkulaufzeit
 
Zoker schrieb:

Das erste Acer kenne ich nicht, ist wohl eine billigere Version des VN7-571G, das wirklich ein excellentes Display besitzt (IPS mit tollem Kontrast). Ob diese Version auch ein IPS-Display hat ist fraglich.

Ich bin der Meinung, dass bei Notebooks viel zu wenig Wert auf das Display gelegt wird. Man arbeitet schließlich die ganze Zeit damit, und man kann es nicht einfach austauschen (außer extern). Deswegen geht meine Empfehlung beim Budget von 800eur klar zum Acer VN7 571G.. für mich ist es sowas wie in Preis-Leistungs-Geheimtipp!

Hier mal ein Test dazu:
http://www.notebookcheck.com/Test-Acer-Aspire-V15-Nitro-VN7-571G-Notebook.137895.0.html
http://www.chip.de/artikel/Acer-Aspire-V-Nitro-VN7-571G-50Z3-NX.MUXEV.018-Test_87798075.html

Anforderungen waren ja:

* min 8GB RAM ---- Hat es
* SSD (sollte vorhanden sein oder nachrüstbar) ---- je nach ausstattung hat es eine SSD, aber nicht für 800eur, ist aber ein m.2 Port vorhanden zum nachrüsten oder ganz einfach die 2,5" Festplatte wechseln
* i5 (oder eher i7?) ---- Core i5 5200U (Low Voltage Dual Core für lange Akkulaufzeit)
* 15,6 Zoll matt ---- matt, IPS, FHD, 1000:1 Kontrast, 280cd/m² Helligkeit
* Farbe: schwarz (nach Möglichkeit) ---- auch erfüllt, mit Tastaturbeleuchtung

Je nach Ausstattung gibt es das ganze mit einer GF GTX 950M oder auch einer 940M... gutes Angebot ist das hier z.B. für 799eur:
https://www.cyberport.de/acer-aspir...l-hd-gtx950m-ohne-windows-1C26-9W5_10892.html oder im Preisvergleich http://geizhals.de/acer-aspire-v-nitro-vn7-571g-573q-nx-muxev-021-a1336399.html
Windows fehlt hier noch, die Lizenz für Win7 (mit Upgrade auf 10) bekommt man ja aber schon für 30eur als OEM Version.

Mit der 940M wirds etwas günstiger inkl. Win 10 749eur:
https://www.cyberport.de/acer-aspir...full-hd-gf-940m-windows-10-1C26-9YJ_1695.html


Mit dem M.2 Slot bin ich mir nicht sicher, ob den alle Versionen haben, soweit ich weiß, müssten das aber alle haben.. leider liegt der m.2 Slot etwas ungünstig auf der Mainboardrückseite, da sollte man kein Laie sein, da das Mainboard raus muss, aber auch halb so wild ;-) immerhin gibts einen

und man sollte drauf achten, dass man immer zur Full HD Version greift, die mit 1366x720er Auflösung hat ein miserables Display (siehe Test http://www.notebookcheck.com/Test-Update-Acer-Aspire-V-15-Nitro-VN7-571G-56NX-Notebook.127257.0.html).
 
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species_0001 schrieb:
von den Features her ja ^^
aber ich bin der Meinung dass bei Laptops immer viel zu wenig auf Qualität und Haltbarkeit geachtet wird ;)
www.netzwelt.de/forum/threads/noteb...ooks-oder-plastikschrott-vs-qualitaet.172851/

Das kann ich leider in der Praxis so nur zum Teil nachvollziehen.. die Welt wäre zu einfach, wenn man nach Business und Non-Business einteilen kann und man erhält ein super Notebook.. nein, mit der Lenovo ThinkPad Serie hab ich schon sehr negative Erfahrungen machen müssen, was das Display angeht (sehr dunkel und richtig kontrastarm), Touchpad genauso, und das Gerät war ein Firmennotebook. Und wenn man sich Testberichte der in dem Artikel erwähnten HP-ProBooks für ~700eur anschaut, sieht man auch hier, dass minderwertige Displays verbaut werden, mit einem unterirdischen Kontrast und sehr dunkel (was ja eigentlich der Autor bei Consumer-Geräten kritisiert). Nur mal ein Beispiel http://www.notebookcheck.com/Test-HP-ProBook-450-G2-Notebook.137455.0.html
Bei teuren Business-Notebooks (ab 1000eur) kann ich das nachvollziehen, da sind die Consumer-Geräte aber auch ne andere Preisklasse in der Verarbeitung und Ausstattung.

Ich halte von solchen Verallgemeinerungen wie in dem Artikel nichts und man muss sich wirklich anschauen, wo die Vor- und Nachteile jedes Notebooks im Einzelnen liegen. Business fürs Studium? Finde ich total überbewertet, sollte eher Fokus auf Gewicht und Größe gesetzt werden, wenn man es viel in Vorlesungen braucht (was ja auch Geschmackssache ist, ich hab da Papier und Stift bevorzugt, weil man damit einfach flexibler ist). Und vom Studiengang natürlich abhängig. Wer CAD wirklich braucht (und nicht nur in der Uni für Tutorien), wird meist eh einen normalen Rechner damit betreiben, allerdings kenn ich mich damit nun nicht so gut aus, weil ich da nur als Nebenfächler was zu tun hatte.. oder einfach die PCs der Uni nutzen, so wars noch vor 5 Jahren ;-)

Meiner Erfahrung nach wird die Qualität, egal ob Business oder Consumer, durch den Preis bestimmt. Bilig bleibt halt billig, da kann man kein hochwertiges Display (hier meine ich guter Kontrast, Helligkeit und Farbaraumabdeckung und Paneltechnologie wie IPS, nicht pauschal der Werbebegriff "FHD") oder tolle Komponenten verbauen. Auch im Business-Bereich nicht! Vielleicht werden bei Business Geräten zuerst in der CPU/RAM/HD/Grafik Abstriche gemacht, aber summa summarum geht für einen gewissen Preis halt nicht viel. Ich habe persönlich auch nicht die Erfahrung gemacht, dass Consumer Notebooks "billig" verarbeitet und nicht haltbar sind.. meine "Comsumer"-Geräte haben alle (FujitsuSiemens - Sony - Acer - Asus) alle gut gehalten, da war nie etwas am Gehäuse, das aus Plastik war, nur mal ein Platinendefekt am USB-Port, der aber repariert wurde..

Preislich waren 800eur Obergrenze angesetzt, weswegen ich zum Acer VN7 571G geraten hab, das einen guten Kompromiss darstellt. Eigentlich stammt es aus der höheren Preisklasse um die 1000 eur, ist in der AUsstattung (keine SSD, kleinere HDD, kein Betriebssystem) etwas abgespeckt.. das lässt sich aber alles recht einfach aufrüsten (im Gegensatz zu einem DIsplay) oder man kann so damit erstmal leben. Das Gehäuse ist auch stabil aus Kunststoff, im Testbericht wird auch nichts negatives dazu erwähnt. Der einzige Kritikpunkt ist evtl. das Touchpad und die verbauten SSD & RAM Steckplätze auf der Mainboard-Rückseite.
 
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species_0001 schrieb:
von den Features her ja ^^
aber ich bin der Meinung dass bei Laptops immer viel zu wenig auf Qualität und Haltbarkeit geachtet wird ;)
www.netzwelt.de/forum/threads/noteb...ooks-oder-plastikschrott-vs-qualitaet.172851/

Sehr plakativ geschrieben, zum Teil ohne Rücksicht auf Verluste.
Wieso sollte denn ein HP Probook 4xx ein richtiges Business Notebook sein, während ein Thinkpad L ein Einsteigergerät ist? Wieso sollte ein AsusPro ein Einsteiger Business Gerät sein?
Ich bin immernoch der Meinung, dass man einfach schauen sollte, für wie viel Geld man die günstigste Variante des Notebooks bekommt. Das verrät schon sehr viel. Wenn man ein Acer Aspier XY schon für 400 Euro und ein HP Probook 4xx schon für 500 Euro bekommen kann, während ein Thinkpad T mal schnell mit 1000 Euro+ zu Buche schlägt, müsste einem schon klar sein, dass das nicht nur der Markenname ist, den man da bezahlt.

Das mit den Displays kann ich so überhaupt nicht bestätigen. Gerade da seh ich eigntlich die Consumer (zumindest die hochwertigen) klar im Vorteil.

Wer sich ein Businessgerät kauft, sollte sich über die Vor- und Nachteile im klaren sein:
Business:
- wenig Leistung
- sehr teuer
- beschränkte Austattungsmöglichkeiten
- zum Teil unschickes und funktionales Design
+ gute Wartungs- und Aufrüstungsmöglichkeiten
+ guter Support und lange Garantiezeiten
+ hohe Stabilität
+ Langlebigkeit

Es ist eben alles aufs Arbeiten ausgelegt. Wer NUR damit arbeitet und genug Geld in der Tasche hat, greift zu einem Business Laptop. Wer weniger Geld hat und die Leistung sehen will, muss mit dem höheren Risiko eines Consumer Gerätes leben.

Allein wenn man mal ein Thinkpad L oder T, oder auch ein Lattitude 5xxx in der Hand hatte, weiß man warum man dafür so viel Zahlt. Es fühlt sich eben alles an, wie wenn es für Jahrzente gemacht ist. Funktional, hässlich und robust.
Meine Erfahrung geht genau entgegen der von meinem Vorposter. Während mein altes AsusPro 4 Jahre Fehlerfrei gearbeitet hat, habe ich das Dahinscheiden von zahlreichen Acer, Samsung, Fujitu,... Consumer Notebooks erlebt.
 
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