Union möchte tägliche Höchstarbeitszeit kippen. 30,25-35,25 Wochenstunden verteilt auf drei Arbeitstage attraktiv?

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Hallo

Reglohln schrieb:
Wo weiche ich aus ? Ich habe nie behauptet das meine Einstellung für alle das richtige sein soll.
Ich bin dafür die tägliche Höchstarbeitszeit zu kippen, das sollte individuell verhandelbar sein.
Die tägliche Höchstarbeitszeit ist sowieso das Papier nicht wert auf dem es geschrieben steht.
Wo mehr gearbeitet werden muss/soll wird es jetzt schon gemacht, trotz Höchstarbeitszeit.
Frag mal Mitarbeiter in der Gastronomie und im Gesundheitswesen nach Höchstarbeitszeit.
Ich kenne viele die lieber mehr Stunden pro Tag arbeiten möchten bei 3-4 Tagen die Woche.
Wenn es bei mir machbar wäre würde ich z.B. lieber 4x 10 Stunden arbeiten als 5x 8 Stunden.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Ich bin dafür die tägliche Höchstarbeitszeit zu kippen, das sollte individuell verhandelbar sein.
Darum ging es aber bei uns nicht. War halt alles etwas OT.

Khaotik schrieb:
Aber leichte Rücken- oder Kopfschmerzen? Davon abgesehen glaube ich kaum, dass man auf Ansage eine Erkältung bekommt.
Du kannst das aber nicht beurteilen. Und das ist der springende Punkt. Und es geht dich auch nichts an, sofern du nicht gerade die Führungskraft bist. Und auch Führungskräfte haben nicht darüber zu urteilen, ob eine Erkrankung echt oder gespielt ist.

Khaotik schrieb:
Wie geschrieben - ich habe es schon oft genug erlebt, dass Leute plötzlich krank waren, wenn sie z.B. keinen Urlaub genehmigt bekommen haben oder mal vom Chef gerügt wurden.
Das sind aber schlicht Anekdoten. Nicht mehr und nicht weniger. Ja, solche Menschen gibt es. Und nun? Die wird man auch mit Anwesenheits-Boni nicht davon abhalten.

Khaotik schrieb:
Nun, auf den Deckel bekommen ist für mich recht einfach: Mitarbeiter macht einen Fehler und wird von einem Vorgesetzten o.Ä. darauf hingewiesen und dazu verpflichtet, die Vorgaben einzuhalten. Z.B. hinsichtlich Pausenverhalten/-zeiten, Befolgen von Arbeitsanweisung und -abläufen, hinweise auf Verhalten ggü. Kollegen usw.
Also für mich keine schlimmen Dinge.
Und du meinst, dass sich eine signifikante Menge an Menschen nach einer sachlich und empathisch vorgetragenen Kritik offiziell mit einem Attest krank meldet?
Ergänzung ()

Khaotik schrieb:
Man muss sich da immer wieder mal in die Rolle von Selbstständigen versetzen: Du musst den Mitarbeiter bezahlen obwohl er nichts für dich leistet.
Du solltest weniger in Superlativen sprechen, sondern dich an realen Gegebenheiten orientieren. Du richtest dich nach Gefühlen.

Und es gibt natürlich auch rechtliche Mittel, die bei hohen Fehlzeiten genutzt werden können. Zum Glück aber nicht solche, wie ich sie bei deinen Aussagen befürchten würde. Und glücklicherweise (hust) kann man auch Menschen wie dich, die meinem Gefühl nach nur Unruhe unter den Mitarbeitenden schüren, auch nicht einfach so "entfernen".
 
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Hallo

Reglohln schrieb:
Darum ging es aber bei uns nicht. War halt alles etwas OT.
Der Thread heißt: "Union möchte tägliche Höchstarbeitszeit kippen. 30,25-35,25 Wochenstunden verteilt auf drei Arbeitstage attraktiv?"
Gemäß dem Titel des Threads...

Tomislav2007 schrieb:
Ich bin dafür die tägliche Höchstarbeitszeit zu kippen, das sollte individuell verhandelbar sein.
...ist das nicht OT.

Reglohln schrieb:
Darum ging es aber bei uns nicht. War halt alles etwas OT.
Das du mit kranken und menstruierenden Menschen ins OT abrutscht ist nicht mein Problem und worum es dir ging ist uninteressant.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Gemäß dem Titel des Threads...

...ist das nicht OT.
Richtig, aber um dieses Thema ging es vorher eben nicht.

Tomislav2007 schrieb:
Das du mit kranken und menstruierenden Menschen ins OT abrutscht ist nicht mein Problem und worum es dir ging ist uninteressant.
Dass du dich mit diesem Beitrag in eine Unterhaltung zwischen Khaotik und mir, in der es eben um genau dieses Thema ging, eingemischt hast, ist aber dein Problem. Und du schreibst doch sogar selbst
Tomislav2007 schrieb:
Wer bei uns im Jahr keine Krankheitstage hat bekommt nächstes Jahr 2 Tage mehr Urlaub

Du kannst deine Vorwürfe also bitte für dich behalten. Es wäre wohl besser gewesen, du hättest dich nicht eingebracht, wenn es für dich um ein anderes Thema als das zwischen Khaotik und mir gehen sollte.
 
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Reglohln schrieb:
Das sind aber schlicht Anekdoten. Nicht mehr und nicht weniger. Ja, solche Menschen gibt es. Und nun? Die wird man auch mit Anwesenheits-Boni nicht davon abhalten.
Mag sein, aber zumindest haben die einen Vorteil, die das nicht nutzen.

Reglohln schrieb:
signifikante Menge
Was definierst du denn als signifikante Menge? 5%? 20%?
Reglohln schrieb:
Und es gibt natürlich auch rechtliche Mittel, die bei hohen Fehlzeiten genutzt werden können. Zum Glück aber nicht solche, wie ich sie bei deinen Aussagen befürchten würde. Und glücklicherweise (hust) kann man auch Menschen wie dich, die meinem Gefühl nach nur Unruhe unter den Mitarbeitenden schüren, auch nicht einfach so "entfernen".
Ich stifte Unruhe? Sind also jene, die keinen Bock auf ihre Arbeit haben, bei Unzufriedenheit mit dem Gelben Urlaubsschein winken und der Rest dann die Arbeit mitmachen darf? Das schöne ist doch, viele machen noch nicht mal ein großes Geheimnis untereinander draus. Da wird ja oftmals auch offen unter den Kollegen darüber gesprochen, dass man halt mal krank macht, wenn das Wochenende mal zu Hart war oder der Chef einem auf den Keks geht.
Reglohln schrieb:
Zum Glück aber nicht solche, wie ich sie bei deinen Aussagen befürchten würde.
Was befürchtest du denn? Das jeder gekündigt werden soll, der mehr also 10 Tage im Jahr fehlt? Keine Lohnfortzahlung ab dem ersten Tag? Auspeitschen?

Bevor wir uns aber im kleinklein verstricken - mir persönlich geht es um das generelle Problem, dass solche Sozialsysteme ausgereizt und ausgenutzt werden. Der Grundgedanke ist grundsätzlich gut und richtig - dass man bei Krankheit nicht direkt in finanzielle Not kommt oder sich dazu genötigt fühlt, aufgrund finanziellem Druck auf die Arbeit gehen zu müssen (wenn es z.B. keine Lohnfortzahlung gäbe).
Das es aber aus meiner Erfahrung raus auch gerne mal für ein paar Tage Extra "urlaub" verwendet wird oder gar als niederschwelliges Druckmittel ggü. dem AG, damit hab ich so meine Probleme.
Das mag in größeren Betrieben, wo das einer von 100 macht noch verkraftbar sein. Was ist, wenn das aber in Firmen mit 50 Mann schon 5 Stück machen? Es wird irgendwann zum finanziellen Problem.

Gefühlt überall geht es immer um den mündigen Bürger und Eigenverantwortung aber wenn es um sowas geht, hätte man doch immer gerne die Vollkasko-Versicherung ohne persönliches Risiko. Das soll mal schön mein AG für mich tragen.

Das man eine gut bezahlte Arbeit hat, ein recht vernünftiges Sozialsystem und ein damit verbundener, gewisser Wohlstand ist für mich kein Grundrecht sondern ein Privileg auf der Welt. Der ein oder andere sollte sich dessen mal bewusst werden und sich auch entsprechend verhalten. Sonst kann das mit dem gut bezahlten Job auch mal schneller vorbei sein als einem Lieb ist.
Wer noch nicht begriffen hat, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland nicht mehr der Nabel der Welt ist, sollte mal dringend die Augen aufmachen. Deutschland war mal für seine Arbeitsmoral bekannt - für mich mittlerweile häufig nur noch ein Mythos. Und das halte ich für bedauerlich.
 
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Khaotik schrieb:
Mag sein, aber zumindest haben die einen Vorteil, die das nicht nutzen.
Fazit also, dein Kernproblem sind nicht die Blaumacher bzw. ist dir die Thematik scheinbar egal. Es geht bei dir nur darum, dass du bei dieser Regelung mehr Geld verdienen könntest. Das du irgendwann evtl selbst und unverschuldet in genau diese Situation kommst, über die du jetzt bei Kollegen jammerst, blendest du aus.
Khaotik schrieb:
Da wird ja oftmals auch offen unter den Kollegen darüber gesprochen, dass man halt mal krank macht, wenn das Wochenende mal zu Hart war oder der Chef einem auf den Keks geht.
Solche Kollegen schießen sich irgendwann selbst ins Knie, da hört dann die falsche Person mit und die Maschenerie der Personalabteilung legt los.
Khaotik schrieb:
dass solche Sozialsysteme ausgereizt und ausgenutzt werden.
Das wird immer geschehen. Die Frage ist doch nur, wieviel Aufwand möchtest du zum Abstellen betreiben?
 
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Khaotik schrieb:
Mag sein, aber zumindest haben die einen Vorteil, die das nicht nutzen.
Anders herum wird ein Schuh draus: Die, die es nicht nutzen können, werden benachteiligt - gar schon diskriminiert, meiner Meinung nach.

Khaotik schrieb:
Was definierst du denn als signifikante Menge?
Wie hoch ist denn die Fallrate aktuell? Du wurdest - glaube ich - bereits nach Statistiken gefragt.

Khaotik schrieb:
Ich stifte Unruhe? Sind also jene, die keinen Bock auf ihre Arbeit haben, bei Unzufriedenheit mit dem Gelben Urlaubsschein winken und der Rest dann die Arbeit mitmachen darf? Das schöne ist doch, viele machen noch nicht mal ein großes Geheimnis untereinander draus. Da wird ja oftmals auch offen unter den Kollegen darüber gesprochen, dass man halt mal krank macht, wenn das Wochenende mal zu Hart war oder der Chef einem auf den Keks geht.
Meiner Meinung nach spricht die Unzufriedenheit aus dir. Wenn du dir nichts vorzuwerfen hast, ist doch alles gut? Du musst nicht die Arbeit der anderen machen, sondern die Arbeit, die du bisher auch gemacht hast und gut schaffst. Fertig.

Und wenn es die Leute ja so offen darüber sprechen, dann sollte es für die Führungskräfte ein Leichtes sein, rechtliche Schritte einzuleiten. Aber vermutlich ist das alles gar nicht so klar, wie du es darstellst.

Khaotik schrieb:
mir persönlich geht es um das generelle Problem, dass solche Sozialsysteme ausgereizt und ausgenutzt werden.
Wo genau gibt es ein generelles Problem? Das müsstest du darlegen. Bis dahin ist es ein Gefühl.

Khaotik schrieb:
Das es aber aus meiner Erfahrung raus auch gerne mal für ein paar Tage Extra "urlaub" verwendet wird oder gar als niederschwelliges Druckmittel ggü. dem AG, damit hab ich so meine Probleme.
Warum hast du damit ein Problem? Geht es dich etwas an oder doch eher die Führungskräfte? Und noch einmal: Du kannst nicht beurteilen, was der Grund für Fehltage war. Und "Fehltage ohne Attest" sind durchaus ein gutes Mittel, um längere Krankschreibungen durch Ärzt:innen zu vermeiden, wenn es tatsächlich mal nicht so schlimm ist, aber es an dem einen spezifischen Tag einfach mal nicht geht. Daran ist überhaupt nichts verwerflich, sofern es nicht ausgenutzt wird. Und wenn Führungskräfte das Gefühl haben, es nimmt bei einer Person überhand, kann man attestfreie Kranktage für diese auch ablehnen und immer ein ärztliches Attest fordern. Bei uns im Unternehmen bereits geschehen.

Khaotik schrieb:
Gefühlt überall geht es immer um den mündigen Bürger und Eigenverantwortung
Das hört man eigentlich nur aus entsprechend libertären Kreisen, die eben auch solche Forderungen haben, wie du sie hast.
 
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Samurai76 schrieb:
Es geht bei dir nur darum, dass du bei dieser Regelung mehr Geld verdienen könntest. Das du irgendwann evtl selbst und unverschuldet in genau diese Situation kommst, über die du jetzt bei Kollegen jammerst, blendest du aus.
Nein, tatsächlich wäre ich keiner der davon profitiert. Dank Kleinkind und regelmäßiger Seuchen aus der Kita bin ich auch recht nah am Durchschnitt der Krankheitstage/Jahr. Ich hätte aber trotzdem kein Problem damit, wenn andere, die quasi nie Krank sind und abseits ihres Urlaubs auch Planbar da sind, auch etwas für diese Zuverlässigkeit erhalten.
Ungeplante Ausfälle stellen in Abläufen häufig ein Problem dar, das mit Zusatzaufwand oder anderweitigen Einbußen verbunden ist.
Ebenso war ich schon aufgrund eines privaten Unfalls mehrere Wochen zuhause. Ja, war ich selbst dran Schuld, warum muss mein AG für meine Dummheit bezahlen? Und vor allem 6 Wochen lang? Klar, mich hats gefreut. Für mich war das wie Urlaub. Trotzdem versuche ich sowas auch von der anderen Seite des Geldflusses zu sehen und mir vorzustellen, wenn ich der AG bin und ich meinen MA für nichts solange bezahlen muss.
Reglohln schrieb:
Daran ist überhaupt nichts verwerflich, sofern es nicht ausgenutzt wird.
Hab ich doch nie behauptet?? Wenn jemand wirklich mal krank ist oder sich einen Tag wegen Magenproblemen nicht gut fühlt - alles gut. Passiert aber in der Regel auch nicht 10x pro Jahr.
Aber du sagst es ja dann selbst - solange es nicht ausgenutzt wird.
Reglohln schrieb:
Das hört man eigentlich nur aus entsprechend libertären Kreisen, die eben auch solche Forderungen haben, wie du sie hast.
Ja und? Das ist jetzt inwiefern ein Problem? Das ich kein Links-Wähler bin, kann ich ganz offen sagen.

Reglohln schrieb:
Anders herum wird ein Schuh draus: Die, die es nicht nutzen können, werden benachteiligt - gar schon diskriminiert, meiner Meinung nach.
Sehe ich einfach anders, aber da werden wir nicht einer Meinung sein. Aber in 2025 kann man ja in allem gleich eine Diskriminierung vermuten. Darf ich mich dann diskriminiert fühlen, weil ich im Gegensatz zu Rauchern weniger Pause pro Tag machen darf bzw. dumm angeschaut werde, wenn ich mich einfach 10min draußen auf eine Bank setze und auf meinem Telefon rumspiele?
Wäre für mich auch wieder so ein Thema - Rauchen auf Arbeitszeit. Würde ich mir wünschen, dass man dafür zukünftig ausstechen muss. Diverse Firmen machen das ja schon. Aber soll hier nicht das Thema sein.
 
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Khaotik schrieb:
Hab ich doch nie behauptet?? Wenn jemand wirklich mal krank ist oder sich einen Tag wegen Magenproblemen nicht gut fühlt - alles gut. Passiert aber in der Regel auch nicht 10x pro Jahr.
Du urteilst aber hier im Thread darüber, dass dies und jenes eben kein "mal krank sein" darstellt. Und ob die Regel 1x oder 50x pro Jahr ist, kannst du genauso wenig beurteilen. Daher kannst du auch keine Aussage darüber treffen, ob etwas tatsächlich ausgenutzt wird, sofern es durch die betreffende Person nicht ganz offenkundig ausgesprochen wird.

Khaotik schrieb:
Aber in 2025 kann man ja in allem gleich eine Diskriminierung vermuten.
Nein, das kann man schon immer. Und in der Gegenwart konnte man auch schon immer erkennen, was in der Vergangenheit schlecht gelaufen ist. Das ist dann Fortschritt. Ohne diesen dürfte z.B. dein ggf. vorhandenes Kind in der Schule noch mit dem Stock geschlagen werden.

Khaotik schrieb:
Darf ich mich dann diskriminiert fühlen, weil ich im Gegensatz zu Rauchern weniger Pause pro Tag machen darf bzw. dumm angeschaut werde, wenn ich mich einfach 10min draußen auf eine Bank setze und auf meinem Telefon rumspiele?
Diskriminiert wahrscheinlich nicht, aber benachteiligt und das auch mit gutem Recht. Ggf. hast du es ja bereits über einen eventuell vorhandenen Betriebsrat oder direkt bei der Führungskraft eingekippt.

Khaotik schrieb:
Ja und? Das ist jetzt inwiefern ein Problem?
Das Problem ist, dass die Aussagen
Khaotik schrieb:
Gefühlt überall geht es immer um den mündigen Bürger und Eigenverantwortung
und
Khaotik schrieb:
aber wenn es um sowas geht, hätte man doch immer gerne die Vollkasko-Versicherung ohne persönliches Risiko
in aller Regel nicht von der gleichen Gruppe kommen, so, wie du es mit dem Wort "aber" dargestellt hast.
 
Khaotik schrieb:
Trotzdem versuche ich sowas auch von der anderen Seite des Geldflusses zu sehen und mir vorzustellen, wenn ich der AG bin und ich meinen MA für nichts solange bezahlen muss.
Ist dir bekannt das AG mit weniger als 30 Mitarbeiter sich das Geld zu einem großen Teil über das U1 Umlageverfahren wieder holen?
 
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Khaotik schrieb:
hätte man doch immer gerne die Vollkasko-Versicherung ohne persönliches Risiko
Auch hier trägst du ein pers. Risiko, Krankheit über 6 Wochen. Aber ich hoffe inständig, dass unsere Politiker weiter das solidar Prinzip hochhalten (die Starken tragen die Schwachen), aber wenn es dir in Amerika besser gefälllt, so ohne solidar und mir Kapitalismus extrem, lass dich nicht aufhalten!
 
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Hallo

@Lipovitan
Die Erfahrung die ich gemacht habe ist das es in Konzernen ein viel größeres Problem darstellt, mit Mitarbeitern die nur den Tag abbummeln oder krank machen.
In kleinen Betrieben ist die Verletzung der Höchstarbeitszeit eher ein Problem, Konzerne mit einer umfassenderen Zeiterfassung achten auf die Höchstarbeitszeit.
Bei meiner vorletzten kleinen Firma hieß es ab 10 Stunden paß auf das dir nichts passiert, beim letzten Konzern wurde ab 10 Stunden das Taxi nach Haus bezahlt.

Grüße Tomi
 
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Samurai76 schrieb:
Auch hier trägst du ein pers. Risiko, Krankheit über 6 Wochen. Aber ich hoffe inständig, dass unsere Politiker weiter das solidar Prinzip hochhalten (die Starken tragen die Schwachen), aber wenn es dir in Amerika besser gefälllt, so ohne solidar und mir Kapitalismus extrem, lass dich nicht aufhalten!
Aber dann bitte auch den deutschen Pass abgeben damit wir hinterher denjenigen nicht leistungslos durchfüttern müssen.
 
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Ich glaube zu verstehen, dass heutzutage auch in Foren parteipolitische Ideologe vertreten wird....in der Sache bin ich hier auch nah an weitestgehend einig....meine Erfahrungen zum Thema bespreche ich dann eben weniger öffentlich....Ob das nun die beste aller Möglichkeiten ist, tsia... Punkt
 
Zuletzt bearbeitet:
Was haben Krankschreibungen eigentlich mit dem Arbeitszeitmodell zu tun?
Jemand, der sich ohne Not krankschreiben lässt, wird das in jedem Arbeitszeitmodell tun.
Und das gleiche glt für den, der das nicht tut.

@Khaotik
Ob ich zwischendurch mal eine Rauchen kann (oder auf die Toilette gehen) hängt allein von der Gnade der Kundschaft ab ... ich muss das Glück haben, dass zwischen zwei Kunden mal 3-5 Minuten Platz sind. Passiert das in einer Schicht mal nicht, dann ist das eben mein Problem.
Ich beneide jeden, der innerhalb seiner Arbeitszeit Pausen zum Rauchen machen darf. Ich würde dafür auch gerne ausstempeln, wenn ich die Zigarrette dafür dann auch in Ruhe zuende rauchen kann.
Aus Unternehmersicht sichert sowas nebenbei den Betriebsfrieden ... schmachtende Raucher werden schnell unerträglich für ihr Umfeld und da ist es besser, sie zwischendurch mal für eine Zigarrette vor die Tür zu lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@DerOlf

Arbeitest du nicht an einer Tanke? Herrscht da nicht eh Rauchverbot ... hoffentlich fürs gesamte Gelände. Oder bist du auch in der freiwilligen Feuerwehr, um dann gleich den von dir ausgelösten Brand zu löschen? ;)


Bzgl. des Vorschlags - mehr Flexibilität in die Arbeitszeiten reinzubekommen.

Aktuell ist das 10 Stunden Limit schon arg schlecht für Arbeitnehmer. Die typischen Zeiterfassungssysteme schneiden einfach nach 10 Stunden Arbeit jede weitere Zeit ab. Teilweise ist man aber auf Dienstreise und die Reisezeit ist halt auch Arbeitszeit und die möchte ich dann entsprechend auch mit auf mein Zeitkonto haben. Eine Limitierung wäre m.E. nach besser auf eine Wochenarbeitszeit. Dann kann man kurze und lange Tage haben und dennoch in der Woche nicht mehr gearbeitet als bisher auch.
 
_killy_ schrieb:
Die typischen Zeiterfassungssysteme schneiden einfach nach 10 Stunden Arbeit jede weitere Zeit ab. Teilweise ist man aber auf Dienstreise und die Reisezeit ist halt auch Arbeitszeit und die möchte ich dann entsprechend auch mit auf mein Zeitkonto haben.
Das mit der Reisezeit und dem 10 Stunden Limit durfte ich auch mal kennenlernen, da macht einen vorab meist keiner aufmerksam. Für mich, in einem rel. großem Konzern, heißt das einfach nur pragmatisch sein. 7h erreicht und keine MA genehmigt? Feierabend. 10h erreicht und keine Amtserlaubnis vorhanden? Feierabend und mit Taxi nach Hause. 4h Reisen mit 7h Lehrgang? Nein, da muss dann wohl eine Übernachtung herhalten, das mache ich inzwischen nicht mehr freiwillig und umsonst.
Ergänzung ()

_killy_ schrieb:
Aktuell ist das 10 Stunden Limit schon arg schlecht für Arbeitnehmer.
Bin da eher der Meinung, die Regelung schützt die AN, denn wenn unser BR nicht darauf achten würde, möchte ich gar nicht wissen, wie viele MA sich dann noch wirklich im Wortlaut totgearbeitet haben.
 
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_killy_ schrieb:
Aktuell ist das 10 Stunden Limit schon arg schlecht für Arbeitnehmer. Die typischen Zeiterfassungssysteme schneiden einfach nach 10 Stunden Arbeit jede weitere Zeit ab. Teilweise ist man aber auf Dienstreise und die Reisezeit ist halt auch Arbeitszeit und die möchte ich dann entsprechend auch mit auf mein Zeitkonto haben.
Wir lösen das so:
Komme ich bei einer Dienstreise über 10h, dann wird am Folgetag eine manuelle Korrektur der Arbeitszeit des Folgetages durchgeführt, bei der die Zeit draufgerechnet wird, die über den 10h lag (und die deshalb "abgeschnitten" wurde). So geht nichts verloren. Ich arbeite ja nicht für lau.
 
_killy_ schrieb:
Arbeitest du nicht an einer Tanke? Herrscht da nicht eh Rauchverbot ... hoffentlich fürs gesamte Gelände. Oder bist du auch in der freiwilligen Feuerwehr, um dann gleich den von dir ausgelösten Brand zu löschen? ;)
Du hast da scheinbar Vorstellungen aus dem letzten Jahrtausend.

Aber natürlich rauche ich nicht auf der Tankstelle, sondern auf dem Parkplatz daneben. Ich muss nur leider so stehen, dass ich unsere Zapfsäulen und den Ladeneingang im Blick haben kann.
Zum Rauchen neben dem offenen Tank (auch beim Zapfen) gibts doch Kunden ... dafür braucht niemand Mitarbeiter.

Das Zauberwort heißt "Gasrückführung". Die ist an allen Zapfsäulen Pflicht ... und genau durch diese Einrichtung ist es nun auch eigentlich kein Problem mehr, beim Tanken zu rauchen.

Oder dachtest du, dass in den letzten Jahrzehnten so selten Tankstellen explodiert sind, weil sich die Kunden immer ans Rauchverbot halten? Hätte man sich dabei nur auf die Kunden verlassen, gäbe es heute eher eine Mond- als eine Tanklandschaft.
Am besten begegnet man Dummheit und Beratungsresistenz bei Kunden durch technische Installationen, die dafür sorgen, dass das zu erwartende (schlechte) Kundenverhalten keine Probleme bereiten kann.
 
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_killy_ schrieb:
Die typischen Zeiterfassungssysteme schneiden einfach nach 10 Stunden Arbeit jede weitere Zeit ab. Teilweise ist man aber auf Dienstreise und die Reisezeit ist halt auch Arbeitszeit und die möchte ich dann entsprechend auch mit auf mein Zeitkonto haben.
Bei uns wird zwischen Arbeitszeit und Reisezeit (aktiv/passiv) unterschieden. Bei Arbeitzeit und Reisezeit aktiv wird bei 10h gekappt (auch in Kombination, z.B. 6h AZ + 5h RZ aktiv = 10h). RZ passiv ist hingegen unbegrenzt buchbar und durch den Vorgesetzten dediziert freizugeben. 8h AZ + 12h RZ passiv sind möglich und bringen +20h auf das Wochenkonto.
 
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