crashbandicot
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Das sieht der US-Staat anders.wuselsurfer schrieb:Wenn ich mit einem Staat nichts mehr zu tun haben will, dann kann der mich mal ... .
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Das sieht der US-Staat anders.wuselsurfer schrieb:Wenn ich mit einem Staat nichts mehr zu tun haben will, dann kann der mich mal ... .
Das kann doch ein Staat sehen, wie er will.crashbandicot schrieb:sieht der US-Staat anders.![]()
Bei ansteckenden Krankheiten sehe ich es genauso - wer Ansteckend ist (Erkältung, Infekt etc.) soll zuhause bleiben. Völlig legitim.Samurai76 schrieb:Und da ist das Problem. Wenn ich eine leichte Erkältung habe, mache ich in deinen Augen wahrscheinlich blau.
Nun, auf den Deckel bekommen ist für mich recht einfach: Mitarbeiter macht einen Fehler und wird von einem Vorgesetzten o.Ä. darauf hingewiesen und dazu verpflichtet, die Vorgaben einzuhalten. Z.B. hinsichtlich Pausenverhalten/-zeiten, Befolgen von Arbeitsanweisung und -abläufen, hinweise auf Verhalten ggü. Kollegen usw.Reglohln schrieb:Vielleicht müssten wir erst einmal klären, was du unter "krank sein" genau verstehst, um eine gemeinsame Basis zu schaffen. Auch "auf den Deckel bekommen" hat eine sehr große Bandbreite.
Auch wenn die Daten zu den Ländern untereinander schwer vergleichbar sind, heißt das aber nicht, dass die Daten grundsätzlich falsche Aussagen treffen bzw. nicht zulassen. 25 Krankheitstage pro Jahr sind schon nicht wenig. Das sind bei einer 5-Tage Woche halt über 1 Monat.foofoobar schrieb:Mit den Vergleichen zwischen Äpfeln und Birnen ist das schon immer so eine Sache, ich zitiere mal aus dem Link:
Doch, wenn in dem Vergleich auch Länder sind, die eine gänzlich andere Krankenvorsorge betreiben. Wie z.B. England. Dort gibt es frei verfügbar in Firmenautomaten Grippe und Schmerzmittel für jeden, der braucht. Warum? Wei lin den ersten 5 Tagen kein Lohn gezahlt wird. Da würde ich dann auch nicht mehr krank werden wollen und die Krankschreibung bis zum Umfallen hinauszögern. Oder Amerika, wo es ohne persöhnliche Vertragsklausel gar kein Geld für irgendwas gibt...Khaotik schrieb:heißt das aber nicht, dass die Daten grundsätzlich falsche Aussagen treffen bzw. nicht zulassen
Ja, alles richtig. Was es aber nicht falsch macht, dass Deutsche etwa 25 Tage im Jahr im Durchschnitt krank sind. Wie wir damit im Verhältnis zu anderen Ländern stehen, das ist natürlich fragwürdig, da gebe ich dir recht. Darauf habe ich mich aber auch nicht bezogen.Samurai76 schrieb:Doch, wenn in dem Vergleich auch Länder sind, die eine gänzlich andere Krankenvorsorge betreiben. Wie z.B. England. Dort gibt es frei verfügbar in Firmenautomaten Grippe und Schmerzmittel für jeden, der braucht. Warum? Wei lin den ersten 5 Tagen kein Lohn gezahlt wird. Da würde ich dann auch nicht mehr krank werden wollen und die Krankschreibung bis zum Umfallen hinauszögern. Oder Amerika, wo es ohne persöhnliche Vertragsklausel gar kein Geld für irgendwas gibt...
Und wie sollte man das tun, was schlägst du vor? Kündigen? Nicht möglich. Lohnzahlung verweigern? Nicht möglich. Strafversetzen? Möglich, wird den Mitarbeiter aber wohl nicht motivieren, wieder mehr zu arbeiten, eher im Gegensatz.Samurai76 schrieb:Einzelfälle um die sich jede betroffene Firma selbst kümmern muss.
Was hat denn Steuerbetrug jetzt mit dem Missbrauch des Krankheitssystems mit Lohnfortzahlung zu tun?Samurai76 schrieb:Ob es das wert ist? Nein, da lieber den jährlichen Steuerbetrug öfter aufdecken.
Nach 2 Jahren mit je 60 bis 70 Krankheitstagen ist es möglich, schon juristisch durchgekaut.Khaotik schrieb:was schlägst du vor? Kündigen?
Es sind beides Systeme, wo durch Mißbrauch Schäden (Kosten) entstehen. Bei Blaumachern sind vielleicht 1Mrd€ zu holen. Bei Steuerbretrug 100Mrd€. Mit gleichem Aufwand bekommst du also bei den Steuern mindestens das 100fache raus. Kosten-Nutzen Rechnung und so.Khaotik schrieb:Was hat denn Steuerbetrug jetzt mit dem Missbrauch des Krankheitssystems mit Lohnfortzahlung zu tun?
Dann wäre eine fristlose Kündigung denkbar gewesen: Klick - vorausgesetzt es liegen auch Beweise für die Anwesenheit des Kollegen auf besagter Feier vor. Sofern ein Missbrauch der Krankschreibung tatsächlich vorliegt, werden sich auch Beweise dafür finden - alles darüber hinaus ist zunächst mal nur eine Unterstellung.Khaotik schrieb:Prompt kam am Freitag früh die Krankmeldung wegen Fußschmerzen für den Tag.
Was besagten Kollegen dann aber nicht davon abgehalten hat, am Abend auf der Feier auf den Biertischen rumzuhampeln.
Der Gegenwert für beide Seiten ist durch den Arbeitsvertrag geregelt. Dieser beinhaltet im Rahmen der Gesetzgebung Rechte und Pflichten beider Seiten. Der Gegenwert für den AG ist über die jeweiligen Arbeitseinheiten hinaus insbesondere Know-how, welches im Unternehmen verbleibt, ferner aber auch die nicht aufzuwendenden Kosten zur Personalfindung oder Einarbeitung.Khaotik schrieb:Wenn man mal Mitarbeiter mit 60, 70 Krankheitstagen im Jahr hat, tut das dem Unternehmen schon weh. Das sind 5-stellige Summen, für die man 0,0 Gegenwert erhält.
Hast du dazu Urteile oder Aktenzeichen zur Hand?Samurai76 schrieb:Nach 2 Jahren mit je 60 bis 70 Krankheitstagen ist es möglich, schon juristisch durchgekaut.
Ja, da kannst du dann natürlich mal probieren, das gerichtlich zu beweisen. Wie hoch da die Erfolgsaussichten sind, wird mehr als schwer einzuschätzen sein.R.Kante schrieb:Sofern ein Missbrauch der Krankschreibung tatsächlich vorliegt, werden sich auch Beweise dafür finden - alles darüber hinaus ist zunächst mal nur eine Unterstellung.
Warum? Machst du deine Arbeit denn schneller wenn du dann da bist? Warum muss denn der AG dein persönliches Ausfallrisiko tragen?R.Kante schrieb:Zudem würde ich, wenn mein AG bei Krankheit nicht zahlen möchte, für meine Anwesenheit mehr Geld verlangen um entsprechend vorsorgen zu können - insbesondere wenn die Arbeitsumgebung ein erhöhtes Gesundheitsrisiko bedingt.
Siehe hier. Pro Jahr sind das im Schnitt ca. 2 Fehltage. Wird es denn gedankt mit Extra urlaub oder Bonuszahlungen? Vermutlich nicht (@DerOlf korrigiere mich gerne wenn doch).DerOlf schrieb:5,5 Jahre bisher im Betrieb.
Insgesamt 2 Wochen krank (Corona-Quarantäne 2021).
Leider nicht ganz, aber zumindest einen aktuellen N-TV Bericht. Dort ist die Grenze sogar schon bei 30 Tagen über 24 Monate.Khaotik schrieb:Hast du dazu Urteile oder Aktenzeichen zur Hand?
Was aber auch dazu führen wird das sie gerade diejenigen die aufs Geld angewiesen sind, sich dann auch häufiger krank zur Arbeit schleppen. Außerdem werden dann Menschen mit einer chronischen Erkrankung wie Diabetes, Migräne, etc. automatisch benachteiligt. Wie mans macht ist es falsch, entweder wird der AG oder der AN benachteiligt.Khaotik schrieb:Ich persönlich finde Anreizsysteme sehr gut, in denen Mitarbeiter belohnt werden, die selten krank sind.
Oder werden sie halt nur nicht bevorzugt? Dann wäre doch jede Leistungszulage auch eine Benachteiligung wenn andere mehr bekommen als ich?Buttkiss schrieb:Außerdem werden dann Menschen mit einer chronischen Erkrankung wie Diabetes, Migräne, etc. automatisch benachteiligt.
Aber nichts machen und einfach so hin nehmen ist dann der richtige Weg?Buttkiss schrieb:Wie mans macht ist es falsch, entweder wird der AG oder der AN benachteiligt.
Selbstverständlich ist eine krankheitsbedingte Kündigung möglich, nicht einfach und an bestimmte Voraussetzungen geknüpft, aber möglich.Khaotik schrieb:Und wie sollte man das tun, was schlägst du vor? Kündigen? Nicht möglich.
Aktenzeichen: 4 SLa 22/24Khaotik schrieb:Hast du dazu Urteile oder Aktenzeichen zur Hand?
Weil es Menschen, die nichts für ihre Krankheit können, benachteiligt werden. Das fördert Unzufriedenheit und somit ggf. ein schlechtes Betriebsklima und weitere negative Folgeeffekte.Khaotik schrieb:Warum soll nicht jemand mehr verdienen, der ggf. auch mehr Wertschöpfung generiert und zwar dadurch, dass er einfach mehr Tage/Jahr für sein Gehalt auch seine Leistung bringt?
Irgend jemand ist immer unzufrieden, das wird sich nie ändern, egal was man einführt.Reglohln schrieb:Weil es Menschen, die nichts für ihre Krankheit können, benachteiligt werden. Das fördert Unzufriedenheit und somit ggf. ein schlechtes Betriebsklima und weitere negative Folgeeffekte.
Meiner Meinung nach muss man solche Dinge hinnehmen. Bei AN die offensichtlich und wiederholt "blau" machen kann der AG dann eine Verwarnung ausprechen, solange man dem AN sein Fehlverhalten nachweisen kann. Aber nur anhand der Fehltage mit Konsequenzen rechnen zu müssen halte ich für falsch. Im Zweifel für den Angeklagten usw.Khaotik schrieb:Ich bin für Solidarität in unserer Gesellschaft - aber auch nur bis zu einem gewissen Punkt.
Deshalb habe ich ein passendes Beispiel verlinkt.Khaotik schrieb:Ja, da kannst du dann natürlich mal probieren, das gerichtlich zu beweisen.
Weil er das persönliche Ausfallrisiko seiner Arbeitnehmehmenden durch seine zugewiesenen Arbeiten und die Umgebung in der sie stattfinden maßgeblich mitbestimmt, sogar verantwortet. AG stellt keinen ergonomischen Arbeitsplatz zur Verfügung? Ja gut, dann soll er sich halt auch nicht wundern wenn die Rechnung dafür in Form von kaputten Rücken und entsprechenden Ausfällen kommt. Ebenso verhält es sich bei der Arbeitsbelastung und dem möglichen Burnout. Der Großteil meiner nicht schlafenden Zeit wird durch meine Arbeit bestimmt, also erwarte ich, dass der AG sich seiner Verantwortung bewusst wird und diese auch wahrnimmt. Wenn ich aufgrund meiner Arbeit krank bin, ist meine Freizeit auch davon betroffen - ist das fair?Khaotik schrieb:Warum muss denn der AG dein persönliches Ausfallrisiko tragen?
Nichts machen heißt hier die aktuelle Waage zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer-Interessen zu akzeptieren - nicht, dass es diese Waage nicht gäbe.Khaotik schrieb:Aber nichts machen und einfach so hin nehmen ist dann der richtige Weg?
Totschlagargument.Tomislav2007 schrieb:Irgend jemand ist immer unzufrieden, das wird sich nie ändern, egal was man einführt.
Dass du das besser findest, ist logisch. Und du zeigst chronisch kranken Menschen halt den Mittelfinger. Von menstruierenden Menschen ganz zu schweigen. Kann man so machen, muss man aber nicht.Tomislav2007 schrieb:Ich finde es besser wenn Leistung belohnt wird und diejenigen unzufrieden sind die keine/wenig Leistung bringen als umgekehrt.
Das Framing ist halt mäßig gut. Vor allem "Schnüpferli". Was auch immer das sein soll. Du kannst eine Erkrankung nicht beurteilen. Das tun Ärzt:innen. Und z.B. ist Alkoholismus eine Krankheit und bedarf Unterstützung und Empathie. Beides findet man bei dir nicht und du wirst gegenüber anderen Führungskräften, die solche Skills mitbringen immer das Nachsehen haben.Tomislav2007 schrieb:Gesoffen, Schnüpferli
Wieviel Unterstützung und Empathie findest du denn in in der Idee die tägliche Höchstarbeitszeit zu kippen ?Reglohln schrieb:Unterstützung und Empathie. Beides findet man bei dir nicht
Oder es wie einen Fertigungsprozess ansehen welcher auch Ausschuss produziert.Khaotik schrieb:Man muss sich da immer wieder mal in die Rolle von Selbstständigen versetzen: Du musst den Mitarbeiter bezahlen obwohl er nichts für dich leistet.
Als ginge man zu seinem Friseurtermin, bekommt aber die Haare nicht geschnitten weil der Friseur nicht da ist, muss aber trotzdem dafür bezahlen.
So haben sich die USA ein fettes Drogenproblem gezüchtet. Siehe Oxycontin/Purdue.Buttkiss schrieb:Was aber auch dazu führen wird das sie gerade diejenigen die aufs Geld angewiesen sind, sich dann auch häufiger krank zur Arbeit schleppen. Außerdem werden dann Menschen mit einer chronischen Erkrankung wie Diabetes, Migräne, etc. automatisch benachteiligt. Wie mans macht ist es falsch, entweder wird der AG oder der AN benachteiligt.